Beiträge von Micha M.

    Cold Steel Mini Tac Tanto


    https://www.knifecenter.com/it…errated-blade-with-sheath


    Kompakt, griffig, hat für die relativ geringe Klingenstärke ne stabile Spitze.


    Oder Mora Companion Rescue oder Mora F Serrated (ist vorn ein wenig spitzer..)


    https://www.hkgt.de/shop/messe…r-companion-f-rescue.html


    https://www.hkgt.de/shop/messe…ed-mit-saegezahnung-.html



    Hab eins vom Troll, liegt im Auto, weil es Gurtzeug usw. sehr gut schneidet.


    Falls es ein wenig mehr kosten darf, natürlich gern auch dieses hier, ein Bushcraft mit Sägezahnung.
    Der Griff ist ausgezeichnet, man muß auch bei weit teureren Mitbewerbern nach vergleichbarer Ergonomie suchen:


    https://www.hkgt.de/shop/messe…egezahnung-edelstahl.html


    Beide Serrations finde ich besser als die berühmten von Spyderco, bei vergleichendem Schneiden von 8mm-Polyseil hatte ich bei den Spydies regelmäßig Hakelei, während lange CS-Vollwelle wie z.B. beim Hold Out in der Sechszoll-Version da störungsfrei und effektiv durchläuft.

    Wäre es nicht, ist ja bislang nur eine Einzelmeinung.
    Die Präferenzen bei Dolchen sind ausgesprochen individuell und vom jeweiligen Stil ebenso abhängig wie vom individuellen Einsatzprofil für das Messer. Also macht die Kreativfragerunde absolut Sinn! Auf die konkrete Frage komme ich später in Ruhe zurück...

    Thomas, das Russell ist allerdings ein Einhänder, falls das einen Unterschied machen sollte...


    Das Fox ist ein Zweihänder.


    Hier mal Bilder:


    Hier mal das Fox mit Brille (als gewohnt großes Vergleichsobjekt) und Lineal...



    In Länge und Gewicht absolut vergeichbar mit dem schönen alten großen Al Mar SERE, bei beiden mag ich die Bolster und pfeif aufs Gewicht :)



    Oben das 576 (mit 9,5 cm Klinge) Military/Camping, unten das 577PW



    Und mal mit dem Izula 1 zum Größenvergleich :)



    Hier mal einige Folder in "ordentlicher" Größe:
    CS Rawles Voyager (Kaufempfehlung für jeden, der nen großen robusten Folder für einen vernünftigen Preis sucht...)
    ER Resolza M (5 Zoll), das zierlicher aussieht, als es sich im Gebrauch gibt. Schlankes Ding, das sich auch ohne Clip gut trägt.
    ER Nemesis, einer meiner Lieblinge :)
    Gerber AF Combat Folder, einer der wenigen Klapp-Dolche und ein zeitlos-tüchtiger Begleiter, allerdings SOWAS von taktisch :)
    Fox Forest 577 PW
    Gerber Parabellum....ausgezeichneter und mordsrobuster Zweihänder. Warum wird sowas heute nicht mehr gebaut??



    Hier noch mal Fox Forest 577, Resolza und das sehr praktische vierzöllige Böker 30-30 aus meinem Wandermesser-Bestand.


    Ah, Troll..:)
    Da hab ich selbst 2 von den Dingern und denke dann nicht daran....


    NEIN, die gibt es auch größer: Fox Forest 577


    http://www.foxcutlery.com/n/k/en/eur/products/mma/1?q=577


    Das 577 hat 11 cm Klingenlänge, und das ist eine "richtige", eine stabile Bowie-Klinge.
    Die Micarta-Version ohne Bolster wiegt 200 g, die mit Stahlbolster ist schöner, man muß sich dann eben auf ein Gewicht wie beimi großen Al Mar SERE-Folder alter Art einlassen: 330 g.


