Beiträge von Micha M.

    Zunächst solltest Du einmal mit dem Suchbegriff "Crecy" und "Hundertjähriger Krieg" nachlesen, was aus den liebenswerten Romantikern geworden ist, die mit Anderthalbhändern gegen prosaische Mitmenschen in die Schlacht zogen, die schon von Distanzwaffen gehört hatten und diese schnöderweise auch einsetzten....Bei aller eigenen Liebe zu Blankwaffen übersehe ich jedenfalls selbst nicht ganz, daß in den letzten 600 Jahren diese neumodischen Feuerwaffen doch ganz nützliche Einwirkungsmöglichkeiten entwickelt haben....


    Was die teuren Stahlstücke mit Griff dran angeht, sind die (ebenfalls nüchtern gesprochen) zuweilen "teuer", weil sie scheißviel Arbeit machen, bis man damit mal was anfangen kann. Schau Dir mal die Arbeitsstunden an, die dazu erforderlich sind, so etwas handwerklich herzustellen - und rechne das mal um, und zwar nicht mit den Stundenlöhnen asiatischer Lohnsklaven. Das macht schon Aufwand, selbst wenn man es nicht so betreibt wie Meister Gassan und Meister Honami (...die Dir ja sicher bei Deiner Liebe zu schönen Katana etwas sagen...).


    Was stimmt: Natürlich muß nicht teuer sein, was zum Meucheln taugt. Schau Dir mal Reportagen aus Ruanda an, da kann man recht gut sehen, was tatsächlich selbst mit der billigsten Machete so "geht"....Homer schreibt auch sehr malerisch über gar so manchen "zackigen Feldstein" und beschreibt allerliebst, wie dem damit vom Troja-Helden Getroffenen Leben und Hirn durch die Nase und anatomisch sonst nicht vorgesehene Kopföffnungen entweichen. Aber das bringt die Sache natürlich in Richtung unserer gemeinsamen Liebe zu guten Blankwaffen dann wiederum auch nicht wirklich weiter....


    Was die Japaner angeht: Die hatten zwar auch einfache Schwerter dabei, sind aber vor allem mit einer hochmodernen Luftwaffe und sehr teuren Kriegsschiffen in den WK II gezogen, haben also schon für sich die Frage, warum da etwas "so teuer" sein muß, nicht unbedingt in Deinem Sinne beantwortet. Fälle in Pearl Harbor versenkter US-Schiffe durch Bewerfen mit gefalteten oder auch ungefalteten Blankwaffen sind jedenfalls nicht überliefert. Verloren haben sie am Ende, wie man nicht übersehen sollte - was wiederum aber auch nicht daran lag, daß die geschichtslosen Amis keine Mühe für teures Tamahagane aufgewendet haben und stattdessen den Feind mit Millionen billiger Ontario Old Hickory - Messer übermannt hätten (obwohl, glaub es mir, auch damit ein Händchen bedarfsweise abgeht...) - auch da hat man "Geld in die Hand genommen" und lieber auf wertiges High-Tech aus Los Alamos gesetzt :)

    Nun bin ich schon so lange dabei, aber manche Dinge hier im TF verblüffen mich dann auch immer noch bis (fast :) ) zur Sprachlosigkeit (…also komme ich mit EINEM Post aus :) ).


    Auf einigen Bildern meiner schneidenden Eisenwaren – darunter ja zuweilen auch recht wertige Stücke und oft jedenfalls recht praktische - sind ja auch meine derzeitigen Taschenlampen abgebildet, die mich privat und in meinem „Kindergarten“ begleiten.


