Beiträge von Benathar

    Ich würde zu einem Victorinox mit Schere raten, schließlich will man sich ja auch mal die Nägel schneiden. Mein persönlicher Favorit ist das Huntsman, wobei ich als Farbe blau wählen würde, da eine völlig unaggressive Farbe und nebenbei diejenige, die man am besten wiederfinden kann, wenn man das Messer mal ablegt. In vielen Ländern sind verriegelbare Klingen verboten, das fängt schon hier in Europa an (nachlesbar z.B. hier oder hier ).


    Judge: Lies Dir mal den Teil über die Niederlande durch... ;)

    Wenn es in Richtung Seiko SKX007 gehen soll, möchte ich dir noch diese Seite hier ans Herz legen: http://www.monsterwatches.eu/e…dificaties/modificaties-2
    (Nicht erschrecken, Rob spricht sehr gut englisch und die Bilder sagen mehr als tausend Worte)


    Für SKX007 gibt es eine fast unüberschaubare Zahl an Zifferblättern und Zeigern, so dass du sie dir nach deinem Geschmack modifizieren lassen kannst.


    Ok, damit hat es mich jetzt endgültig erwischt, Widerstand war zwecklos... ;)


    Ich habe bei Rob gerade eine gemoddete SKX007 bestellt, und zwar die hier. Allerdings war es echt nicht einfach, sich bei so vielen tollen Uhren auf seiner Seite auf ein Modell festzulegen. Vielen Dank für den tollen Link!

    Ich stelle fest, das Thema Uhren ist wesentlich faszinierender, als ich angenommen habe. Eigentlich hatte ich ja nach eingehender Lektüre gedacht, "meinen Weg" gefunden zu haben... ;)


    Zunächst einmal ganz herzlichen Dank für all die tollen Tipps. Ich habe viel gelernt und noch mehr tolle Uhren entdeckt und befürchte, dass derjenige, der einen ähnlichen Verlauf wie beim Thema Messer prognostiziert hat, nur allzu leicht recht haben könnte. ;) Aber ich denke, ich werde mir zunächst eine günstigere Automatikuhr zulegen, vermutlich eine Seiko SKX007, ich schaue mir aber auch gerade noch die H2o-Uhren aus dem Post von "The Great" an.


    Langfristiger werde ich wohl auf eine Grand Seiko sparen, vermutlich die SBGA031 :love:. Die Spring Drive Technologie hat es mir irgendwie angetan. Ich hatte vorher noch nie etwas davon gehört, aber irgendwie überzeugt mich das Konzept als technischen Laien. Da der Preis aber jenseits der 5k liegt, wird es wohl eine "kleine" Weile dauern...


    Prestige ist mir bei einer Uhr übrigens nicht wichtig. Meist beieindruckt man damit nur Leute, die einen eh nicht interessieren. Mein Porsche Chayenne ist z.B. auch ein Dacia Duster und die Familienkutsche ein Ford Tourneo, beides eignet sich eher nicht zum "posen". Wie schon jemand hier geschrieben hat kann ich mich aber sehr wohl an einem tollen Stück Handwerkskunst an meinem Arm erfreuen, auch wenn ich der einzige bin, der davon weiß. Wenn man nun unbedingt darauf Wert legt, erhebt einen ja auch das irgendwie ein wenig aufgrund ihrer Unwissenheit über die Anderen... ;)

    Weißt Du, Thomas, eigentlich passt das mit dem Weltuntergang und dem Vererben schon nicht zusammen... ;)


    Aber Spaß beiseite, die Uhr soll nicht zwingend vererbt werden, weil sie so ein wertvolles Stück ist, sondern vererbt werden können, weil sie immer noch funktioniert. Ich würde daher das Wort "Vererbungswürdigkeit" gerne durch "Vererbungsfähigkeit" ersetzen. ;)


    Was das Werk angeht, so gehe ich da eigentlich ziemlich ideologiefrei heran. Meine Kriterien sind ja auch so gefasst. Was funktioniert noch, wenn es keine Versorgung mehr gibt, wenn ich auf einer einsamen Insel strande oder mich als Einsiedler aus der Zivilisation zurückziehe (die Frage, warum ich dann zum Teufel noch eine Uhr brauche, muss jetzt bitte nicht diskutiert werden ;) ).


    Es kristallisiert sich für mich langsam eine Richtung, ja eigentlich sogar ein recht enges Feld heraus, ich habe diesbezüglich aber noch einige Laienfragen: Was passiert, wenn ich ein Automatikwerk nicht zur Revision gebe? Die Uhr wird mit der Zeit immer ungenauer, wenn ich das richtig verstanden habe, oder? Was passiert, wenn ich ein Spring Drive Werk nicht zur Revision gebe? Aufgrund der Technik dürfte es doch eigentlich keine signifikanten Änderungen im Lauf geben, wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe?

