Beiträge von Daywalker
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Deine Beschreibungen sind ein Vergnügen zu lesen. Danke auch für die Bilder.
Noch ein Messer, das mir schon lange gefällt.
Im Alltag evtl. kein Nachteil?Danke Joachim! Absolut. Muss kein Nachteil sein. Aber wie geschrieben. Beim RED taugt mir die Handlage nicht so gut und das ist ein KO-Kriterium.
Viele Grüße,
Stefan -
Nabend,
ich finde Deine Vorstellungen bis zur finalen Auswahl sehr gut, wirklich Klasse!
Bin ganz gespannt was Du zum Mako sagst, dieses ist ja so das Messer, in welches Du Dich schon vor Beginn der Fragerunde ein klein wenig verguckt hattest, wenn ich das richtig rausgelesen habe.

Danke! Das stimmt. Da bin ich auch schon ganz gespannt darauf.
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So. Reicht für heute

War bisher für mich sehr spannend und aufschlussreich. Ich hoffe, Ihr habt Euch auch nicht gelangweilt. Morgen kommen dann noch die beiden etwas extravaganten Exemplare, das Bastinelle Mako und das Hardcore Hardware. Letzteres läuft wie gesagt etwas außer Konkurrenz und steht nicht ernsthaft zur Disposition. Aber ich denke es ist trotzdem ganz interessant, sich diese Marke einmal anzuschauen.
Zwischenfazit? Das Bastinelle RED ist wohl raus. Phrike und Defender 2 liegen ganz eng beieinander und der kleine Zwockel Bastinelle Sin ist vielleicht so ein Bisschen die Überraschung im Vergleich. Sehr kompakt, aber "fühlt" sich trotzdem nach Messer an. Wir werden sehen. Morgen noch die 2 Übrigen und am Sonntag fällt die Entscheidung.
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Jetzt aber wirklich das letzte Exemplar für heute. Die restlichen zwei dann morgen.
Bastinelle Sin.
Qualitätseindruck Messer u. Scheide:
Sehr gut. Auch dieses Messer wird von Fox (Italien) produziert. Sehr sauber verabeitet. Keinerlei scharfe Kanten oder unangenehme Übergänge. Alles Schliffe und Fräsungen symetrisch. Kydex ebenfalls sehr gut.
Scheide:
Die Scheide des Sin gefällt mir besser als die vom RED. Sehr stabil. Messer rastet sauber ein und wird irgendwie besser fixiert, als das RED in dessen Scheide (siehe oben). Besser im Sinne von gleichmäßiger und nicht so extrem auf einen Haltepunkt fixiert, wie beim RED. Auch die Variabilität der Scheide ist besser, als beim RED. Mehr Aufnahmebohren für den kleinen Teklok. Dazu noch die Gummischlaufe mit dem Druckknopf. Das habe ich jetzt nicht zusammengebaut, weil wie gesagt ja noch nicht entschieden ist, welches Messer ich nehme und welche zurückgehen. Darum hab ich den Druckknopf nicht getestet. Aber zumindest konzeptionell ist die Scheide des Sin besser als die des RED und für die Verarbeitung der Kydex gilt das auch.
Kompaktheit:
Natürlich schon allein aufgrund der geringeren Länge, im Vergleich zu den anderen Modellen dieses Vergleich das kompakteste Messer. Die geringere Größe, in Kombination mit der recht variablen Kydex, macht es in diesem Vergleich wohl zu dem besten Modell in Punkto "mal eben schnell einstecken". Geht in jede Cargo-Hosentasche und man kann vermutlich sehr gut concealed carry innen im Hosenbund machen. Top.
