Beiträge von Micha M.

    Tja, Meister Ivo hat mir zwar auch schon ärgerliche Unruhe beschert bei angeblich lagernder Ware, mit der es dann doch mal hinzog, oder mit angeblich längst aufgegebener Ware, die dann doch irgendwie "noch mal" auf den Weg ging....aber man muß ihm schon lassen, daß er ein waches Auge für interessante Dinge auf dem Markt hat. Ich schau immer wieder mal auf seine HP und stöbere, was er da aufgetan hat :)

    Auf jeden Fall!
    Das Canvas-Micarta sieht doch viel lässiger aus als Titan :)


    Und außerdem hättest Du uns dann das schone Bild nicht zeigen können, mal ganz selbstlos hinzugefügt :)


    Das ist aber auch wieder so ein recht kleines Messer, nicht wahr? Jedenfalls in Relation zum Lanyard schaut es so aus...

    Da hast Du nix falsch gemacht! :thumbup:


    Roman liebt seine ja auch und hat gleich noch einige Reserve-Exemplare in der Hinterhand, ich schätze meins auch sehr und habs privat oft dabei.


    Ein Tip: Schau mal, ob die eingelegten kleinen messingfarbenen Knöpfchen richtig fest sitzen.
    Bei mir hatte sich eins gelöst und lag dann glücklicherweise in einem Rucksack. Die liegen in einer relativ flachen Mulde und sind nur eingeklebt.

    Man sieht es immer wieder gern, und ich benutze es auch sehr gern.
    Unfassbar, daß sie das Ding nicht mehr bauen, für mich nach wie vor einer der besten Allround-Folder mit Eignung auch für härtere Arbeiten....


    Schon länger im Bestand und gern mal wieder gezeigt (was immer verständlich wäre!) oder neu "geschossen"?? Dann meinen Glückwunsch! :)

    So, nachgefragt und Antwort erhalten :)
    Am Kundenkontakt hat sich was getan bei Eickhorn, und insgesamt hoffe ich, nicht nur daran.
    Das hängt an Personen, und ich hoffe, durch das Hinzukommen eines langjährigen Profis für die Bereiche Marketing, Design, Productdevelopement wird es da neue Impulse geben.


    Der Kontakt war jedenfalls bestens:
    Meinen o.a. Darstellungen wurde nicht widersprochen, und es wurde auch bestätigt, daß das Versetzen der Teilwelle bei der Nachfolge-Variante Ranger auf Kunden-Präferenz hin erfolgte.


    Das Messer wurde nicht offiziell beschafft, das war wohl wirklich ein Projekt zwischen Eickhorn und professionellen Anwendern aus dem SE-Bereich.


    Ich selbst komme übrigens mit dem sehr flachen Griff, der sehr diskrete Trageweisen oder entsprechendes taktisches Deponieren sehr gut zuläßt, seit Jahren gut zurecht - habe aber mit diesem Messer auch noch nie lange harte Arbeiten durchführen müssen.
    Dafür ist er verdreh-sicher und bietet eine gute Orientierung über die Ausrichtung der Schneide....


    Für mich gehts wirklich eher in die Richtung Kappmesser/Backup als in die Richtung Tool für umfangreiche Holzbearbeitung usw.....

    Kumpel Greider hat mich vor ein paar Tagen auf ein Messer angesprochen, zu dem ihm nur noch ein Erinnerungsbruchstück durch den Kopf geisterte. Ich kenn das und litt mit ihm....das ist der Stoff, aus dem die Endlosschleifen und dann die Alpträume sind, aus denen man dann um Nullzweihundert mit Heureka erwacht und einer völlig überrumpelten Bettgenossin den Produktnamen des gesuchten Messers zuruft..


    Das konnte zumindest zum Teil abgewendet werden (aber eben nur zum Teil), weil ich zumindest ein wenig zu dem Geistermesser wissensmäßig beisteuern konnte und tatsächlich seit Jahren sogar eins im Kindergarten liegen habe.


    Es ging um einen vor einigen Jahren von Eickhorn auf den Markt gebrachten Entwurf eines Fernspäher-Messers



    War mal ein Entwurf mit jemandem, der bei den Fernspähern war.
    Eickhorn hat dann eine kleine Menge davon aufgelegt, und die wurden dort erprobt.
    ich weiß nicht, ob das eine offizielle Erprobung zum Zwecke der Beschaffung war oder die dem Kameraden eben nur einen Gefallen tun wollten und es halt mal ausprobiert haben.


    Durchgesetzt hat es sich dort jedenfalls offenbar nicht allgemein.
    Viele Anwender kommen bei Alltagsarbeiten mit Tanto-Formen nicht so gut klar (ich schon...), vor allem aber hat wohl die vordere Position des Wellenschliffs nicht nur Freunde gehabt.




