Beiträge von semaphore

    Wasser kann man noch abkochen, aber wie schauts mit Nahrung aus? Angel, Gewehr, Bogen zum jagen (ok, letzteres von der Legalität abgesehen) habe ich nicht gesehen. Also nur Beeren sammeln und Fallenjagd auf Eichhörnchen?


    Meine Gegenstände:
    Messer
    Gaskocher (auch als Feuerzeugersatz)
    Topf
    Angelset
    Schlafsack


    Letztlich halte ich 5 Gegenstände für zu wenig, zumindest kommt da nicht so richtig comfort auf.

    Insgesamt gesehen wohl meine Victorinox Taschenmesser, aber fast eher beim reinigen und gelegentlichen rumspielen als beim arbeiten damit.
    Betrachtet auf die Zeit die ich das Messer habe ist das CR PS das "blutigste" was insbesondere der anfangs recht steifen und hoch gezogenen Kydex geschuldet ist.

    Vielleicht kannt Tony oder auch ein anderer mir erläutern warum der Wellenschliff auf der "linken" Seite der Klinge angebracht ist. Für meinen Geschmack die falsche Seite der Klinge. Denn wenn ich als Rechtshänder (ca. 90% der Menschen sind nunmal rechtshänder) das Messer in der (rechten) Hand halte und eine, von meinem Körper weg-schneidende Bewegung mache zeigt die Zahnung nach unten. Sprich ich kann nicht sehen wo die Zähne ansetzen was bei manchen filligraneren Arbeiten sinnvoll wäre. Oder liegt es daran, das fast alle kommerziellen Bilder von Messern (z.B. in Katalogen, webshops etc.) diese "linke" Seite des Messers zeigen?
    Bisher konnte bisher niemand aus meinem Bekanntenkreis erläutern wo hier der Vorteil oder überhaupt sinn davon ist den Wellenschliff auf dieser "abgewandten" Seite anzubringen. Gibt es irgendeinen Grund den wir bisher übersehen haben?

    Ontario Afghan Keiler, bietet 10mm Klingenstärke. Die Klinge ist allerdings 13,5cm lang, ggf. kannst du die noch kürzen lassen bei einem der Messermacher.
    Oder wie wäre es einfach mit dem Tops Prybar zwar kein Messer aber zum hebeln geeigneter - ist mit 40€ auch recht erschwinglich!

    "humanity-saving tool kit" Geil :D Da fehlen einem sonst die Worte. Ich bin mal gespannt ob der Hype nach 2012 weitergeht , vorausgesetzt sollte es die Welt noch geben.
    Wobei ich finde die Zusammenstellung an sich fürs camping etc. garnicht mal sooo verkehrt. Ist jedenfalls einiges an Spielzeug dabei um sich die Zeit zu vertreiben während man auf Zombies wartet.

    "Echte Krieger ziehen nicht mit Küchenmessern in die Schlacht"


    Stimmt das Zitat stammt von ihm und trotzdem sind sämtliche Gerber Applegate Fairbairn Messer mit (Teil-)Wellenschliff ebenso das Böker A-F Combat I.
    Erstmal zum Verständnis. Die Summe der Radien der Wellen sind größer als die reine Länge der Klinge. Je nach Ausführung ist somit die Summe der Radien der Wellen schonmal 1,5- 2 fach so groß wie die Länge der Klinge- d.h. es müssen weniger Schneidbewegungen gemacht werden. Durch die "Zähne" liegt auf einer kleineren Fläche ein größerer Druck was sich ebenfalls positiv auf die Schneidleistung auswirkt.
    Es muss seltener nachgeschärft werden und selbst wenn das Messer nicht mehr so scharf ist "beißt" es sich immer noch durch das Schnittgut.
    Problematisch finde ich eher das der Wellenschliff meist eher für Linkshänder angebracht ist, sprich, die Wellen nach unten zeigen - sprich für den Nutzer nicht sichtbar sind.


    Eine "plain edge" sieht erstmal viel harmonischer aus was das Gesamtdesign angeht. Die Schnitte sind sauberer, nicht ausgefranst und es ist schlichtweg ein klassischer Schliff den jeder kennt .
    Und jetzt kommts einfach darauf an wozu ich ein Messer verwende. Will ich schnell Seil, Textilien etc. durchtrennen und das mit möglichst wenig Kraftaufwand um mich nicht zu gefährden z.B. beim Tauchen, Fallschirmspringen, Kajaking, zertrennen einer Jacke um eine Wunde zu versorgen oder in Marketingmanier des Gerber LMF2 ein Hubschrauber Cockpit aufschneiden? Dann werde ich mit plain-edge wohl nicht so weit kommen!
    Wenn mir saubere Schnitte wichtiger sind, ein paar Sekunden mehr für meine Schnitte habe, ich bereit bin mein Messer häufiger zu schärfen, mich für den klassischeren Schliff begeistere- dann wirds wohl plain edge.


