Beiträge von Micha M.

    Ich bin einigermaßen enttäuscht...


    Beim Sangrador lass ich mir SK5 ja gern gefallen, da macht niedrig gehärteter C-Stahl Sinn...wäre auch gegangen, wenn man ein gesenkgeschmiedetes Modell aufgelegt hätte, wie den One-Piece-Sting.


    Aber CRKT kriegt das "Kunststück" hin, nen praktischen Allrounder wie das "Clever Girl" aus dem falschen Material zu machen und gleich auch noch so zu bewerben, daß zwar blutrunstaffine Amis das sicher geil finden, das Messer aber in vielen Ländern im Zweifel dann doch eher aufgrund der penetrant deutlichen Zweckbestimmung als Waffe Trageeinschränkungen unterliegt.


    So ein Schmäh ist echt nicht nötig, das ist ja schon bei den ER-Neckies ärgerlich und überflüssig wie ein Kropf. Der Kundige wird wissen, was geht, der Unkundige weiß auch mit nem FS nix Rechtes anzufangen...


    Der Obake-Zwerg geht für mich genau in die falsche Richtung. Ich hab das Obake, das ist mir klein genug - spannend wär da für mich eher eine 4,5 Zoll- Verson gewesen, so als Mitbewerber zum Yukanto.


    Interessant für mich ist dann allenfalls noch das Tighe Tac Tanto, wenn es nicht wieder so einen verschwurbelt-eleganten Griff hätte. Das war schon bei dem ansonsten für mich sehr attraktiven Spyderco Tighe Stick ein Ausschlußgrund. Die Dinger sehen eher so aus, als seien sie für die Tasche eines Miami-Vice-Anzugs passend, nicht für die Kongo-Buxen vom ollen Micha...


    Da hatte ich eher auf eine Neuauflage des Crawford-Kasper Professional gehofft, oder auf ein Otanashi Noh Ken mit Flipper, im Idealfall auf eine Carson-Williams-Kooperation mit den Griff-Features und dem Flipper des M16 und einer Williams-Klinge, auf ein pfiffiges neues Beil ohne ausdrückliche Waffen-Features...


    Von den neuen Modellen MUSS ich keins haben, glaub ich....

    Ja, Bergmännle, genau diese "Gesamtsicht" meine ich auch :thumbup:


    Führ ich als Primärmesser ein Fulcrum C, würde natürlich für ein ergänzendes Zweitmesser ein kleiner Schneidteufel eher Sinn machen, dann ist der gesamte mögliche Anwendungsbereich abgedeckt.
    Führ ich aber z.B. als Primärmesser so etwas wie ein Hissatsu oder ein Otanashi Noh Ken, macht so ein sehr stabiles und insbesondere in der Spitze belastbares Messer dann doch Sinn, wenn man mal an etwas "prockeln" oder dran hebeln muß....
    Und wenn ich ein kleines Solomesser suche, weil ich nicht mehr mitnehmen will/kann/darf, ist es halt Geschmackssache....

    Adey, verzeih Ugorr den Sarkasmus - es ist nur das Bemühen, Unerfahrene von einer fatalen Fehleinschätzung abzuhalten. Die Sache mit dem Taschenmesser zur Wildschweinabwehr taucht hier immer wieder mal auf und hinterläßt regelmäßig Kopfschütteln und Sorgenfalten sowohl bei jagd- als auch messerfahrenen Mitgliedern.


    Google mal "Saufänger". Solche Messer haben regelmäßig zwischen 9 und 12 Zoll Klingenlänge und oft so um die 2 Zoll Klingenhöhe. Larry Harley baut wunderschöne, die haben meist 10 Zoll Klingenlänge und sind entsprechend hoch. Ich hab sowas und geh schon lange mit Messern um - mir würde das Herz zwischen die Arschbacken rutschen, wenn ich drauf angewiesen wär, damit ein noch voll "kampffähiges" und nicht abgelenktes Wildschwein im Angriffsmodus abwehren zu müssen, glaub ich.


    Solche Saufänger nutzt man gegen ein bereits waidwund geschossenes und/oder von einer Hundemeute in Schach gehaltenes Wildschwein. Gegen ein noch voll angriffsfähiges Wildschwein mit ner Klingenwaffe vorzugehen, ist entweder Ultima Ratio oder - bei einer 2m langen Saufeder - eine Sache von Erfahrung und nebenbei großem persönlichen Mut. Historisch gab es selbst da immer wieder haufenweise schwere bis tödliche Vorfälle, damit mein ich nicht die "Schweineseite".