    Gut, da steht jetzt nicht „Spy“ drauf oder „Surefire“, und die Gehäuse sind nicht aus wunderhübsch anodisiertem Titan oder ähnlichen Raumfahrtmaterialien, es steht eher noch der Rest des „Knorr“-Logos drauf, weil die Gehäuse in Euren Augen eben eher aus Dosenblech sind…Fragen nach der Leuchtkraft beantworte ich treuherzig mit dem „vielhundelt“ der Info vom freundlichen Chinamann, der mir die Dinger meist als Beipack zu „Acht Schätzen“ oder zwei Frühlingsrollen dazugelegt hat…


    Auch mein technisches Verständnis von Leuchtmitteln hat sich schnell als atavistisch, um nicht zu sagen neolithisch geoutet: Fackeln kenn ich, die sind entweder an oder aus, und es erstaunt mich bei Lampen schon, daß man nichts damit anzünden kann, obwohl die Dinger doch leuchten (Immerhin sieht diese Spy ja wenigstens aus wie ein Feuerzeug…). Auch meine aus eigenem Blickwinkel schon sehr fortschrittliche Frage, wo man denn in die kleinen zylindrischen Behälter das Petroleum einfüllen solle, bleibt offenbar ein wenig hinter Euren Standards zurück.


    Völlig überfordert war ich im Verständnis (das geht bei mir bei sowas recht schnell) bei den ganzen technischen Bezeichnungen, vor allem aber dann bei Lampen, die nach entsprechender Programmierung Lichtshows wie in ner Disco zaubern und sicher nach einer bestimmten siebenundvierzigfachen Tastenkombi auch wahlweise ein Huhn grillen oder eine Symphonie flöten können. Wie gesagt, mein Steinzeit-Technikverstand will den Fackel-Modus…An oder Aus…vor allem, wenn die Tatsache, daß gerade ein böser Mensch einem eine verplätten oder man gern selbst den bösen Menschen erden und fesseln möchte, einen gewissen Teil der begrenzten eigenen Aufmerksamkeit akut bindet. Wer schon mal in so einer Situation hinter einem anderen modernen technischen Gerät, sagen wir: einer Faustfeuerwaffe, gestanden hat, kann sicher nachvollziehen, daß z.B. auch dort die simple Frage „Bumm oder nicht bumm…“ völlig ausreicht, um keine Langeweile aufkommen zu lassen…


    Offenbar habe ich mich also als technisch-intellektuelles Entwicklungsland in Sachen moderner Illuminationstechnik enttarnt, und die Reaktion hier im TF war grandios: Statt anderweitiger Entwicklungshilfe wie „Brot für die Welt“ gab es ein rührendes „Licht für Micha“! Und wie die korrupten Diktatoren gewisser zentralafrikanischer Staaten habe ich offenbar alles richtig gemacht: Zwar nun keine goldenen Klodeckel wie bei Bokassa – aber genug wunderbare Lampen, um demnächst den Troll mit einer Version von „Rasputin tanzt im Lichterschein beim Luzia-Fest mit“ zu erfreuen….


    Zuerst kam erleuchtende Entwicklungshilfe von „T“ Uffpasser, der mir eine sehr schön schlanke JetBeam BC 20 spendierte….Das Ding ist klasse, läßt sich einfach bedienen, leuchtet prima und liegt super in der Hand :)




    Und dann sind auch noch zwei Lampentechnik-Cracks eingestiegen, Idox und Lichtschalter, und haben mich – wie T – so beschämt wie beglückt: Mit einer liebevoll zusammengestellten SolarForce L2P mit Ladegerät, Akku, Zubehör, nem zusätzlichen „Dropin“ (….derzeit halte ich das noch für einen Begriff aus einer US-Ballsportart, es scheint aber sowas wie das LED-Birnchen mit dem ganzen Technik-Brimborium dahinter zu sein…..).




    Und als „Zückerli“ haben sie mir noch ne Custom-Kydex für das CS „Bird&Game“ dazugepackt, perfekt angepaßt, um Welten besser als das Werksmodell, ausgezeichnet geeignet fürs Tragen IWB oder am/im Stiefel.




