Beiträge von NicoColt1911

    Hi,


    ich möchte mir in nächster Zeit ein neues Schärfsystem zulegen. Ich möchte ein "guided sharpening System" haben, also eines bei der der Schleifstein über das Messer geführt wird. Erfahrungen diesbezüglich habe ich nur mit einem Chinesischen Edge Pro Apex und einem Uralt-Lansky-Set gemacht. Beides war eher ernüchternd.


    Ich habe bereits mehrere Schleifsteine und einen Sharpmaker - diese Art des Schleifens interessiert mich aber einfach und ich würde es gerne mal ausprobieren.



    Jetzt bin ich mir noch nicht ganz sicher welches System ich mir zulegen soll. Ich tendiere aber zum KME. Was mir daran gefällt ist, dass es vergleichsweise kompakt und transportabel ist und vernünftige Steine zu halbwegs erschwinglichen Preisen bietet. Außerdem gibt es das System seit >10 Jahren. Das ist finde ich auch ein Vorteil, weil man wahrscheinlich auch in ein paar Jahren noch Ersatz- und Erweiterungsteile bekommt. Der größte Nachteil ist laut diverser Berichte die faktisch vorhandene Beschränkung auf 16-25cm Klingenlänge die man gut schleifen kann, bevor es sehr unpraktisch wird. Diese wäre für mich kein großes Problem. Mein größtes Küchenmesser hat 21cm Länge. Küchenmesser schleife ich ohnehin lieber auf japanischen Wasserschleifsteinen freihand. Meine meisten anderen Messer liegen bei 6-12cm Klingenlänge. Das passt also.


    Trotzdem würde mich interessieren, welches System ihr empfehlen würdet.


    Ebenfalls interessant fand ich folgende Systeme (die ich aber aus angegebenen Gründen nicht so gut wie das KME finde):


    -Wickededge (sehr teuer, mittelgroß)
    -Edge Pro (sehr teuer, mittelgroß)
    -Edge Pro Apex (mittelgroß, Originalsteine okay - ich finde KME trotzdem insgesamt besser)
    -Hapstone V7 / M2 (nicht in der EU erhältlich, mittelgroß bis groß, Originalsteine mittelmaß, neue Steine kosten vergleichsweise viel)
    -Kazak PRO (nur aus Polen zu beziehen, sehr unbekannt, sehr groß, Originalsteine???)
    -TSProf (nur aus Russland zu beziehen, sehr teuer, groß)

    Was ich ehrlich gesagt nicht verstehe: § 42a konform bei AXIS-Lock? Wie soll das denn gehen? :)


    Was Stabilität angeht: Ich denke das geht schon. Das Messer ist nicht übermäßig groß, der Griff ist stabil. gibt ja einige Designs ohne Liner. Man sollte mit dem Ding nicht versuchen irgendwas aufzuhebeln, aber zum Scheiden taugt es.


    Zu Cuscadi: Natürlich bieten die Scales an?! Gibt jedenfalls schon diverse Fotos auf Instagram. Vielleicht einfach mal anschreiben.




    Das Bugout trifft auch meinen Geschmack haargenau, nur die Preis-Leistung finde ich miserabel. Für 100Eur weniger bekommt man das Kershaw Skyline mit nahezu identischen Maßen. Es hat einen schlechteren Stahl und keinen Deep-Carry-Clip, ansonsten sind die G10 Griffschalen wesentlich robuster, es neigt nicht zum Klingenspiel und der Hohlschliff schneidet weiches Material (also so ziemlich alles alltägliche außer Holz) besser. Beim Griff bin ich mir nicht sicher welches Messer ich besser finde. Das Skyline liegt sicherer in der Hand, das Bugout dafür universeller.


    Da ich kein Sammler bin (bzw mich gegen das Sammel -Virus erfolgreich zur Wehr setze :P) schwanke ich noch welches der beiden Messer ich behalte.


    Für das Skyline kann man sich von KAI gratis deep carry pocket clips kommen lassen. Es gibt Modelle mit drei Bohrungen, wo zwei Bohrungen genau passen. Das überstehende Teil kann man einfach abzwicken.

