Beiträge von Mc Bain

    Noch eine Frage zum Glock-Messer: Es heißt immer wieder, dass der "Flaschenöffner" dafür gedacht ist, das Messer als Bajonett am Steyr AUG zu benutzen.
    So steht es sogar in Wikipedia.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das funktionieren soll. Hab auch noch nie ein Bild mit dem FM 78 als Bajonett gesehen und meines Wissens ist fürs AUG das amerikanische KCB-Bajonett vorgesehen. Davon findet man auch Bilder.


    Was stimmt denn jetzt?

    Weiter geht’s mal mit dem Kappmesser „Fliegendes Personal“... Weiterhin erfolgte ein Einsatz bei den Fernspähern.
    Puma (Automesser)

    Das Puma als Messer der Fernspäher wird auch in einer Ausgabe des Barett-Magazin aus den frühen 90ern erwähnt, die ich kürzlich gelesen habe.
    Wofür ich bislang noch keine Bildbelege gefunden habe ist die Verwendung des Glock FM 81 (das mit der Säge) bei der GSG9.
    Hab da auf den (wenigen) mir bekannten Bildern immer nur das FM 78 ohne Rückensäge gesehen.


    Und ja, sehr interessanter Thread hier.

    Das Solid Colors im Bereich grün, grau und braun gerade bei polizeilichen SE ein Revival erleben (bzw. nie wirklich weg waren) ist ja nicht neu.
    Aber jetzt bringt TT einige Taschen und Chestrigs in Steingrau-Oliv als Neuheit.


    Die werden das ja nicht einfach so machen. Kommt die alte Bundeswehrfarbe wieder und wenn ja, bei wem?

    Das hier war mein erstes richtiges Messer als Kind in den 80ern. Hat damals so ungefähr 50 DM gekostet. Hab es immer noch und für ein Billigmesser mit Hohlgriff hat es erstaunlich viel ausgehalten. Nur Batoning kannten wir damals noch nicht, sonst wäre es heute wahrscheinlich tot :D


    Die Klinge ist aus dem typischen Stainless Steel dieser Zeit, lässt sich sehr scharf kriegen, ist aber nicht besonders schnitthaltig.
    Nur die Kapsel mit den Überlebensutensilien hab ich nicht mehr.
    Das Bild ist ein Netzfund und das Kondom war in der Originalbestückung nicht dabei.


    Aus heutiger Sicht natürlich schwachsinn und man bekommt besseres Equipment viel leichter an den Mann als in dieser kleinen Kapsel im Messergriff, aber damals war das egal. Gab in der Zeit auch welche, die haben mit solchen Messern ernsthaft Survivaltraining betrieben.
    Meines Wissens wurde das Aitor sogar bei der spanischen Armee ausgegeben.


    Hier also Vasco da Gama. Billigmesser von Frankonia, Hersteller unbekannt

    Heute eher durch Zufall gesehen, dass es das Aitor Jungle King I und II noch gibt. Diese Messer sind jetzt also seit mindestens 35 Jahren auf dem Markt und waren schon immer ein Kindheitstraum von mir.
    Das Jungle King II dazu preislich fast noch ein "Schnäppchen".
    Ab auf die To-Do-Liste damit :D


    Weiß bin ich mir nicht ganz sicher. Es gab mal sandfarbene, die waren so hell das sie auf Bildern teilweise fast weiß aussahen.


    Die mir bekannten Farben wären dann:


    Schwarz
    Sandfarben
    Grauoliv (ÖBH-Version)
    Dark Earth (Braunoliv)
    Battle Field Green
    Grau


    Die letzten drei Farben sind wohl relativ neu.

    Danke für eure Antworten!
    So wie es aussieht, also ohne Säge und in Steingrau-Oliv.


    Ich hab nämlich noch gar kein Glock FM und möchte das dieses Jahr ändern. Weil ich diesbezüglich ein ziemlicher Nerd bin, sollte es aber so eines sein, wie es beim ÖBH ausgegeben wird.
    Nur scheint es in dieser Farbe nicht mehr so leicht erhältlich zu sein. An grün hab ich im Netz jetzt nur das neuere "Battle Field Green" und eine Art braunoliv gefunden.

    Dürfte wohl auch eine Generationenfrage sein, aber bei mir waren es eindeutig die Messer aus Rambo I bis III.
    Für echte Outdoor-Arbeit natürlich nicht wirklich zu gebrauchen, aber die Filme führten dazu das auf Schulausflügen und Wanderungen fast jeder Junge mit einem "Überlebensmesser" am Gürtel rumlief. Auch schon Zehnjährige :thumbup:


    Heute absolut undenkbar.


    Mein erstes war ein "Vasco da Gama" Billigmesser für 50 DM von Frankonia. Später hab ich dann in den Ferien gejobbt um mir ein Aitor Jungle King kaufen zu können.

    Beim Renegade gibt es je nach Ausführung zwei verschiedene Sohlen. Der TF (schwarzes Glattleder) hat eine, die ist brauchbar aber in der Tat kein Gripwunder. Hält dafür recht lange.
    Die "zivilen" Renegades haben eine andere Sohle die nach meiner Erfahrung vor allem im Gelände einen besseren Grip bietet, dafür aber auch deutlich schneller verschleißt.

    "optimales Smockwetter" wäre für mich kalt und trocken.


    Wie haltet ihr das?

