Das ist wieder mal ein Beispiel für das oftmals bei Hosch von mir als "schnörkellose Eleganz" Wahrgenommene. Da stimmt einfach alles und ergibt insgesamt einen sehr ästhetischen Gesamteindruck, ohne durch in irgendeinem Detail aufgebrezelte Gestaltung irgendwo "auf die Tube" zu drücken.
SO würde man sich Ganzstahl-EDCs durchweg wünschen, auch in Serie.....
Beiträge von Micha M.
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Das Messer sieht etwa so sozialverträglich aus wie ich...:)
Ist aber ein spannender Entwurf, hat was in Richtung Max Venom oder Bastinelli.
Schön heruntergezogene Ring-Position, ist gut für die Ergomie

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Man wunderte sich schon

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Das RED ist noch immer imo eines der besten und interessantesten Serien-Fixed der letzten Jahre.
Zum ersten Modell habe ich hier"Bastinelli Creations" R.E.D. Mid-Tech - das rockt!
schon mal ausführlich berichtet.
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Klasse, wieviel Input kommt - auch wenn nicht alles in die Richtung geht, die mir vorschwebt. Hilft trotzdem sehr dabei, sich ein wenig zu orientieren

Interessanter Vorschlag mit dem 2in1-Geräten...Passen die denn auch in so einen Pelicase, oder sind die dann zu hoch?
Und NEIN, immer noch kein Smartphone. Ich will auch gar nicht mit so einem Teil telefonieren können. Ziehe noch immer mein altes Outdoor-Tasten-Handy für den Privatbetrieb vor.
Und NEIN, immer noch KEIN Apple, auch wenn die "so schön flach" sind. Die hippen Puderdöschen passen immer noch nicht zu mir.
Nordwind: Ah, das war ja eines der Geräte aus meiner "Vorauswahl"! Passt das in einen Pelicase 1055 CC? Hast Du evtl. dazu dieses Otterbox-Set mit den Schlaufen und der Zubehörtasche? Wie reagiert die Oberfläche der Ummmantelung vorn ("Scheibe")? Würde das Ding ja ggf. in die Einsatztasche stecken wollen, da ist halt auch mal anderes Gerödel drin...Reicht das so - oder doch besser Hardcase mit Deckel?
Peter: Nein, kein Modell, das WLAN-abhängig ist. Möchte bedarfsweise überall mal was nachschauen können...
Wulfher: Netbook mit Windows 10....Hast Du da ein Modell-Beispiel zum Einlesen?
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Genau, Balin
Daher hab ich die Artikelbezeichnung ja auch 
Lakota: Ich will immer noch kein Smartphone, und ich möchte gern mit meinem alten Knochen weiter telefonieren und es mitnehmen und im Bedarfsfall auf ein Tablet schauen, weil ich den PC, der mir eigentlich völlig ausreicht, eben schlecht mit auf die Reise nehmen kann.
Aber so langsam find ich ja Zubehör zum "Aufbrezeln" von so nem Samsung Tablet, eben die bezeichneten Produkte von Pelican und Otterbox,,, falls die eben passen. Passen die denn nun??
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Ich hab gerade immerhin herausgefunden, daß man so ein a6 10.1 wohl in einen Peli-Case 1065 CC hineinpacken könnte....vielleicht...
Da hätte ich ne stabile Verpackung MIT Deckel.....Und dann müßte es ggf. alternativ von Otterbox noch so ein Ding namens "Defender" geben....das paßt da vielleicht auch drum herum, um das TabActive ist so ein Teil wohl schon verbaut....
So richtig?
Revierler: Nicht ganz falsch....Halt viel Unkenntnis, und wenn ich immer nur Bahnhof verstehe und keine Beziehung dazu hab, beschäftige ich mich damit natürlich auch mit weniger "Inbrunst" als mit unseren Eisenwaren...
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Hahahaha! Ich bin schon zu blöd herauszufinden, ob dieses A6 10.1 LTE in nen Peli-Case passt - und Du knallst mir solche kryptischen Dinge vor den Latz wie der Verkäufer-Bursche

