Beiträge von Micha M.

    Dass das Mk II tatsächlich vor längerer Zeit mal bei NRW-Kommandos verwendet wurde, läßt vielleicht manchen kopfschüttelnd auf die immer hysterischer gewordenen modernen Zeiten schauen....
    Nein, die hatten das ja nicht als Dienstwaffe in der Ausrüstung, sondern als Werkzeug. Und es war auch damals nicht vorgesehen, z.B. einen Täter mit dem Mk II zu überwältigen in Umgebungen, in denen Schußabgabe nicht möglich ist.....


    Und natürlich ist das Mk II für den polizeilichen Tool-Einsatz nicht unbedingt eine Idealbesetzung, selbst das von den Neunern und der ZUZ zeitweise verwendete Glock-Feldmesser dürfte im Praxisnutzen da im Direktvergleich weit vorn liegen.


    Aber heute sind die Zeiten so hysterisch geworden, daß manche Verwaltungen bestimmten Kräften schon gar kein Einsatzmesser mehr zugestehen wollen, das muß dann als "Rettungsmesser" etikettiert werden, um Entscheidungsträger-Gutmenschen ihre Zweifel zwar nicht zu nehmen, aber trotzdem eine Beschaffung zuzulassen...


    Es gibt tatsächlich Fälle, in denen man Fixed rundweg als "zu martialisch" abgelehnt hat für diesen Einsatzbereich....nicht für den dicken gemütlichen und natürlich ausschließlich zur verbalen Deeskalation vorgeshenen Bürgerpolizisten/Bezirksbeamten, sondern wir reden hier schon auch über SE...
    Es gibt andere Fälle, in denen man solchen Kräften allenfalls Rettungs-Folder mit "Kinderspitze" zugesteht (alles andere ist bei den Jungs in Nomex und mit Helm dann ja auch zweifelsfrei wieder zu martialisch..), und die sich dann gruppenweise doch wieder eigene Taschenmesser zulegen, um z.B. auch bedarfsweise schnell mal einen Reifen "entlüften" oder eine Plane aufschneiden zu können...
    DAS ist heute die Realität in manchen Bereichen, was Gescheites kriegt man da nur selbstbeschafft und muß dann noch ausgesprochen froh sein, es wenigstens auch mitführen zu dürfen.


    Wenn heute ein Kommando - am besten in Berlin oder Hamburg - ein Mk II haben wollte, würde es vermutlich sofort Empörungs-Shitstorms geben und haufenweise Kommentare von nach Selbsteinschätzung hochkompetenten Landespoliter*innen....

    Du weißt, dass das ein Scherz war.
    Sowas gerade von mir KANN nicht ernst gemeint sein :)


    Besser die bauen die Dinger noch fertig, bevor TOPS wieder neue Modelle mit den gewohnt "werbewirksamen" Namen auf den Markt wirft....."Soleimani-Slicer", "Aya-killah", "Kerman-Cutter"....

    Da hat das Forum doch wieder mal zusammengebracht, was zusammen gehört :)


    Klasse! :thumbup:


    Ich hab diese Doppel-Schlingen auch an mehreren Neckies, schon seit Jahren, und bin damit bislang immer gut klargekommen...



    Neben dem Mission (MPU in A2, WARUM gibt es kein vierzölliges MBK in A2???) ein Bastinelli BB Drago Fixed mit der Custom-Kydex einer Sonder-Edition für Tourangelle (Bastinelli hats ja nicht sooo mit dem Kydexen :) )
    Das BB Drago Fixed ist konzeptionell sozusageb ein "Cousin" des "Minimalist"...

    Unter den nicht allzu winddichten Modellen hat sich bei mir seit mehreren Jahren die hier bewährt, auch gut als "Oppa-Hausjacke" in der kälteren Jahreszeit, ansonsten auch prima unterm Smock, wenns richtig kalt wird:


    https://www.raeer.com/shopexd.asp?id=4470


    Und bei den Fleece-Jacken von Helikon kann ich die Patriot voll überzeugt empfehlen, wenns auch relativ winddicht sein soll.
    In der kälteren Jahreszeit absout eine meiner Lieblingsjacken!

    Klasse! :thumbup:


    Das mit den Swing Guards wäre übrigens mal eine genauere Vorstellung wert in einem eigenen Thread bei den Foldern.
    Das wäre verdienstvoll! :)


    Ich hab selbst nur ein Case Cheetah, aber Deine großen Swing Guards lassen sicher nicht nur mir das Wasser im Mund zusamenlaufen....

    Nachdem jetzt schon die dritte "Generation" von Schußwesten- und Ausrüstungstaschen im Kindergarten ihren Geist aufgegeben hat, versuche ich es jetzt mal damit, heute angekommen und einen beruhigend soliden Eindruck vermittelnd....


    https://www.asmc.de/BW-Einsatz…Feldjaeger-oliv-gebraucht


    Einsatztasche BW-Feldjäger.


    Weste passt stehend hinein, das Koppel auch, und im Seitenbereich auch noch jede Menge von dem anderen Kram :)

    Joseph Rodgers, Sheffield (baut auch schöne FS :) ) hat hier ein klassisches British Army Clasp Knife gemacht. Die fertigen seit etwa 300 Jahren Messer und dieses hier mit nur geringen Änderungen mindestens seit dem WK I...