    Gibt keine richtige oder falsche Uhr, ist wie bei Frauen :D


    Hmmm... ich bin einmal geschieden... das wollte ich bei der Uhr vermeiden... ;)



    Terminator: Deine Bemerkung war nicht blöd und meine Antwort bezog sich nicht auf die Atomuhr, sondern die auf Deine neue Alltagscasio. Ich wollte lediglich nochmal meine Intention präzisieren... ;)


    moa: Die Casio gibt´s wie gesagt schon.


    Warunit: Vielen Dank für Deinen ausführlichen Beitrag. Schade, dass Dir der Rest, den Du schreiben wolltest, entfallen ist. Ich fand den Teil, den Du geschrieben hast, sehr interessant und informativ. ;)

    Terminator


    Ich suche nicht einfach eine vernünftige Alltagsuhr. Ich trage aktuell eine Luminox Recon Navy SPC und habe als "Zweituhr" eine Casio G-Shock Rangeman GW-9400-3ER. Beides sind auf ihre Art tolle Uhren und man kann damit den Alltag recht gut überstehen. ;)


    Ich suche meine Weltuntergangsuhr, meine Lebensuhr. Es soll keine Wertanlage sein, die ich unbedingt vererben will, sondern ein Stück Qualitätsarbeit, das ich schlicht deswegen vererben kann, weil es in 35-40 Jahren immer noch läuft und funktioniert. Was mich bisher an Seiko Spring Drive und auch Sinn beieindruckt ist, dass die Preise im Großen und Ganzen wohl aus der darin steckenden Arbeit und Qualität resultieren, und nicht in irgendeinem Hype oder einen künstlichen Verknappung durch "Limited Editions". Aber genau wie Du, Petko, bin ich auch weiterhin noch für Tipps offen... ;)

    Zunächst schon einmal vielen Dank für die vielen tollen Tipps. Ich lese mich nach und nach durch alle Links und bin gerade mit dem "Seiko Spring Drive" fertig geworden. Prinzipiell scheint diese Uhrenart ja alles zu haben, was in meiner Prioritätenliste weit oben steht. Sie ist wartungsfrei und anscheinend recht robust, Wasserdichtigkeiten von bis zu 1000 m scheinen möglich. Auf Tritium kann ich notfalls verzichten. Gibt es, wenn ich die Priorität auf Wartungsfreiheit und Robustheit lege, Gründe, die gegen eine "Spring Drive" sprechen?

    Vom "Style" her sagt mit die Traser Red Combat schon ziemlich zu, die vorgeschlagenen Rolex-Uhren eher nicht so und die UTS noch ein bißchen weniger. Bei Sinn werde ich auf jeden Fall einen zweiten Blick riskieren. Eine G-Shock wird es wohl definitiv nicht werden... ;)

    Schussfest? Nicht dein Ernst :)

    Bevor das falsch verstanden wird... schussfest meine ich durchaus ernst. Ich schieße sowohl bei der Jagd als auch auf dem Schießstand im Verein. Die Uhr muss die Erschütterungen bei der Schussabgabe ohne weiteres ertragen können. Sie soll "schussfest" sein, nicht "beschussfest"... ;)

    ...damit meine ich natürlich keine Uhr, die den selbigen voraussagt, sondern eine, die ihn übersteht. Ich habe die anderen Beratungsthreads hier gelesen, habe aber noch nicht das gefunden, was mir vorschwebt.


    Zunächst einmal möchte ich kein Preislimit setzen. Ich suche nach meiner "Lebensuhr", die mich auf jeden Fall eine lange Zeit begleiten soll, vielleicht sogar mal vererbt wird. ;) Was ich nicht möchte ist eine Uhr, die nur deswegen teuer ist, weil sie eine angebliche Limited Edition ist. Ich bin kein Sammler. Andererseits bin ich gerne bereit, für Qualität den ein oder anderen Euro mehr auszugeben.


    Wie geschrieben soll die Uhr auch nach dem Weltuntergang weiter funktionieren. Das ist neben Robustheit der wichtigste Faktor. Ich stelle mir derzeit vor, dass eine Automatikuhr das wohl am besten erfüllt. Sollte es aber eine Solaruhr oder etwas ähnliches geben, das ebenfalls nahezu "wartungsfrei" ist, bin ich dem gegenüber absolut aufgeschlossen. Die Uhr sollte so genau wie möglich sein, wobei mir bekannt ist, dass Quartzuhren hier eigentlich die Nase vorne hätten. Da Watungsfreiheit und Robustheit im Pflichtenheft aber weiter oben stehen, liegt darauf auch eher die Priorität.