Slot? Und wofür brauch ich für den Fahrplan oder mal Google Maps (falls man das auf so nem Ding sehen kann....) 32 GB Speicher?
Ich will nicht spielen, ich will nicht fernsehen....
Ich glaub wirklich, ich sollte den ganzen Quatsch einfach lassen...
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Ich komm mit meinem Verständnis ja nicht mal SO weit herauszufinden, ob es für die beiden konkret bezeichneten Modelle überhaupt einen passenden Peli-Case oder was von Otter-Box (am besten mit Deckel) gibt. Such ich da was, tauchen haufenweise Modelle auf, die für Samsung-Tablets mit anderen Modellbezeichnungen als "meinen" passen,
Ich werd immer verdrossener. Bin kurz davor, meiner Süßen einfach zu sagen, sie soll halt irgendwas kaufen, wenn sie unbedingt unterwegs Online-Daten "braucht" - und dann allein damit umgehen.....:(
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Nein, sorry, ich WILL kein Smartphone

Ich will das Ding auch nicht so "immer" mitschleppen wie ein Handy, sondern nur bedarfsweise, also meinetwegen auf ner Urlaubsreise oder im Einsatz.
Und NEIN, ich möchte nix von Apple

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Noch immer verweigere ich mich hartnäckig einem Smartphone für den Privatgebrauch

Andererseits kann es ja mal ganz praktisch sein, eine Mail abzusetzen, eine Rufnummer oder Abfahrtszeit nachzuschlagen oder auch mal zu schauen, ob das anzusteuernde Restaurant vielleicht gerade Ruhetag hat...meint Jasmin

Kompromiss daher: TabletNatürlich soll ausgerechnet ICH nun schauen, was man da so kaufen kann/soll.
Also erster Blick: Haufenweise hauchdünne eierschalenweiße modisch-hippe Dinger, die ausschauen wie Schminkspiegel. Nix für Micha...
Zweiter Blick: Werbung mit besonderer Eignung für Filmgucken, Online-Spiele...will ich alles nicht.....und viele andere Dinge, deren Namen ich nicht mal kannte und die ich auch alle nicht will....
Dritter Blick: Umwerfende technische Daten...ölfunddrölfzig Trööötflööööt von irgendwas, somewhat-zig Dudelramm von was anderem....da könnte auch was in Kantonesisch oder Urdu stehen, würde mir gleich viel oder wenig helfen...
Besuch im Fachhandel: Ein anderer modischer junger Mensch als der, der mir ein Handy verkaufen wollte...also wieder dieselbe Litanei in Anpreisungen von Dingen, die ich alle gar nicht verstehe und mit hoher Wahrscheinlichkeit auch gar nicht will...und dasselbe Unverständnis, wenn man ihm erklärt, man wolle gar nicht spielen oder Filme schauen, eher mal eine Landkarte oder einen Fahrplan.....an den ganzen Horror mit späteren Apps, die ich auch alle nicht begreife, wollte ich da noch gar nicht denken. Und keinerlei Verständnis für Anforderungen an Robustheit, wie halt bei den Telefonen schon nicht. Wieder so ein Fatzke, der den ganzen Tag eh nur mit dem Ding auf dem Sofa oder um die Shisha hockt und sich natürlich scheißviel bewegt - aber eben nur im Studio.
Und der Mensch wollte natürlich dann auch nur so ein Gerät verticken, auf für mich naheliegende Wünsche nach Panzerung oder zumindest michatauglich-idioten- und fallsicherer Verpackung konnte er nicht eingehen....Also wieder der brennende Wunsch, den schnieken Herrn einfach durch Druck auf die "Entf"-Taste verschwinden zu lassen...
Und die Recherche im Net dazu liefert jeweils 2,3 Millionen "Treffer", die mir wieder alle nicht helfen und mich dann endgültig schwindlich und deprimiert machen......Daher, junge, technik-affine Genossinnen und Genossen: HILFE!!!!
Ich suche:
Ein robustes Tablet (oder eines, das ich durch Otterbox, Peli-Case oder sowas robust machen kann), Anschlußmöglichkeit für eine Tastatur, ne vernünftige "Hülle" drumherum (Hard-Cover) und ne Tasche, in die das hineinpasst....Ein Getac oder ein Dell Latitude 14 oder ein Panasonic Toughbook sind mir -ehrlich gesagt- zu teuer für ein Spielzeug, das ich selbst eher gar nicht haben will. Aber wenn schon so ein Teil sein "muß", muß es schon halbwegs micha/idioten-tauglich und robust sein und auch nicht so unmichamäßig "hübsch" wie irgendwelches Apfelzeugs...Es sollte zwischen 8 und 10 Zoll Größe liegen (klein genug für den Assault Pack oder die Arbeitstasche, groß genug für meine alten Augen....) Halt was für die Reise oder den Einsatz.
Favoriten bisher:
Samsung Galaxy Tab Active
Aber dafür hab ich keine Hard-Box gefunden und weiß auch nicht, ob man da "Tasten dranmachen" kann...Samsung A6 10,1 LTE
Gibt es dafür ne Otter-Box oder nen Peli-Case?Am Ende hätte ich jedenfalls gern was Handliches und Robustes zum Mitnehmen, Hardbox ums Tablet, Tastatur dazu, Tasche drum, also die "Tactical-Variante" eines Tablets ohne den Preis eines Toughbooks....und bin zu blöd, sowas allein zu finden / zusammenzustellen.
Habt Ihr Vorschläge, Quellen?
SO abwegig kann doch dieser Wunsch hier in der taktischen Runde nicht sein....Schon jetzt herzlichen Dank für den Support!
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Sorry fürs OT, aber als DER versierte Stilberater für ein zivil-bürgerlich-zurückhaltendes Outfit kann ich einfach nicht anders:
Hier zwei wunderbar modische Stücke aus Kollektionen des Design-Newcomers Belaya Smert:
Vor allem zu empfehlen ein lebendig-bunter Akzent gegen einschüchterndes Rentner-Beige, extremistisches Grau oder gar todesverliebtes Anthrazit:

