Beiträge von Micha M.

    Hatte das Messer auch heute im "Kindergarten" dabei, die Erprobung macht wirklich Spaß.
    Was mich heute beeindruckt hat, ist die erstaunliche Haltekraft des Ulticlips.....


    Hatte das Messer heute nicht IM Gürtel wie gestern, sondern außen AM Gürtel, mit dem Ulticlip als Alternative zum gewohnten Tek-Lok.



    Und natürlich macht man sich dann Gedanken, ob man das Messer mit "nur so einer Klemme" nicht z.B. beim Auf- und Absitzen am Fahrzeug abstreift......nix zu wollen. Das Ding hält bombenfest.
    Ich hab dann sogar versucht, es mit zusätzlichem kräftigem Zug ohne Verschlußöffnung vom Gürtel abzuziehen - das klappte nicht.
    Beim Tragen und Ziehen ist die Klammer weder nach oben auch nur um ne Spur verrutscht, noch hat sich ein Abkippen des Messers mit der Zeit ergeben.


    Außerdem heute ein paar Trageversuche mit dem Yurco mit unterschiedilichen Montagehöhen der Ulticlips und auch mal komplett in der Tasche mit Cord im Taschenboden....aber davon im Detail später mehr!


    Ach ja, um das aufzulösen: Das Messer ist hohlgeschliffen, aber moderat.
    Und es hat 3,7 mm Rückenstärke, nicht wenig für so ein kleines Ding...Da bleibt bei moderatem Hohlschliff im Schneidenbereich mehr "Fleisch" als bei einer größentypisch dünnen Klinge mit fein ausgeschliffenem Flachschliff.....

    Du hast Dich mustergültig verhalten, und ER-Hater bin ich GANZ sicher nicht :)


    Modelle wie Shrapnel und Nemesis begleiten mich seit vielen Jahren,und ich hab sie gelegentlich begeistert kommentiert.


    Ich hab ja auch ne ganze Reihe von ERs im Bestand und auch häufig in Gebrauch.


    Aber Du hast die Bilder gemacht und hattest die Messer in der Hand - stimmt denn NICHT, was ich da an dem Produktbild beschrieben habe?


    So war doch auch Deine eigene Einschätzung in Deinem Thread...

    Überhaupt kein Ding, da einen Kydexstreifen dazwischen einzubauen....
    Das würde sogar ich hinbekommen.
    Und stimmt: Der Clip verrutscht beim Ziehen des Messers keinen mm...


    Wenn Du das Yurco KOMPLETT in der Tasche tragen willst, würde sich z.B. auch anbieten, im Winkel des Taschenfutters einfach ein Stückchen Paracord anzuheften, auch das hab ich ganz allein in wenigen Augenblicken jeweils geschafft, in vielen Hosen von mir ist so ein Stückchen Band in der Tasche befestigt.


    Einfach durch die untere Öse an der Scheide schlaufen, fertig....Schlimmstenfalls zieht sich das Taschenfutter ein wenig mit heraus, normalerweise passiert aber nicht mal das, wenn man das Messer gewohnheitsmäßig gegen den vorderen oberen Rand des Taschensaums herauszieht....


    Auch das zeig ich später gern im Erfahrungsbericht...

    Pätte, schau Dir mal das Produktbild des geschlossenen Contractor in der Desert-Version an:
    Die Zähne reichen bis zur Außenkante der Klingenwurzel, diese schließt auf dem Bild genau mit der Außenkante des Rahmens außerhalb der Fingermulde ab. Alles sehr hübsch.


    Dann ist die Mulde eingezogen, auch der Liner ist bis auf den geriffelten Bedienteil eingezogen.
    Zwischen Liner und der Wandung in der Fingermulde stehen also die Zähne bis zur Höhe der Außenkante des Rahmens hoch, vor den Zähnen dann ebenfalls das Hinterende der glatten Rückenschneide.
    Die Zähne und die Hinterkante der Schneide liegen auf dem Bild deutlich vor der Oberkante der Mulde und auch vor der Oberkante des Liners (der auf gleicher Höhe mit der Mulde liegt).
    Um es noch gefährlicher zu machen, hat man beim Contractor ja sogar noch den Liner auf der anderen Rahmenseite so eingezogen wie die Fingermulde, um auch ja nicht die Zähne wenigstens auf dieser Seite bis zur Spitze seitlich anliegen zu lassen...
    Ich hab hier gerade ein Resolza in der Hand mit fast identischer Größe.
    Dass man so etwas sicherer hätte bauen können, erschließt sich mir da auch aus den Bildern.