    Wenn Dir schon das Schrade zu groß ist, such Dir bitte ne andere Strategie zumindest für diesen Anwendungsbereich, sonst wird das schnell auch sowas wie ne Wanderung, allerdings in den R.I.P.-Thread.

    Das hängt halt vom persönlichen Geschmack und natürlich auch von der Anwendungs-Konzeption für das Messer ab...


    Sucht man einen kleinen Schneidteufel, ist Viertelzoll unnötig bis hinderlich. Das wäre für mich also keine Wahl, wenn ich gezielt eine Ausrüstungs-Ergänzung primär bis ausschließlich für feine Schneidarbeiten suchen würde.


    Sucht man einen kleinen, mißbrauchs-toleranten Allrounder, weil man kein größeres Messer, ggf. plus Öffnungs-/Hebeltool usw., mitführen kann/mag, wird Viertelzoll interessant.


    Und davon abgesehen ist die Masse-Empfindung bei den Anwendern auch unterschiedlich, das wird in vielen Posts deutlich. Was für die Freunde der schlanken Schlitzer zum Ausschlußkriterium werden kann, wird von anderen Anwendern als "angenehm satte Handlage" beschrieben und empfunden.


    Persönlich mag ich das auch bei kleineren Messern sehr gern, dieses Gefühl, "etwas in der Hand" zu haben. Mein Raidops CQB-F4 macht in dieser konzeptionellen Klasse einen guten Job und fühlt sich einfach gut an, auch das Enyo hat immerhin gut 5 mm Stärke, ist mir aber in der Hand deutlich lieber als 3mm-Ganzstahl-Modelle.


    Und was die Schneidleistung angeht, ist die Erwartungshaltung ja auch uneinheitlich. Ich hab einige Viertelzöller, ich mag das ja, und benutze z.B. Nemesis, Shrapnel und Fulcrum C seit Jahren als Einsatzmesser. Die schneiden alle. In Romans Antwort auf die Bedenken der "Sushi-Fraktion", solche Messer könnten keine dünnen Scheiben bei der Nahrungsmittelbearbeitung schneiden, kann ich nur einstimmen: "Dann schneidet halt dickere." :)

    Außer im Sitzen :)


    Stimmt aber, im Stand ist das auffällig und ein weiter Weg. Und will man es verdeckt tragen, kommt das notwendige Hochziehen eines Hosenbeins hinzu, wenn man es nicht tipup in den Stiefel hängt und nach unten abzieht...


    Da gibt es für ein Solo-Messer geringer Größe wirklich praktischere Positionen.


    Und wenn mans als normales Gebrauchsmesser verwenden will und es diskret tragen will, um die Sheeple nicht zu ärgern, sollte man auch bedenken, daß der Griff an den Stiefel oder unten ans Bein fürs Apfelschälen oder Paketöffnen denen noch suspekter ist als das Messer selbst :)

    Interessant fände ich die Version mit den Stripes in einer schwarzen Kydex.
    Wäre halt die Frage, ob man das so bekommen kann - stellt man da noch ne Custom-Kydex bei, wird die Sache für so ein kleines Boot-Knife oder Neck-Knife in Ganzstahlversion so langsam uninteressant teuer.


    Wird allerdings wirklich schwierig, mein Enyo von der Stiefellasche zu verdrängen, das macht sich da wirklich sehr gut.


    Die Hohlkehle macht das bullige N.K. 3 aber recht rassig :)

    Okay, dann hier mal ein wenig Auswahl:


    Gerber bietet einige sehr geeignete Modelle:


    http://www2.knifecenter.com/it…ized-handles-ankle-sheath


    http://www2.knifecenter.com/it…ombo-Blade-TacHide-Handle


    und natürlich der Klassiker:


    http://www2.knifecenter.com/it…n-Back-Up-3-38-inch-Blade


    Das Ghostrike ist sehr flach, ich hab die Normalausführung und trage und benutze es gern.



