Kindermesser ,,Schnitzel UNU" von Klingenreich ​

  • Kindermesser ,,Schnitzel UNU" von Klingenreich!



    Hier eine kleine Vorstellung dieses coolen Teils.

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    Ehre und Robustheit !

    2 Mal editiert, zuletzt von geronimo ()

  • Hi geronimo.


    Ich habe Dein Video schon vorgestern oder gestern auf YT gesehen.
    Das Messer macht einen guten Eindruck, auch Deine modifikationen haben mir gefallen. 😁


    Ich frage mich an dieser Stelle nur, wieso man auf einen ?Crsowieso geht und nicht den 14C28N genommen hat. Der ist doch in China mittlerweile auch Standard bei den Herstellern...

  • Top gemacht, Heide-Apache! :thumbup:


    Das Messer wurde hier schon kurz erwähnt und ist mir ebenfalls schon positiv aufgefallen.


    Deine Wertungen zum Heranführen von Kindern an den Umgang mit Messern kann ich fast ausnahmslos auch mit eigener Wahrnehmung / Bewertung bestätigen.


    Auf jeden Fall muß so ein Kinder-Schnitzmesser scharf sein, völlig richtig.
    Kinder haben weniger Kraft, insbesondere bei ruhigen, kontrollierten Bewegungen.
    Und es ist ganz natürlich und zu erwarten, daß bei zuviel Widerstand die Bewegungen dann großräumiger, wilder, unkontrollierter und damit verletzungsträchtiger werden.
    Also ist ein "halbstumpfes" Messer im Zweifel gefährlicher als ein hinreichend scharfes und verleitet zudem grundsätzlich zu einem unkontrollierteren ruppigen Umgang.


    Was die Spitze angeht, stimme ich Dir "eigentlich" zu, man muß aber bedenken, daß schon ein einziger gravierender Fehler im Handling mit einem spitzen Messer ggf. gravierendste Folgen haben kann, und Umgangsfehler haben wir alle gemacht, bei mir glücklicherweise aber nur mit Schnitten als Folge.
    Ich weiß aber, daß man die Kinder heranführen muß ans Handling, damit man hinreichend sicher ist, daß die Spitze bei einer etwas wilderen Bewegung nicht "irgendwo" landet, schlimmstenfalls dann eben im eigenen Körper oder im Nachbarkind....Und ich seh so viele Erwachsene mit offenen Messern herumlaufen oder im Wald auf schwierigem Grund herumklettern, daß ich eben Besorgnis habe, ein Kind im Umgang mit einem Messer von Beginn an SO kontrollieren und anleiten zu können, um so eine gravierende Folge wie eine tiefe Stichverletzung hinreichend sicher ausschließen zu können.
    Da müssen sie sich erproben und auch mir beweisen, daß sie damit nicht wild herumfuhrwerken oder herumrennen, erst dann möchte ich ihnen spitze Messer anvertrauen.


    Das gilt für mich natürlich insbesondere dann, wenns keine eigenen Kinder sind, sondern mir "fachlich" oder zur Beaufsichtigung anvertraute...
    Unsere "Leihenkelinnen" haben auf Wunsch ihrer Mutter ja von mir ihre ersten Schnitzmesser erhalten, darüber habe ich mich sehr gefreut. Und aufgrund dieser Überlegungen waren das eben für die ERSTEN "Schritte" und Schnitte vorn runde Kinder-Opinels, die später noch gut als Brotzeitmesser taugen und nicht nutzlos werden - und dann für den nächsten Schritt zwei prinzessinnenrosafarbene Mora Scout Safe mit gerundeter Spitze. Nicht so rund wie die Opinels, aber eben auch nicht so spitz, daß sie bei versehentlichem Auftreffen tief in den Körper eindringen würden, wenn man nicht gerade frontal drauffällt...Die haben sie bekommen, als sie durch den Umgang mit den Opinels gezeigt hatten, daß sie umsichtig genug mit den Messern umgingen und insbesondere nicht damit herumrannten.
    Und auch da war die Überlegung, daß man die Scouts (sowas war schon eines MEINER ersten Messer :) ) später dann bedarfsweise "anspitzen" kann und ein vollwertiges Jugendmesser hat, wenns nicht zwischenzeitlich irgendwo im Wald verschütt geht :)


    So ein "Schnitzel" wäre da aber auch auf jeden Fall in Betracht gekommen und kommt jetzt auch auf die Vorschlagsliste für einen Kollegen, der ein "erstes Messer" für seinen kleinen Sohn sucht.


    Übrigens: Das "Bowie-Schnitzel" als zweiter Schritt ist ja echt ein Geniestreich! :thumbup:


    Nachsatz: Der Zorn steigt wieder in mir auf, wenn ich an die unsäglichen Pläne weiterer Verschärfungen denke und mir vorstelle, daß dann selbst diese Kindermesser nicht mehr "erklärungsfrei" geführt werden dürften bei Wald-Ausflügen. Kann man dann am besten mit einer großen Vortasche ordern, in die ein Anwalt passt, der die von Pistorius & Co. ausgeschickten Bewahrer der öffentlichen Sicherheit von der Rechtmäßigkeit des Führens vielleicht überzeugt...Unsäglich!