    Ist ein schönes, stabiles Gebrauchsmesser in der Tradition der alten großen Folding-Hunter-Messer zwischen 4 und 5 Zoll Klinge. Roman hat ja recht, das gibts heute kaum noch so.....leider.
    Stattdessen rennen wir heute selbstkastriert mit Pseudo-Messerchen rum, mit denen sich nicht mal ein Apfel oder Brödel anständig halbieren lassen, und nennen das dann "EDC".


    Ich häng im Tagesverlauf mal ein paar Bilder an...

    Na ja, Thomas, wenn Du da mal eben 5 Zoll aus dem Griff klappst, macht das auch Eindruck, wenn da rosa Schalen und ne Prinzessin-Lillifee-Gravur drauf sind :)


    Aber schau mal hier:


    https://agrussell.com/knife/A-…-of-the-Woods--RUS-CTR9BK


    https://agrussell.com/knife/A-…-Texas-Ranger--RUS-CTR7ER


    https://agrussell.com/knife/A-…olding-Hunter--RUS-CU12YD


    Relativ wenig "tactical" im Erscheinungsbild trotz ER-Abkunft und moderner Materialien, schlank und gut mitführbar wäre ein ER Resolza:


    https://www.coltelleriacollini…washed-knife-pattada.html


    Geht aber vielleicht ein wenig zu sehr in Richtung Opinel / Laguiole für Dich...

    Nachdem ich mich im Chat wohl ein wenig "uhr-fiziert" habe und dann hier auch noch bei der Beratung ermutigt wurde, hab ich mir als nettes Accessoire zu meinen Russen-Zacheln jetzt noch nen schön rustikalen Russen-Wecker gegönnt :)


    Vostok Komandirskie K-35






    Passt gut zu den anderen Russen-Sachen.....und gut zum Micha :)

    Bist doch glücklicher Österreicher.....Was wär denn mit einem CRKT Russell Sting in der alten, gesenkgeschmiedeten Version? So eins hab ich, das ist wie ein Panzer.


    Ansonsten würde ich lieber differenzieren und ein schneidfreudiges Messer nehmen und zum Hebeln ein entsprechendes kleines Tool. Mach ich dienstlich seit einigen Jahren auch so, das bewährt sich besser. Mit einer beitelförmigen Spitze hat man bedarfsweise einfach mehr Auflagefläche und hebelt sich nicht schlimmstenfalls durchs Hebelgut mit ner Spitze...


    Ein Böker Cop Tool oder so ein Tool mit Beitelspitze (wie ich es von Wolfster für mein Team beschafft habe....) machen sich da gut. Oder eben wirklich ein kleines reines Hebeltool ohne Schneidkante..und das Schneiden eben dem zweiten Tool, dem Messer, überlassen.


    Ansonsten noch Vorschläge zu kleinen, drallen Alleskönnerinnen :)


    TOPS Lil Roughneck


    Böker Plus Prime


    Ranger Knives Falcon

    Klasse, darauf hatte ich mich schon länger gefreut.
    Nach sehr nettem vorbereitendem Kontakt sind heute 2 schöne Messer auf die Reise zu Sven gegangen und werden dort neu camo-gewandet.
    Die Ergebnisse zeig ich Euch dann gern! :)

    Das war nur der Frust...ich bin immer schon froh, daß ich den ganzen Kram irgendwo an den Micha krieg, da konnte ich einfach nicht hinnehmen, dass ein EDC in so ein Täschchen passen soll...zumal Du ja auch zünftiges Zeugs mitträgst :)

    Insbesondere für den Ganzjahres-Gebrauch reicht eigentlich die gewichts- und flächenmäßig mittlere Variante von MFH in 160x70 und 136 g Gewicht.


    Sowas findet man z.B. hier:


    https://www.asmc.de/Bekleidung…-Schal-MFH-schwarz-p.html


    Mehr Fläche und damit auch gerollt mehr Volumen hat diese Version, der "Commando-Netzschal" von Mil-Tec, 190x90 und 200 g Gewicht:


    https://www.recon-company.com/…do-netzschal-schwarz/2684


    In dieser Größe gibt es von MFH auch noch eine Version aus 100% BW bei Raeer:


    https://www.raeer.com/shopexd.asp?id=39150


    Grundsätzlich haben sich bei mir die eher netzartig gearbeiteten Schals besser bewährt im Tragegefühl als die flachen in Laser-Cut-Optik.