    Bei CRKT gibt es insbesondere den Russell Sting in verschiedenen Versionen, der trägt sich auch gut am Bein, die gesenkgeschmiedete schwarze Version ist sehr stabil:


    http://www2.knifecenter.com/it…s-reinforced-nylon-sheath


    http://www2.knifecenter.com/it…e-edge-blade-zytel-sheath


    Interessant könnten auch die Boot-Knives von 5.11 sein, die Modelle SideKick und SidePick werden gern am Stiefel getragen.


    Auch einen Blick wert wäre das neue Folts LDE von Böker:


    https://www.boker.de/fahrtenme…insatzmesser/02BO035.html


    Flach und gut verdeckt zu tragen wäre auch ein CS Braveheart oder die kleinere Version, das Secret Edge


    Die haben zwar keinen Handschutz, sind aber durch die Abstützung im Handballen und das sehr griffige G10 ziemlich handhabungssicher.


    Oder wie wärs mit einem anderen Klassiker, dem Al Mar Boot Knife?


    http://sld-company.de/Messer/F…r-Sheath-Knife-Black.html


    Es gibt noch ne ganze Reihe weiterer Messer in Ganzstahlversion oder mit flachen Planken aus G10 usw., die man diskret tragen kann, schau halt auch mal bei Tops.


    Wichtig für Vorschläge ist für mich aber immer noch die ungeklärte Frage, ob das Fixed 42a-konform sein soll.
    Sonst suchen wir hier noch 150 Boot-Dagger für Dich raus, und Du kommst dann damit heraus, daß es natürlich nicht eingeschränkt sein darf, damit rumzulaufen....

    Wie willst Du es tragen? Auf der Stiefellasche, über der im Stiefel getragenen Hose außen oder innen im Stiefel unter dem Hosenbein?
    Wie ist das Größenlimit, wie das Preislimit?
    Soll das Messer 42a-konform sein?


    Es gibt wirklich viele Lösungen, ich selbst trag jeden Tag eins (auf der Stiefellasche meist), also ist es sinnvoll, das vorher ein wenig einzugrenzen.

    Wenn man weiß, woher die Grundidee kam - nämlich aus der Mod-Ideenschmiede der TFDE-Messer - sieht man es mit noch breiterem Lächeln: ER erweitert das Portfolio um zwei neue Neckies, diesmal mit Tanto-Klinge.


    http://www.extremaratio.com/index.php/n-k-2.html



    http://www.extremaratio.com/index.php/n-k-3.html



    Mir gefallen die bulligen kleinen Dinger, sie haben das Zeug, für den Platz auf meiner Einsatzstiefel-Lasche in die "Rotation" mit dem gewohnten Spartan Enyo und dem Raidops CQB-F4 zu kommen.....Bin mir nur noch nicht sicher, WELCHES der beiden mich mehr anspricht. Für die Stiefellasche wär das kleinere Modell vermutlich praktischer, optisch spricht mich das größere mehr an.

    Will man so etwas als Gebrauchsmesser und legt weniger Wert auf "Superstahl", kann man - zumindest zum Ausprobieren - ja auch mal darüber nachdenken, ein Ganzo G729 mit Axis Lock in der Größe eines Para-Military oder ein Ganzo G732 mit Liner Lock in der Größe eines Endura mit Liner Lock (beide mit Stahlplatinen) zumindest mal zu erproben. Gefällt das Konzept, weißt Du belastbar, welches Spydie was für Dich ist. Die Dinger kosten 17 Euro, sind sehr ordentlich gemacht und daher nicht als Ausgabe verschwendet, sondern können anschließend in die Angeltasche oder als Geschenk an nen Kumpel für nen kleinen Gefallen wandern....



    Ich hab das 729 und bin sehr zufrieden damit.

    Den "Zeitdruck" durch den Angebotspreis kannst Du rausnehmen, beide Modelle gibt es als Direktimport ständig zum gleichen Kurs.


    Bei der Klingengeometrie und der Gestaltung der Spitze punktet imo auch das Manix nicht automatisch für wirklich grobe Arbeiten, da fährt man mit Modelle mit weniger fein ausgezogener Spitze vermutlich besser / sicherer. Beide Spydies sind imo primär Schneidwerkzeuge, das machen sie ja auch richtig gut. Machst Du im EDC-Bereich überwiegend leichtere, normale Schneidarbeiten, bleibts wohl Geschmackssache, liegen eher längere oder anstrengendere Jobs vorn, punktet trotz der nicht endlos mißbrauchsfreundlichen Spitze wegen des volleren Griffs eher das Manix.


