Beiträge von semaphore

    Hier wird der Strobe gerade etwas zu sehr mystifiziert. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Strobe kaum Wirkung zeigt dürfte wesentlich höher sein als dass dabei jemand einen Herzkasper bekommt. Ich meine wie oft würde sowas vorkommen? Bei jedem Millionsten Menschen- ohne entsprechende Veranlagung und Vorschädigung passiert da garnichts. Sonst wären in den 80ern und 90ern zehntausende bei diversen Raves, Discos etc umgekippt.
    Jemand der von einem Strobe einen Herzkasper bekommt würde ihn wahrscheinlich bekommen wenn du ihn mit Pfefferspray einbalsamierst oder mit dem Kubotan bearbeitest.
    Abgesehen davon, dass ich davon ausgehe das ein Strobe nur in einer Notwehrsituation verwendet würde wo ein Einsatz von tatsächlicher Gewalt zum Schutz von Leib und Leben erlaubt wäre. Beim Strobe gibt es keinerlei physischen Kontakt, keine Drohgebärde, keine Schusswaffenähnlichen Gegenstände oder dergleichen. Ich behaupte mal das kein Richter eine Notwehrüberschreitung sieht wenn du jemanden mit einer blinkenden Lampe ins Gesicht leuchtest wenn er dein Geld (oder mehr) will. Mal ehrlich gibt es eine sanftere SV? Sofern man das überhaupt schon als SV bezeichnen kann.


    Aber das ist rein hypothetisch denn es gibt wirklich keinen einzigen Fall in dem jemand verurteilt wurde weil er jemanden mit der Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet hat- geschweige denn in einer Notwehrsituation. Für jedes andere Verteidigungsmittel wirst du dagegen dutzende Fälle finden wo z..B. selbst Rollstuhlfahrern eine Verteidigung mit Pfefferspray im nachhinein negativ ausgelegt wurde. Jede andere Form der Verteidigung, die auch hier sonst im Forum so häufig empfohlen wird, mit Kubotans, Pfefferspray, Messer oder Faustschläge sind da juristisch und medizinisch wesentlich kritischer als - ich sage es mal so lapidar- ein Blinkelämpchen. Wer statt zur Taschenlampe zum Schlagstock greift wird sicher nicht besser vor Gericht wegkommen.
    Ich habe inzwischen dutzende Male diverse Lampen an mir und Freunden im SV Training genutzt und bliebende Schäden hat niemand. Im Gegenteil einen halbwegs bestimmten Gegner wirst du damit nicht abbringen oder stoppen. Bestenfalls wirst du für 1-2 Sekunden eienn Überraschungseffekt haben den du entsprechend ausnutzen kannst. Bei unseren Trainingssequenzen hat es keinen großen unterschied gemacht ob "helle Lampe" oder strobe. Der Strobe ist etwas unangenehmer- aber die "Symptome" sind die gleichen und auch von der Intensität kaum verschieden.


    Vor einigen Monaten gab es übrigends einen Artikel (irgendwo bei spiegel online, finde ihn leide rnicht wieder) über einen solchen LED Scheinwerfer der entsprechende Verwirrung, Desorientierung etc. auslöst- daran wurde jahrelang geforscht, verschiedene Frequenzen, Farben etc. getestet. Das ganze kostete zehntausende von Dollar- also glaubt bitte nicht, dass ihr mit jedem China-Strobo das gleiche schafft. Die Taschenlampe ist dann immer noch am gefährlichsten wenn sie als Kubotan verwendet wird- alles andere ist für mich Legendenbildung.

    Bei mir kommt es immer etwas auf die Messer drauf an. Gerade bei Messern an denen organische Materialien wie z.B. Holz verbaut sind nehme ich Ballistol. Da wird dann entsprechend auch der Griff mit abgewischt und gut ist. Ballistol nehme ich auch gerne für Lederstühle etc. Der Geruch ist Geschmackssache, aber jede Möbelpolitur riecht mehr- ich zumindest kann mit leben. Und immerhin ist das Zeug Lebensmittelecht. Mann muss nur darauf achten, dass das Messer zuvor ordentlich getrocknet wurde und die Hände ebenfalls trocken sind- sonst emulgiert es- wie ja auch bereits gesagt wurde. Zum "konservieren" ist es daher einfach suboptimal, zum nachölen bei einem EDC aber völlig ausreichend.