    Die Uhr sollte eine Wasserdichtigkeit von mindestens 20 bar haben und auf jeden Fall die Zeit, das Datum und wenn möglich den Wochentag anzeigen, die Ablesbarkeit sollte durch Tritium auch "in einer Höhle" möglich sein. Ein Chronograph ist nicht notwendig, aber auch kein Ausschlusskriterium. Saphirglas ist denke ich ein Muss und schussfest muss die Uhr auch sein, wobei ich jetzt nicht meine, dass ich darauf schießen möchte... ;)


    Noch ein Wort zum "Style", wie man neudeutsch so schön sagt. Ich mag tacticooles Aussehen, goldene Uhren sagen mir überhaupt nicht zu. Ob die Uhr farblich aber schwarz oder Titan gebürstet ist, ist mir erstmal gleichgültig. Das Gesamtbild muss passen. Ich habe mir sowohl alle Lüm-TEC Uhren und alle Orient- Modelle angesehen, nichts davon hat mich wirklich angesprungen. Ich möchte Kunsstoff nicht völlig als Gehäusematerial ausschließen, meine Prioritäten wären aber bei einem etwas "edleren" Material.


    Also, um es kurz zu machen: ich suche nach einer Mischung aus einem Panzer, einem Perpetuum Mobile und ...... (an dieser Stelle bitte den Namen seiner Traumfrau/seines Traummannes einsetzen), die die Zeit anzeigt. ;) Die Suche ist nicht einfach, sonst hätte ich die Uhr ja schon gefunden, aber ich habe die Hoffnung, dass ich vielleicht hier den einen oder anderen Tipp bekomme.


    Vielen Dank schon einmal im Voraus!

    Ich habe beim letzten Frühjahrsrhöntreffen bei Leo Köhler eingekauft. Die Hosen, die ich da erstanden habe, sind auch sehr zu empfehlen, vergleichbar mit den alten Moleskin-Hosen der BW.


    Bei Taschenmessern kann ich die Kindermesser von Wenger empfehlen, die haben im Gegensatz zu denen von Victorinox eine verriegelte Klinge und können nicht aus Versehen zuschnappen. Ansonsten haben die beiden Messer von Helle und Mora. Das 511 von Mora finde ich aufgrund des Parierelementes recht gut für Kinder geeignet, und das Preis-Leistungsverhältnis ist eh über jeden Zweifel erhaben.


    Bei den Rucksäcken habe ich für die beiden jeweils einen Falcon 2 von Maxpedition ergattern können, den letzten durch einen sehr netten Deal hier im Marktplatz. Die sind für die Kinder als Tourenrucksäcke geeignet, da ausreichend groß. Meine Kinder sind von den Rucksäcken begeistert, ist ja schließlich "Erwachsenen-Ausrüstung". ;) Da die Kinder aber irgendwie meine Gene abbekommen haben, spekuliert meine Tochter nun mittlerweile auf meinen Rush 12. Ich befürchte. lange habe ich ihn nicht mehr... ;( ;)

    Ich habe eben bei Strauss zugeschlagen, danke für den Tipp! Jetzt habe ich schonmal wieder vernünftige Hosen für die beiden für den "Waldspaziergang". ;)


    Hat vielleicht noch jemand einen Tipp für anständige Ponchos für die Kids? Sie sollten qualitativ mindestens auf Höhe der US-Ripstop-Ponchos sein, aber in Kindergröße, und in gedeckter Farbe gehalten sein.

    Hallo,


    ich habe mit meinen zwei "Großen" (acht und fast zehn Jahre) immer wieder das Problem, vernünftige Ausrüstung zu finden, die preislich nicht gleich auf Fjällräven-Niveau liegt. Aktuell suche ich gerade Regenponchos für Kinder, die 1,30 bis 1,40 groß sind, in gedeckten Outdoorfarben und anständiger Qualität, am besten mit "Tarp-Möglichkeit". Gibt es da Tipps, am besten mit Erfahrungswerten?


    Gerne dürfen aber auch alle anderen Links zu "taktischer Ausrüstung und Kleidung" für Kinder hier gepostet werden, schließlich fehlt immer irgendetwas und die Recherchen im Internet sind beim Thema Kinder meist "knallbunt"... ;)


    Vielen Dank im Voraus! :thumbup:

    ...und noch eine Frage bezüglich des Classics: Du hattest geschrieben, Tony, dass "die leidige Lederscheide durch eine taugliche ersetzt" wird. Heißt das, dass die Scheide wieder aus Leder sein wird, hat man eventuell mehrere Varianten zu Auswahl oder wie wird das sein?

    :rofl:



    Ich befürchte, dass das meine glückliche Ehe doch etwas strapazieren könnte. Was die Praxistauglichkeit betrifft, so hätte der Vorschlag also noch Potential... es sei denn natürlich, Deine Intention war eine ganz andere... :oops: ;)

    Wir sollten eine Selbsthilfegruppe auf machen aber Tony wird uns ja bald allen helfen können.


