Beiträge von Micha M.

    "Es gab als keinen wirklich sinnhaften Grund für das Difensa..." DOCH! : Dass Dich das Messer begeistert.
    Das ist Grund genug :)


    Und Deine Bilder machen sicher noch einigen anderen ebenfalls entsprechenden "Appetit"...


    Klasse gemacht, vielen Dank - und viel Spaß an dem sehr schönen Messer!

    An Toni beeindruckt mich stets, daß er ebenso kundig als Anwender ist wie als Handwerker - und wenn Deine Interpretation "Gnade" in seinen Augen findet, sagt das ohnehin mehr als mein Lob, das ich mir aber auf keinen Fall verkneifen kann und will :clap:


    Tolles Projekt, das Messer ist ausgezeichnet geworden, finde ich. :thumbup:


    Du bist ja ruhelos auf der Suche nach dem "noch Perfekteren" - ich hoffe daher, das Messer wird Dich noch lange glücklich machen.


    Sowohl im Ergebnis für mich absolut überzeugend wie in den sehr durchdachten Modifikationen des Vorbilds.


    Chapeau! :hatsoff:

    Die alten Emersons hatten qualitativ eine gehörige "Streuung". Wenn man ein wenig Pech hatte, bekam man ein Messer mit "rustikaler" Verarbeitung und ärgerlichem Klingenspiel....


    +1 für ein Kershaw-Emerson!
    Nicht umsonst gab es schon genug Kommentare, die günstigen Kooperations-Modelle stünden verarbeitungsmäßig den Originalen keinesfalls nach, vielleicht sogar im Gegenteil...
    Ich hab ein 7K und ein 4KXL und bin mit beiden Framelocks sehr zufrieden!


    Wohl nur ein schöner Traum, im Rahmen dieser Kooperation auf ein Super-Roadhouse oder gar ein Persian zu hoffen :)

    Insbesondere der Schluß dieses Beitrags ist für mich auch hier zutreffend:


    Das Skrama Bush Knife



    Die aufgeführten Messer sind in ihrer Größe und damit dem Stil ihrer Anwendung so unterschiedlich, daß ihre gemeinsame Aufzählung in der möglichen Auswahl mir zeigt, daß Du noch nicht herausgefunden hast, was für Dich persönlich der richtige Weg bei so einem Tool ist.
    Die Erfahrungen Anderer können Dir nur Anregungen geben, herausfinden mußt Du diesen Punkt aber für Dich selbst.
    Vielleicht solltest Du daher erst mal preislich nicht so hoch einsteigen bei diesem Thema, sondern z.B. lieber mal ein Mora und ein günstiges großes Messer, meinetwegen auch nen Zehnzöller oder ne 12Zoll-Machete, kaufen. Solche Werkzeuge sind letztlich kein "rausgeschmissenes Geld": Hast Du dazugelernt und Deine Präferenzen für verschiedene Anwendungsbereiche heraus-gefühlt und -erfahren, behalten sie zumindest ihren Wert bei bestimmten speziellen Aufgaben.
    Hast Du zumindest für das "Jetzt" die Frage nach differenzierter Ausrüstung oder Allround-Tool beantwortet und ggf. auch bei einem Messer "Deine" Größe für diesen Anwendungsbereich herausgefunden, ist noch immer Zeit genug für ein teures Messer. Den Zehner Lehrgeld für ein Mora und den Zwanni für ne Machete und / oder ne kompakte Axt wär MIR das wert.

    Sehr interessantes Review! :thumbup:


    Geronimo als alter Outdoor-Fuchs und Messerfreund wird vermutlich mit mir schmunzeln:


    Verfolgt man die Diskussion zu bestimmten Messerthemen lang genug, stellt man regelrechte "Wellenbewegungen" in Auffassungen fest, die zum jeweiligen Zeitpunkt andererseits einigermaßen dogmatisch vertreten werden.


    Ein wenig zurück auf der Zeitschiene würden vorwitzige kleine "Nessmuk" Sears und ihre Adepten aus den Büschen gesprungen sein und sich darüber erregt haben, so ein Zehnzöller sei outdoor-sinnfreie Protzerei und die einzig seeligmachende Ausstattung sei die beschworene Kombi aus Axt und kleinem Messer. Gern hätte man das Hoodlum als altersverwirrtes Herumschleppen toter Last und Tool-Overkill verrissen, konnte aber seinem Schöpfer ebenso wenig absprechen schon mal erstens ein Gebüsch gesehen und zweitens auch eins aus dem Weg geschafft zu haben wie einige Jahre vorher dem guten Mike Perrin mit seinem RTAK.


