Beiträge von PzGrenOffz

    Das Medford ist kein Smart, nein es ist wohl eine G-Klasse und wenn ich diese wie bekloppt über Stock und Stein Jage, will ich bei einem Garrantiefall im Autohaus nicht hören "ja aber die anderen Fahren doch auch nur durch die Stadt oder haben Ihr Auto in der Garage zu stehen wo es nicht kaputt gehen kann".


    Im Gelände fahren gehört ja auch zu den Aufgaben eines Geländewagens - auch wenn das nicht alle Käufer nutzen.


    Ob das Autohaus auch Garantie gewährt, wenn man versucht, mit der G-Klasse ein Haus abzureißen oder Bäume umzufahren?


    Erst recht verständlich, wenn der Kaufinteressent ankündigt, dass er das Messr für Dinge nimmt, für die jeder vernünftige Handwerker zu nem Billigschraubenzieher greifen würde.
    Ein Messer ohne Not für Dinge zu verwenden, bei denen man schon im Vorfeld weiss das es dabei kaputt geht.... ist für mich völlig unverständlich:


    Danke! Genau meine Meinung, wie ich auch schon in ferrets Such-Thread kritisiert habe.


    Andererseits muss ich allerdings auch zugeben, dass ich Medfords großspurige Werbesprüche nicht so toll finde, die ja geradezu gazu auffordern, ein Messer missbräuchlich zu verwenden, was meiner persönlichen Meinung nach auch bei sog. Harduse-Messern nur im Ausnahmefall geschehen sollte. Auch ein stabiles Messer bleibt nunmal in erster Linie ein Schneidwerkzeug.

    ferret:


    Wie ich bereits geschrieben habe, ärgern mich Steuerverschwendung des Staates und "Steuersparmodelle" im großen Stil (Immobilien, Firmanwagen) genauso, wie beim "kleinen" Angestellten / Selbständigen, da geht es mir ums Prinzip. Und damit sollten wir das Steuerthema auch beenden.

    Letzte Ausführungen zum Steuerrecht:


    Grenni, so ganz gerecht finde ich Deine Empörung nicht:


    Meine etwas "andere" Sicht der Dinge liegt vermutlich darin, dass ich selbst eine ganze Zeit lang im Finanzamt gearbeitet habe. Da wird man bei solchen Aussagen automatisch hellhörig und setzt vermutlich andere Maßstäbe an, als der "Normalbürger". Meine Frau arbeitet z. B. im Außendienst und braucht dafür Anzüge. Die Kosten hierfür kann sie aber nicht von der Steuer absetzten, weil sie die Anzüge ja theoretisch auch privat tragen könnte (§ 12 EStG). Und auch bei Ferret scheint der Folderkauf ja zumindest zu einem kleinen Teil privat veranlasst zu sein:


    Der einzige Reiz für mich ist es, andere Messer in den Fingern zu halten, dieses Bedürfnis besteht tatsächlich




    3. Ich bin Schweizer wie Du vermutlich aufgrund der Währungsangaben bemerkt hast, wenn Du also nach wie vor das Gefühl hast jemand betrügt Dich um Steuergelder, dann kannst Du trotz der einwandfreien Argumentation feststellen, dass es Dich vermutlich nicht betreffen würde.


    Das war mir bisher nicht bekannt und deshalb erübrigen sich auch weitere Ausführungen zum deutschen Steuerrecht. :rolleyes:


    Zum Missbrauch:


    Selbstverständlich ist es toll, wenn jemand seine Messer auch hart ran nimmt - mir persönlich fehlen dazu einfach die geeigneten Gelegenheiten. Aber Harduse und Zerstören sind für mich zwei paar Schuhe. Wenn man jedes Jahr drei hochpreisige Folder verschleißt, könnte man auch irgendwann zu dem Ergebnis kommen, dass diese für die Tätigkeit (trotz markanter Werbesprüche) evtl. nicht geeignet sind - und diese Erkenntnis würde evtl. früher eintreten, wenn die Messer zu 100% privat bezahlt wären. ;)

    Is da etwa jemand neidisch? :rolleyes:


    Wenn er Spaß dran hat und genug Kohle verdient isses ....egal, lass ihn doch! ;)


    Mitleid wird einem geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten!!!


