Beiträge von MEATGRINDER

    Hallo, ich habe meine GITD Pigmente über einen einschlägigen Online Verkaufsplattform erworben, um einige meiner Skulls mit GITD nachzurüsten. Als Basis habe ich Epoxidharz verwendet, sollte aber auch mit Sekundenkleber machbar sein. Wichtig ist, dass man Kleber benutzt, der keine eigenen Farbpigmente enthält, d.h. klar ist.
    Beim Anrühren erst das Harz, dann die Pigmente und zum Schluss den Härter, damit man genügend Verarbeitungszeit hat. Beim Anrühren sollte darauf geachtet werden, dass man die Pigente nicht zu stark verrührt, weil diese ansonsten an Leuchtkraft verliehren (besser mit der Hand vermengen). Die Leuchtintensität kann je nach verwendeter Menge an Pigmenten verstärkt werden.
    Bezugsquelle sollte eigentlich jeder bessere Malereifachhandel sein, denn die Pigmente kann man auch mit normaler Wandfarbe nutzen.
    Werde einige Bilder zum Ergebnis nachreichen.

    Ach ja... zu den Erwartungen an ein 30 EUR Messer:


    Es soll scharf sein.

    Sehe ich auch so, ein sauberes Finish ist bei solchen Preisen nicht zu erwarten, obwohl deine kleinen Messerchen sehr gelungen sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.
    Zum Thema preiswerte handgemachte Messer ist mir diese Homepage aufgefallen http://ecosknives.com , gibt auch einige Videos auf Youtube http://www.youtube.com/watch?v=oAQVsWjBhAA .


    basti gute Idee mit dem Senf mit ansehnlichem Ergebnis!

    Ich bekomme gleich einen Herzinfarkt, habe gestern Abend versucht den Preis für eben dieses SAR mit Recurveklinge über die SAR- Homepage per E-Mail zu erfragen, war aber offensichtlich leider zu blöd den dortigen Anweisungen zu folgen.


    Was die oben gezeigten Messer angeht, kann ich nur sagen, genauso bauen und zwar mit Recurveklinge. Der Griff von den hier gezeigten Messern gefällt mir sogar noch besser als von denen auf der SAR- Homepage.


    Und das Lanyardhole nicht vergessen, damit meine kleinen Freunde auch mit kommen können :skull: .


    Wäre auch für eine Kydexscheide. Wenn doch Leder, dann aber etwas, dass man auch mit Schultergurt tragen kann.
    Gibt es schon Vorstellungen was den Preis angeht?


    Schöne Grüsse

    Kleine Korrektur aber :
    Liner Lock ist bei Leek eher die absolute Ausnahme, und soweit mir bekannt nur die G-10 Ausführungen mit dieser Verriegelung ... alle übrigen Leek mit Frame Lock.


    Da hast du natürlich recht, habe nur das Leek G10 (gehabt) und das hier vorgestellte Modell, so dass ich davon ausging das G10 sei Standard. Mich würde interessieren wie sich das K1660TSW Leek Random (Tanto) / 14C28N Klinge gegenüber den Modellen ohne Tantoklinge schlägt.
    Kannst du mir hierzu etwas berichten? Falls ja, vielen Dank im Voraus.

    Ich habe mir noch den Metal-Clip gegönnt


    Über den Metall-Clip habe ich auch schon nachgedacht und bei Wolfster nachgefragt kostet nur 11,70€ aber mir war die Wartezeit zu lang. Ist der Clip denn brauchbar, habe gelesen und auch auf YouTube gehört, dass er ziemlich straff sei.

    Mich hat eigentlich nur die unglaublich stark festhaltende Scheide (aus Kydex wäre es mir übrigens lieber) gestört


    Da stimme ich dir zu. Ich habe das Messer zu Beginn erst gar nicht aus der Scheide ziehen können und kam mir wie der Stiefbruder von König Arthur vor, als dieser versuchte das Schwert aus dem Stein zu ziehen :D . Habe es aber durch leichtes feilen behoben (siehe Foto).

    Kershaw Leek Composite 1660 CB




    Technische Daten:


    Stahl: Sandvik 13C26 & CPM-D2
    Griff: 410 Stahlplatinen
    Verriegelung: Frame Lock
    Öffnungsmechanismus: Halbautomatisch
    Gesamtlänge: 17,8 cm
    Klingenlänge: 7,6 cm
    Gewicht: ca. 83g



    Hallo, ich möchte euch kurz das Kershaw Composite Leek vorstellen.




    Erster Eindruck


    Das Leek ist schlank und dennoch für dessen Größe nicht wirklich leicht. Die Klinge wirkt etwas zerbrechlich, besonders die Spitze.
    Die Spitze der Klinge gleicht der einer Nadel, musste ich schmerzhaft erfahren, als ich wirklich nur ganz leicht mit der Fingerspitze drauf
    tippte (siehe Foto). Für die Blutdurstigen unter euch, es gibt keine Fotos vom Missgeschick ;) .


    Gebrauchseigenschaften


    Das Leek dürfte den meisten Mitglieder im Forum bekannt sein, eine Besonderheit des Composite
    Leek ist der Klingenstahl und der Frame Lock. Die "normalen" Leek Modelle haben ein Liner Lock, der wie bei allen meinen Kershaw
    Messer zuverlässig funktioniert, dennoch bevorzuge ich aus subjektiven Gründen den Frame Lock, vermittelt mir einfach einen
    solideren Eindruck. Siehe Foto zum Vergleich mit dem Leek G10. Das Leek ist wegen seiner Klingenbeschaffenheit (Spitze) nur bedingt als EDC geeignet. Eine Möglichkeit ist jedoch es mit dem entsprechendem Zubehör als Neck Knife um den Haft zu tragen. Das Design und die Handlage
    sind jedoch hervorragend. Es liegt gut in der Hand, obwohl es ein dünnes Messer ist. Ein kleines Loch erlaubt das Anbringen eines
    Lanyards. Geöffnet wird das Leek mit dem bekanntem Speed Safe Mechanismus. Die Daumenlifter des Leek sind
    meiner Meinung nach etwas zu klein geraten und nicht geeignet, um das Messer zu öffnen, sondern vielmehr dazu vorgesehen, die Klinge
    zu stoppen. Dafür macht das Öffnen mit dem Flipper doppelt soviel Spaß, ein sattes "Klack" und das Messer ist
    blitzschnell offen.
    Der umsetzbare (Tip-up, Tip-down) Clip des Leek ist sehr gut zu Tragen und stört nicht beim Gebrauch,
    was eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein sollte, aber bei vielen Kershaw Modellen leider nicht der Fall ist (Junkyard Dog oder
    Offset).



    Verarbeitung


    Die Verarbeitung ist erstklassig. Klingenspiel oder scharfe Kanten gibt es nicht. Der Frame Lock sitztperfekt. Der Schliff ist gleichmäßig. Die Klingeneinlage
    aus CPM-D2 sieht sehr gut aus.



    Fazit


    Das Leek ist ein Messer, das eigentlich in keiner Sammlung fehlen sollte. Als EDC ist es wegen der Art der Klinge und der Spitze nur bedingt geeignet (könnte bei der Tantovariante anders aussehen).

    Böker MPT



    Technische Daten:


    Stahl: AUS-8
    Griff: Karton
    Scheide: Glasfaserverstärkter Kunststoff
    Gesamtlänge: 17 cm
    Klingenlänge: 9,5 cm
    Gewicht: 123g


    Hallo, ich möchte euch kurz mein Böker MPT vorstellen.



    Erster Eindruck


    Als ich das MPT zum ersten Mal in der Realität sah, dachte ich, der Griff ist ziemlich kurz. Als ich es dann in die Hand nahm, empfand ich den Griff nicht mehr als zu kurz. Das relativ hohe Gewicht ist mir ebenfalls aufgefallen.



    Gebrauchseigenschaften


    Das Böker MPT hat aufgrund der Gesetzeslage leider mein Kershaw Blur als EDC abgelöst. Das MPT
    verbindet die Vorteile eines kompaktem Messers mit den Vorteilen einer relativ großen Klinge. Ich habe die schwarze Variante mit
    Teilwelle. Der Wellenschliff ist gut gelungen. Die Tantoform ist nicht sehr extrem ausgefallen, so dass der Gebrauchswert nicht
    erheblich eingeschränkt wird. Das MPT ist aus der Box scharf. Im täglichem Einsatz zeichnet sich das MPT durch die Möglichkeit es bequem und verdeckt zu tragen aus. Der Griff wirkt sich in allen Alltagssituationen nicht negativ aus, z.B. bei Sitzen in der Bahn/Auto oder beim Laufen. Zudem liegt der Griff nicht schlecht in der Hand (ich habe mittelgroße Hände Körbchengröße B-C) ;). Das Material des Griffs könnte natürlich besser sein G10 oder Micarta wären
    mir lieben gewesen, ist aber ein Preisfaktor. Der Preis des MPT ist meiner Meinung nach angemessen und preiswert für die
    Gegenleistung, die man mit dem MPT erhält. Ich scheue mich nicht das MPT auch gröberen Belastungen auszusetzen, was ich bei
    einem 200-250€ kostendem Messer sicherlich hätte. Hebeln ist mit dem MPT ebenso im Rahmen des Möglichen wie auch jede Art von
    Schneidarbeiten. Der bekannte AUS-8 Stahl ist auch was die Haltbarkeit angeht akzeptabel.



    Die Möglichkeiten das MPT im Alltag zu tragen sind vielfältig. Ich trage es meistens in der
    Hosentasche mit einem "Schnapper" (siehe Foto) oder mittels Paracord quer am Gürtel. Falls ich eine Jacke trage, nutze ich
    zudem einem von mir gebasteltem Schultergurt (ähnlich dem bei CRKT erhältlichem MercHarness). Alternativ hierzu ist eine
    Befestigung am Gürtel/Weste mit dem mitgeliefertem Tek-Lok möglich. Ich persönlich halte generell nicht viel vom
    Tragen mittels Tek-Lok, da mir dieser zu sehr aufträgt und ich meine Messer aufgrund der häufig negativen Reaktionen nicht
    offen sichtbar tragen will.



    Verarbeitung


    Das MPT ist insgesamt noch ordentlich verarbeitet. Die Riffelungen für Daumen und Zeigefinger sind mir nicht scharf genug. Die Beschichtung
    ist zwar Haltbar, jedoch nicht mit der eines Kershaw Blur vergleichbar, gegenüber einer Teflonbeschichtung z.B. eines Cold
    Steel Recon 1 hat die Beschichtung des MPT aber die Nase vorn. Die Struktur des Griffs ist brauchbar, aber könnte besser sein. Die
    Scheide des MPT hält das Messer zu stark fest, dies lässt aber nach einiger Zeit nach. Geräusche beim Tragen oder Kratzer
    an der Beschichtung entstehen durch die Scheide nicht. Eine kleine Öffnung lässt eindringendes Wasser entweichen.


    Fazit


    Das Böker MPT ist meiner Meinung nach ein gutes Messer was Preis/Leistung angeht. Über die Form
    und Größe des Griffs lässt sich streiten, aber es ist hält als Dreifingermesser entwickelt worden, so dass man weiß
    was man bekommt. Als EDC ist das MPT auf jedem Fall eine gute Alternative zu dem einschlägigen Verdächtigen von Strider
    oder Blade Systems.