    Kategorie dünnes Kydex und absolutes Glücksspiel.


    Mein erstes RED v2 hatte eine super Kydex. Halt dünnes Material (ich bin da ambivalent, bei kleinen Messern finde ich dünnes Kydex durchaus cool, beim RED v2 hätte es gerne 2mm Kydex sein dürfen) aber da wackelte nichts. Schön stramm, trotzdem mit Daumendruck raus usw.. Note: 1-. Leider hatte das Messer ein anderes Problem (insbesondere Griff mit Ausbrüchen im G10). Habe es dann zu Bastinelli geschickt und ein nagelneues von ihm persönlich ausgesuchtes erhalten. Leider hatte dass eine sehr, sehr schlechte Kydex: Saß super locker drin, auch mit heiß machen und Andrücken konnte man da nichts retten. Die taugute maximal um das Messer darin in der Schublade zu lagern. Note: 4-.


    Hat Blackjack Knives eigentlich einen Katalog / eine Homepage? Dieses Teil scheint ja dem Randall Model 28 recht nahe zu kommen, das wäre schon interessant. Aber wahrscheinlich gibt es anders als bei Randall keine anderen Griffvarianten? Ich hätte eigentlich gerne ein 42a konformes Model 14 Attack - beim 28er könnte man das wenigstens einen "double hilt" anbauen lassen. Ranger grip und full tang construction hat das ja schon ab Werk.

    Ich habe bisher immer am nächsten Werktag was gehört. Einmal habe ich aber auch gar keine Antwort erhalten, dafür drei Tage später das Ersatzteil im Briefkasten.


    Allerdings sind meine Erfahrungen mit der Reaktionszeit bei den Italienern wechselhaft. Vielleicht ist gerade viel zu tun oder die gute Frau ist im Urlaub - dann dauert es halt etwas länger. War bei mir bei Lionsteel genau so. :)

    Ja das hier klingt schon so ein bisschen nach. "Wir wollten Geld verdienen, haben geguckt und gesehen dass Messer gut gehen, also bauen wir jetzt halt Messer. Läuft."


    Schon klar - die wollen alle Geld verdienen, aber wenn man sich z.B. Videos von Bastinelli oder die Extrema Ratio Factory Tour anschaut, mit Voxnaes bei Instagram chattet oder mit Lionsteel-Gianni per Mail korrespondiert hat merkt man, dass die alle Messer lieben und stolz auf ihre Produkte sind.

    Die neuen Le Bowies sind von der Verarbeitung her echt gut - zumindest die, die ich in der Hand hatte. Alle Kanten schön rund, trägt sich ausgezeichnet - der Anschliff war ja schon bei der V1 gut. Die Kydex ist extrem dünn. Das strahlt einerseits nicht viel Haltbarkeit und Qualität aus, andererseits aber trägt sie gar nicht auf und schließtlich steckt nur ein sehr zierliches Messerchen in ihr. Unterm Strich würde ich zwar etwas Haltbareres vorziehen, aber grottenschlecht finde ich sie nicht.


    Danke X(
    Jetzt kann ich mir auch noch eine Uhr kaufen :D 8)


    SRP513K1 Oder SNZG13K1


    Grüße
    Kostas



    Ich habe gerade nochmal nachgesehen und muss die Aussage etwas revidieren: Das 4R36 hat Handaufzug und einen nicht durchlaufenden Sekundenzeiger wie hochwertige Uhrwerke, ist aber der Nachfolger vom 7S26, das qualitativ unterhalb des 7S36 ist.


    Um es kurz zu machen: Ich denke es spielt kaum eine Rolle. Man liest in älteren Beiträgen was von mehr Abweichung beim 4R36 (was sein könnte, weil das 7S36 wirklich zwei Steine mehr hat) und davon, dass der Handaufzug die Uhr bei häufiger Nutzung kaputt machen kann (wird wohl auch darauf an kommen WIE man ihn benutzt).


    Kurzum: Design entscheidet.