Mit diesem herzerfrischend unbefangenen und gebrauchsorientierten Statement hast Du sicher nicht nur mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! 
Ich denk grad an so manch treuen schneidenden Begleiter, der nach manchen hier vertretenen Dogmen im ersten Frühdunst längst hätte zu etwas mutiert sein müssen, das Kakaopulver ähnelt......und an der ersten luftgetrockneten Mettwurst zerscherbt wie das Glas auf einer jüdischen Hochzeit....und beim Zerhacken der ersten Weidenrute förmlich in Bruchstücke detoniert wie ein islamistischer Selbstmordattentäter. US-"Biligstahl", nicht mal PM, also allenfalls mit Hygienehandschuhen berührbar, um den eklen Metallschrott nicht unmittelbar ans edle Händchen zu lassen...und sicherlich so weich, daß man keinen V-Schärfer bräuchte, sondern das Teil natürlich einfach zwischen Daumen und Zeigefinger durchziehen kann....
1095? 420HC? AUS-8? Igitt, das wird sich beim ersten Kontakt mit einer Fleischwurst einrollen wie Strozzapreti! Und nicht mal unter Absingen esoterischer Formeln bei Neumond in Jungfrauen-Urin gehärtet (...die Ältesten unter uns werden sich da an jemanden erinnern...)? Das KANN doch nichts schneiden, das DARF gar nichts schneiden.....
Letzteres stimmt dann oft, weil so manch besonders strenger Verfechter der reinen Hightech-Lehre seine alternativlosen Datenblatt-Schätze regelmäßig bei Veränderung der Sammelinteressen jungfräulich weitergibt.
Das alles nicht als Statement gegen Sachkunde! Die wirst auch Du mit Deinem ergebnisorientiert-unbefangenen Statement nicht verworfen haben - nur eben die Dogmen, die hier zuweilen daraus werden. Aber ich hab ja selbst auch ein wenig Vergleichsmöglichkeit, sehe mich vor allem aber dann auch darin in so ernsthaften Leuten wie Raoul bestätigt, der fundiert über lange Zeit alles mögliche erprobt hat und nun auch wieder "nur" bei C-Stahl an- oder zurückgekommen ist.
Und insbesondere denke ich dann auch an Roman mit seinem Wissen und seiner Erfahrung sowohl über die Herstellung als auch den Gebrauch unserer Lieblingsspielzeuge. Sein nüchterner Pragmatismus oder auch mal nur einer seiner Hinweise auf nach Jahrhunderten aufgefundene Schwerter, die unverschämterweise noch immer nicht zerbröselt waren, oder auch sein gelassenes Bekenntnis zum Praxisnutzen der hier ja zuweilen geradezu als "Plaste-und-Blech-Ramsch" verrufenen Moras waren mir da immer fachliche Orientierung und moralische Stütze 
Und dann hab ich ja auch noch ein paar Messer von ihm....alle aus C-Stahl, alle nicht im Jungfern-Urin oder Flüssigstückstoff gehärtet, sondern im Schmiedefeuer und dann in einem Trog mit einem sehr zweifelhaft ausschauenden "Gebräu" neben der Esse. Und ich denke an einen Ex-Forumskumpel, der so etwas mit dem Hammer durch eine komplette Autotür samt Rahmen gekloppt und in der Flanke eines Messers einen gut sichtbaren Kratzer hinterlassen hat - aber keinerlei "Chips and dents" in der Schneide....Diese Messer werden mich alle überleben, das wird selbst das Buck-Strider ML mit seinem mehr als viertelzölligen 420HC locker tun. Und jedesmal, wenn ich mit ihnen umgehe, machen sie mir gesundes Mißtrauen vor den Dogmen und gesundes Vertrauen in ihren eigenen Wert 