Beiträge von Chemiegeneral

    Hallo Stefan,


    nettes Design, toll was eine Fräse doch für Möglichkeiten bietet.
    Ich mag ja auch eher kleine Klingen, ...oder Schwerter :wallhide: ;)


    Wenn Du mit dem Splash-Ätzen noch Probleme hast, kannst Du mich gerne kontaktieren,
    dann können wir vielleicht mögliche Fehler im Verfahren finden & beseitigen.
    An dieser Stelle würde das wohl zu weit führen.


    VG Chris

    Hallo Tom,


    die Chemikalie heißt Schwefelleber, und besteht im wesentlichen aus Kaliumpolysulfid.


    Hinweis, nur die kleine Menge in Wasser lösen, die man gerade braucht, zum Schwärzen von Kupfer oder Silber,
    die Lösung ist nicht lange haltbar. /!\ Schwefelwasserstoff-Bildung /!\


    Schwefelleber bekommst Du auch in der Apotheke, da es früher für Schwefelbäder häufiger verwendet wurde.


    VG Chris

    Hallo Zusammen,


    da ich immer versuche Reste noch einer Verwendung zuzuführen, habe ich ein Material für die Schmuckherstellung entdeckt,
    das ich Euch zeigen möchte, da die Kristall-Optik auch in Richtung Tarnmuster gehen kann.


    Es handelt sich um polykristallines Silizium, welches leider in dünnen Schichten sehr bruchanfällig ist, und daher zumindest eine Deckschicht und eine Rückenplatte braucht,
    wenn man Amulette oder ähnliches daraus machen will.


    Hier ein Beispiel-Bild auf die Schnelle, an der schwarzen Schicht hängen noch ein paar Papierfussel:



    Die Fussel werden noch entfernt ;)


    VG Chris

    Guten Morgen Zusammen,


    Dank' Euch!


    ja, der Anschliff ist für Linkshänder ;)


    Hier das Bild der Carbidseite:


    Carbidseite.jpg


    Zu meinen ersten Schneidtests:
    Irgendwie wird das Titanmesser "anders" scharf als ein Stahlmesser, anscheinend läßt sich die Schneide nicht so dünn ausschleifen wie C-Stahl,
    dafür ist die Carbidschneide eine Mikrosäge. An Papier/Pappe konnte ich feststellen, das man etwas mehr Schneidenlänge "durchziehen" muss um die gleiche Schneidetiefe zu erreichen. Oder ich habe es noch nicht richtig geschärft (???) Die Endschärfe habe ich mit dem Sharpmaker erzeugt.
    Weitere Tests folgen.


    Viele Grüße
    Chris

    Hallo Zusammen,


    dieses Titan Grad5 Projekt lag schon länger angefangen herum.
    Endlich fertig:


    38g.jpg


    Grad5Ti.jpg


    Specs: 1,5 mm Titan Grad 5
    Drei 4 mm Titanpins und zwei versteckte 2mm Titanpins
    3,5 mm Micarta-Beschalung
    Verklebung mit UHU Endfest300
    Chisel-Grind
    Carbidbeschichtung auf der Rückseite der Klinge


    EDIT:
    Klingenlänge: 66 mm (scharf 52 mm)
    Gesamtlänge: 160 mm


    Ich hoffe, es gefällt


    VG Chris

    Nachtrag:


    hier ein Bild von meinem Adapter für den Dremelgravierer:


    Adapter.JPG


    Ich habe das primär gemacht, weil der Hartmetallstift nicht in die orginal Dremelaufnahme passt.
    Und einen haltbaren Stromanschluss konnte ich auch gleich dranmachen.
    Der Adapter ist etwas zu lang, aber ich hatte gerade keine Lust das Titan-Rundstück zu kürzen ^^


    Viele Grüße
    Chris

    Hallo Zusammen,


    es gibt bei mir eine Statusänderung bezüglich Carbidizer:


    In Arbeit Funktionsfähig


    Ich bin auch von einem Dremelgravierer ausgegangen, habe diesen aber nicht aufgeschraubt,
    sondern eine Adapterhülse mit Querbohrung (für einen Bananenstecker) gebaut.
    Vorne wurde ein Hartmetallstift mit einer Aderendhülse versehen und eingepresst.
    Am hinteren Ende hat die Hülse einen Stift, dadurch kann die Konstruktion alternativ zur Graviernadel
    am Dremel-Gravierer montiert werden.


    Die Elektronik habe ich simpel gehalten:
    Trafo (24 Volt 2A)
    Gleichrichter (4 Dioden a 100 V / 3 A)
    Glättungskondensator(en) (2x 33µF 450V)


    Es "bratzelt" ganz schön beim Betrieb und eine silbrige Carbidschicht verbleibt auf dem Titan.
    Es werden in das Titan anscheinend auch winzige Kuhlen eingearbeitet,
    diese stören aber wohl nicht, bei der gewünschten Anwendung.
    Die ersten Tests waren also erfolgreich.


    Einen "Nachteil" hat das ganze natürlich, wenn man das Titanmesser nachschärfen will,
    kann nur eine einseitige Carbidbeschichtung angebracht werden, da sonst das Nachschärfen praktisch unmöglich wird.


    Nette Sache, da werde ich bald mal etwas messermäßiges fertig stellen. :D


    VG Chris

    Ich auch schon lange auf der Suche, nach einer hübschen Alternative zu der Unterlegscheibe. Die Patronenhülse habe ich schon oft gesehen, ist aber nicht so meines. Habt ihr vielleicht noch eine andere hübsche Idee?


    Hm, da fällt mir sofort MokuTi ein, das sind zwei verschiedene Titanlegierungen, welche wie ein Damaszenerstahl verschmiedet und geprägt wurden.


    Hier ein Beispiel:


    Das Reintitan färbt dabei anders als das Titan Grad 5, von daher wird das Muster sichtbar beim Anodisieren oder Hitzecolorieren.


    Wenn man die nötigen Abmessungen genau kennt, wäre es möglich die nötigen Scheiben aus diesem Material zu machen.


    Rostfrei, zäh und bunt mit Muster :D


    Wer eher auf Schwarz-Silber-Kontrast steht, könnte rostfreien Damast nehmen.


    VG Chris

    Hi Balin,


    Die Form sieht schon mal klasse aus,


    ich bin auf das Endergebnis und das Endgewicht gespannt :D


    (Mein Carbidisierer ist auch in Arbeit)
    Diese Beschichtung ist eine tolle Möglichkeit, das nicht allzu harte, aber sau-zähe Titan mit einer sehr harten Schneidschicht zu versehen.
    Sinnvollerweise geht da natürlich nur Chiselgrind mit einseitiger Carbid-Beschichtung, sonst kann man das Nachschärfen vergessen.
    Von Deinen letzten Schneidtests mit solchen Messern war ich auch recht angetan.


    Schöne Grüße
    Chris

    Hallo,


    Conrad hat sowas: LED Stripe 12V Rot


    Es sind zwar 5 Meter, aber das Band ist passend zuschneidbar & selbstklebend.


    Das Wort Qualität ist leider in der heutigen Zeit, wo vieles 3 Monate nach Ablauf der Garantiezeit kaputt geht, ein sehr relativer Begriff geworden.
    Und die Werbung erzählt viel, wenn der Tag lang ist.


    Fertige (Beleuchtungs-)Elektronik (oder die Komponenten) kommen heutzutage leider zu einem SEHR hohen Prozentsatz aus Fernost.
    Ich habe mal beim Computerhandel nach einem Computernetzteil "Made in Germany" gefragt. Der Verkäufer hat nur komisch geguckt und gesagt "Das wäre doch viel zu teuer".


    Um wieder auf den LED-Streifen zu kommen; Einen Solchen, der komplett "Made in Germany" gefertigt ist, wird es wohl nicht geben, da dieser am Markt nicht konkurenzfähig wäre.


    Sorry für OT


    Ich sag mal so, wenn ich so einen Streifen kaufen müsste, ich würde wahrscheinlich den von Conrad kaufen, immerhin schien das Rückseiten-Klebeband von 3M zu sein. :)


    Außerdem bietet ein großer einheimischer Händler gewisse Vorteile im Garantiefall.


    Wichtig ist auch, das Du die Schalter-Box-LED-Konstruktion mit gutem Elektroniklötzinn verlötest. Also kein Lötwasser o.ä. verwenden.


    Eine Anmerkung hätte ich noch: Willst Du eine Bleibatterie für die 12 Volt Versorgung benutzen? Oder 10 NiMH Zellen? Oder 8x Alkali-Mangan?


    Von der Bleibatterie würde ich abraten, die hat zu hohe Selbstentladung und macht Probleme bei Tiefentladung.



    VG & Gute Nacht
    Chris

    Hallo Zusammen,


    in Anbetracht der Tatsache, das es in manchen Räumlichkeiten in den letzten Tagen fast unerträglich heiß war,
    habe ich mal schnell einen Personen-Kühler gebastelt.


    Im Internet findet sich diese Bauanleitung für eine Personal-Cooling-Unit:
    Bauanleitung auf Youtube


    Da ich bei der anfallenden Büroarbeit aber keinen Klotz am Arm gebrauchen kann, kam ich auf die Idee, über die Wade zu Kühlen.
    Dort laufen auch Venen und eine Arterie.......vielleicht kennt Ihr ja noch "Wadenwickel" (feuchte Kompressen bei Fieber).


    Hier also meine Version:


    Wadenkühler2.jpg


    Wadenkühler1.jpg


    Betrieben wird das ganze mit einem alten ATX-Netzteil.
    Als Wärmepumpe dient ein Peltierelement, welches die Wärme dann an einen CPU-Kühler abgibt, welcher mit drei 120mm Lüftern ausgestattet ist.
    Das Edelstahlblech wird beim Betrieb kalt, so kalt sogar, das ich da noch einen Regler zwischenschalten werde, ich will ja nicht auf Dauer festfrieren.
    Dann fehlt nur noch eine Art Halterung oder Standfuß/Gehäuse.


    Natürlich kann man sich auch anders abkühlen, aber ein kaltes Fußbad ist in einem Firmenbüro vielleicht nicht ganz angemessen.
    In der Technologie-Brange geht ein solcher Kühler aber durchaus :D


    Der Sommer ist noch lang, also ist noch viel Zeit zum Testen
    Viele Grüße
    Chris

    Hallo Phil,


    für deine 1-Mann-Reise reicht vielleicht auch ein Tarp, das wäre ultimativ leicht.


    Für den Familienurlaub (mit dem Auto) würde ich dann später ein größeres Zelt kaufen,
    z.b. bei Aldi Süd gab es (oder gibt es noch???) 5-Personenzelte, die schienen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis zu haben.


    Zu dem 5-Personenzelt würde ich Dir deshalb raten, weil bei Regenwetter etwas Extraplatz nicht schaden kann.
    (Wer will schon an eine vor Nässe triefende Zeltplane gequetscht werden?)


    Soviel dazu
    Viele Grüße
    Chris

    Du hattest den Klingenrohling doch auch schon auf dem Rhöntreffen dabei, oder?


    Sorry für die späte Antwort! Ich hab viel zu tun im Moment und war daher in den letzten zwei Wochen nur selten im Forum.


    Ich schätze, Du meinst diesen Klingenrohling aus Damast, der mit auf dem Rhöntreffen war:


    Damaszener.JPG


    Die Klingenlänge dieses kleinen Messers wird nur etwa 6 cm betragen.


    Die Form ist aber sehr ähnlich und ich glaube, ich hatte auf dem Rhöntreffen auch von dem Großen erzählt.


    Viele Grüße
    Chris

    Hallo Zusammen,


    endlich ist es fertig (bis aufs Schärfen, das kommt noch).
    Gestartet hat das Projekt vor etwa 2 Jahren, es sollte ein rustikales Abschwartemesser für Wildschweine werden,
    das aber auch in einer mittelalterlichen Lagerküche seinen Dienst tun muss (Mittelalterfestival), daher fiel das Finish sehr rustikal aus.
    Das Messer ist für einen Kumpel von mir, der auch Jäger ist. Es wurde auf neuzeitliche Materialien daher weitgehend verzichtet,
    (nur das UHU Endfest wollte ich dann doch nicht ersetzen).


    Wildsaumesser_2.jpg


    Stahl: C100 in 3mm Stärke mit etwa 62HRC
    Griffschalen: gut abgelagertes Pflaumenholz
    Pins: Messing


    Die bauchige Klinge misst von der Spitze bis zu den Griffschalen 11,9 cm und ist an der breitesten Stelle 66 mm hoch.
    Der beidseitig etwa 21 mm hochgezogene Flachschliff wird für die nötige Schärfe sorgen.
    Der Schwerpunkt liegt genau in der vorderen Zeigefingermulde.


    Ich hoffe, es gefällt Euch


    VG Chris

    Hallo Mario,


    tolle Idee!


    Wahrlich, echte Hingucker hast Du da aus dem Altmetall gezaubert.


    Falls ich mal wieder auf einem Flomarkt vorbeigehe, schaue ich mal nach passendem Rohstoff ;)


    Ich brauche nämlich noch dringend ein stilechtes Beil für ein Mittelalterfestival.


    Viele Grüße
    Chris