    Ehrlich gesagt find eich es ziemlich ätzend, wenn man sich für seine Messer und deren Verwendung rechtfertigen soll. Das meiste was hier vorgestellt wird ist nicht gerade "zwingend notwendig" und somit irgendwo zwischen Hobby und Luxus anzusiedeln- und das ist ja okay, nur sollte man das anderen zugestehen so zu handhaben wie sie es wollen bzw. sich leisten können und wollen.


    Wenn er die Messer zu 100% aus seinem Privatvermögen finanzieren würde, könnte ich euch zustimmen. Niemand braucht sich dafür zu rechtfertigen, was er mit seinem privat beschafften Eigentum macht. Er setzt die teuren Messer aber als Betriebsausgaben von der Steuer ab und lässt sie damit zu (grob geschätzt) 50 % vom Staat (und damit letztendlich vom Steuerzahler) finazieren. Das ist in meinen Augen etwas anderes.


    wenn ich dieses ganze steuergedöns korrekt verstehe, gibts doch eh nur kohle wieder, d.h. das sind steuer ausfälle, keine sachen die der/die steuerzahlerIn blecht


    Ach? Und wenn dem Staat geschätzte 600 Euro Steuereinnahmen pro Jahr entgehen, wer finanziert das dann im Endeffekt durch Steuererhöhungen an anderer Stelle?


    Leute es ist doch sein Problem was er mit seinen Messern macht und wenn das Finanzamt sagt, es ist okay, dann ist es eben okay.


    Naja 1200 Euro (plus minus) als Arbeitsmaterial für einen Selbstständigen sind nicht gerade viel. Die Abschreibungen von Dienstwagen, Büro etc. sind ein Vielfaches.


    Das es noch größere "Steuersparmodelle" gibt, hatte ich bereits geschrieben. Auch einen Ferrari als Firmenwagen finde ich persönlich nicht richtig - auch wenn es steuerrechtlich machbar ist. Aber wenn man die "großen" Steuersünder anprangert, dann darf man hoffentlich auch sagen, dass man es moralisch nicht ganz korrekt findet, wenn sich jemand sein teures Messer-Hobby zum Teil vom Staat finanzieren lässt, obwohl es für die geplante Anwendung günstigere bzw. zweckmäßigere Alternativen gäbe (z. B. einen VW als Firmenwagen oder ein Cold Steel für den Verschleiß).


    Volkswirtshaftlich ist es natürlich wesentlich besser jedes Jahr 1200 Euro für Messer auszugeben, auch wenn das den Gesamtumsatz mindert und somit die Steuerlast (das Finanzamt zahlt ja nicht die Messer mal eben so!). Das ist für Vater Staat und andere Unternehmen besser als einmal ein Prybar für 80 Euro zu kaufen und 10 Jahre zu nutzen.


    Wenn das Geld auschließlich in deutsche Unternehmen investiert würde, wäre hier in der Tat zumindest eine positive volkswirtschaftliche Wirkung zu verzeichnen.

    Ich könnte Dir jetzt Beispiele bringen, was aber auch nicht weiter hilft, da ich nicht erwarte, dass jemand meine Be- und Entschlüsse versteht, noch bin ich auf jemand sauer wenn er dies nicht nachvollziehen kann/will.


    Auch wenn ich jetzt als Buhmann und Moralapostel dastehe, muss ich leider sagen, dass ich dein Verhalten nicht gut heißen kann.


    1. Aus Sicht des Messerliebhabers


    Mir persönlich blutet das Herz, wenn ich lese, dass du jedes Jahr 3 hochpreisige Folder (für die der Durchschnittssammler lange sparen muss und sie dann entsprechend pfleglich behandelt) bewußt verschleißt, weil du "keinen Bock" auf ein deutlich besser geeignetes Tool oder Fixed hast und "billige Verbrauchsmesser" unter deinem Niveau sind.