    Außerdem hatte der Griff dieselbe "Fraktionsbildung" aufgeworfen wie die flachen GTK-Griffe: Während manche Anwender die sehr gute Orientierung in der Hand schätzen, mögen andere den flachen, eckigen Griff nicht und monieren, daß das bei härterer und längerer Anwendung sehr unbequem werden kann (was nicht ganz falsch ist).


    Das damals dann knapp unter 200 Euro teure Messer war dann wohl auch wirtschaftlich nicht allzu erfolgreich. Konnte ja auch nicht mit "offizieller Truppenverwendung" punkten wie die AFs, die in der Normalausführung auch nicht so DIE Granate sind, oder die Gerber Mark II, die als Backup viel taugen, als Tool aber wenig...


    Dann hab ich jahrelang tatsächlich keine mehr irgendwo gesehen, auch bei Linder nicht mehr.


    Allerdings komme ich nicht mehr auf den damaligen Produktnamen, und das oben Ausgeführte ist NICHT verbürgt, sondern so eben in Erinnerung geblieben....



    Könnt Ihr zu dem Messer mit seiner 12cm-Klinge in etwa 5 mm Stärke vielleicht noch Wissen beitragen?

    Ich habe auch mehrfach gelesen, daß beim österreichischen Bundesheer das 78er (glatter Rücken) verwendet wurde. Soweit ich gehört habe, ausschließlich dieses und nicht das 81er mit Sägerücken.
    Das 81er wurde hingegen z.B. von der GSG 9 und kurze Zeit auch von der ZUZ verwendet.

    Glaube ich nicht, hab hier keine Flut von Patches- Pouches und Zertifikaten gefunden, außerdem hat Andre seinen Avatar nicht um den Titel "Supereliteninjasealspeznas" erweitert.
    Also alles weiter sehr gelassen .)


    Nee, finde es klasse, daß hier so viele Quellen wie möglich auftauchen. Das Thema ist schwierig durch viele Hersteller- und Händler-Behauptungen über Truppen-Verwendung, weils eben verkaufsfördernd ist.
    Und zudem werden dann - wie oft erwähnt hier - viele Messer dann eigeninitiativ von SE-Kräften eingesetzt, ohne Ordonnanzmesser der Einheit zu sein.


    Da gibt so ne Quellenangabe schon bessere Orientierung :)

    Da sieht man mal, wie lange robuste Armee-Plünnen halten! :)
    Ich habs doch immer gewußt....


    Selbst hatte ich übrigens meist mehr Probleme mit dem Gewicht des Arschs als der Hose drumherum :)

    Dass das Mk II tatsächlich vor längerer Zeit mal bei NRW-Kommandos verwendet wurde, läßt vielleicht manchen kopfschüttelnd auf die immer hysterischer gewordenen modernen Zeiten schauen....
    Nein, die hatten das ja nicht als Dienstwaffe in der Ausrüstung, sondern als Werkzeug. Und es war auch damals nicht vorgesehen, z.B. einen Täter mit dem Mk II zu überwältigen in Umgebungen, in denen Schußabgabe nicht möglich ist.....


    Und natürlich ist das Mk II für den polizeilichen Tool-Einsatz nicht unbedingt eine Idealbesetzung, selbst das von den Neunern und der ZUZ zeitweise verwendete Glock-Feldmesser dürfte im Praxisnutzen da im Direktvergleich weit vorn liegen.


    Aber heute sind die Zeiten so hysterisch geworden, daß manche Verwaltungen bestimmten Kräften schon gar kein Einsatzmesser mehr zugestehen wollen, das muß dann als "Rettungsmesser" etikettiert werden, um Entscheidungsträger-Gutmenschen ihre Zweifel zwar nicht zu nehmen, aber trotzdem eine Beschaffung zuzulassen...


    Es gibt tatsächlich Fälle, in denen man Fixed rundweg als "zu martialisch" abgelehnt hat für diesen Einsatzbereich....nicht für den dicken gemütlichen und natürlich ausschließlich zur verbalen Deeskalation vorgeshenen Bürgerpolizisten/Bezirksbeamten, sondern wir reden hier schon auch über SE...
    Es gibt andere Fälle, in denen man solchen Kräften allenfalls Rettungs-Folder mit "Kinderspitze" zugesteht (alles andere ist bei den Jungs in Nomex und mit Helm dann ja auch zweifelsfrei wieder zu martialisch..), und die sich dann gruppenweise doch wieder eigene Taschenmesser zulegen, um z.B. auch bedarfsweise schnell mal einen Reifen "entlüften" oder eine Plane aufschneiden zu können...
    DAS ist heute die Realität in manchen Bereichen, was Gescheites kriegt man da nur selbstbeschafft und muß dann noch ausgesprochen froh sein, es wenigstens auch mitführen zu dürfen.


    Wenn heute ein Kommando - am besten in Berlin oder Hamburg - ein Mk II haben wollte, würde es vermutlich sofort Empörungs-Shitstorms geben und haufenweise Kommentare von nach Selbsteinschätzung hochkompetenten Landespoliter*innen....