Beiträge von Micha M.

    Nein, die Klingenform macht auch schon unter 12 cm Sinn, wenn man denn überhaupt mit einem Tanto als EDC umgehen mag. Da scheiden sich die Geister, ich kenn viele Anwender, die das nicht so praktisch finden.
    Ich selbst habe diverse Tanto auch als EDC geführt, z.B. Hammond A.B.C. und insbesondere die Stiff KISS von CRKT.
    Man bekommt die leider nicht mehr im Original, allerdings noch vom Chinamann...


    Etwas kleiner und gut EDC-tauglich sind z.B. CRKT Sweet KISS und der Tanto-Spike von Cold Steel, außerdem das Cold Steel Mini Tac Tanto, da hast Du z.B. auch einen ergonomisch geformten Griff mit tiefer Zeigefingermulde, beim Spike aber auch eine Mulde und einen guten vorderen Handschutz...


    http://www.knifecenter.com/ite…lass-filled-nylon-handles



    http://www.knifecenter.com/ite…d-Steel-53NCT-Tanto-Spike


    Interessant könnte auch ein Buck/TOPS CSAR sein, ebenfalls mit guter Fingermulde und Tanto-Klinge in EDC-Größe.


    http://www.knifecenter.com/ite…d-tanto-blade-g10-handles


    Das gilt auch für das Buck Ops Boot Knife


    http://www2.knifecenter.com/it…o-blade-black-g10-handles


    das zwar die 12 cm nicht ausschöpft, aber auch ein EDC-taugliches durchdachtes Messer ist.



    Auch ein Blackhawk Razorback Trocar wäre einen Blick wert, ebenfalls mit Zeigefingermulde und sehr griffig in EDC-Größe...


    http://www.knifecenter.com/kc_…re.html?usrsearch=trocar&


    Das Entrek Jag schöpft die 12 cm fast aus und liegt ebenfalls gut in der Hand.


    http://www.knifecenter.com/ite…ast-blade-micarta-handles


    Gerber liefert mit dem Guardian Tanto, dem Warrant und dem CFB gleich 3 griffige Tanto in EDC-Größe.


    http://www.knifecenter.com/ite…anto-blade-plastic-sheath


    http://www.knifecenter.com/ite…ombo-Blade-TacHide-Handle



    Viele Modelle liefert TOPS mit dem Sky Marshall und dem Sudden Impact auch ziemlich in Deiner Größen-Wunschvorstellung...


    http://www.knifecenter.com/kc_…o&min_blade=0&max_blade=5


    Auch die Modelle CAT, Taliban Takedown und Interceptor sind einen Blick wert, sie sind gut griff-konturiert.

    Dem Kameramann liefen eisige Schauer über den Rücken, als ihn unter grimmig gerunzelten Brauen der durchdringende Blick von Miyamoto Musashi traf...und eine Stimme erscholl, gegen die Toshiro Mifune wie ein Mezzosopran geklungen hätte (ha, sicher ein Onnagata....), als Musashi in die Kamera grollte:


    "Außen Toppits, innen der Tod!"


    Irgendwie mußte sich auch der Kensei eben seine Sashimi verdienen,Gegner gab es ja schon lange nicht mehr, Sasaki Kojiro war der letzte....der dann auch noch ZU blöd war: Beim Ziehen hatte das Butterbrotpapier geknistert, das die Klinge umhüllte, ein unverzeihlicher Fehler....


    Besser war es auch schon Shishido Baiken nicht ergangen, auch dieser besiegt und tranchiert von Musashi, der danach einige Blutspritzer lässig mit seiner Zewa-Rolle aufwischte. Shishido war von der eigenen Alufolie geblendet worden, auch das ein fataler Fehlkauf gegen die Frischhaltefolie des Schwertheiligen....


    Der hatte den unverhofften Vorteil gleich genutzt, sein Schwert in der Scheide (jap: Toppitsu) gelassen und listig sein Tanto aus dem Bratschlauch gerissen. Das wars mit Shishido....


