Beiträge von Micha M.

    Für mich bislang das beste Ergebnis der neuen Saison! :thumbup:


    Das ist eine ausgezeichnete Konzeption - und endlich wird sie mit einer Professionalität hergestellt, beworben und vertrieben, die dem Entwurf gerecht wird.


    Böker hatte in den letzten Jahren eine sehr gute Hand für Kooperationen. Das läßt auch - neben der verdienstvollen Neuauflage der bereits bekannten und allemal bewährten Modelle - auf spätere neue spannende Kooperationsmodelle mit Tony hoffen.


    Ich bin gespannt! :thumbup:

    Ja, geht mir ja auch so, ist aber eine Sache der persönlichen Einstellung. Ich seh halt bei vielen Kollegen, daß sie kein Einsatz-Fixed tragen möchten, vernünftigerweise aber dann wenigstens nen Folder als Schneid- und ggf. Mehrzweckwerkzeug durchaus mitnehmen möchten.


    Und es soll sogar BW-Offiziere geben, die an ihren Brunnenbohrern und Schulbauern sowas Martialisches wie ein böses fixes Messer so gar nicht sehen mögen, man wills nicht glauben, es scheint aber so zu sein :) Dann wenigstens nen Folder .....

    Bin jedenfalls froh, nicht bei den Bestellungen mit "eingestiegen" zu sein :)
    Sowas kann mir den Spaß am Produkt völlig verleiden.
    Ich hab mal ein wunderschönes Custom-Messer gleich durchgereicht, weil es mit monatelangem Gezerre mit dem Macher verbunden war, es zu bekommen....Dann war ich allerdings auch durch mit dem Ding, so schön es war.

    CRKT M16-14 oder M21-14 oder das Timberline 18 Delta würde ich auch sofort empfehlen, +1 also für den Sandmann :)


    Das M16 führ ich seit Jahren, das 18 Delta hab ich für Florian mal richtig rangenommen im Test.


    Auch noch einen Blick wert: Kershaw-Emerson 4KXL oder ein wenig kleiner das 7K. Die trag ich beide abwechselnd, wenn Primärmesser etwas mit ner empfindlichen Spitze ist, wie das Otanashi Noh Ken. Sehr gute Preis-Leistung, wertig und robust gebaut.


    Auch einen Blick wert: Real Steel H6-S1


    Und noch ne Überlegung: So ein Arbeitstier nimmt man ran, machts vielleicht auch mal kaputt oder verliert es. Anschauen kann man sich also z.B. auch mal ein Ganzo G720. Hab mittlerweile mehrere von der Marke, Preis-Leistung haben mich positiv überrascht, die Messer machen sich im Gebrauch bislang nicht schlechter als viermal teurere Mitbewerber.

    Ein kleines Fixed könnte sie tipup am Gürtel oder - ohne Gürtel - mit ner Kydexspange am Hosenbund tragen und nach unten abziehen. Geht auch unter Blusen- und Jackensäumen hervor sehr gut...
    Alternative: Brillen- oder Handytasche.


    Bei Boots läßt sich ein Folder entweder innen oder außen auch an den Boot-Rand clippen, ein kleines Fixed unter dem Hosenbein auf die Lasche schlaufen. Läßt sich im Sitzen sehr gut erreichen, im Stand wirds auffällig und weit...


    Bei Ärmeln ohne engen Bund könnte man mit sehr wenig Aufwand einen kleinen Streifen quer innen ins Futter nähen und daran einen Folder-Clip befestigen. Ließe sich so oder insbesondere mit kleinem Lanyard gut ziehen.


