Beiträge von Micha M.

    Mach ich tatsächlich, Major :)


    Neben den vorherrschenden von der "Firma" bezuschussten Haix hab ich allerdings auch noch 2 Paar leichtere hohe Schnürstiefel aus Cordura-Leder-Mix, seit ner Zeit auch die hier mal vorgestellten braunen Repro-US-Stiefel von ASMC - und tatsächlich auch noch meine mittlerweile über 30 Jahre alten BW-Kampfstiefel. Zwar nicht "wie damals in den Ardennen" :), aber jedenfalls zweifellos ne ordentliche Qualität bei der Lebensdauer....


    Ich fühl mich allerdings dann auch wegen meiner Schuhvorlieben und -gewohnheiten in Halbschuhen draußen nicht wirklich wohl, so halbhoch wie bei den Haix-Trekkingschuhen sollte es dann doch mindestens sein :)


    Wie soll ich denn das Enyo auf nen Halbschuh schlaufen??

    Insbesondere Haix High Walker.


    Sehr bequem, guter Halt.


    Bei trockenem Untergrund ein sehr guter Stiefel, bei Schnee und Glätte hingegen nicht optimal, zuwenig Grip. Die Gummimischung der Sohle ist deutlich weniger griffig als die der halbhohen Trekking-Stiefel von Haix.


    Zudem neigt die Sohle bei einigen Chargen der Produktion offenbar zu Querrissen.

    Interessanterweise sind aber offensichtlich unsere Erfahrungen mit den unausgerüsteten Mitmenschen doch sehr ähnlich.
    Ich kenn das schlimmstenfalls als Überheblichkeit und Lustigmachen bis zur Verunglimpfung als Möchtegern-Rambo....bis es dann irgendwas zu tun gibt, zu dem sie selbst - unprofessionell wie sie sind - ohne Hilfe nicht in der Lage sind.

    Ne fette Erkältung mit bullerndem Fieber und einem Gefühl in den Knochen wie damals, als ich leichtsinniger Mensch dem zweibeinigen Verderben, das die ZUZ trainiert hat, gesagt hab, er solle uns normalen Menschen mal in Echtzeit und mit richtiger Power zeigen, wie das mit dem Umruppen so läuft :)

    Wieder so ein aufgehübschtes Ding für Vitrine und allenfalls Anzugtasche....
    ZT ist bei aller Fertigungsqualität so gar nicht mehr meins, das ist nach den 03xx-er Zeiten vorbei.
    Genauso diese "geleckten" Russenfolder oder dieses verschwurbelte Tighe-Design bei Spyderco.


    Alles sehr vornehm, nix für den Micha....Schade!

    Nein, Idox, ich kann das nachvollziehen und hab hier ja auch schon Spott auf mich gezogen, als ich mal "nur" meine Taschen umgekrempelt hab :)
    Ich hab ziemlich viel Zeugs "am Mann", habe dann noch ne Eastpack-Umhängetasche, die ich täglich in den Dienst mitschleppe und die noch ne Menge zusätzlichen Kram enthält - und ne große Ausrüstungstasche, die bei Einsätzen ins Auto kommt....
    Und die Leute, die sich darüber amüsieren, sind regelmäßig die, die sich dann von mir vor Ort irgendwas Notwendiges leihen :)

    Hut ab, Frank!


    Manche Aspekte der "gehobenen Sammlerszene" sind ja nicht so meins - aber Deine Messerfotos sind großes Kino, und ganz "nebenbei" Deine Sachkunde stets beeindruckend und immer wieder selbst für alte Hasen sehr lehrreich.


    Großartige Arbeit zum Thema Messer!

    Interessant ist es trotzdem :)


    Ich trag seit vielen Jahren Halbfinger-Handschuhe insbesondere beim Arbeiten - außer in Situationen mit notwendig vollem Kontaminationsschutz (dann wird vorher "umgerüstet"). Und auch privat sind eigentlich immer welche in der Jackentasche und werden beim Autofahren oder auch beim Wandern getragen. Die verstärkten Handflächen haben mich insbesondere beim Arbeiten bei mehreren Stürzen, aber auch für einen sicheren Griff an so einigem, vor Ungemch bewahrt.


