Beiträge von PzGrenOffz

    Da hast du ja einen schönen Schnapp gemacht bzw. die Pimp-Aktion von Papi-Dirk hat den ursprünglichen Wert des Medford ganz schön gemindert.


    Zumindest hat er die Wette gewonnen, dass das Messer nicht kurze Zeit später wieder im TF-Marktplatz verkauft wurde. :rolleyes:


    Wollen wir Wetten das nicht ;) :)

    NiBa:
    1. Ein "richtiges" Rettungsmesser mit den vom BKA im Feststellungsbescheid (siehe Anhang) genannten Kriterien gilt nicht als Messer, sondern als Werkzeug. Folglich fällt es auch nicht unter den § 42a WaffG und darf ohne berechtigtes Interesse geführt werden.
    2. Einhandmesser, die lediglich um einen Gurschneider oder Glasbrecher ergänzt wurden, gelten weiterhin als Messer. Wie das von dir angeführte Fox-Rettungsmesser eingestuft würde, kann ich aufgrund der nicht mehr nachvollziehbaren Beurteilungspraxis des BKA nicht einschätzen.
    3. Wenn du nachweislich im Rettungsdienst / bei der Feuerwehr tätig bist, sollte auch ein berechtigtes Interesse für das Führen eines normalen Einhandmessers vorliegen. Ob dieser Ausnahmetatbestand auch für den Hin- und Rückweg zum Dienst gilt, ist fraglich.
    4. Ein Einhandmesser als Privatperson im Auto dabei haben, um bei einem eventuellen Unfall als Ersthelfer tätig zu werden, stellt laut OLG Stuttgart kein berechtigtes Interesse dar.

    Dann kann es ggf. sogar besser sein, etwas Konventionelles zu tragen, mit Holz- oder Ledergriff oder meinetwegen weißen Micartaschalen usw., als ein "unauffälliges" Ganzstahlmesser, das den Leuten nicht geheuer ist. Ein kleiner Nicker z.B. oder ein kleines Bark River wird erfahrungsgemäß von Nicht-Messeraffinen eher "akzeptiert" als etwas "kalt" und technisch Ausschauendes.


    Alternativ kann man natürlich auch ein Ganzstahlmesser mit einer farbenfrohen Paracord-Wicklung "freundlicher" gestalten, damit ängstliche Mitmenschen weniger verunsichert werden.

    nikko: Das bezog sich hoffentlich nicht auf mich! Ich hab (nach stundenlangem Befummeln) vor Ort zwei Serienmesser gekauft, später online zwei Custom bestellt und das dritte Custom ist in Arbeit. Das hätte ich sicher nicht gemacht, wenn ich unfreundlich behandelt worden wäre. ...

    Auch wenn es in dem Thread eigentlich um den Darkstalker mini slim geht, möchte ich mal meine Meinung zum Service / Freundlichkeit beim Messerkönig loswerden:


    Ich war bisher zweimal persönlich in dem Geschäft und habe den Mitarbeiter als freundlich, zuvorkommend und kompetent empfunden. Beide Aufenthalte betrugen (zum Leidwesen meiner Frau) jeweils mehr als eine Stunde und ich habe sämtliche Messer in die Hand genommen, die ich interessant fand - einschließlich zweier Prototypen für Messerkönig-Eigenproduktionen, die noch nicht bestellbar waren.


    Auch die elektronische Kommunikation verlief aus meiner Sicht freundlich und professionell und meine Bestellung wurde zügig bearbeitet. Eine voraussichtliche Verzögerung für ein Custom wurde mir aufgrund der anderen gerade aktuellen Eigenproduktionen nachvollziehbar erklärt - auch bei anderen Messermachern landet man erstmal auf der Warteliste, wenn gerade viel zu tun ist.


    Ist - wie gesagt - etwas OT aber nach den ganzen negativen Äußerungen fand ich auch mal ein positives Feedback angebracht.

    Bei dem hier gegebenen Winkel fände ich es tatsächlich absurd, wenn man auch hier eine Parallele zu Stoßdölchen ziehen würde.