    Ansonsten: Ganz simpel in die Jacken-Außentasche, die meisten Jacken haben doch sowas.
    Ich trag dort fast immer nen Folder. Unterwegs die Hände in den Taschen, zumindest bedarfsweise. Da ist es dann nicht mehr weit zum Folder, wenn man ihn nicht eh schon in der Hand hat :)

    Ich find gerade keinen, hab sie aber zwischendurch gesehen. Garantiert spitze Alternative: Lapin Puukko Avauspuukko,mit einer richtigen Spitze und einer Klingenform, die Leute meiner Interessenlage ein wenig an das Emerson Rhino erinnert :)


    Zur Rechtslage: Waffenrecht hat mit Logik nichts zu tun. Ein Gegenstand ist rechtlich eine Waffe oder eben keine. Ein Kontext, der irgendwie das Mitführen einer "Nicht-Waffe" nicht "rechtfertigt", ist waffenrechtlich nicht vorgesehen.


    Nach Versammlungsrecht oder in "Waffenverbotszonen" würde man auch solch ein Messer als "gefährlichen Gegenstand" kassieren - geht es aber um eine polizeiliche Kontrolle sonstwo, gilt 42a, und der spricht eben ausdrücklich von HuS-Waffen. Das ist ein Jagdwerkzeug ausdrücklich NICHT, in allen Kommentaren sind Jagdmesser ausdrücklich von der Zuweisung einer Waffeneigenschaft ausgenommen. Spätestens bei einer fachkundigen Beurteilung ist man also aus der OWi-Nummer draußen.


    Natürlich schützt das nicht vor einem anzeigensammelnden Ordnungshüter mit gefährlichem Halbwissen, aber das kann man eben nicht ausschließen. Letztlich geht es aber um den Verfahrensausgang.


    Auf eine "Sinnfrage" der Mitführung würde ich mich persönlich nur einlassen, wenn der Kontrolleur einer vernünftigen Argumentation aufgeschlossen erscheint: Die Schneide auf der Oberseite macht im nichtjagdlichen Gebrauch insbesondere Sinn z.B. beim Öffnen von Paketen, Zerschneiden von Seilen, Paketbändern, als Rettungsmesserklinge (zum Aufschneiden von Kleidung, Zerschneiden von Gurten im Schnitt von der Person weg), aber z.B.auch beim Zerteilen von Äpfeln und Brötchen im Schnitt zum Anwender hin. Ich selbst dreh dabei zuweilen ein Normalmesser in der Hand und zerteile das Schneidgut izum Daumen hin.


    Aber glücklicherweise sind wir in diesem unserem Lande (noch?) nicht soweit, daß wir für Alltagsgegenstände ohne rechtliche Waffeneigenschaft einen Rechtfertigungsgrund, einen "Legal Reason" benötigen. In Ländern, in denen das so ist, ist der Willkür einzelner Vollzugskräfte damit Tür und Tor geöffnet.


    Und sowenig es einen Ordnungshüter anzugehen hat (außerhalb von Veranstaltungen usw.), ob ich tatsächlich Baseball spiele, weil so ein Sportgerät in meinem Auto liegt (oder ob ich ein Pferd besitze, weil ich Cowboystiefel trage), hat es ihn anzugehen, warum ich in der Stadt ein Jagdmesser ohne Waffeneigenschaft mitführe. Zumindest, solange ich mich unaggressiv verhalte - denn ansonsten gäbe es natürlich eine vorläufige Wegnahmemöglichkeit zur Gefahrenabwehr nach Polizeigesetz. Also würde ich gegenfragen, insbesondere nach den Rechtsgrundlagen der Frage :)

    Kevin, es geht hier ja gerade darum, eine REK-Klinge in untaktischem Gewand zur Verfügung zu haben. Im Antreffensfall wird mutmaßlich bei dieser Messerform in taktischem Erscheinungsbild die Waffeneigenschaft unterstellt werden, auch wenn diese Form z.B. auch als Rettungsmesser sehr viel Sinn macht.


    Im Gegensatz dazu sind Aufbrechmesser eben definitiv NICHT zum verletzenden Einwirken auf Menschen hersteller-zweckbestimmt, damit keine HuS-Waffen und dann bei Klingenlängen bis 12 cm auch nicht tragebeschränkt.


    Daher mein Hinweis auf Hersteller wie Mora oder Roselli, ebenso auf REK-Gartenmesser von Mikov.