Dieses Modell gehört zur Kollektion "Der lachende (Weihnachts-)Mann".
Wem auch das noch zu unfriedlich-taktisch erscheint, dem sei als modisches Accessoire, das der Zivilist von Welt diesen Winter einfach haben MUSS, dieser topaktuelle Poncho in jungfräulichem Weiß mit auflockernden Tupfen empfohlen, Modell "Leise kriselts im Schnee"...

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Ist spannend, daß es sich auch in Deiner großen Hand "richtig" anfühlt, Nikko.
Danke für Den Eindruck!
Denke, aufgrund der besonderen Form des Griffs und des geringen Griffdurchmessers ist das mal wieder ein Modell, das man liebt oder hasst
Ich mag meins auch noch immer und hab mittlerweile ne IWB-Schlaufe montiert und die Kette abgenommen. Ring und Schneide nach vorn, tipdown im Gürtel, dann liegt es im Ziehen reverse gleich richtig in der Hand....
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Hab ich wirklich

Mädel-Hand mit Wurstfingern sozusagen...
Hanomag: Links ein Al Mar Mini SERE Fixed, rechts ein ProTech / Brend Companion aus ner Sonderserie für Böker.....
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Da ich mir bekannterweise aus den fixen Spydies weit mehr mache als aus dem Folder-"Kerngeschäft", hier mal die heute ums Moran angewachsene Spydie-Fixed-Famile vom Micha


Bis auf das kreuzdumme Alleinstellungsmerkmals-Loch, das so überflüssig ist wie der 42a, sind das alles wirklich sehr brauchbare und gelungene Messer....
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Es ist die Drop Point - Variante geworden....und ich bereue nichts


Höllenscharf "out of the box", traditionelles Boltaron mit untraditionell gutem Sitz - und für meine Achter-Kinderhand eine Top-Ergonomie.
So wird es sich mit den anderen Spielgefährten wohl als urbanes EDC im dunklen Dress abwechseln und öfter mal ausgehen dürfen!
Auch die Wahl der Spitzenform wird nicht bereut:
Die Drop Point - Spitze kontrolliert sich - z.B. gerade ausprobierterweise beim Entfernen eines Apfel-Kerngehäuses - durch ihre Position bestens. Das wird unterstützt durch die Einladung zum Kurz-Greifen mit Zeigefinger um den langen Choil. Muß natürlich bei einem Messer dieser geringen Länge eigentlich nicht sein, wird hier aber als gut funktionierend hingenommen
Zumal es auch bei Haltung weiter hinten bei der geringen Handgröße für mich ein volles Vierfinger-Messer bleibt...Euch allen noch mal besten Dank für guten Rat und Teilhabe an Euren Erfahrungen!