Handhabung:
Da war ich aufgrund meiner Handgröße und den Maßen des Messers etwas skeptisch. Andererseits, auch mein Büro-EDC, das CRK Mnandi funktioniert in meinen Händen und das ist ähnlich zwergig. Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt, gehen alle 4 Finger unter den Griff. Durch den leichten Schwung des Griffes schmiegt es sich schön in die Innenhand und wenn man noch einen kurzen Lanyard dranknotet (eine Bohrung/Öse ist ja vorhanden) verlängert man den Haltebereich auf ideale Weise. Ich muss nicht zwingend an jedem Messer einen Lanyard haben, aber hier würde ich es definitiv machen und es würde sehr gut passen. Wie schon geschrieben ist alles gut verarbeitet. Nix drückt. Keine scharfen Kanten. Jimpings hat es für die Daumenablage auf dem Klingenrücken und hinten am abgerundeten Griffende und dort sind sie intelligent aufgebracht und unterstützen den Halt hinten in der Hand. Auch hier, wie beim RED, angenehme G10 Griffschalen, die im Vergleich zu den Micarta Inlays des Phrike vermutlich einen Tick rutschiger sind. Ohne dass das jetzt ein großer KO-Punkt ist. Alles in allem ein sehr durchdachter und gut gemachter kompakter Entwurf.
Design und "coolness factor":
Die Klinge, mit dem kleinen integrierten Recurve im hinteren Teil erhält dadurch zusätzlichen Pep. Einen Tick Praxistauglicher wäre sie vermutlich ohne den Recurve. Aber das kann ich aus den beschriebenen Gründen nicht testen. In Kombination mit der Blutrinne, die hier im Gegensatz zum ER Defender 2 nicht bis unter die Griffschalen reicht, macht es insgesamt zu einem sagen wir lässigen Entwurf. Nicht hardcore (die Abteilung kommt ja morgen noch ...) und nicht super-cool. Aber eben lässig und recht pfiffig. Und ich würde sagen mit dem Design und der Größe auch sehr umweltverträglich. Trotz all black.
Bilder:
Ohne Titel by Jedi, auf Flickr
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Deine Ausführungen finde ich wirklich sehr spannend.
Da sieht man mal wieder gut, wie individuell Ergonomie, Handlage und Griffgefühl wahrgenommen werden. Man muss ein Messer zur Beurteilung selbst in der Hand gehabt haben.
Mir passt das RED z.B. absolut perfekt in meine 9,9er Hand.
Grüße Alex
Das ist auch meine Erkenntnis und meine Empfehlung an alle. Wenn man ein Messer benutzen möchte und es nicht für die Sammlung/Vitrine kauft, dann muss man es in die Hand nehmen. Da kommen individuelle Ergonomien und persönliche Wahrnehmungen/Vorlieben zusammen. Das ist alles höchst subjektiv. Darum kann die ganze Veranstaltung hier nur meine Eindrücke wiedergeben und vielleicht ein paar Hinweise, worauf jeder Interessierte bei dem einen oder anderen hier vorgestellten Modell achten kann. Aber es kann kein neutraler Test sein.
Macht aber trotzdem Spaß
Gut. Noch eins. Bin grad voll drauf 
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Okay. Einer geht noch

Bastinelle RED.
Qualitätseindruck Messer u. Scheide:
Insgesamt gut. Messer etwas besser als die Scheide. Das Messer ist sehr sauber verarbeitet. Das "V2" wird von Fox hergestellt. Die Vorgängerversion wohl von Viper, wenn ich das richtig verstanden habe. Ob es sonst noch Veränderungen zwischen diesen beiden Versionen gibt vermag ich nicht zu beurteilen. Keine scharfen Kanten. Alle Schliffe und Fräsungen symetrisch. Nix dran auszusetzen.