    Der Liner muß nicht mal zwangsläufig unten rausschauen, um ihn gut betätigen zu können, auch in Handschuhen. Was bei dem zuweilen als "popelig" bewerteten M16-14 seit Jahrzehnten gelingt, ist doch auch hier nicht unmöglich :)
    Und wenn man ganz sicher gehen will, daß der Liner auch in dicken Einsatzhandschuhen erreicht wird (die weniger zu dieser Sorte Messer passen wollen...) ist es mir lieber, die Zähne eines Liners ragen unten eine Spur heraus als die Zähne der Rückenschneide :)

    Heute zum Erproben angekommen:





    Böker / Yurco Pocket Knife, wie hier



    schon im Ersteindruck von Mitstreiter vorgestellt.


    Und eine Auswahl an Ulti-Clips, ebenfalls zum Ausprobieren....


    Und das schlanke Messer MUSSTE nach erstem Befingern sofort "an den Mann"....






    Taugt ganz offensichtlich nicht nur für das Tragen in der Tasche, sondern sitzt auch am Gürtel mega-flach und bequem, der etwas geneigte und kurze Griff drückt trotz maximal enganliegender Trageweise dabei nicht in die Röllekes...
    Hatte den Ulti-Clip zunächst mal neugierig probeweise in den Taschensaum geklemmt, wo er bombenfest und kippfrei saß, ohne andererseits mit irgendwelchen Zähnen in den Stoff zu beißen.
    Und der mittelgroße Clip am Messer (verbaut ist Ulticlip3) passte dann bei der weiteren Suche nach der aktuell besten Trageposition des Messers auch auf das dicke Weg-Lochkoppel.


    Alles kein Plaste-Gedöns, sondern....als wärs für den alten Micha erdacht und gemacht.....aus stabilem Federstahl-Blech.
    Funktioniert wie einer dieser alten Hosenträger-Krokodilverschlüsse, nur eben ohne Krokodilzähne - aber bom-ben-fest :)
    Offen auf den Gürtel oder den Taschensaum schieben, Deckel draufklappen, der das "Maul" zupresst - und das Messer sitzt flach und definiert.
    Da werde ich in nächster Zeit viel auszuprobieren haben, diverse Messer warten darauf, an den verschiedensten Positionen mit den Clips befestigt zu werden...
    Und natürlich wird parallel auch das Yurco-Messer erprobt.
    Gebt mir ein wenig Zeit, ich werde berichten...


    Aber der Ersteindruck ist jedenfalls schon mal denkbar gut, das Messer ist dann gleich "am Mann" geblieben :)

    Mit dem "Contracotor" bietet ER im üblichen Rahmen der BF-Modelle einen fast fünfzölligen Klapp-Dolch.
    Ihr kennt mich, SOWAS wollte ich natürlich unbedingt haben...
    Klapp-Dagger mit Gebrauchswert gibt es nicht so unendlich viele, mit dem Gerber AF-Combat hab ich seit Jahren DEN Klassiker dieses Genres im Bereich der Einsatzfolder, mit dem Böker EFD dann auch ein Modell mit doppeltem Flipper, leider nur für Tipdown-Trageweise, was die Nutzung des Flippers als Öffnungshilfe ähnlich Emerson-Wave leider ausschließt....


    Umso schärfer war ich auf den BF-4, der in Tipup-Trageweise am Doppelflipper aufgezogen werden kann.
    Rassig sieht das Ding dann auch noch aus mit seiner sehr harmonischen ungebrochenen Kontur, gleicher Klingenhöhe wie Griffhöhe usw.


    Una bella figura....es gibt für Italiener ja angeblich nichts Wichtigeres.


    Und das stimmt wohl leider:


    Robert von SARTOOLS hat nun ausgezeichnete Produktbilder auf seiner HP vorgestellt, während ER bislang wohl gut dran tat, den Folder nur geöffnet zu zeigen. So kommt man nicht drauf, was hier so fürchterlich schief gelaufen ist:


    https://sartools.shop/shop/mes…tio-bf4-contractor-black/


    Hier auch noch mal im heimischen TF:


    Neueingänge


    Und bei einem Detailblick fiels mir dann auf:
    ER wollte wohl ums Verrecken nicht darauf verzichten, ihre Markenzeichen-Fingermulde nicht nur seitlich einzusenken, sondern - wie bei anderen Modellen auch - ebenfalls in der Höhe einzuziehen. Und NATÜRLICH mußte die Klinge die gleiche Höhe haben wie der Griff, soll ja elegant wie Ferrari oder die Loren herüberkommen, koste es, was es wolle.


    Es kostet hier das, was Robert völlig fair und offen in seinem Thread auch bestätigt hat.


    Neueingänge


    Bei genügend festem Griff und etwas zu schlanken Fingern kann man da dann doch schnell in die scharfen Zähne der Rückenschneide geraten, die "passenderweise" genau an dieser Stelle angebracht sind.


