Ich kann mich nur zur Striker HT äußern und die ist für den ihr zugedachten Einsatzzweck nicht brauchbar. Sie ist bequem und das war es dann auch schon wieder. Getragen habe ich die Hose knapp drei Jahre (bin mir nicht mehr ganz sicher) und genutzt wurde sie ihrem Einsatzzweck entsprechend. Nämlich auf der Schießbahn und im Einsatz; also im richtigen Einsatz und nicht Airsoft/Paintball oder Urban Survival. Das wird jetzt kein Flame oder Hateposting, sondern ich sage nur, was mich an der Hose stört. Ganz oben angefangen:
Die Eingriffe der beiden Hosentaschen sind zu eng, hoch und falsch geschnitten. Wenn man einen Plattenträger/Kampfmittelweste trägt, kann man nicht mehr in die Tasche greifen, weil man "von oben" reingreifen muss. Besser wären Hosentaschen die so geschnitten sind: https://images-dynamic-arctery…SV-MultiCam-Side-View.jpg oder gleich so: https://www.asmc.de/media/image/ee/f4/14/17402-4.jpg Das "Netzfutter" in den Hosentaschen (ich bezeichne das jetzt einfach mal so) kann man sich sparen. Einmal was spitziges transportiert und bzw. etwas doof reingeschoben und dann war es das mit was in die Tasche stecken; es sei denn man braucht es nicht mehr:
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Nähen fällt flach, da es immer wieder einreißt. Evtl kann man das beheben indem man einen Flicken einsetzt, aber das habe ich nicht getestet. Für etwas "gröbere" Messer (in meinem Fall das Benchmade 810 Contego) ist die Hosentasche auch ungeeignet, da der Stoff zu dünn ist und durch das überstehende Ende des Griffes ab-/durchgewetzt wird. Durch den Schnitt der Hosentasche rutscht das Messer auch manchmal Richtung Schritt und das wird dann beim Abhocken unangenehm. Verstärkungen an der Naht gibt es ebenfalls nicht. Helikon-Tex hat eine Verstärkung der Naht und bei 5.11 sind einige Hosentaschen so geschnitten: https://www.511tactical.com/me…69/055/74369_055_07v3.jpg Meine LMSG und 5.11 trage ich seit Jahren mit diesem Messer und da gibt es keine Abnutzungserscheinung; meine Striker HT sieht so aus:
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Die Eingriffe der Seitentaschen sind wie bei sehr vielen Hosen viel zu eng geschnitten. Kniend kann man nicht mehr schnell auf darin untergebrachte Utensilien zugreifen; mit Handschuhen schon mal gar nicht. Gleiches gilt für die "kleinen Gear Taschen" die vorne mittig an den Oberschenkeln angebracht sind. Wenn man darin ein Messer unterbringt, das keinen Deep-Carry-Clip hat, dann drückt sich das überstehende Ende des Messers beim Abhocken/Knien in den Oberschenkel. Magazine für Kurzwaffen habe ich darin genau einmal transportiert und wer mal auf zwei P8/P12 Magazinen lag, wird das verstehen. Ich muss aber auch dazu sagen das die Taschen auch nicht für Magazine gedacht sind, von daher war das eher eine Form von latentem Masochismus in Verbindung mit "ah.. des geht scho.." (Lernen durch Schmerz).
Die Nähte an sich sind sehr gut, aber durch die schmalen Seiten der Reißverschlüsse kann man sie nur schwer nähen; problematischer sind da schon die "Abdeckflügel" (sry für die bekloppte Beschreibung). Die sorgen zwar wirklich dafür, das die Reißverschlüsse nicht mit Dreck eingesaut werden, allerdings bleiben die auch mal zwischen den Zähnen hängen und verklemmen. Das passiert dann einige Male und dann geht die Naht unten auf und sieht dann so aus:
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Auf dem Bild sieht man auch das die Naht im Schritt aufgegangen ist, aber das schiebe ich mal unter normalen Verschleiß.
Problematischer sind da schon die Dehneinsätze; die halten zwar relativ lange, aber wenn sie mal einen kleinen Riss haben, dann wird der sehr schnell größer:
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Und für diejenigen die mit "das kann man nähen" ankommen: Das ist eine Kampfhose und wenn ich damit längere Zeit unterwegs bin, dann kann es schonmal passieren das ich mehrere Tage nicht dazu komme es zu nähen.
Zu den Kniepolstern: Die sind hervorragend! Solang sie nicht kaputt gehen. Die Reißverschlüsse, in die man die "Tactical Knee Pads" (also die weichen Teile" einschiebt, zwicken sich immer wieder mal mit der inneren Netztasche, in der die Kniepolster liegen und schädigen den Stoff. Das hat dann den Nachteil das er einreißt und sich der Riss sehr schnell vergrößert.
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Außerdem strapaziert man die Netztasche auch noch jedesmal wenn man die Hose anzieht. Das eigentliche Problem ist die Tatsache, das man den Reißverschluss auch gerne mal offen lässt, damit die Luft zirkulieren kann; das ist ja auch der Sinn von dem Ganzen. Witzig wird es nur, wenn man dann mal schnell in tiefste Gangart geht und man dann erstmal drei Pfund Sand und die dazu gehörenden Käfer/Spinnen aus der Hose und den Schuhen popeln muss. Meine Knieschonertaschen sehen so aus:
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Der Außenstoff der Kniepolster ist in meinen Augen unkaputtbar. Ich lag damit auf Sand, Kies, Schotter, Steinen, Holz, .. und der ist noch immer nicht defekt.
In die "Arschtaschen" habe ich auch nie was geschoben, da diese ebenfalls viel zu eng sind. Die Unterschenkeltaschen hab ich persönlich nie genutzt, da es mich beim gehen/laufen stört wenn da was drin ist. Der Reißverschluss am Hosenstall ist zu klein/kurz. Man kann ihn zwar in beide Richtungen öffnen, aber das ist trotzdem noch viel zu wenig.
Wie sich die Hose macht wenn man sie im privaten/zivilen Einsatz trägt, kann ich nicht sagen; da wird sie vermutlich sehr lange halten. Gleiches gilt für gelegentliche Einsätze, aber für den "militärischen Dauereinsatz" ist die komplett unbrauchbar. Das bezieht sich auch nur auf die Striker HT; zu den anderen Hosen werde ich mich nicht äußern, da ich die nicht kenne/besitze. Meine Striker HT hab ich entweder laut Herstellerempfehlung gewaschen oder in die Feldwäscherei gegeben und die hat bis jetzt keine Verfärbungen.