    2. Aus Sicht des Steuerzahlers


    Natürlich ist es richtig, dass dir das Finanzamt nicht die Wahl deines Werkzeuges vorschreiben kann. Wenn du einen Folder für die Arbeit brauchst, dann ist das eben eine betriebsbedingte Ausgabe für ein Arbeitswerkzeug. Ebenfalls richtig ist, dass es im Vergleich zu anderen "Steuersparmodellen" (Luxusimmobile als Büro, Sportwagen als Dienstfahrzeug...) ein vergleichsweise kleiner Betrag ist. Aber prinzipiell betrachtet muss man doch festhalten, dass du dir deinen Luxus, jedes Jahr 3 hochpreisige Folder zu zerstören, statt ein ggf. besseres / günstigeres Werkezeug zu nutzen, vom Steuerzahler bezahlen lässt. Und das ist mMn etwas anderes, als wenn du das aus deinem Privatvermögen bezahlst.

    Und ob ich diese Erfahrungen hier poste oder nicht, pro Jahr werden bei mir 1-3 Folder in der Kathegorie bis 400Euro drauf gehen, daran wird sich nichts ändern, das gehört bei mir mittlerweile zum integrierten Budget.


    Wenn ich Geld spare, muss ich mehr Steuern zahlen, da die Werkzeuge Firmenangelegenheit sind


    Dein Finanzamt erkennt also den Verschließ von bis zu drei 400 Euro-Foldern als Betriebsausgaben an? :surprise: Nicht schlecht...

    Interessantes Video. :thumbup:


    Bei dem gezeigten Papier-Schnittest müssen aber meine bisherigen TOPS-Messer gefehlt haben. :rolleyes:
    Es hat mich viel Zeit und Energie gekostet, das TOPS Sudden Impact auf eine angemessene Schärfe zu bringen.

    Update


    Serienmodelle:
    - Fulcrum C Plain
    - Task C Plain
    - Task C Plain stonewashed
    - Shrapnel C OG
    - RAO 185
    - Nemesis


    TF:
    - TFDE 10
    - TFDE 11
    - TFDE 15
    - TFDE P
    - TFDE N
    - TFDE F7
    - TFDE F9


    Summe: 13


    EDIT: und ein MF2 im Zulauf :D


    Summe: 14

    Dann habe ich die Wichtel-Aktion leider falsch verstanden und melde mich hiermit ab. Ich ging bisher davon aus, dass man aus seinem persönlichen (TF-relevanten) Fundus Sachen auswählt, die man gerne verschenken möchte, weil man selbst keine Freude mehr daran hat - andere aber vielleicht (allerdings nicht zwingend) schon.


    *Verschenkt werden soll Tacticalgear, Outdoorausrüstung, Survivalzeug, also Sachen die dieses Forum im Allgemeinen zum Thema hat, im weitesten Sinne, im Maßstab 1:1, kein Modellbau (beim letzten mal war die Begeisterung über 1:6 Zeug nicht sooo groß. Es handelt sich hierbei um ein sehr polarisierendes Hobby.) im Wert von ca. 100?. d.h. Mensch kann ein neuwertiges Messer in der Preisklasse verschenken, kann aber auch gerne etwas gebrauchtes verschenken, was sie/er in dieser Wertklasse einstuft, kann aber zb. auch einen Survivalkit zusammenstellen, der nachher insgesamt in der Preisgegend landet.


    Wenn jetzt / zukünftig jeder Teilnehmer festlegen darf, welche Gegenstände er (nicht) bekommen möchte, gibt es zwangsläufig Komplikationen. Der eine möchte keine Messer, der nächste keine Taschenlampe, ein weiterer bitte nichts selbst gebasteltes... Dies widerspricht mMn auch der Grundidee des Wichtelns, da bei anderen Varianten im Vorfeld noch nicht einmal bekannt ist, wer das Geschenk bekommt. Wie soll man da die persönlichen Vorlieben / Abneigungen berücksichtigen?