    Falls Du Linkshänder bist oder das Messer bedarfsweise auch links trägst, würde ich das Manix nehmen, da der Ball-Bearing-Lock, der ja sowas Ähnliches wie der Axis Lock zumindest hinsichtlich Bedienung ist, linkshändertauglicher ist als der Liner Lock des Military.


    Beim etwas größeren Öffnungswiderstand des Manix dürfte auch die Tipup-Trageweise kein großes Problem sein, bei nem Liner-Lock kann das eher mal gefährlich werden. Jedenfalls ist die jeweils obligatorische "Richtung" der Klinge ein echter Unterschied zwischen beiden Messern - liegt Dir eins deutlich mehr als das andere, auch bei anderen Messern, wäre das also schon ein Kriterium.


    Bei aller Sorgfalt bei der Auswahl wirst Du übrigens nicht ganz ausschließen können, dann doch auch mal das Gefühl zu haben, eigentlich sei das jeweils andere doch "hübscher" oder "besser" gewesen. Aber Messer dieser Art, ob gleiches Modell oder Mitbewerber ähnlicher Konzeption, lassen sich absehbar nachkaufen.


    Selbst würde ich mich vermutlich für das Miltary entscheiden - und würde es durch ein mißbrauchsfreundliches Zweitmesser ergänzen, z.B. ein Kershaw-Emerson Tanto....

    "Unbrauchbar" ist ein hartes Wort, auch wenn Du es für Dich selbst ausschließt.
    Ein paar meiner schönsten Folder haben keinen Clip - Al Mar SERE in groß und klein, Al Mar Top Gun / Denali, SOG Tomcat 1, Gerber Parabellum....

    Bekommen: Ein neu aufgespieltes Betriebssystem für meinen Rechner und nen neuen Router, nachdem mein "antiker" Speedport2000 zu beiden Leitungsseiten hin tot war....


    Daher war ich auch ein wenig "stiller" die Tage....


    Im Laden: "Oh, Sie brauchen ein Trijodeldidü-Tröötflöööt mit Falufei und Dudeldram-Funktion und einer Leistung von mindestens ölfunddrölfzig Megabrömmel" Oder so....
    Ich: "Mit mir müssen Sie sprechen, wie meine Frau das tut....wie mit einem Blöden also. Wenn man mit etwas nicht hauen, stechen oder schießen kann, versteh ich es nicht..." (Micha dabei komplett in ATACS FG :) )


    T-Onliner (nach einem langen verwirrten und besorgten Blick, obwohl ich keine meiner Eisenwaren offen trug....):"Ääääääh, es gibt viel leistungsfähigere Leitungen mittlerweile, auch leistungsfähigere Router........Blablub....Online-Fernsehen.....trallala....Voice-over-IP..."


    Ich: "Sowas gibts? Faszinierend......Brauch ich aber nicht.....Haben Sie vielleicht auch was Einfaches, Robustes, vielleicht feuerverzinkt?"


    Nach ner Zeit dann ein "Einfach"-Modell..."Haben Sie mal probeweise ein Notebook oder ein Smartphone an den alten Router angeschlossen? Sind Sie sicher, daß er nicht mehr läuft"


    Ich: "Smartphone? Sie meinen, so eins ohne Wählscheibe?"


    Dann hab ich das Ding angestrippt...kein Telefon....In der Broschüre stand "Ein Splitter kann nicht mehr verwendet werden"....Kein Telefon.....oder kein Internet....Sind die irre? Also Splitter wieder dran, beides läuft. Fachleute....


    Auf der T-Online-HP dann die Anleitung zum Konfigurieren. Prima: "Nicht die Seite schließen, bis Sie eine Statusmeldung bekommen" Nach einer Stunde zeigte die Seite aber immer noch nur so nen Brummkreisel. Also hab ich schon mal zu Balkontür geschielt und mir überlegt, ob die Befriedigung eines Speedport-Fenstersturzes mir angesichts der vereinigten Unfähigkeit von Broschürenschreiber und Online-Anleitungsgestalter nen Hunni wert sein würde. Das Ding war allerdings längst konfiguriert, wie sich zeigte, als ich dann fluchend die Seite zumachte und neu starten wollte. Ich sag ja - Fachleute....