    Freuen Sie sich auch schon auf die nächste Folge mit praktischen Haushaltstipps, liebe Damen und Herren, von Musashi & der perfekten Hausfrau! :)

    Reicht mir fürs Schlüsselloch oder den Kellerflur oder mal für den Kartensatz auf dem Beifahrersitz (obwohl da dafür so ein winzigliches blau strahlendes Dingelchen in der Mittelkonsole liegt).
    Natürlich gibts Unterschiede zu Euren edlen Stücken, aber der noch größere Unterschied ist der zu den "Normalos", die im Bedarfsfall im Dunkeln tappen und gar nix mithaben :)
    Fürs Arbeiten hab ich mittlerweile was von Dienstherrn und auch ne andere eigene, auch die ist allerdings ein günstiges Modell, das mir "Wernersen" vor zig Jahren mal geschenkt hat, das aber immer funktioniert hat, immer dabei war und bisher noch immer nicht den Geist aufgegeben hat.


    Meine "Kinderchen" haben beim Draußenspielen immer ne Lampe dabei, das unterscheidet sie schon von diversen anderen nichtleuchtenden "Leuchten" unseres Metiers. Und so Lämpchen wie das auf dem Bild verschenk ich dann auch gern mal für besonderes Anstrengen oder nen Gefallen und streue sowas dann für kleines Geld systematisch als Sekundärlämpchen unter die Leute, wie ich sie über Jahre mit Messern versorgt habe.
    Auch da ist das dann kein Strider, Extrema oder Hinderer, das ist für Selbstkauf den meisten und fürs Verschenken x 8 zu teuer. Auch da ist es dann eher Niedrigpreis-Ware, aber brauchbar. Da haben viele dann z.B. ein Crawford Kasper und kein MPC. Aber das haben sie dann wenigstens und es immer dabei und haben damit schon nen Riesenvorteil vor den anderen, die nicht mal nen Karton aufschneiden können :)

    Nee, Fisch kaufen und mit Jasmin schauen, ob uns vielleicht für sie der nun in die Läden einrückende Weihnachts-"Schnickschnack" anspringt...
    Aber die Kabelbinder sind halt so ein Automatismus, die bleiben einfach in der Beintasche....

    Die Produktpalette wird nun um eine Karambit-Version des N.K. 3 erweitert:


    http://www.extremaratio.com/pr…/neck-knives/n-k-3-k.html


    Zumindest bei meiner (geringen) Handgröße reicht die Grifflänge, um im Reverse-Griff mit dem kleinen Finger in den Endring zu fassen, nicht - wie bei manchen Mini-Karambits - mit dem Ringfinger. Der Griff hat dann etwa die Länge wie der des BM SOCP-Daggers, zu dem er eine Ausrüstungs-Alternative darstellt.


    Ich bin in letzter Zeit häufig mit Karambits mit gerader Klinge umgegangen, versuchsweise mit DART-Exemplaren, häufiger jedoch mit dem Browning Vanquish und dem BM SOCP.


    So etwas kann man sehr diskret tragen und nur den Ring aus der Tasche oder hinter Ausrüstung hervor ragen lassen. Zum Ziehen greift man in den Ring und hat von diesem Kontakt an das Messer stress- und verlustsicherer in der Hand als bei herkömmlichen Griffen.
    Interessant ist auch, daß im Schwung absehbar die "Unterspitze", also der Übergang von Vorder- zu Hauptschneide der Tanto-Klinge, aufs Schneidgut auftreffen würde. Das ist bei solchen Messern meist die schärfste und wirksamste Stelle. Ich hab ja ein N.K. 3 in der normalen Ausführung: Das schneidet eh erstaunlich gut für die brachiale Geometrie, dort aber besonders gut...


    Gespräche der letzten Monate mit einigen anderen professionellen Anwendern haben mir deren erhebliches Interesse an einem entsprechenden kleinen Messer mit Karambit-Ring gezeigt, ob nun Folder mit Emerson-Wave oder vergleichbarer Möglichkeit des Öffnens beim/durch Ziehen oder Fixed wie das SOCP (oder als zivile Nichtwaffen-Alternative z.B. das Bird&Game von CS...).


    Ersteindruck daher: Interessante Erweiterung der ER-Palette, ich würde es gern mal in die Hand nehmen!

    Schöne Bilder, vielen Dank!