Scheide:
Durch einige Vorbemerkungen hatte ich Schlimmeres erwartet. Klar. An eine gute gemachte custom Kydex kommt sie nicht ran und vermutlich gibt es auch hochwertigere Serien-Kydexe, wenngleich offenbar die wenigsten Hersteller hier investieren. Sie ist schön flach, aber nicht irgendwie "wabbelig". Das Messer muss mit etwas Nachdruck hineingesteckt und auch mit Nachdruck gezogen werden. Die Klemmung scheint stark auf einen Punkt fixiert zu sein, nämlich unten am Klingenricasso, welches bei dieser Klinge ja gerade nach oben verläuft, wenn Ihr mir folgen könnt. Die Klinge hat durch diese etwas einseitige Fixierung in der Scheide etwas horizontales Spiel, lässt sich also innerhalb der Scheide etwas nach oben/unten auslenken, wenn man am Griff anfasst und etwas bewegt. Der kleine Teklok macht das Ganze zusätzlich kompakt, jedoch sind die Befestigungsoptionen an der Scheide relativ begrenzt. Die Lochabstände bieten nicht zu viele Optionen. Man kann auch einen großen Teklok anbringen.
Kompaktheit:
Recht kompakt, durch eine sehr gradlinige Bauweise des Messers und die flache Kydex. Die G10 Beschalung des Messers trägt auch nicht zu arg auf.
Handhabung:
Hm. Da haben wir wieder das Thema bei Messern mit ausgeprägten Fingermulden. Die vordere Vertiefung für den Zeigefinger ist für meinen Geschmack deutlich zu groß und ich habe wie gesagt Handschuhgröße 10. Das ist wieder das Thema, irgendwie alles vereinen zu wollen. Fingermulde, für einen sehr definierten Griff, aber Diese dann groß machen, damit es für möglichst viele Hände passt. Im Ergebnis für meinen Zeigefinger zu groß und der bewegt sich dann nur unnötigerweise hin und her, was den Sinn einer Zeigefingermulde irgendwie torpediert. Darüber hinaus empfinde ich die sehr ausgeprägte und spitze Unterteilung zwischen der Zeigefingermulde und dem Rest des Griffes als unangenehm. Reverse-Grip geht trotz der recht ausgeprägten Zeigefindermulde recht ordentlich, auch weil der Klingenrücken sich gut der Innenhand anpasst und der Daumen gut zu liegen kommt. Aber auch hier ist die spitze Trennung zwischen Zeigefingermulde und Rest des Griffes nicht ideal. Das ER Defender 2 ist auch im Reverse-Grip angenehmer, als das RED.
Von diesem sehr individuellen Punkt abgesehen ist der Griff gut in der Hand zu haben. Der über die Griffschalen überstehende Erl ist angenehm gerundet und stört überhaupt nicht. Die G10 scales fassen sich angenehm an, sind aber nicht so griffig wie z.B. die Micarta Inlays des Phrike. Jimpings gibt es an 3 Stellen, deren Sinn sich mir nicht an allen diesen 3 Positionen erschließt. Aber schaden tun sie auch nicht.Design und "coolness factor":
Na ja .... Die Klingenform ist bestimmt recht alltaugstauglich und bietet einen guten Kompromiss zwischen Schneidfreudigkeit und Stabilität, wie auch zwischen Perforations- und Schneidfähigkeiten. Aufregend geht für mich aber anders. Weder die Eleganz der Harpoon Klinge des Phrike sehe ich hier, noch das martialische Design der ER Klinge. Etwas bieder.
Bilder:
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Der Teklok von ER passt an die Scheide. Natürlich baut die Scheide durch die Schlaufen dann viel zu sehr auf.
Ist die Klinge vom Defender und Defender 2 nicht gleich von der Form? Nur in der Länge unterschiedlich?
Ich bin mit dem Kleinen super zufrieden.
Übrigens finde ich die es super, wie du hier die einzelnen Messer beschreibst. Tolle Arbeit..
Vielleicht ist es ja eine optische Täuschung. Aber für mich schaut es so aus, als wenn die Defender 2 Klinge spitzer zuläuft. Schaut mal hier:
[size=10]]Defender
[size=10]]Defender 2
Das Defender 2 ist mir auch schon öfter "positiv aufgefallen". Nur eines finde ich als eventuellen Nachteil. Die Hohlkehle der Klinge reicht bis unter den Griff. Da könnte sich Schmutz (DNA
) sammeln.Fräulein Edit: Rumpeltroll war schneller.
