Mal eine kurze Rückmeldung bezüglich Blood Makes the Grass Grow:
Auf jeden Fall empfehlenswert und wenn man die Geschichten im Einzelnen natürlich nicht nachprüfen kann, so ist der Autor "Mike Peshmerganor" als norwegischer Kriegsfreiwilliger sehr wahrscheinlich authentisch - auch wenn er aus verständlichen Gründen natürlich anonym bleibt.
Was IS angeht stößt man bei dessen Kämpfern (wie in jedem asymmetrischen Krieg) auf die volle Bandbreite, also von "würde die Rekrutenbesichtigung beim Bund nicht bestehen" bis zum gefährlichen Profi.
Was man in dieser Region und bei der dort vorherrschenden Mentalität wohl allgemein hat ist, dass die durch eine Mischung aus Neid/Missgunst, Profilierungssucht, Korruption und schlichtweg auch Blödheit ständig ihre eigenen Leute fi**en, wovon auch die Kurden nicht ausgenommen sind.
Da kriegt Mike (der ab und an Heimaturlaub macht) bei der Einreise ins Kurdengebiet seine selbst gekaufte Ausrüstung nur gegen Schmiergeld an der kurdischen Grenzkontrolle vorbei - wohlgemerkt als deren Kämpfer.
Und wenn die Nachtwache versucht tagsüber im Schlafsaal zu pennen, wird draußen in der landesüblichen Lautstärke ins Handy geschrien usw.
Das nächste Buch zum Thema, das ich auf dem Schirm habe, ist Defeating ISIS von Malcom Nance.
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