    Am besten finde ich auch das Victorinox Öl und der Preis ist auch vertretbar wenn man bedenkt wie wenig man davon braucht. Ich hatte auch schonmal das Märklin Öl genommen- das ist ja eigentlich für Modelleisenbahnen gedacht- aber das Zeug ist echt gut und verharzt nicht.


    WD40 nehme ich eigentlich garnicht, nur bei Messern die ich ausschließlich zum batonen nehme oder Beile/Äxte - eben alles was garantiert nicht in Kontakt mit Lebensmitteln kommt.

    Ich würde den Proteus in den Rucksack stecken. Das ist das einfachste Variante und bei einem versehentlich offenen Rucksack am Proteus fällt auch nichts heraus bzw. nur in den Rucksack.
    Wenn man die Tasche trotzdem außen anbringen will würde ich das entweder auf der Oberseite oder (zweitrangig) unterseitig machen. So bleiben die Schultern gleichmäßig belastet. Gerade wenn man den Rucksack sehr lange trägt machen sich auch schon solche kleinen Gewichtsunterschiede bemerkbar!
    Eine Alternative hinsichtlich des Rucksacks wäre ggf. der TT Vent Pro - dieser hat ein gebogenes Rückenteil, sodass zwischen Rücken und Rucksack eine breite Ausbuchtung besteht. Es könnte sein dass hier auch der Proteus reinpasst- und somit sehr nah am Rücken verstaut wäre, trotzdem schnell griffbereit. Die Posterung des Proteus dürfte den Tragekomfort nicht schmälern und ein Regenschutz für den Rucksack würde zugleich deine EDC Bag mitschützen. Ob das von den Abmessungen hinhaut kann ich leider nicht sagen- aber vielleicht hat jemand ja beide Teile und kann das testen.


    Edit: typo

    Wie Beru schon schreibt, D2 neigt häufiger zu ausbrüchen und ist sonst auch eher spröde bzw. nicht sonderlich elastisch- für ein Wurfmesser sicher nicht ideal. Da es aber schon gute Wurfmesser günstig gibt und kurze Wurfmesser ohnehin nicht so super sind zum werfen (ok, vielleicht Geschmackssache) würde ich eher auf zwei Messer setzen.


    Als Messer zum werkeln solltest du dir mal das Linder Superedge anschauen, guter Stahl, ergonomischer Griff, kräftige Klinge...

    Ich hatte die Lampe nur mal beim Globetrotter in der Hand und habe sie selbst nicht hier. Die Verarbeitung fand ich ok, allerdings ist der Kunststoffbody schon eine spur schlechter als das Alugehäuse der LD20 oder meiner Olight M20 (beide aus Aluminium). An sich ist das Gehäuse natürlich etwas größer da die Lampe mit 4 AA Betrieben wird. Für unter 50€ nicht die schlechteste Wahl denke ich.
    Bei Globetrotter gibts noch eine Spark mit einer AA Batterie die rund 220 Lumen leistet : http://www.globetrotter.de/de/shop/detail.php?mod_nr=203191 Vom Formfaktor her als EDC Lampe sicher optimal.
    Die Spark die ich hatte war von der Verarbeitung her gut, nur eben mehr flooder als thrower- da muss man wissen was man mag. Wie die SL5 ist weiß ich nicht, könnte sich aber lohnen die anzuschauen.

    Rambo FIlmmesser sind schon verdammt geil. Das Messer aus dem dritten Teil finde ich aber mit abstand das beste. Ewbenfalls kurz im 4. Rambo zu sehen das Böker A-F in der KSK Version (Klinge geschwärzt).
    Puma Auotmesser aus den Winnetou FIlmen.
    Sog Dagger aus der Kill Bill Reihe.


    In den meisten Filmen spielen Messer ja nur eine sehr untergeordnete Rolle bzw kommen nur wenige Sekunden vor.

    Ich habe eine Barnett Cobra und finde die ganz gut. Sicher bekommt man noch mehr performance wenn man sich ans tunen macht- aber letztlich reicht das fürs fun-schießen. Allerdings ist auch genau das Problem- die Cobra hat schon ordentlich Wums- sodass man beim Schießen ordentlich platz braucht. Im Haus ists schlecht, der Garten nicht groß genug- so wird die viel zu selten genutzt. Gleiches gilt für Luftpistole- da einen Ort finden wo man unproblematisch (und legal!) ein paar Dosen "plinken" kann ist nicht einfach. Habe dafür auch noch nicht wirklich was gutes gefunden.