Stimmt. War mir überhaupt nicht aufgefallen. Guter Hinweis. Ich mag jetzt an dem ER nicht herumschrauben. Aber kann man die Griffschalen bei den ER Griffen nicht einfach abnehmen, falls nötig?
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Kommen wir jetzt zum ER "Defender 2".
Qualitätseindruck Messer u. Scheide:
Sehr gut. Hatte bisher noch kein ER in der Hand. Bin angenehm überrascht. Das Messer ist hervorragend verarbeitet. Insbesondere die Klinge, mit der Blutrinne und der falschen Schneide, dem single guard. Da ist nix unsymetrisch. Alles sauber gefräst/geschliffen. Minimalen Abzug gibt es für den Bereich, wo die Klinge in den "Gummigriff übergeht. Dort sind ein paar kleine Unsauberkeiten. Aber nur wenn man genau hinschaut (siehe Bilder). Auch die Scheide ist einwandfrei verarbeitet.
Scheide:
Das Messer sitzt fest in der Scheide und zwar egal, wie herum man es hineinsteckt. Sehr gut gemacht. Bei Anderen, wie z.B. dem Phrike oben, muss man darauf achten das Messer richtig herum einzuführen. Wenn man die Scheide mit eingestecktem Messer schüttelt, klappert nix und mit leichtem Druck mit dem Daumen kann man das Messer ziehen und es rastet genauso sicher wieder ein. Gute gemacht, ER.
Die Scheide baut aufgrund des Molle-Systems insgesamt höher/breiter. Da sind die Kontrahenten (abgesehen vom Hardcore Hardware) im Vorteil. Das Molle-System funktioniert gut und bei mir würde die Scheide damit gut an den Gurt meiner Maxpedition Umhängetasche passen (siehe Bilder). Jeder Mal an- und wieder abfummeln, wenn man es von der Tasche an den Hosengürtel umrüsten möchte, hätte ich glaube ich keine Lust. Würde ich mich am Ende für das ER entscheiden, täte ich die Molle-Scheide an meiner Maxpedition Tasche belassen und mir eine custom Kydex zusätzlich gönnen. Damit würde sich dann beim Tragen an der Hose auch das Thema Kompaktheit etwas verbessern.
Schade. Die Abstände der Bohrungen in der Scheide passen nicht für einen Teklok. Weiß nicht, ob das technisch einen Grund hat oder ob einfach jemand nicht zu Ende gedacht hat. Aber wie gesagt. Custom Kydex mit Teklok würde ich wohl sowieso investieren.Kompaktheit:
Gewicht ist sogar etwas geringer, als beim äußerlich noch kompakter wirkenden Phrike. Siehe auch meine Ausführungen im vorhergehenden Punkt. Mit einer custom Kydex würde man hier sogar noch etwas rausholen können.
Handhabung:
Einwandfrei. Das Messer liegt hervorragend in der Hand. Der Griff hat, anders als beim Phrike, keine Einzelfinger-Mulde vorn, sondern eine etwas bereitere Aufteilung, was der Variabilität nochmals zu Gute kommt. Im Revers-Grip wird das Phrike durch die vordere Fingermulde schon unbequemer. Nicht so das Defender 2. Passt auch im Reverse-Grip hervorragend und der Daumen kann super auf dem flachen Erl-Endstück (ich nenne es jetzt mal nicht Glasbrecher) abgelegt werden. Insgesamt eine sehr durchdachte Griffkonstruktion. Das Griffmaterial fasst sich sehr angenehm an. Ich kann nicht beurteilen wie es sich mit nassen Händen verhält.
Der single guard schützt die Hand bei Perforation vor dem Hineinrutschen in die Klinge. Es gibt das Defender 2 auch mit double guard. Aber ich würde diese Variante bevorzugen, als guten Kompromiss zwischen Schutz der Hand und Vielseitigkeit beim Einsatz, wenn man den Daumen noch oben auf der Klinge ablegen kann. Übrigens auch hier mit sauber verarbeiteten und nicht scharfen jimpings.
Hinweis: Falls sich jemand für das Messer interessiert. Es gibt auch ein Defender ohne "2". Die Klingenform ist an der Spitze für meinen Geschmack nicht so elegant, weil bulliger, stupsnasiger. Ich würde immer das Defender 2 nehmen.Design und "coolness factor":
Ziemlich cool. Deutlich "martialischer", als das Phrike. Eine wie ich finde wunderschöne Klinge, mit der Blutrinne optisch sehr gut umgesetzt (und natürlich auch etwas gewichtsreduzierend). Der single guard, auch mit jimpings ist gut gemacht.
Bilder:
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Ich fange mal mit dem Spartan Blades "Phrike" an. Ich hab's mal versucht für mich, nach meinen subjektiven Kriterien etwas zu verobjektivieren

Qualitätseindruck Messer u. Scheide:
Hervorragend. Keine scharfen Kanten. Alles sehr sauber verarbeitet. Die Micarta Inlays sind sauber eingepasst. Einzig eine kleine Scharte auf der Schneidfase trübt den Gesamteindruck minimal, weniger weil sie so dramatisch ist, als dass sie durch die unterschiedliche Lichtbrechung ziemlich leicht optisch auffällt. Ich denke da ist beim Schärfen kurz etwas dagegengekommen/verrutscht. Ansonsten sind beide Schneidphasen aber sauber und symetrisch geschliffen.
Scheide:
Sehr gut verarbeitet. Nix zu meckern. Ein großer Teklok scheint auch dranzupassen. Ein Kleiner nur in einer Position. Siehe Bilder. Für den Preis hätte man meiner Meinung nach auch ruhig einen Teklok dabeilegen können. Das gibt einen kleinen Abzug, weil das teuerste Messer im Vergleich.
Kompaktheit:
Gewicht liegt im sehr angenehmen Bereich. Durch den flachen Griff ist es ...... flach
Also trägt nicht so stark auf. Muss man aber auch nicht überbewerten und wie immer und überall, ein Vorteil ist fast immer auch ein Nachteil, in einer anderen Disziplin. Sprich. Wenig "Fleisch" auf dem Griff füllt natürlich auch die Handfläche schlechter aus. Aber dazu unten mehr.Handhabung:
Erstaunlich. Erstaunlich gut liegt es in der Hand, trotz des flachen Griffes. Klar. Im direkten Vergleich wird einer der anderen Kandidaten mit ausgeprägteren Griffschalen die Hand besser ausfüllen. Aber es ist besser als erwartet und auf keinen Fall irgendwie ein dickes Minus. Die Micarta Inlays sorgen für richtig guten Grip. Die leichten Ausformungen an der Unterseite des Griffes, für den Zeigefinger und den Rest sind in Ordnung und nicht so dominant, sodass sie vermutlich für so gut wie jede Hand passen. Für Meine auf jeden Fall. Es gibt eigentlich 2 Positionen für den Zeigefinger im oberen Bereich. Vor der Klinge, auf einer Daumenrampe, mit jimpings, die nicht scharf sondern passend sind und dann noch bedingt durch die Harpoon-Klingenform über der Klinge, eben durch diese Ausbuchtung (siehe Bilder).
Design und "coolness factor":
Ich mag Harpoon-Klingen sehr gern. Das hat was. Dynamisch, elegant. Sehr gelungen. Auch mit den Micarta Inlays im Griff. Insgesamt jetzt kein Entwurf der einem die Sprache verschlägt (und Solche sind dann meist eher schlecht im Gebrauch). Aber sehr elegant und durchaus etwas "tacti-cool". Auf der Flat Dark Earth Beschichtung fallen Ziehspuren und Kratzer nicht so stark auf, wie bei einer schwarzen Beschichtung, weil der Kontrast nicht so groß ist zwischen schwarz und blanken Stellen. Dafür wirkt sie schnell "schmuddelig", bereits out of the box.