    Zu jedem dieser Einzelpunkte auf der Zeitschiene hacken die Axt-Befürworter (glücklicherweise nur verbal-argumentativ :) auf den Haumesser-Fans mit ihren schneidenden Diskussionsbeiträgen herum, von der Seite sägen sich die Sägen-Freunde auch noch ein Stück vom Kuchen ab. Und bei allen gibt es natürlich DIE für alle Anwender optimale Lösung als Dogma, von dem sich gefälligst jeder eine Scheibe abzumachen habe (präferenzweise hat er die gefälligst abzuschneiden, abzuhacken oder abzusägen...).


    Zu meiner großen Erbauung - ich gestehe es, als Zehnzöller-Freund - lese ich nun von einem somit einigermaßen verhexten,jedenfalls aber verscramasaxten Bushcraftforum! :) Ja wunderbar! :) Der alte Nessmuk rotiert im Waldboden, daß um ihn herum der Mulch qualmt, und die Bügelsägen-Fraktion knirscht mit allen Zähnen :)


    Letzlich hab ich weder den Stein der Weisen gefunden noch deren Zachel und kann nur wiederholen: Jeder muß für sich herausfinden, womit er am besten klarkommt. "Nie ahme man andere im Gebrauch der Waffen nach, sondern wähle diejenigen, die zu handhaben einem leichtfällt." brummelt mir grimmig der alte Musashi ins Ohr, mißtrauisch auf sein und mein Schwert am Badewannenrand blickend. Und recht hat er immer noch, der alte Knochen :)

    Bislang an mir vorbeigegangen ist diese IWA-Neuvorstellung:


    https://www.all4shooters.com/d…HF2-Klappmesser-IWA-2016/



    Folder mit 5 mm Klingenstärke, 90 oder 108 mm Klinge, Tanto oder Drop Point, mit Linerlock, Zusatzsicherung UND einem Sicherungsstift wie beim 185 RAO.


    Der größere würde schon in mein Beuteschema passen, zumal die langjährige Warterei auf eine MPC-Alternative bzw. modifizierte Neuauflage ja bislang nichts gebracht hat...


    Optisch nicht so toll finde ich den sehr "fetten" und kantigen Bereich um den Sicherungsschieber, man muß mal sehen, ob das beim geschlossenen Messser vielleicht irgendeinen funktionalen Nutzen bringt.


    Aber diese Größe MIT Flipper und OHNE den doch gewöhnungsbedürftigen Zweifinger-Subhilt der MFs ist schon einen genaueren Blick wert, finde ich.


    Gibt es schon mehr Infos, insbesondere auch Bilder der geschlossenen Messer oder Bilder der Drop Point - Version des größeren??

    Oachkatzlschwoaf: Damit wollte ich nicht DICH hochnehmen, sondern die Hersteller, die ja wirklich so argumentieren wie die Ölkonzerne.
    "Proudly made in USA" überzeugt mich selbst übrigens auch nicht automatisch. In einem anderen Thread hab ich ja schon auf Negativbeispiele hingewiesen, bei mir z.B. bei Mission, ProTech usw. Und auch bezüglich Design und Endkontrolle ist der US-Name offenbar keine Garantie, trotz US-Namens finde ich z.B. die Spyderco-Fixed-Scheiden notorisch schlechter als so manches, das ich für kleines Geld "beim Chinesen" schon gekauft hab... Wenn man sieht, was die im Folderbereich heute schon für nen Zwanni anbieten können und was sie anbieten, wenn es dem Kunden auch nen dreistelligen Betrag wert ist, muß sich da keiner westlich Frisco verstecken.


    Völlig richtig: Man muß schon sehen, daß das US-Steuersystem völlig anders funktioniert, z.B. gibt es dort im Grundsatz keine bundeseinheitliche "Mehrwertsteuer",manche US-Bundesstaaten erheben gar keine, bei denen, die sie erheben, liegt sie viel niedriger als hier. Auch der Anteil der Sozialabgaben ist deutlich anders. Das gestattet dem US-Händler andere Kalkulationsaufschläge und bedeutet für den deutschen Wiederverkäufer, erst mal fast 30 v.H. an Gesamt-Einfuhrabgaben draufzurechnen und dann in die hiesigen Kalkulationen eben unsere Bedingungen einzubeziehen.