    Absurd war das schon beim "ursprünglichen" TDI-Modell. :rolleyes:


    Aber das BKA interpretiert dann einfach den (eigentlich) klaren Gesetzeswortlaut etwas um:
    - aus "quer zum Griff" wird "irgendwie diagonal" / "nicht gerade"
    - unter die Einschränkung "die bestimmungsgemäß in der geschlossenen Faust geführt oder eingesetzt werden" werden alle Messer subsumiert, deren Griff mit vier Fingern umschlossen wird, weil das laut BKA und Richter einer Faust entspricht. :surprise:


    Unter Berücksichtigung dieser absurden Schlussfolgerungen würde es mich auch nicht mehr wundern, wenn das BKA - und insbesondere der strebsame Herr M. - in den neuen TDI-Modellen trotz des deutlich größeren Winkels immernoch ein Faustmesser vermutet. :russroul:

    Falls das falsch rüber kam: Es ist nicht so, dass die Firma Böker ein NoGo für mich ist - mit dem Böker Plus Bob bin ich z. B. mehr als zufrieden. :thumbup:


    Aber man entwickelt sich ja weiter und aufgrund des begrenzten Stauraums wächst meine Sammlung jetzt nicht mehr in der Anzahl der Messer, sondern nur noch im Wert. ;)

    Was über die Sache mit dem 42a und dem Böker Rampage gesagt worden ist, gilt auch und insbesondere für sämtliche Extrema Ratios der Größenklasse C

    Das sehe ich persönlich anders, aber zum Thema Waffeneigenschaft von taktischen Einsatzmessern gibts ja schon genug andere Threads.


    Bezüglich des Rampage stimme ich Micha voll zu.

    @Micha: Mir geht es wirklich nicht darum, „Munition“ zu sammeln. Die Meinungsverschiedenheit mit ferret ist – denke ich – per PN ausdiskutiert. Aber nachdem die „Harduse-Fraktion“ im entsprechenden Thread damit argumentiert hat, dass es ja viel sinnvoller sei, ein taktisches Messer bis an die Grenzen zu treiben, als es nur in die Vitrine zu legen, wollte ich einfach mal wissen, wie denn die TF-User ihre robusteren Messer tatsächlich nutzten. Und wenn wir schon so eine tolle Umfrage-Funktion im TF haben, kann man sie ja auch mal nutzen.


    Das Ergebnis finde ich persönlich sehr positiv, auch wenn es leider nicht repräsentativ ist, da sich (bisher) nur 106 User beteiligt haben. Aber es ist erkennbar, dass sowohl die reinen Sammler als auch die „Zerstörer“ klar in der Minderheit sind und das auch taktische Messer überwiegend zum Schneiden benutzt werden. Also brauche ich kein schlechtes Gewissen haben, wenn auch meine ultrastabilen Messer noch keinen Kratzer in der Beschichtung haben und kann mich darüber freuen, dass ich damit trotzdem im Notfall mehr anstellen kann, als einen Apfel zu schälen.



    Was das Label "tactical knife" angeht glaube ich das sehr unterschiedliche Messer aus unterschiedlichen Gründen taktisch sind ( Trageweise, Penetrationsfähigkeit, Stabilität ...). So würde ich mit einem Spyderco Paramilitay nie was hebeln mit meinem TFDE 11 schon. Trotzdem können beide tactical knives sein.


    Genau aus diesem Grund hatte ich die Umfrage auf diejenigen taktischen Messer beschränkt, die aufgrund der entsprechenden Stabilität auch für einen Missbrauch (z. B. Hebeln) geeignet wären:


    Die Umfrage bezieht sich auf EDC-taugliche, taktische Messer und nicht auf SAKs, Fighter oder Fixed >12 cm Klinge.
    Also Messer, die i.d.R. etwas stabiler sind, deren Größe es aber trotzdem erlaubt, sie im Alltag dabei zu haben.

    Ich finde den EXTRA Tread zwar nicht wirklich sinnvoll da man die Frage auch in den anderen hätte einpflegen können, irgend wie schneiden sich ja beide doch immer wieder ( siehe z.B. das reinkopieren )


    Ich finde es schon unglücklich, dass es in dem als "Review Medford Praetorian" bezeichneten Thread gar nicht um das Praetorian geht - das wollte ich mit der Umfrage nicht noch weiter aufblähen. Man könnte aber durchaus die beiden Threads unter einem neuen Titel zusammenfügen und einen neuen Review-Thread erstellen, wenn das Messer irgendwann auch mal getestet wurde.

    Dass es aber nichts zwischen dem Dornröschenschlaf in der Vitrine und dem schonungslosen Missbrauch bis zum vorzeitigen Ableben eines Messers gibt, hat niemand behauptet.


