Beiträge von Micha M.

    Solution, ich hab ein Street Beat (günstig geschossen in der schönen Version :) )....und was hab ich bei meinem Erscheinungsbild davon, wenn das Messer freundlich aussieht? :)


    Droppoint ist EDC-verbreiteter, andererseits ist die Spitze des Moran nicht SO hoch gezogen wie die von Persian oder Ridgeback....Wie gesagt, bin noch etwas unentschlossen. Harry und Hatamoto haben / hatten welche, schauen wir mal, wie sie sich bewährt haben....

    Das Spyderco Moran wird bekanntlich in einer Droppoint- und einer Upswept-Version angeboten.
    Nachdem das Messer über Jahre irgendwie an mir vorbeigelaufen ist, erwäge ich nun, eines in den Bestand aufzunehmen für den EDC-Bereich, also für nicht-jagdliche Verwendung. Man bekommt es aktuell auch erheblich günstiger als zu Zeiten der ersten Auflage mit Lederscheide...


    Momentan finde ich Argumente für/gegen beide Klingenformen, beim Upswept natürlich die zusätzliche Schneidenlänge und die bessere Möglichkeit zum Schneiden nach vorn sowie die bessere Eignung im Hieb, beim Droppoint die für mich subjektiv bessere Kontrolle der Spitze und die bessere Eignung zum geraden Penetrieren (z.B. Blister, Entkernen von Früchten usw.).


    Hat jemand von Euch ggf. beide Versionen und kann Pros und Cons beisteuern?
    Wer hat ein einzelnes, und wie bewährt es sich in der dann vorliegenden Form im Alltag?


    Grundsätzlich: Ich hab im Bestand natürlich auch schon Messer beider Formen, z.B. eben auch Upswept-Formen wie das Emerson Persian, Spyderco Pygmy Warrior oder Case / Collins Ridgeback. Es soll also, wenns geht, konkret um DIESES Modell gehen...

    Stefan, hatte nicht gesehen, daß der modifizierte Entwurf die Schalen um den Erl zieht.
    Ja, das ist zumindest besser. Es wird zwar immer noch mehr Impulse durchleiten in Hand/Arm als ein elastischerer Schaft, aber es ist jedenfalls besser, als den Metallrand direkt an der Hand zu haben. Schläger-Griffband hilft da zusätzlich bei Bedarf. Ist ja auch nicht für den Bau eines Holzforts gedacht oder Tunguska II :)


    Auf einigen Zeichnungen ist die HInterseite abgeschrägt, nicht parallel zum Schaft. Würde ich nicht machen...Sollte ja als Schlagfläche zum Hämmern zu gebrauchen sein, da wäre eine zum Schaft parallele Bahn wohl günstiger...

    Keine Ahnung, ob das BK-9 "martialisch" ausschaut, weil die Sheeple normalerweise schon bei m e i n e m Anblick panisch in die Büsche hüpfen und es des Messerziehens dafür im Regelfall nicht bedarf...:)


    Der Punkt ist, daß 9 Zoll Klingenlänge und die Höhe der Klinge des 9ers entsprechenden Impact beim Aufprall auf das Schneidgut liefern, das Messer andererseits aber nicht so kopflastig ist wie z.B. ein Marine Raider Bowie und man trotz der Größe recht vielseitig damit arbeiten kann. Bei mir sind in den Jahren sicher zwei Dutzend Zehnzöller durchgelaufen, nur wenige sind geblieben, das 9er ist eines der "Nevergiveaways" unter ihnen für mich.


    Schalen: Man bekommt für 7er und 9er mittlerweile Austausch-Griffschalen aus Micarta, aber schon ein Stück Tennisschläger-Griffband gibt ein verbessertes Griffgefühl auf dem sehr stabilen Plaste-Griff.