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Merkwürdigerweise viele Jahre "an mir vorbei gelaufen" - nun günstig geschossen:
Spyderco Moran Drop Point

Für meine KLEINE Hand ein haptisch/ergonomischer Handschmeichler - und eines der schärfsten Messer, die ich je "aus der Schachtel" genommen hab.
Und wundersamerweise wackelt und klappert nix in der Boltaron, ansonsten ein Running Gag über lange Zeit für die fixen Spydies....Glückliches Einzelschicksal oder besser geworden

Wird wohl in der EDC-Rotation häufiger mal seine Part als privates urbanes EDC spielen!
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Manchmal muß ich ein wenig schmunzeln, wenn ich an vergangene Diskussionen über die Notwendigkeit des sozusagen technisch größtmöglichen Sicherheitspotentials zurückdenke (NICHT an Deine Anfrage hier!). Regelmäßig werden da allerlei technische Spitzfindigkeiten aufs Tapet gebracht, mit dem Ergebnis, sozusagen alles an Anwendung unterhalb eines mindestens viertelzölligen Full-Tang-Fixed mit mindestens einzölligen beidseitigen Parierelementen sei grundsätzlich ein Suizidversuch - auch bei Alltagsanwendungen wie Möhrenschrubben oder Käseschneiden

Ich liebe übrigens viertelzöllige Full-Tang-Fixed! Und mein M1 von Roman hat ja aufgrund dieser Liebe satte 8 mm Rückenstärke. Alles gut....Aber manchmal wäre all diese Sorgfalt viel eher in der Anwendung angebracht, nicht vorher in der "Datenblatt-Diskussion"
Ich hab schon viel mehr Messer-Unfälle durch unbedachte, beiläufig statt respektvoll-konzentriert durchgeführte oder ganz unnötig kraftvolle Anwendung gesehen als durch ungeeignete Messer.
Wir sind schließlich keine Zerlege-Kolonne, in der man notwendigerweise mit hohem Tempo und viel Kraft arbeiten muß (und in der sich die Leute daher auch regelmäßig verletzen).Trotzdem erleb ich Sachen wie beim Durchschneiden von Seil oder - immer wieder "gern genommen" - von Kabelbindern, bei denen man den Druck immer höher aufbaut, bis das Schneidgut dann schlagartig nachgibt, ohne daß sich wer Gedanken darüber gemacht hat, wo die Klinge dann mit allem Schwung weiter hingeht.....
Oder Versuche, so etwas mit einem mäßig scharfen Messer zu machen - was einem dann auch wieder unnötig hohen Druck abnötigt. Nicht umsonst gilt gerade aus diesen Gründen ein sehr scharfes Messer in Profi-Anwendungsbereichen als weniger gefährlich als ein mäßig scharfes...
Oder Verletzungen durch unbedachte Anwendung oder durch die Ablenkung, durch die man in der Sekunde blöderweise unkonzentriert und beiläufig mit dem Messer umgeht, die dann prompt ausreicht, damit abzurutschen und es sich in die zweite Hand oder sonst wohin zu jagen...Das mit dem völlig unnötigen Kraftaufwand (der dann eben auch zu Folder-Unfällen führen kann....) fällt mir auch immer wieder bei Messertest-Videos auf, in denen oft mit Messern umgegangen wird, also sollten sie nicht schneiden, sondern wie ein Projektil das Schneidgut durchschlagen. Oder es wird beim heute ja obligatorischen Batoning mit monströsen Schlaghölzern auf Messer eingedroschen (und natürlich auf der anderen Seite ihr Griff schraubstockartig festgehalten!), als gelte es, eine Enthauptung auf jeden Fall mit einem Schlag durchzuführen....Guuuut, beim Dekapitieren gibt es natürlich ab Schlag 2 Abzüge in der Haltungsnote, und es gibt historische Beispiele, daß entsprechend unfähige Akteure dem Schneidgut als Protestäußerung des aufgebrachten Auditioriums gleich nachfolgten....Im Bereich der Camparbeiten kann man aber mit mäßigem Kraftaufwand viel genauer und länger und angenehmer arbeiten, auch wenns dann mal eines Schlages mehr bedarf...
Tatsächlich hab ich selbst mit Lindblom-Messern (einer günstigeren Mora-Schwester) schon Scheitholz gespalten, ohne dem Messer Schaden zuzufügen: eher lockere Griffhaltung, die das Messer nur positioniert, nicht drückt, und moderate Schläge. So kann man übrigens sogar mit stabilen Foldern arbeiten, für XPedition hat ich das mal mit nem Timberline-Folder gemacht, der das prima ausgehalten hat.
Und das entspricht übrigens auch den Tips, die ich sowohl von nepalesischen Anwendungs-Experten als auch von Mike Perrin (ESEE) in lehrreichen Mails erhalten habe.
Agiert man konzentriert und mit der notwendigen statt der maximalen Kraft mit Foldern, reduziert das das Risiko weitaus mehr als zusätzliche 20 Prozent "Datenblatt-Stabilität". Viel schneller ist so auch die Kraft aus einer Fehlbewegung genommen...
Stattdessen seh ich seit Jahren in den Videos Leute mit Berserker-Kraft auf Messer einwirken, die sie dann abtun, weil man sie kaputt bekommt. Ja, Helau! Die kloppen mit halben Bäumen auf ein Mora-Griffstück und jammern dann, daß das Messer nix tauge....
Das alles soll übrigens den ultrarobusten Messern nicht ihre Existenzberechtigung nehmen, von denen auch gerade wieder ein halbes Dutzend "zum Spielen" hinter mir auf dem Tisch liegt, ERs, Blade-System, Juchten-Messer....wunderbare Messer! Aber auch damit tut man sich weh, wenn man kopflos damit umgeht

