Ich hoffe, dass Du uns Dein Modell 14 noch zeigst.
andre
Ich hoffe, dass Du uns Dein Modell 14 noch zeigst.
andre
Ein weiteres Messer welches von Soldaten und Polizisten verwendet wird, das „Orca“ von Böker. Bei Pohl „Messer deutscher Spezialeinheiten“ ist ein „Orca 2“ als privat beschafftes Messer eines Soldaten zu sehen. Weiterhin zeigt das Buch eine abgeänderte Version des „Orca 2“ für das SEK Hessen.
Das von mir gezeigte ist das „Orca 1“. Habe mir einst dieses Messer gekauft, da ich das „RescDivTool“ in meiner Arbeitstasche durch ein vielseitigeres Messer ersetzen wollte und da ich nicht tauche, habe ich mir auch die Scheide des Modells 2 besorgt. Allerdings hat das „Orca“ bis heute nicht das „RescDivTool“ ersetzt.
andre

Alles anzeigenEs gibt haufenweise Threads zur Verwendung in Vietnam durch meist hochrangige Soldaten wie die Generale Moore oder Westmoreland...
Beispielsweise:
http://www.knifenetwork.com/fo…thread.php?t=67149&page=3
http://www.usmilitariaforum.co…all-model-1-westmoreland/
Und hier mal beispielhaft ein Link zu einem Thread über "Randalls in Service"...
http://www.knifetalkforums.com…bb=showflat&Number=114955
Meins war übrigens kein "echtes" Randall, sondern ein Klon, wenn auch ein guter: Das BJ 1-7 Commando Handle, ein sehr gutes Messer...
Leider besitze ich (noch?) kein Randall-Original, obwohl man ja "eigentlich" irgendwann in einem Leben mit Liebe zu klassischen Tactical Knives mal eins haben sollte, wenn man es kohlemäßig hinbekommt...
Danke für die links. Sind mir bisher noch nicht über den Weg gerutscht.
Bei Randall-Messern ist es ja nicht nur der Preis sondern auch die Wartezeit die den Besitz echt schwierig gestalten.
andre
Möchte an dieser Stelle nochmal auf Messer von Randall zurückkommen. Randall-Messer wurden ja schon von Micha und in besonders schöner Art und Weise von Daywalker erwähnt und gezeigt. Messer von Randall erfreuen sich ja seit der Zeit des Zweiten Weltkrieges einer großen Beliebtheit bei Angehörigen der Streitkräfte insbesondere natürlich bei den US-amerikanischen. Zu Zeiten des Vietnamkrieges war die Nachfrage so stark, dass Randall für die Modelle 14, 15 und 18 Klingen in Solingen fertigen ließ. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass diese Messer aufgrund des hohen Preises nur bei wenigen oder besonders messeraffinen Soldaten in die Ausrüstung gelangten, entsprechend rar also auch hier wieder die Bildquellen.
Bei Pohl „Messer im Kampfeinsatz“ findet sich ein Modell 14 vermutlich bei einem Angehöri-gen der SEALs. Im Buch „Taktische Einsatzmesser“ desselben Autors, finden sich ein Modell 15 bei einem Angehörigen der SFs und ein Modell 2 bei einem Marine. Für diese beiden Messer verweise ich auf Daywalkers Beitrag, der einige wunderschöne Exemplare dieser Modelle zeigt.
In der Ausgabe Nummer 1 der „NAM“ fand ich noch ein Bild welches wohl ein Modell 12 zeigt. Ich hoffe, dass Daywalker den Thread noch um ein Bild des Modells 12 ergänzen kann.
Andre

Interessantes Messer und wenn ich an mein Schlieper GEK denke wird dieses wohl genauso gut seine Aufgaben erfüllen.
Spannend auch die Aussagen zu den einzelnen Konzepten des größer oder kleiner machen des Messers bzw. der kompakteren Gestaltung.
andre
Wo finde ich die Auktion?
andre
Komme nochmal, nach Daywalkers schönen Vorstellungen, auf Messer von Chris Reeve zurück. Hier im Forum und auch sonst im Netz, findet sich ja einiges zu den Messern die aus der Zusammenarbeit von Reeve und Harsey entstanden. Einige dieser Modelle, zum Beispiel „Green Beret“ und „Pacific“, sollen ja wohl Messer sein, die in den SFGs genutzt, respektive als Anerkennung vergeben werden. In der K-ISOM Spezial 1/2015 fand ich ein Bild, welches einen SF-Angehörigen, mit wahrscheinlich einem solchen Messer zeigt. Da auf dem Bild nur der Griff bis Beginn der Scheide zu sehen ist und das Bild, im Detail, auch noch etwas schwer erkennbar ist, wage ich nicht zu sagen um welches Modell es sich handelt. Meine Vermutung ist; „Green Beret“.
Andre


