Kurz-Review: Helikon-Tex Claymore Bag

  • Nach 17 treuen Jahren hat sich meine alte Fjällräven Vintage Shoulder Bag verabschiedet, da musste passender Ersatz her.

    Die Wahl viel, auch dank bereits vieler positiver berichte online, auf die HelikonTex Claymore.


    Wer Lust hat, schaut sich mein Pack-Video an:

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    Die Helikon-Tex Claymore Bag ist im Vergleich eine recht kompakte, aber dank guter Organisation, sehr vielseitige Schultertasche mit einem Fassungsvermögen von etwa 4,5 Litern. Das ist weniger als die Hälfte der 10 Liter, die die Fjällräven hatte.

    Sie besteht aus robustem 500D-Cordura, ist sauber verarbeitet und orientiert sich, wenn wunderts bei dem Namen, optisch an den klassischen militärischen Claymore-Taschen.


    Besonders passend für meine Zwecke ist die Organisation:

    Mehrere Innenfächer, zwei große Fronttaschen mit Gummizug und Klettverschluss sowie seitliche MOLLE-Flächen bieten entgegen den eigentlich schmalen 4 Litern Fassungsvermögen erstaunlich viel Stauraum. Selbst eine größere finnische Trinkflasche lässt sich unterbringen, obwohl die Tasche insgesamt relativ flach und kompakt bleibt.


    Im Alltag kommen jetzt erst die Erfahrungen, was sich aber schon sagen lässt:

    Sie eignet sie sich gut als EDC-Tasche, für kurze City-Ausflüge oder Tages-Reisen. Der Schultergurt ist simpel und funktional, ein Polster fehlt, daher könnte es bei schwererer Beladung etwas unkomfortabel werden. Wird sich zeigen.



    Fazit: Für mich eine robuste und durchdacht aufgeteilte Schultertasche für alle, die kompakte Abmessungen mit guter Organisation verbinden möchten. Für leichtes EDC und Tagestouren ist sie bei rund 40€ Kaufpreis eine klare Empfehlung; wer viel Ausrüstung oder einen Laptop transportieren möchte, sollte aber eher zu einem Rucksack greifen.

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    Nach sechs Wochen kann ich sagen, guter Kauf.

    Ich habe ein Shoulder-Pad nachgerüstet, eine Tool Pouch S für das Victorinox Spirit angebaut (auch wenn momenat ein Leatherman rebar drin wohnt).


    Tragekomfort wie erwartet gut, wenn man die Tasche nicht überlädt, was auf Grund der knappen Größe eh nur bedingt möglich ist.

    Wie ich eine Regenjacke an den unteren Molleschlaufen für den kommenden Herbst anbringe, da kau ich noch drauf rum.

    Die Oasis hat Platz gemacht für eine 0,5 L Platypus, bei den jetzigen Temperaturen für mich ausreichend.

    An der Verarbeitungsqualität kann ich, bis auf eine Mini-Fehlstelle am Klett (siehe Video) nur Gutes sagen.

    Der Rest der Bestückung ist um einen kleinen Regenschirm und ein Motorola TLKR (Handgurke) ergänzt worden.


    Schön untaktisch, da kaum Molle und damit unauffällig und sozialverträglich im Alltag, so stell ich mir das vor.


    Klare Kaufempfehlung meinerseits.

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