Guten Tag,
Micha, Du bringst mich wahrhaftig dazu etwas zu schreiben.
Nach allen taktischen Klingen über die wir uns schon unterhalten haben ziehst Du jetzt, nein, kein Kaninchen, sondern ein Laguiole aus dem Zylinder. Das ist mitnichten, oder "mitneffen", kein Vorwurf, ich genieße auch gerade etwas hochprozentiges aus Tennessee und nicht von Islay.
Also französisch, eigentlich ist ein Mirabell aus Metz auch aus wohlschmeckenden Früchten gemacht anstatt aus Mais oder Gerste, die ja bekanntlich im Rohzustand nicht an eine Mirabelle rankommen.
Aber zu den Klappmessern, ein Laguiole ist wie ein sauberes und gebügeltes Taschentuch, man
braucht es eigentlich nicht, außer man ist dem Schnupftabak zugetan, aber wenn man im entscheidenden Moment einer den Tränen nahen Dame es anbieten kann, zeigt dies doch den wahren Gentleman.
Wie dem auch sei, das Laguiole ist und bleibt vermutlich eines der brauchbarsten Klappmesser, daß man überall aufklappen kann ohne daß man direkt aneckt.
Ich wollte jetzt etwas zu den Preisen von Laguiolemessern schreiben, das lasse ich außen vor.
Aber, wenn einer ein Laguiolemesser sein eigen nennen möchte und über ein paar Werkzeuge verfügt und ein bisschen Geschick, könnte dieser oder diese -Messerbausatz Mineur- in die Suchmaschine eingeben und unter anderem eine Frau Hermanns finden, die ein gut sortiertes Angebot von Laguiole-Bausätzen aus Thiers führt, und nicht nur diese......
Ansonsten allen einen schönen Sonntag, ich werde mir dieses "Mineur" bestellen und ihm ein paar Horngriffschalen aufsetzen, da schleiche ich schon lange drum herum.
Viele Grüße
Roman