    Des Nachteils der ungeschützten Fingerkuppen (Verletzung, Kontamination) bin ich mir dabei voll bewußt, habe aber andererseits den Vorteil, die Handschuhe auch beim Schreiben, Telefonieren, an der Waffe usw. stets anlassen zu können. Als "Gear-Freak" hab ich allerdings zum angesprochenen Umrüsten auch noch 2 Paar andere Handschuhe in der Ausrüstungstasche.


    Ich hatte auch schon Versionen von Markenherstellern und hab immer noch ein Paar davon im Bestand.
    Aber ich gestehs: Mein Standardpaar, das so ziemlich jeden Tag getragen wird, ist ein Billigprodukt für damals nach meiner Erinnerung unter 10 Euro, schnöde "Biker-Gloves" aus Leder. Die halten jetzt gut 10 Jahre, keine kaputten Nähte, keine nicht mehr schließenden Klettlaschen....Mit der Zeit sind die umgenähten Ränder mit kleinen Rissen gesprenkelt, das ist aber nur ein optischer "Makel" und beeinträchtigt ersichtlich nicht die Stabilität.


    Und ganz pragmatisch: Handschuhe kann man immer mal verlieren oder kaputtmachen, wenn die günstigere Vergleichsware für unter 12 Euro nach 2 Jahren den Geist aufgibt, ist das erträglich, muß aber keineswegs so geschehen :)

    Die Konzeption ist zumindest sehr ähnlich, also Aufbau und Anordnung der Taschen usw.


    Man kann bei den verschiedenen Vertriebs-Labeln auch nicht ganz ausschließen, daß zuweilen Produkte tatsächlich aus gleicher Produktion kommen.


    User "Bullpower" hat jedoch kürzlich noch von Materialunterschieden z.B. bei Reißverschlüssen usw. berichtet. Auch nach seiner Einschätzung soll der Brandit-Pack wertiger gestaltet sein.

    Ist dabei gar nicht auf meinem Mist gewachsen: Ein Kamerad aus meinem Team hat die DAM mal zum Aktionspreis in einem Angelshop entdeckt. Angelt zwar nicht, jagt aber und fand die Liege so bequem wie praktisch sowohl fürs Hobby als auch für längere Einsätze bei uns, um ohne Hotelsuche mal zwischendurch ne Runde ausruhen zu können (....pennt ja nicht jeder gern bedarfsweise wie die "Kundschaft" auch mal in ner Gewahrsamszelle...:) ).
    Nach Ausprobieren mußte ich sofort auch eine haben und hab das Ding dann mal nach Langgöns mitgebracht, wo sie auch ein paar andere TF-ler überzeugt hat.


    Die ergonomische Ausforumung, die Maße und die Verstellmöglichkeiten bieten wirklich mehr als ein planes Standard-Feldbett. Man mag die 10 kg zwar nicht als Marschgepäck-Bestandteil kilometerweit durch die Gegend schleppen (das Packmaß ist dafür auch nicht ideal, ist halt so wie ne faltbare Gartenliege), so ein Ding aber über mäßige Distanz an den Aufstellplatz heranzutragen, ist keine Sache.

    Die 30l-Version findest Du von verschiedenen Handelsmarken (u.a. Mil-Tec, MFH usw.) unter der Bezeichnung "Assault Pack II". Dazu wurde hier auch schon einiges geschrieben.


    "Wulfher" benutzt seinen Assault Pack I schon seit mehreren Jahren, ich hab meinen auch schon ca. 2 Jahre - wir sind beide sehr zufrieden damit.


    Ich komme auch mit der "Taschenorganisation" und den Schlaufen gut zurecht - das ist bei "Brandit" keine Selbstverständlichkeit. Man muß schon sehen, daß bei manchen Kleidungsstücken von Brandit die Taschen und Schlaufen eher nach modischen als nach praktischen Gesichtspunkten gestaltet scheinen und zuweilen nicht so ausgeklügelt und sinnvoll sind wie bei einigen "Profi"-Marken.
    Andererseits ist Preis-Leistung bei vielen Brandit-Produkten imo sehr gut, ich habe mehrere Jacken und vor allem auch diverse Cargo-Hosen von denen, die ich auch im Einsatz trage. Sehr bequem, bislang wirklich auch sehr gut haltbar, eine hat auch mal ne komplette Bauchlandung auf dem Straßenpflaster ohne Schäden überstanden....


    Die "Taschenorganisation" des Assault Pack finde ich hingegen wirklich praktisch, auch die Nähte und Reißverschlüsse sowie die diversen Gurte haben bislang keine Schwächen gezeigt.