    Und keine Sorge, auch ohne "gesetzlich" festgelegte Definition für "große Folder" gehen die als erwachsen genug durch :)


    Bin ja selbst auch Freund des "Vierplus-EDC-Folders" und denke, die vier vor dem Komma macht im Vergleich mit den meist drei- bis dreieinhalbzölligen durchschnittlichen Modellen da schon "große Folder" aus.


    Nur die für meinen persönlichen Geschmack zu "hübsche" und dekorative Ausführung läßt diese drei Messer ein wenig außerhalb meines eigenen Beuteschemas, was ich insbesondere beim ZT0600 schon bedauere. Allerdings hat sich ZT durch seine Preis- und Vertriebspolitik ohnehin meine Kaufsympathien verscherzt. Wenns gewünscht ist, daß nur Amis die Dinger günstiger bekommen, sollen d i e die halt kaufen :)

    Da gibt es einige....z.B. von American Kami, Grayman Knives, Eddleman...von Ken Brock auch....


    Früher mal in Serie natürlich auch das Stiff KISS von CRKT, von dem 2 treu schon seit vielen Jahren bei mir ihren Dienst tun...
    Das KA-BAR Snody "Boss" hat als kompaktes Serienmesser auch einen...
    Das Böker Begg Kiridashi hatte auch einen....die bekommt man zuweilen noch.

    Nochmals gelesen, wiederum mit Interesse am Thema und Anerkennung für den Autor. Und hochgeholt wegen des eigenen Neuzugangs :)


    Aus der Kershaw-Emerson-Kollaboration wurde ich mit dem 7K und dem 4KXL im Bereich der "Normalformen" bezüglich Emerson-Entwürfen bislang sehr gut bedient, Preis/Leistung ist sehr gut, vor allem sind die günstigen Kershaws weitestgehend frei von der "Streuung" der Fertigungsqualität, die bei den Emerson-Serienmessern zeitweise bei einzelnen Exemplaren feststellbar war: Klingenspiel, luschiger Detent, ausgemitteter Klingenstand im geschlossenen Messer...


    Kershaw-Emersons nun verfügbar


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 10


    Andererseits ist Emerson eben einer DER Trendsetter und Vorreiter der Tactical Folder, und Entwürfe wie das Rhino, Hattin oder eben Persian lassen sicher nicht nur meine Augen leuchten :)
    Doch es wäre sicher zu optimistisches Wunschdenken gewesen, auf ein Kershaw-Emerson-Persian warten zu wollen...


    Aber Geduld bringt Segen...Sägen?....Messer! Ich hab einige Jahre geduldig "angesessen" und gewartet, ob ich nicht mal ein Persian finden würde, das zu einem erträglichen Kurs trotz Seltenheit und in einem zuverlässigen Zustand trotz besagter Streuung irgendwo aufploppen würde....Jetzt hat es geklappt :thumbup:


    Schönes neues Werkzeug in meiner "Tactical Tool Box" - hier mal mit anderen Werkzeugen in "all black"...






    Ein interessanter Direktvergleich ist der mit dem CRKT / Williams Otanashi Noh Ken, einem meiner Lieblings-Folder.


    Vergleichbare Größe, ähnliches Konzept, Unterschiede eben vor allem in der Griffgestaltung und der Klingenform.



    Beide Messer liegen geschlossen etwa gleich gut in der Hand und eignen sich beide auch geschlossen als nonletale Impact-Tools, auch das im Griff üppigere Persian ist schlank genug, daß ich es mit meiner kleinen Hand noch sehr gut umfassen kann. Beide Messer fühlen sich haptisch und funktional neben der gängigen Forward-Haltung insbesondere auch reverse sehr "schlüssig" an und verwenden sich auch so. Während Williams bei den entsprechenden bogenförmig geführten Stichen bei gerader Klinge auf die richtige Schwungführung und Handgelenkhaltung setzt, hat Emerson die "Upswept"-Klingenform gewählt, die insbesondere im südlichen Raum seit Jahrhunderten auch bei entsprechenden Messern bewährt ist wie Khanjar oder Jambiya, bei modernen Mitbewerbern eben bei den sog. "Persian-" und "Scimitar-"Formen. Emerson hat das auch bei anderen auf den entsprechenden Anwendungsbereich konzentrierten Modellen wie dem legendären Rhino und dem Hattin aufgegriffen, auch andere Hersteller wie Spyderco halten entsprechende Modelle vor, bekannt ist insbesondere auch das Benchmade Bedlam, CS hat ebenfalls "Scimitar"-Modelle angeboten, die diese klassischen Vorbilder aufgegriffen.