Ein weiteres Messer welches offizielles Messer der Navy Seals sein soll, dass SOG 2000. Bei Pohl „Messer im Kampfeinsatz“ findet sich dieses Messer, wohl als privat beschaffter Ausrüstungsgegenstand, bei einem Angehörigen des Jägerbataillons 25 des ÖBH. Auch könnte dieses Messer bei einem BuWe Fallschirmjäger in der K-ISOM 5/2017 zu sehen sein.
Ich bilde mir auch ein, in einem Buch über das Jagdkommando/ÖBH, wahrscheinlich aus dem Motorbuchverlag, dieses Messer als Teil einer Tauchausrüstung gesehen zu haben.
Die Verwandtschaft mit dem SOG Bowie aus Zeiten des Vietnamkrieges ist meiner Meinung nach unverkennbar.
Anbei noch ein Auszug aus einem Werbeflyer von SOG der mittels Google übersetzt wurde:
„Das Messer ist vielleicht die mit Spannung erwartete und dramatisch neue feststehende Klinge, die seit Jahren auf dem Markt ist. Es ist jetzt ohne Änderungen für den zivilen Markt erhältlich. Sie können sich auf diesem erstaunlichen Messer sicher sein, dass die SEALS ihre Hausaufgaben gemacht haben ... also müssen Sie nicht.“
andre

Sehr schönes Set. Basiert das Messer auf einem zeitgenössischen Original oder ist es eine freie Interpretation?
Einem Pfriem würde ich Dir sehr gerne abnehmen. Es reizt mich nämlich schon eine ganze Weile das mittelalterliche Essen mit Messer und Pfriem mal zu probieren.
andre
Danke mighty bob für die interessanten Ergänzungen zu Benchmades "Nimravus".
andre
Ich finde, dass das Messer eine wirklich sehr schöne Arbeit ist. Die Bilder am Mann würden auch sehr gut in den Thread zu den Messern von Spezial und anderen Einheiten passen, da sie einmal mehr ein Beleg für die Vielfalt und Beschaffungswege sind.
Danke also für die Vorstellung des Messers und die Einsatzbilder.
andre
Danke für die Hinweise zum Nimravus.
Mighty Boy, kannst Du bitte sagen über welchen Weg Du das Messer bezogen hast und was es für Griffschalen hat?
andre
Während die bisher meinerseits gezeigten Messermodelle ja alle als dienstlich gelieferte bezeichnet werden können, werde ich mich jetzt etwas in die Grauzone begeben. Soll also heißen, dass es jetzt um Messer geht die vielleicht eingeführt wurden, aber sichere Belege sind nicht wirklich vorhanden und um Messer die bei Angehörigen von Spezialeinheiten belegt sind, aber bei denen wohl eher eine private Beschaffung anzunehmen ist. Da dies ja eine wirklich schwierige Materie ist, wäre ich für sachdienliche belegbare Hinweise dankbar.
Beginnen soll es mit Benchmades „Nimravus“. Laut Pohl „Messer im Kampfeinsatz“ gibt es für dieses Messer eine Versorgungsnummer und damit ist es möglich, dass es offiziell in den Streitkräften der USA verwendet wird und selbstredend ist auch ein Belegbild dabei. In der K-ISOM 4/2009 findet sich ein „Green Beret“ mit dem Nimravus. Weiterhin ist es möglich, dass das Messer in der Kommando-Mission 1 bei einem US-Army Ranger und in der K-ISOM 1/2012 bei einem SWAT-Angehörigen zu sehen ist.
Das von mir gezeigte sollte aus der Anfangszeit dieses Messers stammen und wurde im Handel erworben.
andre