    Ich verwende die etwas größere und schwerere Version im Ganzjahres-Betrieb, und meine 3 Netzschals halten nun schon seit mehreren Jahren und zig Wäschen.

    Alternative zum Shemagh im Tactical-Look könnte übrigens auch ein Sniper-Schal / Netzschal sein.
    Auch die gibts in verschiedenen Qualitäten.
    Ich trag die seit Jahren als Ganzjahres-Gear, bei wärmerem Wetter durch die Schulterklappen von Denison / M65 gezogen, im Winter als Schal.....


    Shemags werden "zivil" hier ja nur selten als Kopfbedeckung/-umhüllung getragen sondern eher als Schal/Halstuch. Da komme zumindest ich mit den Sniper-Schals besser klar...

    Warum nicht auch im Winter - man kann ja auch ne Jacke drüberziehen :)


    Täuschen die Bilder, oder ist das Shirt relativ kurz?
    Seit einigen Jahren stelle ich fest, daß die meisten Hersteller bei der Gesamtlänge (Kragen-unterer Saum) gern mal "sparen"...mit dem Ergebnis, daß Shirts dann, in der Hose getragen, beim Bewegen gern mal rausrutschen, besonders im Rücken.
    Und beim Tragen über dem Hosenbund reicht es bei vielen Shirts nicht mehr dazu, am Gürtel getragene Ausrüstung zu verdecken, insbesondere in der Bewegung.


    Was mich nicht ganz überzeugt, ist der Klett an den Taschen. Dann "müßte" man folgerichtig, wie z.B. bei Leo Köhler, auch die Hemdknöpfe weglassen und durch Klettstreifen ersetzen, um beim Westentragen nichts Hartes UNTER der Weste zu haben....

    Vielen Dank fürs Zeigen, da sind ja einige tolle und seltene Modelle dabei :thumbup:


    Sachkundig-kluge Entscheidung übrigens, das mit dem "Dolch" nicht zu sehr einzugrenzen, da eine zu dogmatische Sichtweise den Modellen mit asymmetrischem Griff ebenso wenig gerecht würde wie denen mit asymmetrischer Klingenform oder z.B. nur auf halber Länge geschärftem Rücken.
    Und je nach Stil und persönlichen Vorlieben kann ja ein "asymmetrischer Dolch" (sowohl hinsichtlich Griff als auch Klinge) viel Sinn machen - eines der bekanntesten und qualitativ besten Beispiele wäre das Col Moschin von ER in der Militärversion. Agiert man nicht im T-Griff, ist der rückhändige Bewegungsablauf ohnehin anders als der vorhändige - eine Überlegung, die z.B. Tony Lennartz beim GTK ausdrücklich berücksichtigt hat.


    Ich selbst mag Dolche und spreche ihnen auch nicht den Alltagsnutzen ab. Man denke am plakativsten an beidseitig scharfe Tauchermesser, die ja - außer bei Bond - selten bis nie zum Meucheln dienen, sondern viel eher den Vorteil nutzen, auf einer Seite flatten Schliff und auf einer einen langen Wellenschliff anbieten zu können. Welle wirkt im Zugschnitt - und da zählt die Länge dann doch!
    Tatsächlich würde ich wohl als EDC gern wieder Messer wie mein altes SOG Pentagon tragen, das sich mit der langen Wellenschliff-Seite der Fünfzoll-Klinge nicht nur bei Bösen bewährt, sondern auch bei Brödeln....Auch die Russell Stings, ob klassisch wie von Othello oder panzermäßig stabil wie das gesenkgeschmiedete CRKT-Modell, sind brauchbare EDCs.


    Immer wieder schön übrigens, auch bei anderen das gute alte FS zu sehen. Guuut, DAS ist jetzt eher ein Single-Purpose-Knife - aber wirklich ein zeitlos gutes! Meines ist, vor einem Vierteljahrhundert als Neuware von Reg Cooper gekauft, mittlerweile in Ehren ergraut, hat Dutzende von Workshops und Durchstichversuche überlebt und kürzlich erstmals einen Spitzen-Nachschliff beschert bekommen...