    Zur Auswirkung der Klingenform auf ein optimiertes Auftreffen der Spitze im bogenförmigen Stich kann man insbesondere zu einer Gruppe von Messern einiges nachlesen, die Tactical-Geschichte geschrieben haben - den diversen "Warrior" Modellen von Al Mar, REKAT oder Spyderco.


    Spyderco Pygmy Warrior nach langer Wartezeit nun verfügbar



    Kurz zusammengefaßt: Ziel ist, daß die Klingenbiegung so dem Schwungradius folgt, daß die Spitze bei geradem, gesperrtem Handgelenk im bogenförmigen Stich optimal auf das Schneidgut auftrifft und in der Fortsetzung des Bewegungsablaufs im Penetrationsvorgang optimal durchs Schneidgut geführt wird. "Nebeneffekt" soll sein, durch die bogenförmige Bewegung ggf. an den primären Wirkungsbereich auch "um ein Hindernis herum" heranzukommen....


    Nachteil bei ZU stark angehobenen (wie auch abgesenkten bei Hawkbills) Spitzen ist die nachlassende Eignung zu einem geraden Stich. Das ist beim Emerson Persian beachtet - die Biegung ist so moderat, daß man forward das Handgelenk nur ein wenig senken muß, um die Spitze kontrolliert linear zur Unterarmachse penetrierend in ein Schneidgut zu drücken. Auch diese Art feinerer Schneidarbeiten kann man also mit dem Persian sehr gut machen - während es zum "Prockeln" durch sehr festes, widerstandsfähiges Schneidgut aufgrund seiner grazilen Spitzenform eh nicht gemacht ist, geht es linear in eine dicke Blisterpackung wie in ein Butterpäckchen :)


    Ganz wesentlich ist aber nicht nur die Auswirkung auf die Spitze, sondern die auf die Schneidwirkung im Hieb:
    Upswept-Formen finden sich ja sehr häufig bei Skinnern, Jagdmessern zum Abhäuten von Wild - sie zeigen dort den Vorteil, daß man, von der Klingenachse aus gesehen, durch die hochgezogene Schneide nicht nur nach unten zur Schneidenseite arbeiten kann, sondern sozusagen auch nach vorn. Dass das nicht nur bei Bambi und Ninchen vorteilhaft sein kann, ist selbsterklärend.


    Auch die Wirkung zur Schneidenseite hin soll nach der Wirkungs-"Philosophie" der Freunde aufgeschwungener Schneiden jedoch optimiert werden:
    Bei Säbeln hat sich über Jahrhunderte diese Form bewährt, um die Schneide im Hieb nicht rechtwinling wie eine Axtklinge wie im Druckschnitt oder im Axthieb auf das Schneidgut zu schlagen, sondern schräg auftreffen und schneiden zu lassen. Dieser Effekt wird in der einschlägigen Fachliteratur und Diskussion zuweilen als "Golok-Effekt" oder "Guillotinen-Effekt" bezeichnet und besteht darin, daß die Schneide nicht ausschließlich im Druck- sondern durch das schräge Auftreffen und Eindringen mit der Wirkung eines Zugschnitts das Schneidgut durchtrennt.


    Wie so viele andere Konzeptionen der Messerwelt kann man so etwas lieben, aber es finden sich auch immer andere versierte Anwender, die das Gegenteil vorziehen - hier also entweder die für uns "klassische" gerade Klinge oder sogar das "Gegenteil", also eine abwärts gebogene Klingenform. Dazu verweise ich hier gern mal auf einen kleinen Aufsatz zu einem legendären letzten Fairbairn-Projekt....