    Das ist völlig vermeidbar und wäre aus der Welt gewesen, wenn man die Fingermulde nur zweidimensional gestaltet hätte.
    Jeder professionelle Anwender muß über so ein Gestaltungsdetail den Kopf schütteln, weil es so überflüssig und ärgerlich ist.
    Schmalere Klinge oder zweidimensionale Mulde, aber hier gings nach meinem Eindruck eben NUR um die Eleganz, nicht um die Funktionalität.


    Ich hab meinen AF-Combat-Dagger seit vielen Jahren und hab ihn auch häufig in der Tasche gehabt. Verletzt hab ich mich damit nie.
    ER hätte hier nicht das Rad neu erfinden müssen, sondern nur mit Praxisverstand mal genauer hinschauen.
    Mich verblüfft das umso mehr, als ich bekannterweise seit Jahren Messer wie Shrapnel, Fulcrum C und Nemesis auch professionell führe, meine Begeisterung für diese Messer ungebrochen ist und ich so gut wie kein anderes Modell kenne, das so kompromisslos für den professionellen Anwender gestaltet wurde....


    Dieses hier sieht einfach nur toll aus und bespielt sich in der sicheren Beschaulichkeit der Vitrine oder des heimischen Sofas sicher so wunderbar, wie es aussieht. Im Einsatz möchte ich es aber eher nicht in der Tasche haben.


    Dagger-Folder haben IMMER ein gewisses Potenzial an Antichance: Man KANN sie versehentlich in der Tasche teilöffnen, und dann ist eine scharfe Seite außen statt des Klingenrückens. Aber - wie gesagt - in all den Jahren hat mich das Gerber NIE gebissen.
    Hier völlig vermeidbar ein zusätzliches Verletzungsrisiko herumzutragen, weil man sich auch verletzen kann, wenn man mal unbedacht das sicher geschlossene Messer ein wenig zu "leidenschaftlich" drückt, muß ich echt nicht haben...


    Wie schade!!


    Tante Edit ergänzt: Hatte schon eins bestellt und hab die Bestellung soeben erfolgreich storniert...

    Mal als kurze Anmerkung zwischendurch: Der Anbieter "good4040", der in der Bucht einige Melita-K-Modelle anbietet, hat mittlerweile sein Sortiment ausgeweitet, man findet dort nun auch Modelle von NOKS und Kizlyar, u.a. mit dem günstigsten Angebot des von mir sehr geschätzten "Strazh", das ich aktuell kenne....

    Dass man bei Durchdrücken bei der TA-30 im Strobe ist, stört mich überhaupt nicht.
    Ist mir schon im Einsatz versehentlich passiert, war überhaupt kein Problem, weder hatte man zuwenig Licht, noch hat es irritiert. Einfach ein wenig runter mit dem Druck, und das "Flackern" ist weg...

    Die Lightfoot-Interpretation sieht herzallerliebst aus :)


    Wollte Svens Thread nicht dafür "kapern", beantworte daher Deine Anmerkung über das "Hatamoran" lieber hier: Ja, das schneidet ausgezeichnet, dafür hast Du ja die Klingengeometrie auch so angelegt.
    Aber durch die hohe Klinge ist das Messer trotz ausgezeichneter Schneidleistung stabil genug für den gesamten Outdoor-Bereich.


    Da der große Griff bei meiner Kinderhand vor allem beim Tragen von Handschuhen punktet, da dann aber maximal, wird mich das "Hatamoran" wohl vor allem wieder in der Winterzeit draußen begleiten...

    So war das durchaus auch gemeint :)
    Das sind Messer, die auf extrem gute Schneidleistung hin ausgelegt sind.
    Das sollte man wissen, und man sollte sie entsprechend nutzen, und diesen Job werden sie dann sicher SEHR gut machen.

    Es ist eine Glaubensfrage :)
    Aber da Europa sich halb ausgerottet hat zu Fragen wie der der Ohrenbeichte oder der Transsubstantion, kann man auch darüber trefflich streiten...
    Man kann die Sache mit dem Schneiden dünner Scheiben eben entweder mit dickeren Scheiben oder dünner ausgeschliffenen Klingen beantworten :)
    So eine extrem dünn ausgeschliffene Schneide wird besser schneiden, dafür aber vermutlich z.B. eher weniger mißbrauchs-tolerant sein als eine "breitschultrigere" Klinge - kommt dann eben auch immer darauf an, ob es ein reines Schneidwerkzeug für moderate Schneidaufgaben sein soll oder das Outdoor-Mädchen für alles....
    Ich mags auch lieber dicker, und ich hab 8mm-Juchtens, die für meine Bedürfnisse prima schneiden - andererseits kann ich aber auch Messer gebrauchen, die fein ausgeschliffen sind, dann sogar auch hohl (...um eine andere Glaubenskriegs-Frage zu erwähnen :)...), dann eben in Kombi mit etwas Stabilem für Werkzeugtätigkeiten und mit dem Messer als ausschließlichem Schneidwerkzeug...
    Das Harpoon gefällt mir, das Santoku ist eher nicht so meins...