    Ich bin in der Frage gespalten, denn für manches ist ein Wellenschliff einfach super- allerdings gibt es auch wirklich schlecht gemachte Versionen- z.B. mit der von Sog bin ich noch nie warm geworden! Der Wellenschliff der Gerber Gators ist indes grandios gelungen und sogar super für sehr feine arbeiten zu gebrauchen (die ohnehin dünne Klinge ist einfach ultrafein ausgeschliffen).
    Andererseits gibt es bei klassischen Outdooraufgaben tatsächlich wenig wo ein Wellenschliff notwendig oder vorteilhaft ist. Ein sauberer Schnitt ist meist mehr wert als etwas "schnell aufgerissenes".


    Um abschließend Col. Rex Applegate aufzugreifen- sicher ein genialer Mann seiner Zeit, aber mit diversen Messern u.a. dem Spyderco Civilian wurde wohl gut gezeigt das Wellenschliff sehr effektiv sein kann und Begehrlichkeiten bei so manchem "Krieger" geweckt werden. Wesentlich älter als Applegate ist das Kris, das zwar keinen heute geläufigen Wellenschliff hat aber bei dem das gleiche Prinzip (Summe der Radien ist länger als die gesamte Klinge) die Basis ist.

    Ich habe hier auch eine Primus Powergas Kartusche mit Butan, Propan, Isobutan. Letzteres macht die Kartusche wohl "Winterfest". Ich hatte letzt eine Markill Kartusche draußen dabei bei ca. -2 Grad und da lief fast garnichts mehr. Von Snow Peak gibts noch die "Giga Power" die auch für noch kältere Gefilde geeignet sind. http://www.globetrotter.de/de/…nr=114284&k_id=1205&hot=0


    Es klingt eher als wäre das Problem nicht bei den Kartuschen sondern dem Pin am Kocher der das Kartuschenventil öffnet. Ist der Kocher neu oder hat er schon länger funktioniert und das Problem ist dann erst aufgetreten?
    Da die Kartuschen ja geschlossen haben als es kalt war und als es warm war im Zimmer liegt es nahe das es was am Kocher ist. Ich würde den Kocher ggf. noch mit einer dritten Kartusche eines anderen Herstellers bzw. zumindest einer anderen Charge testen und dann ggf. Optimus kontaktieren.

    Und Bezeichnungen wie ?Sniper? zielen auch überhaupt nicht auf dem ?tactical-cooln? Nutzer ab.


    Aviator, Defender, tactical, Guardian bei Surefire sprechen natürlich auch keine tactical-coolen nutzer an ;-D Werbung muss sein und klappern gehört zum Handwerk und ob ein "Warrior", "Sniper" oder "Defender" im Modellname steht sollte nicht das sein wonach eine Lampe beurteilt wird ;-D
    Ansonsten ist vieles ein Glaubenskrieb was das angeht und für ziemlich alles gibts ein pro und ein contra.

    Da kann ich mich nur anschließen- diese Klassiker haben einfach einen besonderen Charme. Interessant fände ich noch einen Vergleich zum Linder Mark I. Da dieses 440C Stahl bietet spricht es geronimo vielleicht nochmal mehr an.
    Schön zu sehen das diese alten Designs auch bei anderen solchen Anklang finden. Wenn man etwas herumsucht kann man eine ganze Reihe spannender Messer wiederentdecken.

    Dann kämen die Spyderco Endura und Delica in Frage. DIe Enduras gibts auch mit einem G10 griff (statt der FRN version) sodass die Messer nochmals robuster sind. Gute slicer sind sie, allemal in der FFG version ohnehin.
    Gewichts und größentechnisch finde ich die FRN Versionen nochmal besser, zudem sind sie günstiger.
    Für meinen Geschmack ist das Delica ohnehin das perfekte EDC.

    Das ist der Denkfehler, den viele machen...warum soll Surefire mit Klarus oder 4Sevens
    mitgehen?! Ist ne ganz andere Hausnummer in Punkto Qualität und Service. ;)


    Surefire setzt auf Erprobtes und ist halt Zuverlässig, es muss nicht jede neuste Led
    oder Binning verbaut werden...


    Ohne einen Glaubenskrieg starten zu wollen- ich denke beide Ansätze haben ihre Berechtigung und jeweiligen Vorzüge.
    Vorletztes Jahr als Surefire nicht über die 80 lumen Brenner hinauskam und die Wolf Eyes Sniper 700 Lumen geboten hat muss man schon fragen wieviel besser die Qualität sein muss um den Unterschied aufzuwiegen.