    Practical Kuku Macan – PKM – TKS schmiedet die „Tigerklaue“ – Ein Kampfkunst-Messer als Projekt mit TF-Mitgliedern


    Also nicht zum Missionieren, sondern nur zur Vorstellung EINER Konzeption stelle ich hier einmal das Emerson Persian optisch zwischen das Otanashi Noh Ken mit ansonsten sehr vergleichbarer gerader Klinge - und andererseits den Pygmy Warrior von Spyderco, einen nochmals verkleinerten Nachfolger des REKAT Hobbit mit starken Anleihen an das REKAT-Foldermodell Pocket Hobbit.




    Kleine Randbemerkung: Zumindest im Spitzenbereich wird bei einigen Messern mit ansonsten gerader Klinge der angesprochene Effekt durchaus berücksichtigt - insbesondere ist der "Entenschnabel" (auch: Pandurenspitze) des Bowie-Messers letzlich funktional nichts anderes als eine vorn an eine ansonsten gerade Klinge angesetzte "Scimitar"-Form....


    Nun sind unhandlicherweise (rechtlich gesehen im diesbezüglich im Gegensatz zu felix Austria eben leider sehr aufgeregten und symbolpolitischen Deutschland...) Messer wie die Warrior-Modelle von der Primäranwendung her eher HuS-Waffen...Bedlam, Pocket Hobbit & Co. außerdem ja eh auch Einhandfolder. Auch das Emerson Persian ist einer, und so kann offen bleiben, ob es wirklich primär zum Abhalten balkanesischer Meuchler im US-Einsatz in Bosnien konzipiert war oder - was mir nicht unwahrscheinlich erscheint - zahlenmäßig doch weit mehr Cevapcicis zersäbelt hat...wozu es bestens taugt, a wie b....


    Da die Form für viele Anwender also zweifellos auch - und zwar ausschließlich - für friedliche, wenn auch vielleicht nicht vegane Anwendungen attraktiv und höchst geeignet ist, andererseits hierzulande aber die entsprechenden Einschränkungen und Erklärungsbedürfnisse bestehen, hier noch ein Vorschlag, um so eine Klingenform auch bei einem erklärungsfreien fixen Jagdmesser unter 12 cm Klingenlänge nutzen zu können:



    Das Persian neben einem Case Ridgeback (nach einem Entwurf des legendären Blackie Collins), das es übrigens auch mit schwarzem Kunststoffgriff und schwarzer Cordura-Scheide gibt...Auch das Ridgeback schneidet übrigens bestens :)


    Ich hoffe, die Bilder haben dieses allerdings auch ohne meinen Anhang spannende und informative Review ein wenig bereichert - das gilt auch für meine Anmerkungen über Anwendungen und Aspekte der Gestaltung aus meinem Euch bekannten speziellen Blickwinkel :)

    Aus der Kershaw-Emerson-Kollaboration wurde ich mit dem 7K und dem 4KXL im Bereich der "Normalformen" bezüglich Emerson-Entwürfen bislang sehr gut bedient, Preis/Leistung ist sehr gut, vor allem sind die günstigen Kershaws weitestgehend frei von der "Streuung" der Fertigungsqualität, die bei den Emerson-Serienmessern zeitweise bei einzelnen Exemplaren feststellbar war: Klingenspiel, luschiger Detent, ausgemitteter Klingenstand im geschlossenen Messer...


    Andererseits ist Emerson eben einer DER Trendsetter und Vorreiter der Tactical Folder, und Entwürfe wie das Rhino, Hattin oder eben Persian lassen sicher nicht nur meine Augen leuchten :)
    Doch es wäre sicher zu optimistisches Wunschdenken gewesen, auf ein Kershaw-Emerson-Persian warten zu wollen...


    Aber Geduld bringt Segen...Sägen?....Messer! Ich hab einige Jahre geduldig "angesessen" und gewartet, ob ich nicht mal ein Persian finden würde, das zu einem erträglichen Kurs trotz Seltenheit und in einem zuverlässigen Zustand trotz besagter Streuung irgendwo aufploppen würde....Jetzt hat es geklappt :thumbup:


    Hier mein Neueingang vom hiesigen MP:





    Schönes neues Werkzeug in meiner "Tactical Tool Box" - ich zeig Euch gern im Persian-Thread noch ein paar Vergleichsbilder mit anderen Messern...