Das SOG-Bowie, ein Messer welches an Angehörige des MACV-SOG ausgegeben wurde. Das Messer als auch das MACV-SOG wurden ja in diesem Thread, als auch in anderen Beiträgen, schon des Öfteren angesprochen und bedürfen daher wohl keiner weiteren Erläuterung. Dass es bei diesem Messer extrem schwierig ist Belege zu finden, ergibt sich ja schon aus der Spezifik der damit ausgerüsteten Einheiten. Bei Pohl „Taktische Einsatzmesser“ findet sich je ein Bild für Bowie und Recon. Auch die ersten Commerative-Bowies wurden bereits, wohl für die 5th SFG, während des Vietnam-Krieges produziert. Die sogenannten SOG-Messer, SOG steht dabei nicht für die gleichnamige Firma, Bowie, Recon und SCUBA-Demo (zu Recon und Scuba siehe Michas Beitrag) sind auf jeden Fall ein interessantes Stück Militärgeschichte. Vielleicht noch am Rande erwähnt, bei Boger „Elite- und Spezileinheiten“, meins ist die dritte Auflage von 1992 erschienen beim Motorbuchverlag, wird ein Bild mit 12 als Special Force Messer bezeichneten Stücken gezeigt. Dort wird das Bowie, ein graviertes Messer, als Special Forces GI Messer bezeichnet und es steht geschrieben, dass das Messer speziell für die 5th SF-Group in Okinawa hergestellt wurde.
Die von mir gezeigten Bowies sind ein SOG, gekauft Anfang der neunziger Jahre, und zwei von Böker vertriebene. Allen ist gemeinsam, dass sie sogenannte Commeratives sind.
andre


Nun zum berühmtesten Militärmesser aller Zeiten dem MK 2. Dieses Messer wurde während des Zweiten Weltkrieges beim Marinecorps und der Navy eingeführt. Bis in die heutige Zeit lassen sich Belege für eine Verwendung finden. Ob das Messer heute allerdings noch dienstlich ausgegeben wird ist mir nicht bekannt erscheint aber fraglich. Ich denke, dass mit Einführung des OKC 3S das KA-BAR beim Marinecorps eigentlich überflüssig wurde und bei der Navy wahrscheinlich schon eher (siehe MK 3). Das es aber auch heute noch von Solda-ten verwendet wird ist bei Pohl „Messer im Kampfeinsatz belegt. Auf meiner Suche nach Belegen musste ich auch wieder feststellen, dass Bilder in der Literatur, die Soldaten mit die-sem Messer zeigen, nicht üppig gesät sind. Die Zeitschrift „NAM“ erwies als die größte Fundgrube. Also ich fand dieses Messer bei:
- Hartmut Schauer „US Navy Seals“
- NAM Ausgabe 1, 8, 10, 12, 16, 21, 23, 34 und 40
- Pohl „Messer im Kampfeinsatz.
Das berühmte Foto des Hissens der Flagge auf Iwo Jima findet sich natürlich auch noch und ist ein schöner Beleg.
Erwähnenswert finde ich noch, dass Kevin Lyles in „Vietnam: US Uniformen der Bodentrup-pen“ darstellt, dass es sich bei den Messern mit braunem Griff und brauner Scheide um sol-che handelt die aufgrund eines Vertrages aus den vierziger Jahren geliefert wurden und bei den Schwarzen um solche denen ein Vertrag aus den sechziger Jahren zu Grunde liegt.
Die gezeigten sind ein KA-BAR und ein Camillus beide gekauft in den neunziger Jahren.
andre

Ich möchte wetten, daß das Buckmaster auch im Einsatz war.
Ich glaube dieses Messer, sogar in der silbernen Variante, mal in einem Film über die Navy Seals gesehen zu haben. Habe aber bis dato keinen Beleg mehr gefunden.
andre
Erstmal danke für die Hinweise zum M3. Mal schauen was sich noch finden lässt.
Ein weiteres amerikanisches Messer aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges das V-42. Diese Messer gingen wohl bis auf wenige Ausnahmen an die „First Special Service Force“. Bei dieser auch als „Black Devils“ bezeichneten Einheit handelte es sich um ein kanadisch-amerikanisches Gemeinschaftsprojekt.
Das V-42 wurde nur in einer Stückzahl von circa 3000 hergestellt. Einzige Quelle die ich fand ist das Visierspezial „Militärmesser“.
Das von mir gezeigte ist aus moderner Produktion von Böker.
andre