    Meine Herren, natürlich hab ich das alles nicht verdient, freue mich aber „trotzdem“ diebisch. Ihr drei habt mich wirklich verblüfft mit Eurem guten Willen und Eurer Großherzigkeit – ganz herzlichen Dank! :hi5: :danke:


    Für die „Lichterkette“ zu Weihnachten ist damit jedenfalls aufs beste gesorgt! :thumbup:

    Nicht ganz....


    Das normale Modell hat einen Full Tang und aufgesetzte Micarta-Griffschalen, das Tactical-Modell hat keinen Full-Tang, sondern einen Steckerl, auf den der Griff aufgespritzt ist.
    Bei einer Verwendung als Schneidwerkzeug sollte das aber kein Hindernis sein....beim Moran ist das übrigens auch so.

    Wohl wahr, aber eben nicht für die 10.1 er, die jetzt als Tab A eben in Tests sehr ordentlich abgeschnitten hat und die momentan günstig vermarktet wird.
    Aber beide heißen Tab A.....und das gibt es dann auch noch mal mit SIM-Karte, mal nur mit WLAN.
    Und dann liest so ein IT-Nichtswisser wie ich was von Otterbox und weiß WIEDER nicht, ob der Scheiß jetzt passt oder nicht :)

    Habe mich noch nicht entschieden...


    Wollte schon das Tab A 10.1 bei Media Markt kaufen, aber das hatte keine SIM-Karte, nur WLAN....und die Version mit SIM hat andere Maße als das Tab 4, das in den Otterbox-Defender-Rahmen paßt.
    Klar, immer wieder andere Außenmaße, damit man den ganzen Scheiß drumherum immer wieder neu kaufen darf...


    Ich HASSE diesen Kram :)

    Nur wenn man es herauskopiert und den Link neu einfügt :)


    Sehr schöne Arbeiten, die Spitzen sehen wirklich klasse aus.


    Die Kanten der Griffe wirken allerdings ein wenig scharfkantig, gerade auch an den Ecken der Grooves.
    Kann aber täuschen...Drückt das in der Hand?


    Sehr gut finde ich die leichte Neigung der Griffe nach unten, das ist ergonomisch sehr gut gemacht!

    Solution, was für mich gegen das Obake spricht, das ich übrigens ansonsten als "Teamplayer" (also so als Zweit- oder Drittmesser :) ) wirklich mag, ist der eigentümliche Geruch.
    Ich hab noch nicht abschließend ergründet, ob beim Obake die Scheide so merkwürdig ausdünstet oder die Klingenbeschichtung so chemisch riecht, tatsächlich ist aber an der Klinge dann ein für Zubereiten von Nahrung imo sehr störender Geruch zu bemerken.
    Komischerweise "stinkt" auch mein schwarzes Hissatsu, und das besitze ich seit zig Jahren....

    Das R.E.D. ist jeden Euro wert, einschließlich der Kosten für die Custom-Kydex, die viele R.E.D.-Fans dem Messer dann gegönnt haben...so wie ich auch. Die Originalscheide ist fürs IWB-Tragen angenehm flach, jedoch "falsch herum" gefaltet, also mit dem Knick auf der Schneiden- statt auf der Rückenseite.
    Insgesamt aber ein tolles Messer, imo eines der besten Serienmesser der letzten Jahre...


    "Eskabar"....Jaaaa, das ist ein allgemeines Problem mit der geringen optischen Anziehungskraft :)
    Äh, ich meine nicht mich, ich meine das Eskabar :)
    Mal im Ernst: Das Ding hat den Charme von Schraubendreher und Kombizange, ist allerdings auch ebenso praktisch. Vom Broteschmieren bis zu Holzarbeiten im Wald macht das "Arbeitstier" echt alles mit. Nur die Serienscheide ist nicht so toll wie die vom Izula...


    Spyderco Moran: Der Griff besteht aus einem Hartkunststoff mit seitlichen Einlagen, darin ist der Erl eingegossen. Das ist ein Schneidwerkzeug, kein scharfer Meißel. DAS macht es allerdings auch saugut - und liegt gut in der Hand, jedenfalls in meiner.
    Habs hier mal kürzlich vorgestellt und empfohlen:
    Spyderco Moran - welche Klingenform fürs EDC?