    Rost: C-Stahl ist aufgrund seiner sehr guten Elastizität für eine derart große Messerklinge eine sehr gute Wahl. Rostträger Stahl ist, mit wenigen Ausnahmen, eine relativ junge Erfindung, und Generationen unserer Ahnen ist auch nicht nach dem ersten Morgentau ihr Schwert in der Scheide zu einem Häuflein Eisenoxid und einem Messing-Handschutz zerbröselt....Die Beschichtung schützt sehr gut vor Oxidation, nur die Schneidfase liegt frei - und da reicht Abwischen nach dem Gebrauch und wirklich nur hin und wieder ein wenig Öl. Schau mal in den Juchten-Thread hier im TF, das sind alles nicht-rostträge Messer. Meine werden nicht nur den nächsten Klötenkötterlandregen überdauern, sondern auch micht, da bin ich sicher. Auch mein Neuner ist mir bislang trotz einige Gebrauchs mit Feucht- und Schmutzigwerden nicht unter oder in den Händen gestorben und zerstiebt, nur die Beschichtung hat sich durch harten Impact an einigen Stellen ein wenig geglättet.


    Was Beschichtungen angeht: Du hast kleinere Messer im Bestand, das Camp Knife ist ein Tool. Du wirst also nicht jedes Brödel damit schmieren, obwohl es zuweilen Spaß macht. Ich hab mit dem Becker auch schon das eine oder andere Gemüse niedergemetzelt, einfach aus Spaß am Benutzen.....
    Oooookay, ich bin davon langbärtig und glatzköpfig geworden, andere Nebenwirkungen haben sich aber nicht eingestellt -und ich möchte wetten, der ganze andere Shit in unserem modernen Essen war weit schädlicher für mich als die Beschichtung am Becker. Übrigens hab ich auch Teflon-Pfannen und Kunststoff-Pfannenwender und allerlei sonstigen Küchenkram, der nicht aus Nirosta besteht...


    7er oder 9er: Mir ist das Neuner lieber: Mehr Schwung, mehr Impact. Fürs Roden von Ranken usw. aber gern NOCH länger, da bin ich beim "Bootsmann": Ne Machete für kleines Geld auch noch in die Hütte, nicht so ein aufgebrezelter Tactical-Look-Behelfsdegen, sondern ein nüchternes Arbeitsgerät. Jeder Zoll, den ich mich nicht in die Brombeeren bücken muß, ist gut...Machete in die Hand, Arm hängenlassen, Klinge nicht länger als bis max. zum oberen Knöchelende, dann hackst Du nicht in die Erde und nicht so schnell in den Fuß, hast aber Reichweite...


    Natürlich geht auch was anderes als ein BK-9 als "großes Messer", auch aus unbeschichtetem Stahl. Sollte nur elastisch genug sein, um nicht zu brechen...und ein wenig Masse mitbringen, um damit auch ohne Schlagholz etwas anfangen zu können, sonst kann man es gleich bei einem mittelgroßen Messer belassen....Bei Cudeman (die Du ja magst) wäre so etwas z.B. ein SK-149 M.....


    C-Stahl-Alternative zum Becker mit anderen Griffschalen wäre insbesondere ein


    Ontario RTAK II


    http://www.knifecenter.com/ite…lade-micarta-handles-8628


    oder auch ein


    Ontario Ranger Knives Night Stalker 9.5 (gibt es auch in 7 Zoll :) )


    http://www.knifecenter.com/ite…-blade-orange-g10-handles


    Es geht in der Größe auch unbeschichtet und mit Holzgriff:


    http://www.knifecenter.com/ite…blade-walnut-wood-handles


    Und keine Sorge: Regelmäßig benutzen, saubermachen ganz rustikal mit dem Spülschwamm, trockenwischen....machst Du ja mit Deinem Tafelmesser nach dem Essen vermutlich auch....zuweilen mal ein Tröpfchen Öl, nix mit täglich, nix mit Baby....


    Groß und sehr brauchbar, toller Chopper und Alternative zu einer 12zölligen Machete wäre auch ein


    KA-BAR Cutlass


    http://www.knifecenter.com/ite…dle-leathercordura-sheath


    das sowohl Ranken kappt als auch ohne Schlagholz Holz zerkleinert und auch ansonsten alles zerteilt, was dessen bedarf....


    Das könnte großes Messer UND Machete ersetzen.


    Das gilt auch für dieses hier, das Condor Golok:


    http://www.knifecenter.com/ite…ut-handles-leather-sheath


    Das schaut doch hüpch nach Gartenwerkzeug aus, ist auch eins.

    Hatte das auch als "Basis-Bestand" verstanden und nicht als mitzuführende Mann-Ausstattung...