    31126089dh.jpg

    Danke :)


    Mußt mich aber nicht bedauern - ich krieg haufenweise leckere Plätzchen, und meine Eisenwaren liegen einträchtig zwischen der Adventsdeko. Alles prima!
    Und mein Job ist es ja lediglich, den Baum zu transportieren und hier hochzuschleppen - bei normaler Wohnungs- und damit Baumhöhe ein zu bewältigender Auftrag. Früher wars schlimmer: 2. Stock Altbau mit über dreieinhalb m Raumhöhe...und damit auch Baumhöhe, und das bis zum Anschlag, gekappten Spitzen und Verzicht auf aufgesteckte Baumspitze, weil das stattliche Exemplar sich auch ohne so gerade eben noch in den Raum ducken mußte :)


    So hab ich meinen Spaß, genieße die Leckereien und freu mich auf die neue Runde Adventalypse Now! :)

    Zurück im dauerbeschifften Klötenkötterland...und schon unterwegs: Expedition zur Reservierung des weltweit einzigen geeigneten Weihnachtsbaums für Jasmin....Ein gewisses Spannungsverhältnis zwischen der Notwendigkeit, ihn in einer normal hohen und großen Wohnung unterzubringen und sich dann gleichzeitig vom Sofa ohne Machete noch zum Klo begeben zu können - und andererseits eine Traglast von 3,5 Megatonnen Christbaumschmuck zu erzielen...Keine einfache Mission, vor allem, wenn das Ding dann nicht aussehen soll wie ein dumpfes Gebüsch der Kokosnuss-Ritter, sondern gleichmäßig bezweigt eine perfekte grüne Pyramide bilden soll, gegen die natürlich KEIN anderes Bäumchen (das ist relativ...) in der Schonung anstinken können darf. Normalerweise treiben ihre Auswahlkriterien den durchschnittlichen Forstmann oder Baumverkäufer in Trunksucht, Depression oder Suizid. Mehrfachnennungen sind möglich. Ganze Heime sind schon voll von gummibestiefelten Treckerkappenträgern diverser Kötter-Stämme, die beim ersten Takt eines Weihnachtsliedes zu schlottern beginnen wie Verdun-Überlebende....



    Also farblich so gewählt, daß man sich vor dem Hintergrund des gewohnt matschfarben-grauschwarzen Himmels und der ebenso gewohnt niederdrückend matschig-anthrazitfarbenen Landschaft (Baskerville und Dartmoor aus 60er-Edgar-Wallace-Filmen sind ein Idyll dagegen...) an die künftigen Suizidaspiranten anschleichen kann...und robust genug ausgewählt, um jeden möglichen Abwehrversuch - wenn auch noch so verständlich - notfalls im Keim zu ersticken...irgendwo in der Beintasche schlimmstenfalls noch zwei Einmalhandfesseln, um zunehmend zuckend-windend-winselnde Wärter der Schonung schonungslos (nur in diesem Fall kein Paradox...) bedarfsweise an den Treckerrahmen ketten zu können, bis Jasmin erbarmungslos ihr Pflichtenheft für den ultimativen Baum 2017 erläutert hat....


    Insgesamt einfacher wärs natürlich, ein Stück des Walds hinterm Haus schlichtweg großzügig mit S-Draht zum umfrieden (Lametta hält sicherlich bestens daran....früher war eh mehr Lametta...) und das Areal mit 40-50 Prozent des Merrychristmasoverkills zu illuminieren und dekorieren. Wäre sicherlich noch aus dem All wahrnehmbar...
    Und dann auf dem Balkon stehen, mit ner .50 er zur Baumschmuckdiebabwehr auf der Balkonbrüstung, versonnen über den geschmückten Wald schauen, der stärker leuchtet als eine Phosporbomben-Flächenbombardierung, und gemütlcih murmeln: "I love the smell of Cinnamon in the morning!" :)