    Das hier....




    ist der kleinere Assault Pack 1, mit 20 l Nennvolumen. Der reicht absolut für unsere Tageswanderungen.


    Die Schlaufen haben nicht wirklich "Standard"-Molle-Abstände, ich bekomme aber bei Bedarf alles gut angeschlauft und habe seitlich am Rucksack z.B. ein Mora Bushcraft bombenfest angebaut, auch die Plane läßt sich wirklich definiert mit den üblichen BW-Riemchen gut befestigen.


    Man muß jedoch sehen, daß die Packs insgesamt schmal geschnitten sind (und sich gut tragen lassen und man damit auch in engerer Umgebung gut klarkommt!), dafür aber nach hinten hin vergleichsweise einige "Tiefe" aufweisen. Die ganze Molle-Geschichte auf der Rückseite sollte man daher nicht unbedingt durch zu große und zusätzlich tiefe Ausrüstungsgegenstände überlasten, sonst wird das Gesamtpaket recht hecklastig. Geräteholster, Schlaufen für nen Stock usw. "gehen" aber immer.

    Und auch hier mal 2 Bilder, weil Romans Stöcke und Messer mich wieder einmal auch in den Wanderurlaub begleitet und mir gute Dienste geleistet haben.


    Diesmal vor allem im Einsatz: Der Weißdorn-Stock mit der Eisenspitze, das M1 am Koppel oder mit einem Paddle eingehängt in die Parka-Tasche, das Rover (hier leider nicht zu sehen, weil meist unter Jacke/Pulli am Hosengürtel getragen) und - tolle Sache! - der "Nam-Spike" als Neckie, sowohl sehr praktisch außen über Poncho und geschlossener Jacke als auch in der Gaststube über den ATACS-FG-T-Shirts...


    Hier das M1 rechts außen an der Parkatasche:



    Und hier der Spike:



    Der Stock war im Wald immer mit dabei und hat mich wiederholt davor bewahrt, tiefe Krater in den Schnee zu schlagen :)


    Noch ein paar Bilder gibts hier:


    Der 'Bilder von unterwegs' Thread

    Ich hab mich auch gewundert, Grenni :)


    Und mußte selbst dieses Jahr passen.
    Es waren ca. 2 Dutzend Neuzugänge, darunter kein Fehlkauf.
    Custom-Messer wie eins von Murat und vor allem das "Rover" und der "Vietnam Spike" von Roman konkurrieren mit nicht mehr auf dem Neu-Markt erhältlichen Old-School-Modellen wie dem Al Mar "Shugoto", dem kürzlich hinzugekommenen Wilson Mod. 25 oder dem SOG "Scuba Demo" in der wunderschönen alten Ausführung sowie dem kleinen SOG "Mini Tsunami".
    Bei den noch aktuellen Serienmodellen waren bemerkenswert praktische und mich überzeugende Messer dabei wie das Kizlyar "Strazh", ein Boye Boat Knife (...das wie der Teufel schneidet mit seinem merkwürdigen 440C-Gußstahl :) oder der Böker EFD-Folder, der sich selbst mit dicken Handschuhen bestens bedient. Zu Weihnachten ist dann noch das Mercworx Golgotha dazugekommen, das ebenfalls ein tolles Ding ist: weils von meinem Schatz ist, bestens in der Hand liegt und verdammt rassig ausschaut :) Und Neuerscheinungen wie das T4000C von ER schneiden nicht schlechter ab - ob im Wort- oder im übertragenen Sinn.
    Lustigerweise macht mir selbst der NOKS OSA-S-Folder richtig Spaß, nachdem ich die schnöde herausgefallene Achsschraube dann eingeklebt hatte :) Das Ding versieht überwiegend Innendienst, schneidet aber fast jeden Tag irgendwelche Äpfel oder sonstige Fressalien und wird öfter benutzt als viele andere Folder, die objektiv um Welten besser sein mögen.


    Wie gesagt, ich passe :) Ich mag/kann dieses Jahr nicht dreien dieser Messer ein "Krönchen" aufsetzen und den anderen so sehr vorziehen, es sind zu viele wirklich erfreuliche dabei, mit ganz verschiedenen Features.....

    Dem schließe ich mich gern an! :)


    Gute Nachricht - sowohl im Hinblick auf Deine hoffentlich komplette und funktional spurlose Wiederherstellung als auch auf die dann wieder zu erwartenden stählernen Highlights! :thumbup: