Beiträge von Micha M.

    Robert, vielen Dank!


    Ja, mit dem Umzug muß man dann hoffentlich nicht mehr durchs Chinesenviertel von Prato irren, um sie zu finden :)


    Spannend für mich: Ist das zweite neue Modell nun größer als das Ur-Resolza oder liegt es zwischen dem S und dem Ursprungsmodell, ist also sozusagen ein M??


    Übrigens: Das "normale" Resolza ist zwar richtig lang (120 mm Klinge sind schon was :) ), trägt sich aber wegen seiner extrem schlanken Form wirklich sehr bequem. Ist ein tolles Steakmesser, paßt wunderbar in einen Einsatzstiefelschaft (komplett), aber auch in die Hosentasche beim Wandern....

    DWH: Das sieht aber beides wirklich klasse aus! :thumbup:


    Solution: Baaaah, MUSSTE das sein, das jetzt zu zeigen? :)
    Verdammt...DAS Ding mit G10-Schalen, "schlimmstenfalls" Carbon.....


    Leon: Lass uns einfach mal wissen, wie die erste Nacht oder der erste längere Mittagsschlaf denn war, wir haben Dir so ein Ding ja echt ans Herz gelegt, wäre ja prima, wenn wir da richtig gelegen haben....bzw. Du richtig liegst....

    Ja, vielleicht deshalb :)


    Aber jedenfalls ist der Dreieinhalb-Zoll-Bereich meist mit einer Riesenauswahl vertreten, bevorzugt man Folder zwischen 4 und 5 Zoll Klingenlänge zumindest als "Team Leader" mehrerer mitgeführter Messer, wird die Auswahl schon erheblich dünner. Und das hier ist wirklich ein attraktives Modell in dieser Größenklasse.


    Zudem gibt es in den USA ein paar klassische große Jagdfolder, einige mit Clip-Point.
    Und das BM greift diese Tradition sehr schön in einer modernen Version auf.

    Glückwunsch aus mehreren Gründen:


    - Ein Messer, das auch mich überzeugt
    - Erläuterungen, die von sehr viel Sachkunde sowohl in der Anwendung als auch der technischen Gestaltung von Messern zeugen (mit O1 habe ich übrigens auch bei Messern von Blade Systems sehr gute Erfahrungen gemacht und kann Deine Einschätzungen zu seinen Eigenschaften bei guter WB voll bestätigen...)
    - Mut zu einer eigenständigen Position abseits des Mainstreams, sowohl im Bezug auf den für solche Bereiche oft verrufenen Hohlschliff als auch "altmodischen" C-Stahl statt des Hypes um PM. Für Dich bewährt es sich so, und Du vertrittst es überzeugend ohne Missionierungsallüren
    - Und dann genug Überzeugungskraft, um so ein Messer nicht als Einzelstück umsetzen lassen zu können, sondern als Serienmesser bei einem sehr angesehenen Hersteller.


    Hut ab! :)

    Danke!


    Ja, das ist nicht unbeabsichtigt. Wenn auch nicht speziell zu diesen Stiefeln, sollen die braunen Scheiden eben besonders gut zu den vielen grünen Plünnen und auch zu braunen Stiefeln passen.


    Man mag drüber schmunzeln...Aber diesbezüglich unseren "speziellen" Geschmack zu haben, heißt ja nicht, k e i n e n Geschmack zu haben und nicht darauf zu achten, daß Klamotten und Gear zueinander passen :)

    Aus einer USA-Bestellung zwei Messer aus dem Old-School-Bereich.


    Als erstes ein Blackjack 12 Halo Boot Knife, sozusagen die Zwergerl-Version des Randal 14 - Klons Blackjack Halo Attack....




    Hier ein paar Specs:


    http://www.blackjackknives.com…&art=94&BISKIT=1191714144


    Gewohnt wertige Bark-River-Fertigung und klassische Linie bei kleingezoomter Kontur.


    Auch die Lederscheide ist gewohnt wertig, wobei der etwas komplizierte Verschluß (Sicherungslasche wird waagrecht um den Griff geführt und dann vorn hinter einer mit Druckknopf versehenen zweiten Lasche festgeklemmt) für ein Stiefelmesser nicht hätte sein müssen....


    Hier mal im Kreise anderer kleiner Old-School-Vertreter, um zu verdeutlichen, daß das 12er nun wirklich so verkleinert wurde, wie es gerade eben noch Sinn macht, um dann natürlich sowohl sozialverträglich daherzukommen als auch an den verschiedensten Stellen sehr diskret getragen werden zu können...




    Man sieht, das Messer ist nicht größer als ein Sharpfinger, bei gefühlt kleinerem Griff.


    Bei mir paßt es knapp als Vierfingermesser auch noch hinter den kleinen Finger, über Handschuhgröße 9 ist das kleine Ding aber nur noch ein Dreifingermesser, bei meiner "8" gehts so gerade...



    Hier noch mal ein Direktvergleich mit nem "erwachsenen" Bruder, dem 1-7 Commando Handle:



    Das kleine 12er ist wirklich sehr sauber gearbeitet, man nimmt es wirklich gern in die Hand, wenn man es denn mal aus der überkomplizierten Sicherung "gewickelt" hat - und für Alltags-Schneidarbeiten ist das ein wunderschön altmodisches im im Old-School-Sinne sehr stylisches kleines Ding. Mich reut auch der für so ein Messerchen trotz Direktimport und sehr günstigem katalogpreis dann nach Fracht und Steuern im Endeffekt doch einigermaßen stolze Preis.


    Absehbar wird mich das kleine Ding privat als urbanes EDC im Team oder als Zweitmesser z.B. zum Juchten "Rover" begleiten.




    Nummer zwei: Ein Messer, das ich schon seit Jahren immer wieder mal ins Auge gefaßt habe. Nun, nach der erstarkten Liebe zu Old-School-Gestaltungen und der Feststellung, daß der leider verstorbene Blackie Collins schon ein paar bemerkenswerte Messer gestaltet hat, konnte ich nicht umhin:


    Case Ridgeback Hunter in der Version mit Rosewood-Griff und Lederscheide mit etwas mehr als 4 Zoll Klingenlänge



    Mal davon abgesehen, daß Upswept Skinner taugliche EDCs darstellen, hat die aufgeschwungene Klingenform auch einen ästhetischen Reiz auf viele "altmodische" Messerfreunde :)


    Das Ridgeback ist mit seinen gut 4 Zoll sozusagen "eine Nummer" größer als ein Sharpfinger (und so groß wie ein ER Shrapnel oder meinetwegen ein FK F1 oder ein Mora Bushcraft. Das ist zumindest mir nicht zu groß für ein EDC.


    Es wird sich absehbar in den Club der Wandermesser eingruppieren und mich wohl vor allem ins Grüne begleiten, bei passenden Klamotten aber sicher auch mal in die Stadt....

    Ich hab sie mir auch schon interessiert auf den Bildern angeschaut. Aber mir sind sie ein wenig zu verschwurbelt, und das mit nicht so recht überzeugender Qualitäts-Anmutung, zumindest nach meinem subjektiven Eindruck.


    Legt man mal Bilder des Finka von A&R und von Ataka nebeneinander, fällt m i r die Wahl jedenfalls nicht schwer, da wird es dann das A&R.

    ....und hier ist es auf die Stiefelzunge gezogen :)



    Trägt sich gut so, die Scheide läßt sich gut festzurren.
    Auch der Griff ragt dann doch weit genug hinter der nun vorn liegenden Rückenplatte der Scheide hervor, um gut erfaßt werden zu können...


    Minis :)




    Stripes unter sich:




    Und hier mal zwischen Arbeits-EDC-Gerödel:


    Meins ist gerade angekommen - mit Stripes, aber gewünscht mit schwarzer Scheide, damit es auf den Stiefel paßt :)


    Im Direktvergleich mit dem fast gleich großen Enyo in ähnlicher Preisklasse wird für die meisten Schneidarbeiten und auch im Hinblick auf die Vielseitigkeit für EDC-Aufgaben das Enyo gewinnen. Das N.K. 3 ist schon ein recht spezielles kleines Messer, man muß wirklich auf ultrarobuste Modelle stehen...


    Bei 6 mm Stärke und der geringen Klingenhöhe ergibt sich da schon eine sehr "breitschultrige" Klingengeometrie :)
    Das macht das Messer allerdings auch bis in die Spitze hinein sehr stabil - insofern bestätigt sich für mich, das Messer primär als Ergänzung zu vorn fein ausgeschliffenen Primärmessern zu verwenden, z.B. eben zum Otanashi Noh Ken usw.


    Angenehm: Der Winkel zwischen Griff und Klinge sowie die Klingenlänge des "Dreiers" stimmen einfach, das Messer paßt genau so in die Hand, daß die komplette Schneide unter dem ausgestreckten Zeigefinger liegt und die Sekundärspitze (Unterspitze) zwischen Vorder- und Hauptschneide dann als scharfe Schneidkante unter dem ersten Fingerglied liegt. Das macht das Messer natürlich sehr geeignet zum kontrollierten Öffnen von flächigem Schneidgut, zum Paketöffnen usw....


    Minuspunkt: Die Scheide läßt sich nicht seitenwahlfrei tragen, da die Hinterseite länger ist als die Vorderseite und hinten weiter über den Griff ragt. Das ist ärgerlich für mich, da ich bislang das Enyo links auf der Stiefellasche trage, um nicht nur eine andere Art von Messer in Ergänzung des Primärmessers zu führen, sondern bedarfsweise eben auch mit der anderen Hand als der fürs Primärmesser an das Messer auf dem Stiefel zu kommen....


    Also entweder rechts tragen, Hinterseite passend schneiden oder akzeptieren, daß mehr vom Griff durch die Oberkante der Scheide verdeckt wird....


    Insgesamt ausgesprochen etwas für ER-Liebhaber. Es gibt praktischere und preisgünstigere Mitbewerber, insbesondere das ziemlich vergleichbare Enyo ist nach meinem persönlichen Eindruck für die meisten Anwender die bessere Wahl.


    Aber wenn mans mag, ist es ein uriges, bulliges kleines Ding :)

    Nein, nicht pietätlos.
    Wir sollten nicht anfangen, uns das hier auch noch einzureden :)


    So etwas ist ein Klassiker - und übrigens sprechen wir ja so auch nicht über Lederscheiden, Horn- oder Knochengriffe.


    Ich hab durchaus Respekt vor denjenigen (auch und gerade unter uns), die aus persönlichen Gründen keine tierischen Produkte verwenden mögen - und kenne sehr erfreuliche Beispiele entsprechend überzeugten Handelns ohne den ansonsten so störenden aufgeregt-missionarischen Eifer oder die Empörung über alle "Andersgläubigen".
    Aber andererseits sehe ich gerade bei den Jägern in meinem Bekanntenkreis das meiste Verständnis und den meisten Respekt vor Tieren.


    So rein stilistisch sind solche Rehfuss-Messer auch nicht so ganz "meins" - aber meinen Segen hat Dein Kumpel jedenfalls :)

    Zuviel Bescheidenheit - und ein bei aller "Handlichkeit" wirklich gelungenes und informatives (meinetwegen Kurz- :) )Review! :thumbup:


    Specs drin, wesentliche Eigenschaften angesprochen, Bewertungskriterien auch von der subjektiven Seite transparent gemacht und insgesamt das Messer ebenso prägnant beschrieben wie bewertet.


    Mir ist es ein wenig zu klein, mein großer Wunsch (sowohl, was den Wunsch als auch das Messer angeht...) wäre ein BBR 3, das auf der Grundlage des vergriffenen Einsers genau die andere Richtung einschlägt als die des nachgelegten Zweiers: nämlich eine größere Version in Richtung der Big-Dracotac-Maße, also irgendwo auf die 5 Zoll hin.


    Entsprechend hätte ich einen RED-Folder mit einer Klinge für mich persönlich begehrenswerter gefunden, der näher an den Originalmaßen der Fixed-Klinge gelegen hätte.

    Guut, ich selbst bin ja nicht sooo der Handwerker und deshalb vielleicht auch noch ein wenig mehr beeindruckt....Quatsch: Ich kenn auch arrivierte Messermacher, die aufgrund der doch komplexen und aufwendigen Arbeiten eher Abstand vom Folderbau genommen haben....
    Kurzum: Was Du hier zeigst, geht nach meiner Wertung über "ein wenig herumgebastelt" doch deutlich hinaus.


    Ganz ehrlich: Mir persönlich gefällt das ein wenig "rauhe" Finish des Griffs und die kleinen "Ungenauigkeiten" bei den ausgefrästen Rillen wirklich viel besser als diese Legion der glatten, geleckten Nobelfolder, die seit einiger Zeit den Markt überschwemmen. So ein Messer wie Deins kann ich mir auch in meinen Denison-Taschen vorstellen - im Gegensatz zu Shirogorov, Tighe & Co.


    Mein Vorschlag daher: Wenn Du noch mal finishweise drübergehst, übertreibs nicht. Das Ding sieht cool aus. Klar, an der Klinge gibts noch was zu tun, geh aber mit dem Griff vielleicht eher nicht so um, daß der dann auch nur so ausschaut wie diese ganzen aufgebrezelt-seelenlosen Folder-"Supermodels" :)


    Klasse, Hut ab! :thumbup:

    Ein Messer mit dem Zeug zum Klassiker :clap:


    Persönlich hätte mir noch ein wenig mehr Klingenstärke NOCH besser gefallen, bemerkenswert ist aber, was der Anschliff an Optik und "Tiefe" selbst aus diesem Schneidteufel herausholt.


    Großes Kino!

    Asi, gute Besserung!


    Auch eine gute Hilfe - Tee mit etwas Rum:


    Ins Bett legen, die Füße unten aus der Decke herausragen lassen.
    Einen Schluck Tee mit Rum trinken.
    Einen Schluck Rum nachschenken.
    Einen Schluck Tee mit Rum trinken.
    Einen Schluck Rum nachschenken....


    Die großen Zehen hinten am Fußende dienen als Indikator:
    Du mußt solange Tee mit etwas Rum trinken, bis Du entweder keine großen Zehen mehr siehst - oder vier.


    Skoreyshego vyzdorovleniya!


    Micha