    CS Spike: Die alten Dawson-Spikes waren ja eher was für Liebhaber, die neuen haben nicht mehr ihren Charme, sind nun aber vollwertige Gebrauchsmesser für den Normalanwender. Insbesondere bei US-Kauf kriegt man die für sehr kleines Geld. Die 10cm-Klinge ist nicht überragend schnitthaltig, läßt sich aber von jedem mit jedem Haushaltsschärfer wieder rasch nachschärfen. Und für das Messer spricht Deine bevorzugte Trageweise. Es ist einschl. Scheide sehr schlank, sowas trägt sich bestens IWB. Die Droppoint-Version bringt ein sehr alltagstaugliches Gebrauchsmesser hervor, das auch nicht so "wild" auschaut wie die Tanto oder die Tokyo-Version....

    Man wird kaum etwas finden, das sich verdeckt / IWB noch besser trägt als das Nealy.
    Mit der sehr ähnlich gestalteten Spitze meiner Stiff-KISS-Exemplare mach ich insbesondere auf Reisen alle möglichen Alltags-Arbeiten, seit vielen Jahren.


    Auch das R.E.D. ist eine sehr gute Wahl!


    Alternative zum Izula könnte ein KA-BAR / Becker "Eskabar" sein, das bietet ein wenig mehr Klinge als das Izula bei gleichem Griff. Ein echtes Arbeitstier!


    Weitere Kandidaten:


    Spyderco Moran Drop Point. 10 cm Klinge, flach genug für IWB ist es auch - und schneidet wirklich erstklassig.


    Real Steel Observer


    Böker Small Trigonaut. Etwas kleiner als gesucht, aber imo ergonomisch sehr gelungen und verdeckt sehr gut zu tragen.


    Cold Steel Spike Drop Point oder Bowie. Sehr schlank, trägt sich ausgezeichnet IWB, einfach nachschärfbar. 10 cm Klinge, schlanker Griff, in der neuen Version halt nicht mehr so schön wie die alten Dawson-Spikes, aber auch für den Normalanwender vollwertiges EDC-Messer.


    Wenns mit Griff nicht zu dick für Dich ist, wäre auch ein ESEE 3 einen Blick wert. EDC-taugliche Größe, vernünftige arbeitsfreudige Gestaltung, mittlerweile auch in diversen Ausführungen (auch unbeschichtet oder rostträge) zu bekommen....

    Wirkt und klingt wie eine Art Foliage Green mit "Beton-Anleihen"....und ist insofern wohl besonders interessant für gleichförmigen, urbanen Hintergrund...Beton, Staub, vor allem dann noch in wärmeren Klimazonen mit einigem Lichteinfall....vor dem sich "bunte" Camos abheben und vor dem tagsüber das klassische "SE-Schwarz" zu dunkel hervorkontrastierte...

    Sehr pfiffiger Vergleich, das mit dem Hightech-Mora :thumbup:


    Stimmt, gutgemachter Plaste-Griff um nen Erl gegossen, dünne, schneidfreudige Klinge davor, und die Scheide ist auch besser geworden.....Da kann man schon auf die Analogie kommen :)


    Das Moran macht sich seit der Ankunft sehr gut, ist als privat-urbanes EDC dabei und schneidet hier im Haus, was ne scharfe Klinge braucht.....


    Nach den jetzigen Erfahrungen und beim derzeitigen US-Preisstand sowie der derzeitig besser gewordenen Scheiden-Passform wird das ergonomische, schneidfreudige, zivil ausgelegte Messer mit Sicherheit bei mir in Beratungs-Threads für EDC-Suchende auf die Vorschlags-Liste kommen.