    Ich würde mir die Olight M20X Warrior im Hunter Set (bei quality flashlights) anschauen, dazu noch einen akkupack und du bist gut bedient. 500 lumen, Strobe, low und middle- Mode, abnehmbarer Bezel und Combat Ring, Kabelschalter, Backup 100lumen Lampe....
    Wenn du den Strobe Mode nicht brauchst (ich wüsste auch kaum wofür) schau dir die neuen Surefire mit 500lm Output und "Dual Mode" an. Ich finde das Bedienkonzept einfach etwas intuitiver und "Stressresistenter" als bei der Olight.


    Wenn du bei AA Batterien bleiben möchtest dann ist die LD20 sicher nicht verkehrt, schön schlank und nicht zu teuer- technisch allerdings auch nicht wirklich super aktuell.

    Optisch sicher nicht das schlechteste was man für den Preis bekommen kann.
    Mein Lokaler Messerhändler hat auch irgendwelche Messer aus Kambodscha wars glaube ich- nichtmal günstig. Irgendiwe scheint es jetzt etwas Trend zu werden Messer aus derlei Gefilden anzubieten. Naja, ist halt mal was anderes.

    Aber vielleicht muss man das Pferd einfach mal andersrum aufzäunen- wozu braucht ihr ein Klappmesser mit brachialen 5-6mm Klingenstärke, 2 mm Stahllinern oder Titan Frame, fingerdicker Achsschraube wenn du dieses nicht ordentlich rannehmen kannst und ein zuklappen der Klinge befürchten müsstest?


    Auch PohlForce nicht IIRC,


    Eigentlich wollte ich es einzelne Hersteller durchzukauen- aber bei Pohlforce war der Spinewhak meines Wissens nach kein Reklamationsgrund und jedes Messer ohnehin von Pohl persönlich überprüft...

    Lass dich nicht verunsichern und kaufe das was dir optisch gefällt und gut in der Hand liegt. In dem von dir genannten Preisrahmen gibts viele gute Messer die alltagsfähig sind aber auch outdoors eine gute FIgur machen:
    Ich würde mir an deiner Stelle Benchmade Rant Serie anschauen, von Böker Arbolito gibts auch schönes mit Holzgriff oder praktischer das "Drop Point", für 10 Euro mehr gibts auch das Enzo Trapper, auch ein echter Outdoor Klassiker.

    Vielleicht sollten wir uns darauf einigen das der Spine Whak nur für "heavy duty" Folder sinnvoll ist oder zumindest diese den Test bestehen sollten.


    Manche Verriegelungen haben konstruktionsbedingt natürlich Nachteile- nur ist dann die Frage ob der Verriegelungstyp für einen Folder dieser Art geeignet ist. Ein "das heavy duty Folder wäre robust wenn er eine andere Verriegelung hätte" ist für mich nicht stichhaltig.
    Viele billige Klappmesser vom Aldi, auch Backlocks meistern den Spinewhak, sämtliche Opinel, Butterflys ebenfalls und natürlich hat man selbst beim billigsten fixed dieses Problem konstruktionstechnisch schon nicht mehr. Von einem 100€ oder mehr Messer bei dem die hohe Belastbarkeit primäres Verkaufsargument ist darf hier kein Versagen auftreten.
    Ich kann mir nicht erklären wie Leute über Geld für ein "heavy duty" auf den Tisch legen und sich dann solche Ergebnisse schönreden- wer diese Messer mal ernsthaft rannimmt wird sich vor einem Teil hüten das bei einem Schlag auf die Tischkante auftritt. Realistisch? Für mich ist der Test hinsichtlich eines heavy duty Folders realistischer als das schneiden von Äpfeln oder Stöckchen. Denn das kann nun wirklich jedes Messer!


    Natürlich ist das nicht der einzige Test der sinnvoll ist und mit dem Test alleine ist die Welt auch nicht erklärt, aber er ist ein Datum in der Beurteilung des Messers.


    Zum Test selbst, natürlich ist das eine Impulsbelastung und keine statische!

    Stimmt alles, aber wenn man das prozentual ausdrückt bedeutet es "nur" das man in Deutschland ca. das doppelte des US Preises zahlt. Gleiches hat man bei den meisten US produzierten Messern, Surefire Lampen und Bekleidung (aus allen Segmenten auch Levis, Gap etc.) Von daher ist die Preisdifferenz nicht wirklich "aus dem Rahmen". Aber aufgrund dieser Differenz die jetzt auch noch durch einen schwächeren Euro negativ beeinflusst wird sind für mich momentan "Made in Europe" Produkte interessanter.