Beiträge von Micha M.

    Das zweite Messer in Post 51 und das "Finn NKWD" gefallen mir ausgezeichnet.


    Diese schlanken, geraden, in der Tradition nordischer Messer gestalteten Messer sind im Gebrauch sehr vielseitig und ästhetisch sehr ansprechend.


    Dieser Thread ist wirklich die reine Folter :)

    Vermutlich hast Du darüber hier nichts gefunden, weil das Messer selbst im Handel imo zumindest bis zum Jahresende nicht aufgetaucht ist. Ich hab es jedenfalls bei keinem der großen Onlinehändler bislang gelistet gefunden, auch nicht bei Collini, der ja ein großes FKMD-Sortiment hat....


    Auch ich bin an dem Messer recht interessiert :)

    Dan, es ist nur lustig, daß Lynn da bis nach Argentinien mußte und ihm diese Konzeption erst bei einem Modell eines französischen Messermachers als sinnvoll aufgefallen ist. So etwas gibt es seit vielen Jahren von David Boye :)
    Und Browning und Buck vermarkten ebenfalls seit einer Reihe von Jahren Ganzstahl-Jagdmesser...

    Gefällt mir ausgezeichnet!


    Wiederum ausgezeichnetes Gespür für die richtige Kontur und den richtigen Aufschwung der Klinge.


    Die Spitze ist super geworden, auch die tiefe Fingermulde erhöht für mich den betont "rassigen" Eindruck des Messers.

    Ich durfte ja schon ein wenig länger staunen :)....und jetzt endlich auch offiziell gratulieren:


    Tolles Projekt und ausgezeichnetes Ergebnis, alle Achtung! :thumbup:


    Du hast Dir hier ja schon mit Deinen Ganzstahlmessern einen Namen gemacht, und ich bin froh, mit dem Maiken II auch eines davon zu besitzen. Das Folderprojekt zeigt aber darüber hinaus erhebliches weiteres Potenzial. Du hast die Zeit beim Messermachen wahrlich nicht vertan :)


    Und mit dem BOS-Stempel, den Du hier mit sympathischen Understatement sozusagen einfach mal als "andere Härtung als sonst" abtust, hast Du Dir wirklich nen Ritterschlag abgeholt.


    Klasse! :thumbup:

    Privjet, Vitali! :)


    Weiß ich, ich hab schon Kontaktversuche mit NOKS und auch mit Klyk.ru hinter mir....Freunde haben das auch schon versucht. Es gibt hier einen alten Thread über den Versuch des Imports von NOKS-Messern:


    NOKS "Smersh" - seltener "Besuch" aus Russland


    Das hat damals selbst bei einem gewerblichen Importeur mit guten Verbindungen dorthin und mit russischen Sprachkenntnissen nicht geklappt.


    Russland hat bürokratisch sehr aufwändige Exportvorschriften, insbesondere für Messer, die nach russischem Recht als Waffen eingestuft werden. Das wird meist an Klingenstärke (mehr als 4 mm), beidseitigem Schliff und ausgeprägtem Parierelement festgemacht. Also genauso unsinnig wie hier, wenn man bedenkt, daß ein großes Camp Knife natürlich ohne jede Waffenanwendung von einer schweren, stabilen Klinge ebenso profitiert, es im Tauchbereich haufenweise beidseitig geschliffene Klingen aus reinen Werkzeugerwägungen gibt und ein Handschutz auch im Outdoor-Bereich natürlich als Verletzungsschutz Sinn macht, während Messer wie das Smersh in der Nachfolge nordischer Messer ganz ohne PE auskommen :).
    Also sozusagen Unsinnski als Variante zum deutschen Unsinn...


    Ergebnis ist dann die Erfordernis einer besonderen Ausfuhrgenehmigung, sogar für Einzelstücke. Die kostet schon mal Gebühren, nach den Eigenheiten der russischen Bürokratie wohl auch nicht selten eine "innoffizielle Bearbeitungsgebühr", um noch zu Lebzeiten in den Genuß des benötigten Stempels zu kommen....


    Das kostet dann alles soviel Zeit und Mühe und vor allem auch Geld, daß es sich nicht mehr lohnt, vor allem auch bei kleineren Stückzahlen, geschweige denn Einzelstücken.


    Vielleicht sollte man - auch vor dem Hintergrund momentaner wirtschaftlicher Probleme - wirklich einmal bei der russischen Botschaft die Einführung einer Sonderregelung für Einzelstück-Bestellungen anregen. Darüber denke ich schon länger nach. Auch vor dem Hintergrund, daß irgenwelche "phöööösen" Menschen ja keine Probleme hätten, ohne jede Bewilligung und in jeder Stückzahl ähnlich gestaltete Messer aus Deutschland oder z.B. den USA zu beziehen.