    Das ist nicht die "Schuld" des Herstellers. Andererseits höre ich zuweilen, Hersteller würden deutschen Zwischenhändlern zuweilen Preise anbieten, die eher denen der günstigen US-Versandhändler entsprechen, denen sie diese Messer also offenbar deutlich günstiger überlassen als europäischen....


    Auch das ist längst so hingenommen im Wirtschaftsleben, und wir zahlen ja selbst für bei uns selbst hergestellte Autos oder Medikamente drastisch mehr, als die Hersteller dafür von EU-Nachbarn oder Amis haben wollen....Wir sind halt so blöd und zahlen das dann...


    Und da man ja zur Gewinnmaximierung der Eigentümer der exportorientierten Wirtschaft derzeit unsere Kurse in Grund und Boden fährt, sofern das wegen der gigantischen EU-internen Vermögensumverteilung von Allgemein- auf Bankenvermögen noch nötig ist, machen sich diese Dinge dann aufgrund eines grottigen Umrechnungskurses hier noch schmerzlicher bemerkbar. Ich erinnere mich auch noch gern an den einen oder anderen "Schnapp" bei einem Dollar-UK von 1,42 :)

    Nur zum Weiterverkauf...wenn den ZT nicht ebenso verbietet wie den US-Händlern, ihre Preise für die guten Amis an uns bösen Krauts durchzureichen :)

    Wohl richtig verstanden :)


    Sieht gut aus, das Messer!


    Bei dem Kuli mußte ich an eine furchtbare Konferenz in Italien denken, mit haufenweise Leuten, die sich sehr wichtig nahmen und ihre Designer-Handtaschen und ihre teuren Krawatten vor sich her trugen wie eine Monstranz, inhaltlich aber wenig Vernünftiges zu erzählen wußten :)

    Du liebe Güte...


    Blade Show 2017-Neuvorstellungen:


    "The Geissen - USK" (Ultimate Swank Knife)


    "Yotta-Wave-About" (ohne Schneide, aber aus massivem Gold...)


    "MVR" (Miami-Vice-Revival)

    Wieso "könnte"?
    Das kannst Du ja jederzeit - dann aber eben mit 20-40 Bucks Aufschlag auf den US-Endkundenpreis....und dann der Keule von fast 30 Prozent Gesamt-Einfuhrabgaben....


    Da liegst Du dann bei ca. 520-530 Euro Endpreis bei Dir....


    Im Gegensatz zu ZT unterbindet Spyderco ja noch nicht den Versand seiner Produkte durch US-Händler nach Europa :)
    Was man von dieser ZT-Praxis halten soll, überlasse ich jedem selbst...und habe auch meine eigene Meinung.


    Und natürlich sind die Kalkulations-Aufschläge der europäischen Händler ein wichtiger Faktor, das siehtst Du ja schon an den z.T. eklatanten Unterschieden bei bestimmten Angeboten z.B. bei Tourangelle, Lamnia und Böker :)

    Sehr differenzierte Darstellung, Stefan! :thumbup:


    Ja, ich meinte eben auch, daß es beim "Ausreifungsgrad" der Modellpalette und der sehr geringen Quote ganz neuer Entwürfe weniger eines (individuellen und insofern nicht austausch-/ersetzbaren) Talents bedarf, sondern eher der Fähigkeit zur Markbeobachtung und Trendanalyse, vor allem aber der Disziplin in der Aufrechterhaltung der Standards, die die Marke groß gemacht haben.
    Das läßt hoffen, daß der Schaden durch die Veränderungen eben begrenzt bleibt.


    Was den "netten Kerl" angeht :) : Ich hab ihn nicht kennengelernt. Aber ich kenn andere Leute, die auch sehr stringent ihr Ding durchziehen und bei Bedarf mal "durchsprechen", jedoch verbindlich, ehrlich, freundlich und dem Wohl ihrer Mitmenschen zugewandt sind. Seine zweifellos bestehende Konsequenz bei der Durchsetzung seiner Standards schließt das also für mich nicht aus...