    37579492gk.jpg


    Hier mal ein Link aus dem Imperial War Museum:


    clasp knife, British Army issue (Turner 'Encore' clasp knife)
    Plain flat steel scales secured by five small rivets. Underside of hilt has two deep recesses to allow stowage of knife blade and can opener. A long broad and…
    www.iwm.org.uk


    Jaaa, ein Romantiker-Messer, es gibt modernere und praktischere, aber hübsch ist die Traditions-Lady :)


    Und passt zum sonstigen Bestand englischer Eisenwaren, hier mit einem FS (von R. Coopef) und einem MOD Pattern Survival Knife von John Nowill...



    37579495zn.jpg


    Alles so noch im Gebrauch, auch wenns ausschaut wie aus ner Museums-Vitrine stibitzt..


    Hier mal ein Treffen von Gebrauchsmessern mit viel Tradition:


    37579496rq.jpg


    Das Army Clasp Knife mit einem Otter Mercator (auch schon seit 1867 gebaut und in beiden Weltkriegen als Gebrauchs-Taschenmesser beliebt und weit verbreitet) und dem NOKS Aviator, sehr lange Gebrauchs- und Survival-Folder von Piloten der Roten Armee (nach einem Vorbild eines noch älteren deutschen Jagd-Folders).


    Und schließlich zwei Messer ähnlicher Konzeption, das "Bootsmann" von NOKS hat ganz offensichtlich einige "Anleihen" vom Engländer übernommen...
    Der Russe ist praktischer, der Dosenöffner funktioniert besser und läßt sich ohne Fingeramputationsgefahr ausklappen, die Klinge ist etwas größer.....aber das englische Traditionsmesser hat mehr Stil und ist schöner :)


    37579498yx.jpg


    Hier mal Quelle und Specs:


    https://www.wolfster.de/index.php?disp=shop&show=489/0/IXLSW3PCARMYGB

    Michas erstes neues Messer in 2020 ist ein sehr altes Modell (das Messer, nicht der Käufer, Ihr Säcke! :) :(


    British Army Clasp Knife aus Sheffield, dieses ist von Joseph Rodgers, das Messer wurde und wird aber von diversen Firmen produziert, u.a. von Staniforth und von Arthur Wright / John Nowill.



    Hier mal ein Link zu einem WW I - Modell aus dem Imperial War Museum:


    https://www.iwm.org.uk/collections/item/object/30001388


    Das Messer kam überraschend und erfreulich massiv und stabil und verblüffenderweise auch rattenscharf aus der Pappschachtel, es rasiert, und das ist bislang erstmals bei einem Sheffield-Messer bei mir der Fall.


    Das Ding hat wirklich Charme, zumindest für Romantiker wie mich.


    Aber, ganz ehrlich, das russische NOKS Bootsmann, das ja sozusagen ein wenig "inspiriert" ist, ist das praktischere Messer - der englische Folder das schönere...
    Beim British-Army-Knife ist das Ausklappen des Dosenöffners eine echte Zumutung, man muß die Messerklinge ausklappen, um genug am Dosenöffner ziehen zu können - ich warte nur aufs Abrutschen und hoffe dann, ich krieg die Hand schnell genug hoch und von der Schneide des Messers weg....Und hat man das Ding raus, würgt man sich an der Dose einen ab - ich werde den Dosenöffner nachschärfen lassen, das hab ich beim Bootsmann auch gemacht. Mit dem kann man jetzt Dosen tatsächlich auch anders als in dem absurden russischen Video aufmachen, außerdem ist die Hakenklinge nun auch ein praktisch-fieser Schlitzer :)


    Der Schraubendreher vorn am Rahmen taugt - unter anderem - auch zum Hebeln.


    Insgesamt aber kein Bedauern, das klassische britische Ding hat Stil und schneidet mit der Sheepfoot-Spitze wie Hulle.


    Ein paar weitere Bilder gibts gleich in der Folder-Galerie :)


    Klappmesser-Galerie

    Daywalker: Großartig! :thumbup:


    Greider: Der Stiefeldolch ist ein Klassiker, halt als Klon des Gerber Mark 1.
    Zwar niemals SE, aber ich hatte auch einen selbst beschafften während meiner BW-Zeit :)
    Und durfte den damals übrigens anstandslos tragen, allerdings auch bei einer kleinen, feinen Truppe mit recht gelassenen Umgangsformen :)
    Der hat lange Jahre dann noch treuen Dienst daheim gemacht und danach noch lange einen Freund beschützt :)
    Es gab damals ein wertig gemachtes Modell mit schwerem grünen Alugriff und grüner Lederscheide, ich erinnere mich gut...


    Wildsteer übrigens...da ist natürlich auch das Wing Tactic sehr interessant, ich hab leider (noch?) keins, das bei der französischen GIGN Verwendung findet.


    https://www.wildsteer.com/de/e…esser/13-wing-tactic.html



    Was in der Fremdenlegion dienstlich geliefert wurde, ist übrigens für die Fallis auch noch ihre M3-Version (die Michael60 hier mal in der sehr schönen Maserin-Ausgabe mit Logo gezeigt hat) und das Kastinger/Fox der anderen Einheiten, das Sacha hier mal gezeigt hat. Das Kastinger ist im Prinzip ein USMC-Fighting-Knife-"Abkömmling" , allerdings mit Holzgriff statt Leder. Ob das Preisgründe hat oder die Überlegung war, daß Leder im Dschungel in Guyana vielleicht eher schimmelt und quillt, weiß ich nicht....


    https://www.maserin.com/en/pro…achutistes_0ol620900.html


    https://www.maserin.com/en/pro…9/commando_0ol600910.html