    Insgesamt ist das sehr bedauerlich. Jewgeni hat hier ja - vielen Dank! :) - schon eine ganze Menge toller Messer vorgestellt. Es gibt mehrere Bereiche, in denen die russischen Modelle eine große Bereicherung der Sammelmöglichkeiten wären:
    Im Bereich der kunstvoll gestalteten Sammlermesser gibt es wunderbare Arbeiten aus verschiedenen Regionen Russlands, ob nun orientalisch angehauchte Messer aus dem Südosten oder nordisch geprägte Messer aus den nördlicheren Regionen. Auf diese Messer sind die Russen - zu Recht - so stolz, daß sie sie nicht selten auch als Staatsgeschenke präsentieren.
    Daneben gibt es auch im erschwinglicheren Bereich viele nordisch geprägte Messer, die hier für Sammler und Anwender sicher interessant wären.
    Und in meinem eigenen Interessenbereich - den Tacticals - gibt es eine große Zahl sehr interessanter Modelle, nicht nur von NOKS oder Kizlyar, von Fightern über Einsatzmesser bis hin zu kompakten Macheten und anderen Tools. Bislang läßt sich so etwas hier normalerweise lediglich aus der Kizlyar-Produktion bekommen.
    Ich fände z.B. sehr spannend, auch noch weitere kleinere Smersh-Modelle zu bekommen, mit Klingen um die 90-100 mm. Ich bin von den Griffen so angetan, daß ich so etwas auch als stabiles reines Gebrauchsmesser sehr interessant fände. Auch Tools wie die bei den russischen Spezialeinheiten verwendeten Macheten fände ich aus der Originalproduktion viel spannender als aus Fernost-Nachbau-Produktion, wie man sie jetzt ja zuweilen bekommen kann....
    Ich habe mir bei dem damaligen Versuch, einen Import zu initiieren, den NOKS-Produktkatalog angeschaut und auf Anhieb mindestens ein halbes Dutzend Modelle gefunden, die ich gern gekauft hätte. Das passiert mir bei bei vielen US-Herstellern eher nicht in einer einzelnen Saison.....

    Klasse, da würde ich sofort bestellen...vor allem, wenn man mal umrechnet, was die Messer kosten.
    Fürchte nur, das wird wegen der Exportvorschriften in Russland wohl nicht gehen....

    Ich verstehe immer besser, warum das Dein Favorit ist! :thumbup:


    Tolles Set, das kleinere wäre allemal auch solo ein interessantes Backup.


    Ein ganz anderer Stil als die anderen Raßul-Messer, die Du bislang gezeigt hast. Der scheint ja eine erhebliche Bandbreite zu haben.


    Im Post 34 könnte ich mir auf Anhieb alle Messer auch in meinem Bestand vorstellen, das Kondrat 9 wäre eine interessante Alternative zum Pygmy Warrior....

    Okay, aber sowas hier wär doch auch nicht schlecht, oder? :)


    http://250kb.de/u/110410/j/4n0GbzKuxfMu.jpg


    http://250kb.de/u/130530/j/eySgjABD0SBD.JPG


    http://250kb.de/u/120701/j/i3ElFkpm6kxD.JPG


    http://250kb.de/u/120701/j/5qUXRh8B1hyv.JPG


    http://250kb.de/u/101204/j/1ZcR228gLXRZ.jpg


    Tante Edit: Ja, Jewgeni, wir haben hier hier eine "Taktische Kochecke", die mittlerweile haufenweise tolle Fotos und Rezepte enthält. Die obigen Bilder von den Schaschliks stammen daraus....Sicher wäre da auch so ein Rezept eine Bereicherung!
    Übrigens werden hier auch begeistert Tschebureki, Piroggi oder Chatschapuri gegessen...und Baltika, insbesondere das kräftige Nr. 9, erfreuen sich einiger Beliebtheit :)

    Markus meint nicht, daß Du das kopiert hast - er ist inspiriert und will es nachmachen :)


    Wir lieben Wintergrillen ebenfalls - nur können sich die lieben Kleinen ja nicht mit Vodka, Port oder heißem Met warm halten, da haben wir es besser :)

    Hm, es sieht jedenfalls sehr gelungen aus! Die Form der Spitze hast Du super hinbekommen.
    Und daß ich - gerade in diesem Anwendungsbereich - ein Freund geneigter/gebogener Griffe bin, ist ja kein Geheimnis :)


    Das Messer wird sich vermutlich auch reverse sehr gut führen lassen, sogar im Stich. Jedenfalls ist di Spitze auch bei engen Bögen reverse geführt in einer sehr günstigen Position.