    Ich habe ja auch nicht geschrieben, dass das behauptet wurde, sondern nur, dass (zumindest bei mir) aufgrund einiger Aussagen und Vergleiche der Eindruck entstanden ist:


    Das Medford ist kein Smart, nein es ist wohl eine G-Klasse und wenn ich diese wie bekloppt über Stock und Stein Jage, will ich bei einem Garrantiefall im Autohaus nicht hören "ja aber die anderen Fahren doch auch nur durch die Stadt oder haben Ihr Auto in der Garage zu stehen wo es nicht kaputt gehen kann".


    Wenn Ferret Bock drauf hat ,seine Messer hart ran zu nehmen und deren Potential auszuloten so ist das meiner Meinung nach völlig in Ordnung !
    Klar kann ich mir auch hunderte von Heavy Duty Foldern zulegen und hole sie dann Sonntags zum Brunch aus der Vitrine !!!!


    Was ist jetzt kranker, seine teuren Folder mit Spaß an der Arbeit am limit einzusetzen oder sie in der Vitrine zu begaffen und bei jedem Kratzer anfangen zu heulen?



    Irgendwie verstehe ich denn Sinn der Frage nicht, aber ich werde mich trotzdem dazu äußern.


    Was ist daran nicht zu verstehen? ?(


    Ich möchte einfach mal wissen, wie die User eines Tacticalforums ihre taktischen Messer überwiegend nutzen: als Deko, für "normale" Schneidaufgaben oder als Brechstangen-Ersatz. Einen "tieferen" Sinn hat das eigentlich nicht. Wobei: Wenn ich noch die Antwortmöglichkeit "Backup-Waffe / SV" angeführt hätte, könnte man vermutlich aufzeigen, dass die wenigsten Messer mit pöser tactical-Optik gekauft werden, um sie als "Hieb- und Stoßwaffe" zu verwenden, wie ja z. B. Herr Ostgathe mehr oder weniger unterstellt.

    Meine EDC-tauglichen "taktischen" Messer werden im Rahmen der EDC-Rotation täglich mitgenommen, um sie für evtl. anfallende Schneidaufgaben dabei zu haben. Häufigste Nutzungsart ist das Schälen des täglichen Apfels. Als (Hebel-) Werkzeug würde ich die Messer nur benutzen, wenn keine Zeit ist, ein geeigneteres Werkzeug zu beschaffen. Trotzdem finde ich es beruhigend, dass meine Messer im Notfall / absoluten Ausnahmefall dazu geeignet wären.

    Aufgrund der scheinbar sehr unterschiedlichen Ansichten zum bestimmungsgemäßen Gebrauch von taktischen Messern würde ich gerne mal eine Umfrage starten.


    Im aktuellen Thread zum geplanten Review eines Medford entsteht der Eindruck, dass es nur zwei mögliche Nutzungsarten für stabile Messer gibt:
    1. in die Vitrine legen
    2. so stark miss- / gebrauchen, dass man auch eine Zerstörung in Kauf nimmt.
    Vermutlich liegt die Wahrheit mal wieder irgendwo in der Mitte.


    Die Umfrage bezieht sich auf EDC-taugliche, taktische Messer und nicht auf SAKs, Fighter oder Fixed >12 cm Klinge.
    Also Messer, die i.d.R. etwas stabiler sind, deren Größe es aber trotzdem erlaubt, sie im Alltag dabei zu haben.
    Willkürliche Beispiele:
    - ZT 300er
    - Raidops Little John, CQB, Sturm G. Tiger...
    - Pohl Force Alpha / Bravo / Charlie...
    - Extrema Ratio C-Modelle, Nemesis, RAO...
    - Messerkönig Darkstalker
    - Medford Praetorian
    - usw.


    Neben der Abstimmung könnt ihr eure Nutzung im Thread gerne auch näher erläutern. ;)


    @Mods: Bitte verschieben, falls es einen besseren Ort gibt.

    Ich wiederhole: Jedes Messer ist noch in Gebrauch und kann noch benützt werden.
    Es ist ja nicht so, dass ich hinter dem Haus eine Alteisentonne mit Messereinzelteilen fülle


    Komisch, das klang in deinem Such-Thread noch ganz anders ?(


    Und ob ich diese Erfahrungen hier poste oder nicht, pro Jahr werden bei mir 1-3 Folder in der Kathegorie bis 400Euro drauf gehen, daran wird sich nichts ändern, das gehört bei mir mittlerweile zum integrierten Budget.