    Kommt bei mir auch hin, zumal die von manchen praktizierte Variante mit dem Nässeschutz unterm Smock dazu führt, dass dessen Atmungsaktivität (sofern vorhanden) hinüber ist und das Teil unheimlich schwer wird.


    Was den Smock bei wärmeren Temperaturen angeht kommt es drauf an. Ich hab z.B. von Köhler jetzt drei Smocks und alle drei sind unterschiedlich dick bzw. warm. Oliv (alte Ausführung, nicht der Ripstop) am wärmsten, CCE am dünnsten und leichtesten und der in Pencot Greenzone liegt so dazwischen.
    Aber über 12°C dürfte auch im CCE keinen Spaß mehr machen.

    Hab mir von Kärcher den Akku-Niederdruckreiniger OC3 gegönnt.
    Um diese Jahreszeit habe ich immer extrem eingesaute Stiefel vom Wandern und Gassigehen mit den Hunden und wegen Nachtfrost ist die Gartenwasserleitung abgedreht.


    Als dekadente Alternative zum Wassereimer mit Bürste ist es jetzt der OC3 mit Adventure-Box. Damit man sich was drunter vorstellen kann, setzt ich einfach mal ein Youtube-Video rein:


    https://www.youtube.com/watch?v=aGl92wnbAJs





    Es kommt auf deine Ansprüche an.


    Grundsätzlich muss man zwischen Restlichtverstärkern (mit Infrarotstrahlern) und Wärmebildgeräten unterscheiden.
    Was Infrarotgeräte angeht, bekommst Du in der Preisklasse nichts gescheites.


    Jedenfalls nichts, was ohne zusätzliche Infrarot-Lichtquelle brauchbar wäre und mit der bist Du halt für alle anderen Nachtsichtgeräte, für einige militärische Ferngläser und Zieloptiken und sogar für viele Handykameras sichtbar.


    Wärmebildgerät in deiner Preisklasse wäre das Flir Scout TK. Ob das was taugt? Manche sagen so und manche sagen so.
    Es gilt wohl als gesichert, dass Du mit dem Scout TK einen Menschen auf ca. 200 bis 300 m Entfernung aufspüren (aber nicht mehr unbedingt als solchen identifizieren) kannst.
    Da siehst Du halt ein pixeliges Etwas in der Landschaft mit einer Grafik, die an den Commodore C-64 erinnert.


    Zum Vergleich, die Preisklasse zwischen ca. 1600 und 2000 € schafft das bei weit besserer Bildqualität teilweise auf 1000 m und mehr.
    Was beim Flir Scout TK noch dazu kommt, sind im Internet einige Negativbewertungen wegen der Lebensdauer des fest verbauten Akkus.

    Mal eine kurze Rückmeldung bezüglich Blood Makes the Grass Grow:


    Auf jeden Fall empfehlenswert und wenn man die Geschichten im Einzelnen natürlich nicht nachprüfen kann, so ist der Autor "Mike Peshmerganor" als norwegischer Kriegsfreiwilliger sehr wahrscheinlich authentisch - auch wenn er aus verständlichen Gründen natürlich anonym bleibt.


    Was IS angeht stößt man bei dessen Kämpfern (wie in jedem asymmetrischen Krieg) auf die volle Bandbreite, also von "würde die Rekrutenbesichtigung beim Bund nicht bestehen" bis zum gefährlichen Profi.
    Was man in dieser Region und bei der dort vorherrschenden Mentalität wohl allgemein hat ist, dass die durch eine Mischung aus Neid/Missgunst, Profilierungssucht, Korruption und schlichtweg auch Blödheit ständig ihre eigenen Leute fi**en, wovon auch die Kurden nicht ausgenommen sind.


    Da kriegt Mike (der ab und an Heimaturlaub macht) bei der Einreise ins Kurdengebiet seine selbst gekaufte Ausrüstung nur gegen Schmiergeld an der kurdischen Grenzkontrolle vorbei - wohlgemerkt als deren Kämpfer.
    Und wenn die Nachtwache versucht tagsüber im Schlafsaal zu pennen, wird draußen in der landesüblichen Lautstärke ins Handy geschrien usw.


    Das nächste Buch zum Thema, das ich auf dem Schirm habe, ist Defeating ISIS von Malcom Nance.


    https://www.amazon.de/dp/15107…sc=1&ref_=lv_ov_lig_dp_it

    Wieder mal ein sehr interessanter Test :thumbup:


    Ich sehe ConCamo, Kryptek und SloCam vor diesen Hintergründen relativ gleichauf und ich sehe Greenzone wieder als Gewinner, auch gegenüber dem grünen ConCamo.
    Solange grün in der Natur dominiert, und das ist Mitte Oktober immer noch der Fall, ist es halt Greenzone.
    Ausnahme wäre vielleicht mal eine sehr dunkler Nadelbaumbestand.


    Woodland schlägt sich achtbar, wie Du richtig angemerkt hast muss man auch die damalige Doktrin sehen. Das Muster sollte auf größere Entfernung wirken und vor allem im Wald.
    Offene Flächen wurden (vielleicht mit Ausnahme des alpinen Bereichs) gemieden und wenn, dann in Fahrzeugen überbrückt.

    Erinnert auf einige Distanz sehr an Flecktarn. Übrigens Gratulation zum aktuellen Camovergleich auf deiner Website!


    Und ich ich fühle mich wieder bestätigt - solange es in der Landschaft noch einigermaßen grün ist, stinken die Konkurrenten gegen Pencott Greenzone ab, auch ConCamo green.