Beiträge von Micha M.

    Sehr gut gemachtes und sehr informatives Review! :clap:


    Für mich besonders interessant, da ich weder technik- noch uhrenaffin bin und manchmal die Begeisterung der entsprechend Interessierten nicht so gut nachvollziehen kann. So erschließt sich so etwas für mich deutlich besser :)

    Durch die sehr stabile Gestaltung bis in die Spitze ist das Messerchen für mich interessant als Ergänzung im Team mit einem Primärmesser mit feiner Spitze, z.B. einem Otanashi Noh Ken oder meinetwegen auch einem der spitz ausgezogenen Spydies.
    Falls eins seinen Weg zu mir findet, würde ich es wohl vor allem im Wechsel mit dem Enyo bei geeignetem Primärmesser auf der Stiefellasche tragen wollen. Die Scheide sieht sehr geeignet dazu aus.

    Ja, das geht gut. Ich hab an welchen der seitlichen Schlaufen ein Mora Bushcraft befestigt, das sitzt tipup bombenfest. Und andere Sachen schlauf ich mit den alten Bundeswehr-"Strapsen" oder mit Paracord an, auch das sitzt gut.


    Auch mit der Taschen-Organisation komm ich gut klar, das ist ja bei einigen Billigprodukten eher beliebig als durchdacht gelöst. Aber ich komm mit dem diversen Kleinkram, Regenponcho, ner Jacke für Jasmin, Getränkeflasche und noch viel mehr gut mit der Aufteilung klar.


    Sicher, ich hab auch am Anfang befürchtet, daß ein Rucksack für nen guten Zwanni nach kurzer Zeit dann an den Verschlüssen, Nähten und am Futter schwächelt, aber das Ding ist bislang unverändert und war jetzt schon oft mit draußen. Ich hab sogar schon überlegt, mir noch einen für die Arbeit zu kaufen...


    Tante Edit hat noch ein Bild gefunden :)


    Nee, und gerade beim Führen des Otanashi ist "zwangsläufig" links noch sowas wie ein Kershaw-Emerson oder ein M16-14 geclippt,oder ein kleines stabiles Fixed :)


    Vielleicht findet sich ja mal die Gelegenheit, die angesprochenen Messer nebeneinander zu halten...

    Als EDC ist so etwas aber eher was für die feineren Arbeiten, also eher für den urbanen und Office-Bereich...Die Spitze ist eben so fein ausgezogen, daß sie Mißbrauch nicht so gut wegsteckt wie meinetwegen ein CRKT M16-14 oder ein 18-Delta von Timberline...


    Interessant bei Deiner Vorstellung wäre ein Direktvergleich einerseits mit dem Urban Trapper, das ja eine ähnlich schlanke Linie aufweist - und andererseits mit einem Otanashi Noh Ken von CRKT / Williams oder idealer sogar mit der kleineren Version Shizuka Noh Ken, die ja sehr vergleichbare Maße hat wie dieses Messer hier.


    Da wäre dann schon spannend, ob der Flipper tatsächliche Vorteile gegenüber dem sehr leicht laufenden Otanashi bringt - oder sich die Schnitthaltigkeit im Arbeitsbereich dieser Messer spürbar auswirkt, VG-10 gegen oft geschmähtes AUS-8 :)

    Tony, ich sehe die nun möglichen Entwicklungen mit großer Freude und der ganz eigennützigen Hoffnung auf weitere verfügbare von Dir gestaltete Messer :)
    Das GTK paßt in besonders bösen Situationen auf mich auf, das GEK-EDC ist gemeinsam mit Modellen von Roman fester und erprobter Bestandteil meines "Wandermesser"-Portfolios.


    Momentan stecke ich , viele langgediente Messerfreunde werden das kennen, in so einer Art hoffentlich befristeter Messerbeschaffungs-Sinnkrise: Gerät mir ein neues Modell unter die Augen, vergleiche ich es seit Wochen mit den vielen sehr guten Messern im Bestand, die ich dann wieder bei noch weniger Gelegenheiten führen kann, wenn weitere Neuzugänge dazukommen.


    Umso erstaunter war ich selbst, als ich jetzt in den letzten Tagen darüber nachgedacht habe, was ich mir von der neuen Kooperation erhoffe. Da ist mir ne Menge eingefallen, neue erhoffte Modelle, die "trotzdem" sofort wieder den Besitz- und Erwerbswunsch auslösen würden. Ich bin mal so dreist, einfach mal diese ins Unreine formulierte "Wunschliste" hier vorzustellen - und kann mir vorstellen, daß auch andere TF-ler das Geisterbild eines Böker-Lennartz-Modells vor sich haben, das sie "unbedingt haben müssen" :)


    1. GBK und GTK auch in einer Böker-Version.
    Vom GTK bin ich nach wie vor voll überzeugt, das MUSS für den Einsatzbereich einfach verfügbar bleiben!


    2. GBK-EDC
    Das ist für mich - subjektiv vor allem durch Erhaltung der kompletten Bowie-Spitze bei verminderter Gesamtlänge, jedoch unverminderter Höhe - in dieser Größenklasse zusammen mit Murats Custom-Modell nach wie vor eine der überzeugendsten Übertragungen des "großen" Bowie-Feelings auf EDC-taugliche Maße! Optional geschlossene Schalen, ne ordentliche Kydex - und ich könnte sicher nicht widerstehen.


    3. GTK-"Bodyguard"
    Eine viereinhalb- bis fünfzöllige GTK-Version für noch besseres verdecktes Tragen in Zivilkleidung. Das Messer liegt trotz sehr flacher Bauweise durch die Griffkontur sehr kontrolliert und definiert in der Hand, die Klinge ist hochwirksam. 5 Zoll, lange Rückenwelle, vorn glatte Rückenschneide, flacher Griff, Kydex - das wäre ein Top-Backup und noch besser unterzubringen als der große Bruder!