    Mir gefällt, daß Du Dir Gedanken über einen "Grundbestand" machst und dann bedarfsweise daraus das für die jeweilige "Auftragslage" Passende zusammenstellen möchtest :)


    Vielen Vorschlägen kann ich mich hier anschließen, insbesondere dem Rat, so ein Messer vorher mal in die Hand zu nehmen. Es gibt haufenweise prinzipiell gute Messer mit überzeugendem "Datenblatt", die dann in der Hand doch nicht "meins" waren...


    Kurze Anmerkungen:
    1. Preis: Binsenweisheit und hier immer wieder bestätigt: Wenn Du sicher bist, daß ein teureres Messer Dir persönlich liegt,kauf es. Du wirst auf Dauer mit der billigeren Alternative nicht glücklich, wirst dann später doch das teurere kaufen und hast insgesamt einfach nur mehr Kohle ausgegeben. Billig würde ich nur zum Lernen kaufen, wenn eine etwas teurere Alternative für den tatsächlichen Gebrauch einfach mehr bringt....
    2. Messerzahl: Finde ich für einen Grundbestand völlig okay, die allermeisten von uns haben mehr als 4 und fühlen trotzdem keinen "Overkill" im Bestand.
    3. Fällkniven: Wenn die Dir liegen, kauf sie. Das sind ausgezeichnete Messer, die hier viele erfahrene Anwender überzeugen, einschließlich Leuten, die auch selbst Messer herstellen. Im kleinen Bereich findest Du kaum was Praktischeres als das WM 1, im größeren Bereich ist das A1 sozusagen eines der "Referenzmodelle"
    4. "Großes Messer": Ein Glock ist kein großes Messer, sorry :) Damit hackst Du ohne Schlagholz gar nix außer der eigenen Geduld. Das ist ein mittleres Messer und als solches durchaus verdienstvoll, wenn man es denn mal richtig scharf bekommt und gewisse Abstriche am Feinschneiden macht (Rat: Schneid dickere Scheiben! :) ).
    Ein "großes Messer" für einen Camp-Bestand ist etwas so etwa ab 8 Zoll / 20 cm Klinge, genug Masse und Vorderlast, um auch mal ohne Schlagholz damit etwas zuspitzen, abschlagen usw. zu können.
    Also viel eher so etwas wie das hochgelobte Scrama...oder auch ein Becker BK-9 oder ein großes Ontario mit Zehnzoll-Klinge.
    5. Das Scrama und auch die genannten kleineren finnischen Messer (Terävö) sind einen genauen Blick wert. Die Dinger sehen nicht schnieke aus, sind aber mit Verstand zum Benutzen gemacht. Mit dem 11er Terävä und dem Scrama kann man eigentlich den gesamten Fixed-Arbeitsbereich abdecken...
    6. Feuer: +1 für Alternativen. Feuerstahl ist schön und gut, hipp und zünftig....Aber ganz ehrlich: So im Normalbetrieb hol ich doch viel lieber ein Bic aus Alufolie oder Plastikbeutel :)

    Dick, da hatte ich keinen Zweifel...Wer in einer Stadt überlebt, in der einem jederzeit Elefanten auf den Kopf fallen können und man ständig unter große öffentliche Verkehrsmittel gerät und trotzdem weitermacht, als wär nix, kann ja so zart besaitet nun auch wieder nicht sein :)


    Nee, ich versteh schon und hab mich auch in letzter Zeit zuweilen über sehr schroffe, dogmatische Kritik geärgert, die teils rüberkam, als sei alles außerhalb der eigenen Gestaltungs- und Material-Vorlieben sozusagen zwangsläufig Eisenschrott.
    Wenn ich mir dann anschaue, wie unterschiedlich z.B. die individuellen Präferenzen erfahrenster Anwender sind oder wie unterschiedlich die Lösungen und Vorlieben ausgezeichneter langjähriger Messermacher, hab ich so meine Zweifel an dem einen oder anderen Alleinvertretungsanspruch letztgültiger Wahrheiten :)


    Ich hab dagegengehalten, weil ich andererseits vermeiden möchte, daß das "Einfangen" dieser völlig unnötigen Überschärfe und Scheuklappen-"Argumentation" dann dazu führt, daß wir einander dann nur noch lobpreisen...Aber ich glaub, wir verstehen uns da schon :thumbup:

    Andererseits sind wir ja alle schon groß...mal mehr mal weniger :)


    Ich halte es für völlig in Ordnung zu äußern, an einem bestimmten Entwurf für mich selbst auch mal rein gar nichts finden zu können. Voraussetzung sollte schon sein, daß man ein gewisses Grundvertrauen in gegenseitigen Respekt nicht verletzt - aber ich fände es fatal, die "Fachdiskussion" zur ach-so-gutgemeinten Vermeidung jeglicher Frustration auf das Level einer Beklatsche-Runde zu reduzieren. Das bringt die Sache nicht weiter...


    Geht Nettikette und Political Correctness über alles, schwallt man sich unter gegenseitigem Schulterklopfen nur noch inhaltlose Höflichkeiten zu....das kennen viele von uns aus anderen Lebensumgebungen und schätzen es meist auch dort nicht.


    Wir sollten alle wissen, daß jeder Jeck anders ist und anders tickt und andere Sachen mag als man selbst. Dann ist es aber auch völlig in Ordnung, auch mal festzustellen, daß es grad mal wieder so ist. Wenns mich bei "Müllmann"-Messern oder schnieken Oligarchen-Zacheln auch mal (mit einem gewissen Grinsen) verbal schaudert, hat das ja mit meinem Respekt für denjenigen nichts zu tun, der sich daraus was macht.


    Und Kritik, Mißfallensäußerung und übrigens auch mal ein "Hochnehmen" oder einen Scherz sollten wir alle aushalten, bevor wir uns hier so ein Kuschelgruppen-Reservat einrichten, daß es einem das Hirn lähmt...Wir sollten einander als Person respektieren, aber ganz sicher nicht jede Meinung und jeden Geschmack unangegriffen teilen.


    Wenn ich hier - und das hör ich immer wieder - solche Nettikette-Wünsche höre wie "Ich lobs entweder oder halte die Klappe", dann können wir entsprechende Threads imo gleich nach dem ersten Post schnell wieder zumachen, weil man dann ansonsten ja eh nur noch die Parade der Beifallsbekundungen abnehmen würde...


    "Bei Dir" bin ich bei dem Wunsch, daß die Kritiker dann schon auch das Bewußtsein für diesen persönlichen Respekt behalten und dafür, daß auch ihr Kritikansatz nicht aus dem Dornbusch verkündet, sondern wiederum angreifbare Einzelmeinung ist...
    Ich hab hier ganz aktuell z.B. zwei Messer sehr gelobt in dem Bewußtsein, daß sie für mich persönlich so "gar nichts waren", trotzdem jedoch Lob verdienten - und andererseits greife ich immer wieder Gestaltungen an oder äußere mein persönliches Nichtgefallen - durchaus in dem Bewußtsein, daß andere Jecken so was toll finden ....und das gut so ist :)

    Mir geht es hier zu sehr nur um die Form und das "coole" Aussehen.
    Wollen die "Prepper" hier ein Beil, mit dem sie dann auch arbeiten können - oder eins, das vor allem gut ausschaut?
    Für mich hier der größte Nachteil: Das Ding ist aus einem Stück, Schalen - ebenfalls aus unelastischem Hartmaterial - liegen links und rechts, jedoch liegen die Vorder- und Hinterkante des Schaftes direkt auf der Hand. Insgesamt wird also der komplette Prellschlag ohne irgendetwas Auffangendes, Milderndes unmittelbar in Hand und Unterarm geleitet. Das ist schon bei einem Messer von einigem Gewicht bei längerem Hacken nicht so schön, bei der Kopflastigkeit einer Axt aber sicher noch weniger.
    Das kann man bei einem Hawk machen, mit dem man mal ein paar Sekunden schwingt - ob es bei einer Axt in der Form wirklich sinnvoll ist, steht dahin....

    Arne, das ganz links ist ein Juchten Vietnam Spike in einer Camo-Scheide, wird als Neckie insbesondere im Urlaub sehr gern getragen.


