Da hast Du mich missverstanden, John
Um es kurz zu machen, weil sonst noch mehr OT:
Ich habe selbst Bienen, es ging um eine Anschaffung eines Systems für die Bienen, die man nicht unbedingt bräuchte - "eigener Wachskreislauf" ist das Stichwort. Im Sinne von unabhängigerer Arbeit rund um die Bienen und aus hygienischen, vor allem chemiefreien Aspekten sehr sinnvoll.
Dazu wird ähnlich wie aus meiner Sicht zum Prepperismus Angst geschürt und schlechtes Gewissen verbreitet, um diese Anschaffung eben doch zu tätigen, weil wenn man nicht, dann... ![]()
Bogen zurück zum Thema - jaja, ich weiß, bin dann auch weitgehend raus (wenn Fragen zur Imkerei auftauchen soillten, dann bitte per PN)
Dein Ansatz, beispielsweise auch aus "prepperistischen Erwägungen" Bienen zu halten, ist definitiv unterstützenswert.
Erstens weil es zuwenig Bienenvölker in D gibt, um die Bestäubungsanforderung und nennenswerte inländische Honigproduktion von >20% zu erbringen.
Zweitens, weil man dann selbst auch vorbereitet ist, in dem man ein Gut erzeugt und vorhalten kann, was man im Zweifelsfall als "weiche Währung" einsetzen könnte, nämlich Honig, Wachs und s.o. die Bestäubungsleistung. Für sich selbst und die Bäume/Kulturen der Umgebung - was einem als Bienenhalter = Imker wieder in Form von Honig selbst zu Gute kommt.
Drittens ist gekaufter Honig meist Plörre und auf das Biosiegel gebe ich nichts mehr, seit ich weiß, was wirklich damit gemeint ist...
Tierhaltung allgemein gehört dazu. Jedem das Nutztier, mit dem er am Besten klar kommt.
Gruß Andreas