    Einmal editiert, zuletzt von Micha M. ()

  • Wobei wir ja auch selbst sehr gut die Gelegenheit wahrnehmen können, unsere Kindermesser-Erfahrungen und Einstellungen hier mal auszutauschen, er muß sein Review ja hier eher nicht "verteidigen" nach meinem Eindruck. Und es ist doch ein wichtiges und interessantes Thema, zudem haben wir doch in unseren Reihen sicher viele Leute, die ihre eigenen oder die Kinder von Bekannten an das Thema heranführen :)

  • Vielen Dank für die Vorstellung.


    Heute sind zwei Schnitzel bei mir eingetrudelt.
    Das sind wirklich die besten ausgewiesenen Kindermesser, die mir bisher untergekommen sind.
    Super verarbeitet und auch mit einer perfekten Kydex. OK, für kleinere Kinder wird der Zugwiderstand zu groß sein, da muss Papa wohl helfen. Ist mir aber nicht ganz unrecht.


    Was die Spitze angeht, kann man sicher geteilter Meinung sein. Ich finde es für die ersten und auch zweiten Schritte gut, dass sie etwas abgerundet ist. Und später kann man ja entgegenwirken, wie du schön gezeigt hast.


    Durch die Griffgröße würde ich meinen, passt das Schnitzel aber erst ab etwa sechs Jahren.
    Mein Sohn hat mit 4,5 einen Enzo Necker bekommen, dem ich seiner Spitze beraubt habe. Der kleinere Griff war (ist) ideal. Ich habe aber festgestellt, dass Schnitzen mit Scandi für ganz Kleine viel schwieriger ist, als mit einem Flachschliff. Damit braucht es wohl einfach weniger Kraft. Egal, nun haben wir eben zwei Kinder-Enzos. ;)


    Viele Grüße
    Alex

  • Für ganz kleine ist schnitzen sowieso nichts, weil sie einfach nicht die Kraft dafür haben und dann viele Aktionen sehr unkontrolliert sind. Ganz kleine Schnitzer lehnen wir auch inzwischen bei unserem Schnitzangebot ab, weil man wirklich nicht darauf aufpassen kann und die oftmals motorisch das nicht bewerkstelligen können.


    Sechs ist so die Grenze, da fängt langsan die Kontrolle an ;)

    Ehre und Robustheit !

    Einmal editiert, zuletzt von geronimo ()

  • Werd ich mir anschauen als Fixed Blade Variante. Hab meinen Kids das Opinel Kinderklappmesser mit Kunststoffgriff und Drehsicherung besorgt. Macht einen guten Rindruck und wird jetzt erst mal für leichtes Holzrasieren und primär zum Essen genutzt, um ein Gefühl zu bekommen, was eigenes Messer bedeutet und an Spannbreite bietet.

    Die TF Sucht ist zu Ende!

  • Klasse, das bekommt unser Kleiner! Was ich sehe, gefällt mir von vorne bis hinten. Kann das sein, dass das Schnitzel UNU das einzige Kindermesser mit vernünftiger Kydex ist?
    Für die Große gab es gerade erst ein Messer von Linder, welches sie wiederum Mora vorgezogen hat. Ihr gefällt das zwar besser so klassisch mit Horngriff aber die Lederscheide ist eher traurig, wobei man aber auch den Preis des Messers im Auge haben muss. Für etwas über 20 Euro kann man keine punzierte super Lederscheide erwarten.


    Junior quält sich noch bei der Farbe. Aktuell führt grün vor blau :)


    Off topic:
    Ich wusste gar nicht, dass es ein Opinel Kindermesser mit Kunststoffgriff gibt. Unsere Große hat eins in Holz (natürlich pink), das hat schon ganz schön gelitten (Waldboden, zu lange feucht ...).
    Junior hat noch das kleine Victorinox Kindermesser. Das gefällt auch.

  • Dischu, das Opinel mit Kunststoffgriff (und Pfeife bei einigen Versionen) haben sie auch erst lange nach der Holzversion aufgelegt.
    Mit den Dingern macht man aus meiner Sicht nichts falsch, auch wenn sie nur der Ausgangspunkt für schrittweises weiteres Ausrüsten sind.
    Preisgünstig (sowas wird ja gern mal verloren...), mit dem Drehring sicherer als Slippies, farbenfroh (insbesondere eben auch prinzessinnenrosa zu bekommen :) ) und später - wenn eben doch nicht verloren - auch noch gut als Brotzeitmesser einsetzbar und damit nicht nach dem spitzeren Kindermesser oder zusätzlich zu nem Fixes "überflüssig"....

  • Für ganz kleine ist schnitzen sowieso nichts, weil sie einfach nicht die Kraft dafür haben und dann viele Aktionen sehr unkontrolliert sind. Ganz kleine Schnitzer lehnen wir auch inzwischen bei unserem Schnitzangebot ab, weil man wirklich nicht darauf aufpassen kann und die oftmals motorisch das nicht bewerkstelligen können.


    Sechs ist so die Grenze, da fängt langsan die Kontrolle an ;)

    Ja, für Euer Angebot ist das sicher zutreffend. Da würde ich auch keine kleineren Kinder haben wollen, wenn ich die Verantwortung trüge.


    Meinen Sohn konnte ich aber ganz gut einschätzen, es gab immer eine 1:1-Betreuung und viel mehr als ein Stöckchen anspitzen (für das Würstchen am Lagerfeuer) hat er auch nicht gemacht. Das ging, wie gesagt, auch schon mit 4,5 Jahren.


    Grüße
    Alex

  • Jo, das Problem sind meist aber nicht die Kinder, sondern die Eltern, die unbedingt wollen, das ihr 3 Jähriger schnitzt und sie die Kinder dann bei uns parken ;)

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