    Wirklich gelungen! Hut ab!

    Mit einer direkten Ableitung von einer Hieb- und Stichwaffe und einer Erläuterung der Formgebung zur Optimierung der Waffenwirkung wird das - übrigens hochinteressante! - Messer allerdings auch bei weniger als 12 cm Klingenlänge vermutlich sehr schnell als Waffe bewertet und unterliegt damit denselben Führungsbeschränkungen wie ein deutlich längeres Modell.


    Du solltest also lieber überlegen, welche Vorteile die Form beim Gemüseschneiden oder Kartonzerlegen entfaltet....wer ein wenig Ahnung von der Materie hat, wird daraus auf die allgemeinen Eigenschaften schon schließen können :)

    Neuzugang:


    Ein Chinakracher - aber wirklich ein ziemlicher Kracher! :thumbup: : Ganzo G712


    Ein leicht kleineres Bedlam-Double, sehr gut verarbeitet, Klinge fehlerlos symmetrisch hohl geschliffen, gleichmäßig weicher Klingengang, butterweiches Einrasten in den Lock. Griffschalen sitzen kantenlos, alle Schalenkanten sauber gebrochen. Keinerlei Anzeichen für Billigteile oder minderwertigen Klingenstahl... Will man unbedingt was zum Nörgeln finden: Scharf ist der "Alabel" wie ein Teller Porridge - aber das ist mir auch schon mit Serienmessern passiert, die ein Mehrfaches gekostet haben - und läßt sich abstellen.


    Der Clip ist ein wenig überdimensioniert und ist für einen Rechtshänder forward ein wenig im Weg, linkshändig lustigerweise gar nicht....Reverse faßt es sich rechts wie links gleichermaßen bequem und läßt sich dann auch passend reverse öffnen, umsetzbar ist der Clip nicht.


    Insgesamt sehr weit von dem klappernden Dosenblech entfernt, das über Jahre Meinungen (mit-)gebildet hat, mit einer Qualitätsanmutung, die auch bei einem Mehrfachen des Preises noch mithalten könnte. Eben kein "Billigfraß" mehr, den man ob des Geiz-ist-geil-Preises willig herunterwürgt und fade, minderwertige Zutaten krötenhaft mitschluckt.


    Werde es jetzt schärfen lassen und dann mal was damit schneiden und schauen, ob sich dar sexy aufgeschwungene Stahl dann auch wie 440C verhält oder das halt nur draufsteht, wie ansonsten bei dieser Herkunft halt so manches auf so manchen Messern steht.....Der Anschein spricht erst mal für ordentliches Material, die Verarbeitung ist es jedenfalls.

    Warum sollte es übertrieben sein? Das ist ja ein Messer, das man wohl - wenn man denn den Strider-Stil überhaupt mag - auch schätzt, wenn man nicht der absolute Folder-Fan an sich ist.


    Und gleich mit einem wertigen Modell einzusteigen, hat zumindest den Vorteil, daß man vermeidet, erst mal dieses und jenes anzusammeln, bevor man dann doch irgendwann in dem Bereich landet, der einen wirklich zufriedenstellt.


    Außerdem geht es ja hier vor allem um Deinen persönlichen Gusto, und da ist es schön, daß Du Dir gönnst, was Dir gefällt. Das ändert ja nix daran, daß die anderen hier vorgeschlagenen Messer durchaus ihren Job tun und nicht schlecht sind.

    Sehr schöner Thread, vielen Dank für Dein Engagement!
    Es ist spannend zu sehen, welche Verwandtschaft bei den klassisch gestalteten Messern mit nordischen Messermodellen besteht.
    Und die kleinen modernen Tacticals sind eine echte Entdeckung. Ich kann verstehen, daß Du die Modelle von Raßul so schätzt - die sehen wirklich spannend aus. Die Wharncliffes sehen besonders interessant aus.


    Sehr schade, daß es so wenige Gelegenheiten gibt, solche Messer hier zu bekommen. Das gilt ja auch für Serienmesser, insbesondere für die Modelle, die nach russischem Recht als Waffen gelten (Klingenstärke, Handschutz usw.). Kizlyar läßt sich hier ja noch auftreiben, bei Noks scheitert man aber schon fast immer. Leider, muß man sagen...mein Smersh gefällt mir jedenfalls noch immer sehr gut :)