    Ich finde das Sortiment sehr gelungen, vor allem bekommt man auch den Eindruck das Surefire endlich im Hier und Jetzt angelangt ist!
    Für den Alltag ist eine E1B doch super oder einfach die alte Mini Mag, die blendet garantiert nicht!
    Ich finde es top das Surefire endlich Rechargeables in sein Konzept integriert, wurde ja auch Zeit!

    Die P32 ist ja noch nichtmal richtig auf dem Markt- bis weitere Nachfolger rauskommen wirds wohl noch dauern.
    Aber es gibt ja durchaus ähnliche Lampen von Fenix und anderen Herstellern. Mein derzeitiger Favorit ist die Olight M20X - die bietet 500 Lumen, ist aber auch etwas massiger als die P31.

    Beides hat seine Vorzüge. Für die Küche, Bushcraften etc. bevorzuge ich eine "plain"-Klinge, aber wenn ich mich darauf verlassen will schnell und mit wenig Kraftaufwand ein Seil durchzubekommen wähle ich doch eher einen Wellenschliff.
    Für meinem Geschmack werden dem Wellenschliff zu unrecht meist mehr Eigenschaften ab- als zugeschrieben. Zudem gibt es für mein Empfinden wirklich wenige Aufgaben bei dem der Wellenschliff ernsthaft stört.
    Da der Threadstarter ja über Strider und Fallkniven Messer verfügt, vermute ich mal das Budget ist nicht ganz knapp, also gönne dir ein Messer mit "Combo-Edge" bzw. lasse einen Wellenschliff von einem kundigen Messermacher anbringen und sammle deine Erfahrungen, ich denke es lohnt sich und es kostet auch nicht die Welt.

    Und den Begriff des EDCs - respektive,wie er aufgekommen ist ,hat sehr wohl etwas mit Survival(Prepared survival) zu tun - ein bißchen Recherche hilft da manchmal,bevor man seine geistigen Ergüsse postet! :hmmm:


    Mangelnde Konzentration bemängeln - ich würde sagen hättest du genau gelesen hättest du einfach dein EDC gepostet anstatt zu versuchen einen hier in Grundsatzdiskussionen zu verwickeln.
    Ich habe nirgends gesagt, dass du behauptest EDC wäre für Katastrophen. Ich schreibe nur das ein EDC was uuunbedingt am Mann sein muss damit man es SOFORT einsatzbereit hat für mich nur für Katastrophenszenarien sinnvoll wäre. "Fürs normale Leben" reicht es das Zeug im Rucksack- für meinen Geschmack, du darfst ja einen anderen haben.
    Ja, EDC ist schon wesentlich älter als das Internet, Foren und eine "Szene". Schon in der Steinzeit hatten Männer und Frauen ihr Säcklein zum alltäglichen Bedarf dabei. Genau daher ist es doch sinnlos eine "wie es aufgekommen ist" Diskussion zu starten- ich meine sollen wir Ötzi interviewen? Hier widersprichst du dir. Ich würde uns sagen das macht uns jetzt Quitt und wir können unser Feierabendbier trinken.
    :violin:


    im Grunde genommen ist es schon dann kein EDC mehr,wenn es außer den Taschen in Jacke und Hose ein zusätzliches Bag benötigt!!


    Wer sagt das? Beim Thema EDC gehts eben auch nicht um die großen Katastrophenszenarien sondern um die kleinen Helfer im Alltag die man mal auch nicht in wengier als 0,5 sekunden in der Hand haben muss. Zudem gehts doch etwas arg am Thema vorbei.


    Was für mich dazugehört neben dem ganzen Schlüssel, Portemonnaie, Smartphone - Gerödel:
    Kleines Messer oder MT
    LED-Lampe
    (diese stets "am Mann" und davon jeweils eine größere Version nochmal im Rucksack)
    Zudem:
    Ersatzbatterien, Pflaster, Ibu500, 2m dünne Reepschnur, Augentropfen, Carmex, USB Stick
    Flasche Wasser, Mars etc. kommt auch mal mit, je nachdem wo ich bin
    Je nachdem wie man misst, welches Messer dabei ist komme ich auf rund 2 kg.

    Schönes Review!
    Meine patsche Händchen sind mit dem Ontario RAT3- wobei die Haptik der Griffschalen bei den RCs (ich habe das 4er) nochmal besser ist.
    Ich muss sagen über das letzte halbe Jahr ist meine Begeisterung für die Messer aber deutlich zurückgegangen. Ich finde rostträgere Stähle und Klingen ohne Beschichtung für vieles sinnvoller, insbesondere wenn man Lebensmittel schneiden will. Da vertraue ich diesen Beschichtungen nicht (einem DLC coating schon eher).