[quote='Micha M.','index.php?page=Thread&postID=858848#post858848']Angeblich war übrigens einer der Gründe für die Wahl des M3, daß es im Vergleich mit dem als "KA-BAR" bekannten USMC Fighting Knife preisgünstiger und ressourcenschonender herzustellen war.
Man lernt übrigens nie aus ![]()
Ich besitze über 30 Jahre ein 3rd Pattern Fairbairn Sykes und war immer der Meinung, der Wechsel vom rautierten 2nd Pattern zum geringelten 3rd Pattern hätte auf Erfahrungswerten und Verbesserungswünschen der Anwender beruht, meinetwegen dem Wunsch nach einem etwas volleren Griff.
In Artikeln von Wilkinson-Experten habe ich in den letzten Tagen dann wiederholt gefunden, daß im Gegenteil die Herren F&S gar nicht amused über den Wechsel waren, der nicht auf Anwenderwunsch erfolgt sei, sondern schlichtweg zum Sparen von Metall-Ressourcen (den 3rd-Pattern Griff kann man aus billigeren Metall-Legierungen gießen) und zur Reduzierung der Herstellungskosten.....
Das ist eine zusätzliche Bestätigung für einen Blickwinkel, den wir hier schon hatten: Nicht immer ist das Ordonnanzmesser, auch nicht das von SEen, qualitativ ein Optimum, sondern oft einfach auch eine preisgünstige Lösung ![]()
Das Messer wurde - wie ja auch das USMC-Knife - von diversen Firmen hergestellt, neben Camillus vor allem auch von Ontario, aber übrigens auch vom US-Zweig von Böker.
Hier mal eins von Ontario zum direkten Vergleich...
Wenn man Wolfgang Michel "Das Fairbain-Sykes Kampfmesser" folgt findet sich dort ein Zitat in dem Fairbairn das Dritte Modell sogar als "bedauerliche Katastrophe" bezeichnete.
andre
An dieser Stelle das US M 3 Messer. Dieses Messer wurde während des Zweiten Weltkrieges an Einheiten der US-Army ausgegeben und ist Ahnherr der später folgenden Bajonette. Es sollen, der mir vorliegenden Literatur nach, wohl 2,5 Millionen Stück während des Krieges produziert worden sein. Trotz dieser doch erheblichen Anzahl, fand ich bisher nur ein Bild welches den Einsatz in der US-Army belegt. Das Bild ist bei Terry White „Eliteverbände der Welt“ zu finden und zeigt laut Untertitel amerikanische Fallschirmjäger kurz vor Erreichen ihrer Absprungzone in der Normandie. Micha hat mir noch einen link geschickt der dieses Messer ebenfalls bei einem GI zeigt, danke nochmals. Leider sind Belege im Netz ja nicht unbedingt beständig, sodass ich mich lieber auf Literatur beziehe.
Einfacher war es die Verwendung des Messers bei der französischen Fremdenlegion zu be-legen. Hier war Yers Keller mit seinem Buch „Die Fallschirmjäger der Fremdenlegion“ sehr hilfreich, da sich anhand des Buches eine Verwendung von Indochina bis Kolwezi belegen lässt. Die K-ISOM Spezialausgabe Nummer 6 lässt sogar Raum für die Vermutung, dass das Messer auch noch deutlich länger verwendet wurde. Weiß jemand bis wann eine Verwen-dung bei der Legion erfolgte oder ob es noch verwendet wird?
Auch eine Verwendung beim britischen SAS während des Weltkrieges ist nicht auszuschlie-ßen. Bei Peter Mcdonald „SAS im Einsatz“ finden sich zwei Bilder die meiner Meinung nach das M 3 zeigen.
Das von mir gezeigte ist von Camillus und Anfang der Neunziger gekauft. Auf dem Knauf findet sich ein Stempel in Form einer explodierenden Granate.
andre

Die offizielle Bezeichnung M 1963 kannte ich gar nicht.[/quote]
Auf diese Bezeichnung nagel mich bitte nicht fest. Ich habe sie aus dem Visierspezial übernommen. Zumeist wird das Messer nur als" aircrew survival Knife" bezeichnet.
andre