    Das daneben in der olivgrünen Kydex (von Werner :) ) ist ein Boye Boat Knife aus 440C-Guss ("Dendritic 440C Steel), von der Klingenform einem Strider SA ähnlich. Bin sehr zufrieden damit!


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 10


    Was habt ihr heute bekommen, was morgen? Nr. 10


    Was habt Ihr als EDC?

    Stimme wiederum Dir zum Gewichts-Aspekt bei Neck-Trageweise zu, Andi.


    Ich trag Neckies dieser Art meist offen über dem T-Shirt. Wenn ich da noch ne Feldbluse / Jacke / Weste mit Kragen drüber habe, leg ich bei schwereren Neckies meist die Kette / Schnur außen um den Kragen, das entlastet das Tragegefühl am Hals erheblich, und man sieht das Messer ja eh. Juchtens Nam Spike hat brutto das gleiche Gewicht wie das Piranha, das trägt sich so sehr gut...

    Schöner Start, vielen Dank für Infos und Einschätzung!
    Das Empfinden des Messergewichts ist natürlich in dem Bereich eine sehr subjektive Sache, 100 g wären m i r da nicht zuviel...
    Ich glaube, das Messer wird gut laufen. Hoffentlich SO gut, daß man auf eine zweite Auflage mit einer Scheide in Griff-Farbe hoffen darf, das wär für mich echt das "Sahnehäubchen"...

    Der Skull mit der Russenmütze ist ja der Oberhammer! :thumbup:


    Sowas könnte ich mir auch sehr schön an eines meiner Smersh oder meinen Kizlyar Stalker getüddelt vorstellen.


    Mal als Idee: Ich hab zwei Ohrstecker, die auf der Grundlage von Skull-Entwürfen als Ohrschmuck modifiziert wurden.


    Vielleicht kann man bei der Macherin ja mal anfragen, ob sie auch so etwas anbieten könnte :)

    Manchmal sehe ich ein Messer, das ich ausgezeichnet finde, auch wenn es für mich persönlich/individuell nicht das Passende oder mich unter den Aspekten eigener Designvorlieben Ansprechende ist.....wie mir etwa auch der Jaguar D und E gefällt, obwohl die natürlich so gaaar nichts für meinen Rücken oder meine Gepäck-Gewohnheiten sind...Aber Design-Highlights und technisch beeindruckend sind sie eben auch :)


    So geht es mir mit diesem Messer: Was für Micha? Nö....Tolles Messer? JA!!


    Sehr sauber gemacht, stilistisch/ästhetisch sehr stimmig umgesetzt - und die Idee, DAS aus dem Kwaiken-Grundentwurf zu machen, großartig umgesetzt! :thumbup:


    Man sieht die Wharncliffe-Variationen nun schon häufiger im Custom-Folder-Bereich...und nicht nur aufgrund von Erwägungen wie denen von Meister Janich (denen ich, wen wunderts, schon recht aufgeschlossen gegenüberstehe...), sondern auch und vor allem aus dem pragmatischen Grund, daß man so eine gerade Schneide zur Verfügung hat, die linear bis zum letzten mm der Spitze durchgeschärft eben wie ein Stanley- (Cutter-) Messer alles An- (und dann Ab-)fallende auftrennt, eben nicht nur Schurken, sondern auch Blister und Kartons....praktisch vor allem diese...


    Praktisch ist die Variante allemal, "nebenbei" ist sie für mich aus folgendem Grund aber sozusagen das ausgesprochene Gegenteil von "design-desaströs", nämlich ästhetisch ausgefuchst und sehr stimmig:
    Die Gerade der Grifflänge wird in der Klinge "ausgewogen", das Dreieck des Griffabschlusses findet sich wieder aufgenommen in der Klingenspitze, mit beiden korrespondiert das Dreieck des Flippers.....Das hat schon was, nicht nur für "Chöngeister" - es gefällt auch mir, der ansonsten gewissen "überdesignten" Ergüssen des einen oder anderen Messermacher-Profis mit wenig Sympathie gegenübersteht.


    Ernsthafter Vorschlag: Mail an Burnley...und an Marc von Böker. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe von Kwaiken-Varianten, das Grundmodell ist verdienstreich und wird sehr gut angenommen. DIESES hier könnte ich mir durchaus als eine weitere Modellvariante bei Böker vorstellen!