    4. GEK/GBK - "City"
    Persönlich schöpfe ich die albernen 12 cm gern voll aus, kenne aber viele Anwender, die aufgrund eigener Kleidungs- und Tragevorlieben, beruflicher Situation usw. einen EDC-Viereinhalbzöller zu groß finden. Andererseits hätten sie gern ein Messer mit Griffschalen. Sie wären mit dem Para unter- und mit dem GEK-EDC sozusagen überversorgt. Hier wäre ein knapp vierzölliges Messer vielleicht eine interessante Alternative, im Idealfall extrem flach gebaut und mit einem intelligenten Scheidenkonzept à la Nealy...


    5. Lennartz-Folder
    Tony, Du hast es immer wieder hinbekommen, auch "erwachsene" Messer so zu designen, daß sie bei flacher Bauweise sehr gut zu führen sind und trotzdem sehr definiert in der Hand liegen. Und Du schätzt belastbare, praxistaugliche Lösungen. Das SCHREIT doch nach einem größeren Folder (und einem kleinen Schwestermodell für die Office-Fraktion :) ). Flach gebaut, 4-5 Zoll Klinge, robuste Verriegelung. Was Zuverlässiges auch für professionelles Herannehmen, ohne das US-übliche Geschwurbel :)


    Tony, entwirf uns das - Böker, baut uns das :)
    Ich bin sicher, nicht nur ich hätte großes Interesse....


    Ach ja, als Nachtrag mir wichtig:
    Tony ist bekanntermaßen ein Freund, und ich bewundere seine Fähigkeiten.
    Am GTK durfte ich als Mitglied seines Beraterteams ein wenig "mitstricken".


    Aber das hier ist kein abgesprochener "Doppelpass" zur Sondierung der möglichen Marktakzeptanz neuer Produkte oder für ihren "Pre-Launch" oder wie auch immer man neudeutsch so ein Vorfühlen nennen mag :)


    Tony weiß noch nix von seinem Glück, die Vorschläge erfolgen komplett unabgestimmt.

    Vielen Dank! Informativ und launig zu lesen :thumbup:


    Ich besitze das Messer nun einige Jahre und war von Beginn an sehr angetan davon.
    Das war für mich im Erscheinungsjahr eines der Serien-Highlights.
    Das Small Trigonaut ist für meine Verhältnisse recht klein und läßt sich sehr diskret an verschiedenen Tragepositionen führen. Ähnlich vielseitig ist die Unterstützung der unterschiedlichen Haupt-Griffhaltungen (Hammer, Säbel, Reverse). Die von "Wernersen" nachgearbeitete Kydex hält das Messer nun auch optimal bezüglich Klapperfreiheit und Ziehwiderstand.


    Bei dem kleinen Racker (8cm Klinge sind mir ja sonst selbst bei nem Folder für den "Teamleader" der jeweiligen Messerkombo zu klein...) hat Mosier hinbekommen, daß alle Winkel und alle Positionen von Schneide, Spitze und Griff so zueinander "stimmen", daß sicheres Handling und ebenso schnelles wie kontrolliertes und dabei kraftvolles Arbeiten mit der Spitze möglich ist. Das Ding ist wirklich durchdacht - und das nicht nur unter dem optischen Blickwinkel, sondern auch dem anwenderischen.


    Meins ist leider auch noch nicht aus 440C, mir wäre das lieber gewesen, ich schätze das Material als Gebrauchsmesserstahl sehr.


    Wem Mosier-Design übrigens gefällt, ohne sofort über die Custom-Preishürde zu jagen, dem sei ein Blick auf das Bad Blood - Sortiment empfohlen. Neben Sean Kendrick entwirft für die auch David Mosier, Modelle wie das Decepter und das Wisper zeigen klar seine Handschrift. Beide Messer sind eine Nummer größer als das Small Trigonaut und rangieren in der Klasse zwischen 4 und 5 Zoll Klingenlänge.


    Ich schätze das Messer für alle Anwendungsbereiche. Bei mir ist es meist als Zweit-Fixed links bei privatem Führen dabei, wenn ich es tragen möchte.

    Schließe mich der Anregung von TheBrain an, das GPS lediglich parallel zur guten alten Karte zu verwenden. Ich seh bei vielen meiner jungen Kollegen der "Navi-Generation", daß sie das Gefühl für ihre Position im Gelände verlieren, für die Lage der Objekte zueinander usw.
    Sie lassen sich von der Elektronik beim Händchen nehmen wie ein Kind.
    Beim Arbeiten mit der Karte und der immer wieder notwendigen Orientierung erwirbt man das Gefühl für Position und Navigation, durch das GPS-Navi nicht.

    Nicht grundsätzlich. Bei US-Messern mag das stimmen, skandinavische Modelle und auch die Russen sind da aber oft günstig. Außerdem versenden die ab 60 Euro versandkostenfrei.
    Und manchmal reißt die freie Fracht bei einem leicht höheren Grundpreis das dann selbst bei den US-Messern wieder raus...

    Benathar, ich möchte jedenfalls nicht selbst bei mir zu Hause die Wirkung dieser Antwort ausprobieren, dafür liegen hier zuviele Eisenwaren herum :)


    Tony: Für mich sehr interessant, weil es Dein Projekt noch verdienstvoller gemacht hat, weil man ohne nachträgliches Customisieren ein viel besser auf die individuellen Vorlieben abgestimmtes Messer bekommen konnte: Wird es auch aus der Böker-Fertigung wahlweise jeweils den Rahmengriff oder geschlossene Schalen geben?