    Das Puma Classic mit dem Para als modernes Waidbesteck das wärs!


    Wenn wir in der Selbsthilfegruppe eventuell gleich eine plausible Erklärung für die Ehefrau erarbeiten könnten, warum wir nun dieses Messer unbedingt auch noch brauchen... das wäre toll. So langsam gehen mir die Alleinstellungsmerkmale aus. :D

    Mich reizt das Classic am meisten. Ich bin damals, als die Urversion davon rauskam, lange Zeit bei Globetrotter in Hamburg um den Messertresen geschlichen und habe es immer angeschmachtet. Irgendwie ist es mit uns aber nie was geworden. Ich denke, jetzt werde ich mir den damaligen Traum in der neuen Version erfüllen müssen. Es gibt Sachen im Leben, die sollte man nicht unerledigt lassen... ;)

    Danke für die ausführliche Antwort, Kibo. Ich habe mich eben nochmal über "Ahmici 1993" schlau gemacht, hatte das Ereignis ehrlich gesagt überhaupt nicht mehr präsent. Allerdings denke ich, Markus, dass es für so einen Fall doch kaum eine Vorbereitung gibt. Wenn so etwas passiert, ist man glaube ich machtlos und nicht mehr in der Lage, sich durch selbstbestimmtes Handeln zu retten.


    Für ein Kriegsszenario oder einen Bürgerkrieg, wie aktuell in Syrien, finde ich Deine Überlegungen sehr plausibel, Kibo, wobei mir aber scheint, dass das eher auf einen jüngeren Mann ohne Familie zugeschnitten ist. Als Familienvater mit der Verantwortung für das Rudel würde ich wahrscheinlich eher nicht durch die feindlichen Linien schlüpfen wollen und mir die benötigten Güter beim Gegner organisieren. ;) Für mich käme dann wohl eher die Flucht in eine (hoffentlich) sichere Zone in Betracht.


    Um aber wieder zum fiktiven Ausgangsszenario zurück zu kommen: Was wäre sinnvoll, wenn sich aufgrund der Flüchtlingskrise und irgendeinem Auslöser Unruhen entwickeln würden? Würden diese Unruhen nicht zuallererst die Städte betreffen? Wäre das Land nicht vorerst relativ sicher? Man hätte es ja aller Wahrscheinlichkeit nach mit schlecht bis gar nicht organisierten Gruppen zu tun, deren Bewaffnung zumindest am Anfang ja eher rudimentär sein dürfte: Schlagwerkzeuge, Messer, Macheten, vielleicht die ein oder andere Armbrust.


    Ein Wort zum Schluß dieses Beitrages: Mir ist durchaus klar, dass so ein Szenario recht unwahrscheinlich ist. Deutschland ist nicht Bosnien und die Religionskriege bei uns sind seit dem Westfälischen Frieden auch recht selten geworden. In einem der Videos über Ahmici steht aber ein verdatterter (vermutlich britischer) Soldat, der den Satz äußert: "This is Europe 1993, not 1943!" Vielleicht stehen wir ja alle irgendwann auch genauso verdattert da. Keiner von uns hat das Recht auf die Wahrheit der Zukunft... ;)

    Menschen auf dem Land haben es in solchen Zeiten sehr schwer da es keine großen Menschenmassen gibt um im Fall eines Angriffs den Feind abzuwehren. Meistens werden sie über Nacht überrannt. Soldaten wissen genau wo etwas zum Essen etc. zu holen ist, deshalb würde ich mich auf dem Land, in einem kleinem Dorf, nicht lange aufhalten. Es müssen nicht immer feindliche Soldaten sein ...


    Sehr interessante Betrachtung. Dein Szenario geht aber eher von bewaffneten Konflikten größeren Ausmaßes aus, oder verstehe ich das falsch? Bürgerkriegszustände wie aktuell in Syrien zum Beispiel? Wohin sollte man dann in Deinem Gedanken-Szenario als Landvolk flüchten? Wenn alle vom Land in die Städte flüchten, müsste das doch wieder zu extremen Versorgungsproblemen in den Städten führen, oder? Bliebe dann eventuell nur die Möglichkeit möglichst unsichtbar zu sein?


    Ich sehe da gerade ein kleines Dilemma: auf dem Land dürfte die Versorgung mit Lebensmitteln einfacher sein bei gleichzeitig geringerem Schutz gegen marodierende Menschen. In der Stadt hingegen ist die Versorgunssituation das Problem, sofern man nicht als z.B. Soldat "von oben" versorgt wird. Bliebe als letzter Ausweg eventuell nur die weitere Flucht ins Ausland?