    Hanomag: Bevor Du fragst, das Upswept ist noch nicht geordert :)

    Danke für den spannenden Beitrag / Link! :)


    Trifft ja absolut ins "Beuteschema".


    Hier mal ein Bild aus dem eigenen "russischen Arsenal"...



    Oben: A&R Zlatoust "Korsar"
    Im Bogen von links nach rechts: NOKS "Smersh 3" und "Smersh 4", AKM-Bajonett, NOKS "Osa C" und von Kizlyar die Modelle "Strela", "Stalker 2" und "Strazh".


    Es sind einige wirklich sehr gute Messer darunter, und in der berüchtigten "Wärmebehandlungs-Lotterie" russischer Serienherstellung habe ich wohl glücklicherweise bislang keine Nieten gezogen. Das Bild des an der Salami zerscherbten NOKS "Smersh 5" ist ja unter Freunden russischer Einsatzmesser berühmt-berüchtigt...


    Das "Korsar" ist sowohl optisch als auch funktional ein Sahneteilchen, finde ich: Erstaunlich gute Handlage und Balance, das bei dem eher traditionellen Erscheinungsbild dem In-Hand-Gefühl modernster westlicher Einsatzmesser imo nicht nachsteht. Außerdem ist das Ding auch noch ziemlich hübsch :)
    Man bekommt sie derzeit z.B. bei Lamnia oder Filofiel...


    https://www.youtube.com/watch?v=0SSZjNDNKg8


    https://www.youtube.com/watch?v=mhhUGW24Eh0


    Die NOKS-"Smersh" folgen der traditionellen nordischen Puukko-Gestaltung. Finnland war ja lange von den Russen beherrscht, Karelien russisches Grenzland. So haben die Puukkos dann z.B. in der russischen Fortentwicklung als "Finsky" oder "Finka" so legendäre Beliebtheit in Russland gefunden, daß sie als zeitweises Lieblings-Tatwerkzeug zumindest in der Form mit Handschutz in den 20er/30er-Jahren für Privatpersonen verboten waren, sich dann aber im militärischen und Sondereinsatz großer Beliebtheit erfreuten. Die "Smersh" Reihe 1-4 kommt ohne Handschutz aus, der Gummigriff ist allerdings auch sehr griffig. Wie beim finnischen Sissipuukko M95 und M07 also auch hier traditionelles Puukko im modernen Gewand....
    Da das Messer abgesehen vom Griffmaterial und der stärkeren Klinge ja sehr der Pukko-Idee folgt, ist es wie sein Vorbild sehr vielseitig und taugt allemal nicht nur zum "Meucheln", sondern gibt es praktisches Gebrauchsmesser her. Das ältere 3er in 5 Zoll ist imo wertiger als das neuere 4er mit einem Zoll mehr Klinge und einer weniger schönen Scheide...
    Man bekommt "Smersh"-Modelle derzeit in der "Bucht"...


    https://www.youtube.com/watch?v=FyaPC_UYCuY


    https://www.youtube.com/watch?v=ywcIh6IadRo


    Das AKM, eben preisgünstige Massenware, ist auch als Tool bei vielen Osteuropäern weit verbreitet, die sich noch immer damit regelmäßig Ärger einhandeln, weil es als billiges Allzweckwerkzeug in Kofferräumen mitfährt und natürlich mittlerweile überall als "böööööse Mordwaffe" gegen nationalhysterische Vorschriften verstößt :)


    Das "Osa C", der Folder mit den Löchern im Griff, ist echte Liebhaberei. Man bekommt wertiger Gebautes z.B. von Ganzo für weniger Geld - also liebe ich das Ding vermutlich aus eher romantischen Gründen, benutze es hier aber tatsächlich sehr oft. Salamitauglich ist es jedenfalls :)
    Nach dem ersten Herumspielen ist zu Jasmins Belustigung die Achsschraube rausgefallen, schwächelndes Russenmesser unter erbarmungslosem Gelächter, peinlicher kann so gerade eben nur der Abzug aus AFG gewesen sein :) Aber nach einem Tröpfchen Loctite tut es jetzt sehr gut seinen Dienst, flippt klasse und liegt gut in der Hand. Interessanterweise läuft der Liner "anders herum" als bei den hier gängigen Modellen...Das Messer wurde angeblich jahrelang den Leibwächtern des russischen Präsidenten zur bestandenen Ausbildung geschenkt. Mag sein, muß nicht, mir macht es jedenfalls Spaß...
    Auch das "Osa C" bekommt man zeitweise in der "Bucht"...