    Für mich das schönste Messer dieser Art ist die spitze Version des Aufbrechmessers von Ahti.

    Ich hab in früheren Threads schon mal auf diese Messerform als Alternative zum P'Kal hingewiesen - zumal es sich dabei um erklärte Jagdgeräte und damit Nicht-"Waffen" handelt :)


    Unter den skandinavischen Herstellern gibt es mehrere, die solche Aufbrechmesser anbieten.


    Die Technik ist hier die nicht die des Einhakens eines Aufbrechhakens in der jagdlichen Verwendung - vielmehr wird die Klinge flach unter das Schneidgut geführt, das dann nach oben hin durchtrennt wird. Meist sind diese Klingen auch lang genug, um den Zeigefinger zur Sicherheit noch unter die stumpfe Klingenunterseite zu legen.

    Auch Gürteltaschen kann man zu Business-Kleidung ja tragen, z.B. welche für Brillen oder Mobiltelefone. Dahinter paßt dann z.B. auch ein geeignetes flaches Fixed oder ein flacher Folder....und Lampen gibt es doch mittlerweile leistungsfähig durchaus auch im Kugelschreiberformat, sakkotauglich. Und in ein Sakko passen natürlich auch geeignete flache, leichte Messer, z.B. etwas von Bud Nealy....

    Kommst Du denn beim Sting mit dem Griff hin? Der ist ja relativ klein, schon für mich :)


    Ich hab an meiner gesenkgeschmiedeten Ausführung hinten ein Lederband mit Knoten dran, um auch für den kleinen Finger noch Halt zu finden. Funktioniert auch als Ziehhilfe, eben wie ein Lanyard.


    Die letzte Generation, bei CRKT erhältlich, spricht mich nicht so an wie das mordsstabile One-Piece-Teil - irgendwann muß es aber wohl auch noch mal ein originaler Sting sein, wenn auch nicht aus deutscher Produktion, dann wenigstens einer direkt von Russell, der verkauft ja noch fleißig welche :)

    Ja, und das ausgerechnet von nem Hersteller, der angesichts seiner vielen "Special Items" recht genau wissen dürfte, daß "zu böse" Messer in immer mehr Gegenden gebannt werden.
    Meister Lynn vergeb ich gern seine albernen Pfadfinderhosen und publicitywirksames Rinderhälftengemetzel - aber solche Dummheiten beim Benennen und Bewerben seiner Produkte dann eher nicht....

    Ich hab schon nicht verstanden, warum ein schwarzes Messer mit ein wenig aufgebrezelter Plastikscheide mehr als das Dreifache eine normalen Mora Bushcraft kosten soll. Auch jetzt scheint so ein etwas längerer Erl ja ungeheure Mehrkosten zu verursachen.


    Da finde ich die Verbesserungen der normalen Modelle mit ihren immer besseren Griffen und endlich auch ansprechenderen Scheiden viel spannender. Bei nem Hunni muß ein Full-Tang-Mora mit einer Menge ebenfalls nicht schwacher Mitbewerber konkurrieren, das ist auch kein Preis mehr, für den man mal schnell 3 oder 4 von den Dingern kauft und an Kumpels verschenkt oder im Haushalt taktisch verteilt. Das kann man alles mit nem normalen Heavy-Duty-Companion für nicht mal ein Fünftel des nun offenbar hinzulegenden Preises machen.


    Und auch so etwas hält was aus, wenn mans nicht geradezu auf Zerstörung anlegt. Meine haben selbst Schlagholz-Versuche klaglos überstanden, wenn man da nicht wahllos und wie ein Berserker draufdrischt.

    Dann kann man übrigens ebenso über einen der neuen CS-Spikes nachdenken :)


    Die Scheide der Spikes bietet mehr Befestigungsmöglichkeiten, die Dinger sind wirklich praktisch, bieten recht viel Klingenlänge bei sehr schlanker Form und sind preisgünstig.