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Vielen Dank für den tollen Beitrag, Michael!

Ich geb zu, das Messer ist bei mir ein wenig "emotional belastet": Zu oft in Täterwohnungen gesehen, immer bei den "falschen Leuten" angetroffen, und oft in bejammernswertem Zustand als misshandelte Billig-Kopie mit ruiniertem Griff und losgerappelten Monturen.
Ist für mich damit ein viel typischeres "Schurken-Messer" geworden als die Legion der Billig-Balisongs, die natürlich nie aus dem Bösmenschen-Bestand verschwunden sind, nur aus den seriösen Sammel-Vitrinen...Trotzdem immer ein Funkeln in den Augen bei dem großen, schönen Messer inmitten unserer so kleinteilig gewordenen symbolpolitikdiktierten 42a-Messerwelt....Und Bewunderung, daß Du Dir diese Träume erfüllst mit einem Sprung über Preishürden, die ich mir einfach versage. Gut gemacht!

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Die Frage ist halt wirklich: Braucht mans?
Manche Diskussionen werden hier recht bald "akademisch", da geht es dann um eingewandte Stabilitätsunterschiede in Regionen, die man mit manueller Einwirkung nicht mal mit Romans Oberarm oder T*s Körperkraft hinbekommt, geschweige denn mit den bescheidenen Möglichkeiten des alten Micha
Für den Liner-Lock beantwortet sich das für mich eher in Richtung unbeabsichtigtes Lösen, da sollte man sich also anschauen, wie das Messer gestaltet ist und ob man ggf. beim Hantieren diese Gefahr laufen könnte...
Aber wenn Du mit Deinen Backlocks gut klarkommst, brauchst Du fürs Menschenmögliche auch keine zweite Sicherung - sofern der Lösehebel SO gestaltet ist, daß man ihn nicht beim Hantieren versehentlich eindrückt. Ist eine Frage der Bauart des Hebels und der Postition am Messerrücken...
Konstruktionen wie der Boye Dent, eine Mulde im Lösehebel, reduzieren das Risiko weiter.Was den eigentlichen Halt des Locks angeht, ist das beim Backlock dann schnell eine "Datenblatt-Diskussion". Gut, sie sind jetzt nicht alle so ultrarobust wie meinetwegen mein ER Nemesis...Das hält 70 bar hydraulischen Druck aus, bis auch ohne Zusatzsicherung der Backlock aufspringt. Aber bei jedem wertigen, stabilen Backlock sind das jedenfalls auch mehrere hundert Kilo.
Ich aktiviere die Zusatzsicherung bei meinem Nemesis NIE und kenn auch Leute, die sie beim MPC oder beim Nemesis gleich ganz ausgebaut haben, um sie nicht versehentlich einzudrücken und dann im Bedarfsfall mit nem blockierten geschlossenen Messer dazustehen.