    https://www.youtube.com/watch?v=51F15NskGYk


    Das Kizlyar "Strela" ist ein simples, vorn rückenscharfes Stück Flachstahl, spiegelblank (was nicht hätte sein müssen, was aber auch nicht abblättert...), flach, gut zu tragen, für die Größe sogar bemerkenswert gut auch unter Zivilkleidung (falls man meine Plünnen so nennen mag :) ). So ne Art kompakter No-Nonsense-Einsatzdagger im erschwinglichen Preisbereich. Zu bekommen z.B. bei Lamnia...


    https://www.youtube.com/watch?v=UFfOQ24QhNY


    Der "Stalker 2" von Kizlyar ist nun schon seit Jahren in meinem Einsatzmesser-Bestand und bewährt sich gleichbleibend sehr gut. Der Gummigriff ist auch bei nassen und kalten Händen sehr griffig und zuverlässig, gelitten hat am Gummi auch nach Jahren gar nix... Die Spitze ist stabil genug auch für ein wenig Missbrauch, reicht aber sicher immer noch locker für "ungepanzerte" Weichziele. Nach ein wenig rustikalem Nachschärfen des Wellenschliffs ("brontal" einfach seitlich mit ner Feile drüber...) schneidet der nun Band und Gurt prima. Die Lederscheide wird durch ne Maß-kydex von Blade-Systems ergänzt, die auch das bei mir beliebte Tipup-Tragen bestens gestattet. Einer der nicht unbedingt "typischen" Fälle, in denen ein Dolch den Einsatzmesser-Bereich wirklich voll abdeckt...Zu haben für vergleichsweise ebenfalls sehr kleines Geld bei Lamnia...


    https://www.youtube.com/watch?v=6N6RhxKzH7k


    https://www.youtube.com/watch?v=BQtlf7uR0ag



    Sehr gut auch das kleine Kizlyar "Strazh", das angeblich als Backup für KGB/FSB-Agenten und unter deren Mitwirkung entwickelt wurde.
    Sehr handlich und kompakt, auch hier ein supergriffiger Gummigriff. Die Lederscheide habe ich - das Messer ist es wert! - ebenfalls durch ne Custom-Kydex (von "Wernersen") ergänzt. Bei einem international weniger hysterischen Messerrecht wäre das ein sehr gutes EDC, so ergibt es jedenfalls ein sehr griffiges Backup als asymmetrischer kleiner Dagger, der auch wirksame rückhändige Techniken (z.B. eben "Hochreißen" aus dem Block) zuläßt.
    Das "Strazh" bekommt man in einer blanken und einer schwarzen Version immer wieder bei Lamnia...


    https://www.youtube.com/watch?v=gATVZYikU7o



    Auf meiner aktuellen Wunschliste derzeit vor allem:
    NOKS/Melita "Mangoose"


    https://www.youtube.com/watch?v=zCDm-euMXbg


    https://www.youtube.com/watch?v=C9iU-2xYbOY


    Auch sehr interessant: Das A%R "Oprichnik", das eine Art "Zivilversion" des bei russischen SE- und FSB-Einheiten angeblich beliebten und verbreiteten "Karatel" darstellt.


    http://www.filofiel.com/tienda…ichnik-cuero-p-10204.html


    NOKS "Karatel" vs. A&R "Korsar"


    https://www.youtube.com/watch?v=pr5ItIiAH-I