    Eine Gruppe von einander zumindest ansatzweise sympathischen Menschen trifft sich, jedeR ein Geschenk dabei, in einem vorher festgelegten Mindest-/Maximalwert, ggf. zu einem bestimmten Thema. es gibt dann die Möglichkeit mittels Würfeln oder anderer spaßiger Verfahren die Geschenke so neuzuverteilen, daß niemand sein/ihr ursprüngliches Geschenk mehr hat sondern ein neues. Alternativ im Vorfeld wird gewürfelt bzw. Lose gezogen, nach dem Motto "x beschenkt y".


    Ich persönlich brauche im Moment z. B. weder eine zusätzliche Taschenlampe noch weitere EDC-Taschen, würde mich also am meisten über ein neues Messer freuen. Trotzdem wäre ich nie auf die Idee gekommen, Taschenlampen und sonstiges Gear zu meinem persönlichen "NoGo" zu erklären, damit ich mit großer Wahrscheinlichkeit ein Messer in meinem Wichtel-Paket vorfinde.


    Nach einer Überprüfung meiner Messer-Sammlung hatte ich ein Exemplar ausfindig gemacht, welches ich gerne im Rahmen der Wichtel-Aktion getauscht hätte. Wenn ich aber jetzt an einen Teilnehmer gerate, der keine Messer haben möchte, hätte ich nichts anderes zur Hand und müsste folglich etwas neues kaufen, nur um es ins Wichtel-Paktet zu legen. Ist das der Sinn des Wichtelns?


    Ich selbst verschicke immer ein von mir gemachtes Messer


    Und was hättest du gemacht, wenn dein Wichtel auch keine Messer haben möchte?

    Ich finde die Einschränkung "keine Messer" auch nicht angemessen. Man kann sich ja anschauen, was die letzen Male so gewichtelt wurde, bevor man mitmacht. Die meisten überlegen sich ja zuerst, ob sie etwas zum wichteln haben, bevor sie sich anmelden. Was soll jetzt jemand machen, der ein Messer verschicken möchte und dann deinen Namen zieht? Exra noch etwas anderes kaufen?

    Ich würde mich eher fragen, was da wohl 'ne Tankfüllung kostet, und wie weit man damit kommt...


    Der Verbrauch wird schon nicht so hoch sein. Selbst der Schützenpanzer Marder verbraucht mit seinen 600 PS im Gelände ja nur gut 3 Liter/km. Also gar nicht so weit weg vom ersehnten 1-Liter-Auto ;)

    Ist das ER Nemesis wirklich so ein stabiles Monstrum wie immer gesagt wird?


    Allzuviel kann ich nicht beitragen, da ich das Nemesis erst seit gestern hab - aber Micha hat die Vorzüge ja schon gut beschrieben.


    Was ich zur Stabilität noch ergänzen möchte: Der Griff ist im Vergleich zur relativ schlanken Klinge ganz schön breit und die Verriegelung (meine erster Backlock von ER) rastet mit einem satten "KLACK" ein. Durch den zusätzlichen Verriegelungsbolzen kann ein versehentliches Einklappen gänzlich ausgeschlossen werden. :thumbup: Das Gewicht von 225g wirkt sehr vertrauenserweckend und ich persönlich mag schwere Messer.


    Zum "Monstrum": Mit einer Gesamtlänge von 26cm gehört das Nemesis zu den größten Foldern meiner Sammlung und spielt in einer Liga mit dem ER RAO, dem PF Alpha oder dem Wildsteer WX. Nur dem Cold Steel Espada XL muss es sich leider geschlagen geben, was aber mMn keine Schande ist. ;)

    Heute kam das nächste Messer aus einem Tausch bei mir an: Ein ER Nemesis


    Nemesis 1.jpg Nemesis 2.jpg


    Ich muss gestehen, dass mir das Messer bisher / auf den ersten Blick gar nicht gefallen hat, da ich schlanke Klingen nicht so mag.


    Als sich dann die spontane Möglichkeit eines Tausches ergeben hat, habe ich nochmal ausführlich im TF recherchiert und bin auf viele positive Meinungen (insbesondere von Micha M. ;) ) zum Nemesis gestoßen.
    Und auf den zweiten Blick gefiel es mir dann doch irgendwie...


    Nachdem ich es jetzt knapp 2h befummelt hab, muss ich sagen: geiles Teil. 8o :thumbup: :love: