Beiträge von Chemiegeneral

    Hi Leute,


    ich besitze zwar noch keinen Bandschleifer, jedenfalls nichts was diesen Namen auch verdient, hab mir aber schon Gedanken darum gemacht,
    nicht nur zum Bau des Schleifers, sondern auch zur Absaugung des entstehenden Drecks. Dabei entstehen ja auch nicht unerheblich Funken, also muss das eine spezielle Absaugung sein, man will ja auch nicht die ganze Werkstatt abfackeln :) Also, was meint Ihr zu meiner Idee, unter dem Bandschleifer eine Art Sprühkühlung anzubringen, die diesmal eigentlich nicht kühlen soll, sondern nur den Dreck und Staub binden. Etwa so, wie auf der Zeichnung:


    BS_Wasser.png


    Den Bandschleifer habe ich nur symbolisch gezeichnet, da fehlt noch einiges, aber es soll hier ja nur um die Möglichkeit gehen den Dreck zu binden.
    Ich freue mich über Eure Ideen und Meinungen dazu.


    Gruß Chris

    Hi,


    tolle Fotostrecke :thumbup:


    Einzig beim Härten, versuch beim nächsten Mal, den großen Querschnitt zuerst einzutauchen ins Öl,
    also Klingenrücken voran, vielleicht kannst Du Dir dann das Richten sparen.


    Und, wie Andreas schon schrieb, Bohrungen im Griff sind ggf. sinnvoll.



    Ja, die Bastelecke ist voll von guten Anleitungen, also Vorsicht, wenn einen der Messermachvirus erst mal gepackt hat....... :thumbup:


    Weiter so & viel Spaß


    Gruß Chris

    Hi Edi,


    es kann nicht falsch sein, vorzusorgen, :thumbup:
    allerdings macht ein Nahrungsmittellager für mich nur dann Sinn, wenn es dynamisch geführt wird,
    also Sachen die bald "ablaufen" auch mal verbraucht werden und durch neue ersetzt werden.


    Das Problem tritt zwar bei Lebensmitteln, die lange haltbar sind nicht so schnell auf, aber auch deren Zeit wird kommen.


    Viele Grüße
    Chris

    Beim Magnesium Fiesteel lediglich Funken entstehen, beim Abschaben


    Magnesium ist ein Leichtmetall mit hoher Affinität zu Sauerstoff, dieses zündet normalerweise aber erst,
    wenn man mit dem Ferrocerium-Stab einige Funken darauf geschleudert hat.


    Das Magnesium dient beim Entzünden des Feuers in Form von Spänen dann als Zunder.
    Ich habe da beispielsweise einen Magnesiumblock mit daran-montiertem, kleinen Ferrocerium-Stab, dieser dient dann zur Zündung.


    Dieses ominöse Ferrocerium ist übrigens nichts anderes als eine Eisen-Cer-Legierung, die auch noch andere Bestandteile in geringeren %-Anteilen enthalten kann.


    Cer in feiner Verteilung ist pyrophor, also selbstentzündlich an der Luft.


    Gruß Chris

    @Balin: Schönes Logo, gefällt mir. Ich finde die Variante wo mit Schleifvlies überschliffen wurde aber auch gut, sieht edel aus.


    Ja, Toner(-staub) ist deshalb krebseregend, weil er fein genug ist und somit lungengängig, :bibber:
    in gebundener Form ist er aber recht harmlos (sonst dürfte niemand mehr drucken ;) )
    Also blos keinen Staub aufwirbeln.


    Gruß Chris


    Edit, So schön die Logos auch sind, Klingenerwärmung nach dem Härten ist irgendwie Mist, wegen möglichem Härteverlust.
    Ich weis, 10 sekunden auf 200°C sind nicht viel, zumal primär der Klingenrücken erwärmt wird....aber es kann sich hinziehen, wenn man mal zum Beispiel 2 oder 3 Versuche braucht.
    Ich teste da mal ein kaltes Verfahren mit Fotolack, das sollte auch gehen. Dies dauert aber noch, ich muss erst noch den Lack besorgen.

    So, nach einigen Fehlversuchen (ich hab das früher schonmal gemacht, war aber nicht so richtig reproduzierbar),
    hab ich den Toner übertragen können. Wichtig, Toner nicht nur erwärmen, sondern auch "festwalzen", damit eine Verbindung mit dem Stahl entsteht.


    Danach hab ich das Papier (Reicheltkatalogseite) nass gemacht und vorsichtig abgerubbelt.


    Dann geätzt, leider ist dabei ein Stückchen Toner abgegangen, daher der verwaschene Drachenkopf.


    Hier die Bilder: 2 in 1


    logo_ätz.jpg


    Gruß Chris

    Es wird auf der Seite beschrieben, das mit Kochsalz (und Gleichstrom) geätzt wird....


    12 Volt, also sollte ein Batterieladegerät mit 12V gehen....
    Ein Pol an den Stahl, den anderen an einen Q-Tip mit der Salzlösung......dann tupfen


    Ich muss da selber noch was testen (hab sonst immer mit Fe3CL geätzt)


    Gruß Chris

    Das nennt sich "Toner-transfer-technik" auf Deutsch,


    wurde schon vor Jahren mal in einer Computerfachzeitschrift beschrieben (zum Ätzen von Platinen)


    geht gut mit speziellem Spezialpapier ;) :D Ich mache eine Seite eines alten Reicheltkatalogs ab und klebe diese mit EINEM Stück Tesa an einem normalen 80g Papier fest, wobei ein Streifen mit Prittstift vielleicht besser ist, wegen der Erwärmung im Laserdrucker


    Gruß Chris

    So, Abdecken mit gutem Klebeband wirkt Wunder!


    Wichtig überstehen lassen, dadurch werden die Kanten nicht mehr mitgeschliffen.
    Das liegt daran, das exponierte, dünne Teile normalerweise stärker geschliffen werden,
    dabei bringt es glaube ich mehr, die Spitze in einem weitem Bogen (überstehendes Klebeband) zu umkleben, als diese nur dick zu polstern.
    Denn wenn die Polsterung verrutscht oder durch ist, leidet die Spitze auch wieder.


    Naja, genug der Erklärung, hier die Bilder:


    vorher:


    stonewash0.jpg


    nachher:


    stonewash.jpg


    Viele Grüße
    Chris