Mein persönliches Fazit bislang bezüglich Corona-Krise:
1. Die Zivilbevölkerung ist mental und auch physisch (was z.B. getroffene Vorbereitungen angeht) nicht auf einen Ausnahmezustand eingestellt.
Gut, wer z.B. ehrenamtlich bei einer BOS Organisation ist (Freiw. Feuerwehr, THW, DRK und andere Hilfsorganisationen) oder auch beruflich bei Polizei oder einem dieser Dienste ist, für den ist das nicht neu.
Aber irgendwie erschreckt doch das Ausmaß.
Es ist ein wenig so wie früher in der Schulzeit, als man in Chemie oder Physik ein Experiment macht bei dem man eigentlich genau weiß was passiert, und sich dann doch erschreckt bzw. überrascht ist.
2. Ich halte COVID-19 nach wie vor für unberechenbar und in Einzelfällen auch für sehr gefährlich.
Was die Übertragungswege bzw. die Frage angeht wie leicht ansteckend es ist:
Unvernünftiges Verhalten sah man eigentlich die ganze Zeit über. Gut, für kurze Zeit gab es vielleicht eine Art Bergamo-Schock aber wenn ich an die Hamsterkäufe vor der Maskenpflicht denke oder was da in den Baumärkten los war, oder an Karneval und Bundesliga vor dem Shutdown - ich denke das es nicht so leicht ansteckend ist wie man teilweise vermutete - oder wir haben eine gigantische Dunkelziffer von Infizierten ohne Symptome, was aber auch heißt das der Anteil der schweren Verläufe noch viel geringer wäre.
So oder so - mit einem Virus (oder eine B-Waffe...) kann man westlichen Demokratien Schaden zufügen, wie mit fast nichts anderem.
Ich fürchte, entsprechende Herrschaften habe sich das jetzt ins Notizbuch geschrieben.