Bilder:
IMG_1380 (1) by Jedi, auf Flickr
IMG_1382 (1) by Jedi, auf FlickrSo. Ihr dürft hier gern schon draufloskommentieren. Ich nehme mir jetzt das ER vor und das stelle ich heute auch noch ein.
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So Ihr Lieben. Wollen wir mal loslegen? Bitte um Verständnis, dass ich das über's Wochenende ein Bisschen in Etappen mache. Es ist ja recht zeitaufwendig. Ich werde aber immer ein Messer in einem Rutsch besprechen und bebildern. Los gehts mit ein paar Gruppenbildern. Von Links nach rechts: Hardcore Hardware Razorback CQC-01, Extrema Ratio Defender 2, Spartan Blades Phrike, Bastinelli RED, Bastinelli Mako, Bastinelli Sin
Hier mal die beiden "Gewichts-Pole" aus der Gruppe
Ich hatte es ja bereits geschrieben. Das Hardcore Hardware hat mich einfach mal interessiert und da es der Händler führt, bei dem ich die Bastinelli bestellt habe. hab ich es mal mitgenommen. Aber hinsichtlich Gewicht und Masse ist es kein ernsthafter Kandidat für die Kaufentscheidung.
IMG_1372 by Jedi, auf FlickrHier die komplette Gewichtstabelle, immer komplett mit Kydex und allem:
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Also vom Messer her, wäre ja das Phrike mein Favorit.
Leider hat Spartan Blades als Firma bei mir komplett verschi*****...
Hintergründe in diesem ThreadVon daher :
Das mit dem "Knastkalender" auf dem Karton
Nur kurz dazu mit allem respekt für Deinen Standpunkt. Ich habe Curtis Iovito auf der letztjährigen IWA etwas kennenlernen können (sofern man das nach einem Gespräch sagen kann) und ich fand, dass er ein ziemlich feiner Kerl ist. Man muss das amerikanische Marketing-Bla-Bla, was auf uns manchmal irritierend wirkt, echt abhaken. Das geht nach dem Motto "was die Leute hören wollen erzähle ich, wenn's dem kommerziellen Erfolg dient" und dazu noch "was interessiert mich mein Geschwätz von gestern". Da ticken wir Deutschen komplett anders. Neutral betrachtet, nur auf wirtschaftlichen Erfolg bezogen, kann man den Amis hier eine gewisse Professionalität nicht absprechen. Mögen muss man es ja persönlich nicht. CRK bedient dieses "Patrioten-Thema" ja mittlerweile fast systematisch. Jedes Jahr, wenn zur Shot Show die neuen CGG Designs vorgestellt werden, ist mittlerweile ein "patriotic themed" CRK mit dabei. "We The People". "Join or Die". Dieses Jahr die Mondlandung. Nehme ich schmunzelnd zur Kenntnis, erfreue mich aber ansonsten weiter an den Produkten. Diese Haltung kann ich Dir in Bezug auf Spartan auch nur freundschaftlich empfehlen.
Mein Favorit wäre das Defender.

Ist mit Sicherheit in der ganz engen Auswahl. Später mehr.
Wenn ichs mir leisten könnte sofort das Phrike !!

Das Red und das ER sind aber auch echt super...
Das sind mal Luxusprobleme! Wenn ich die Messer schon vor mir hätte könnt ich kaum eins zurückschickenPhrike ist auch klasse, besonders mit dem Flat Dark Earth coating. Muss aber ausprobieren, ob mir der flache Griff taugt.
Mich würde am ehesten das Sin interessieren.
Das Phrike und das RED habe ich und bin mit beiden sehr zufrieden.
Viel Spaß beim aussuchen.Das Sin ist auch nochmals kompakter, als der Rest. Bin sehr gespannt, wie es sich in der Hand anfühlt.
Alles anzeigenAch wenn das jetzt nicht unbedingt zur Entscheidungsfindung beitragen wird, wollte ich mal zeigen, wie sehr sich der Charakter eines Messers und insbesondere der Tragekomfort (in der Hosentasche) durch eine richtig gute Kydex verändern kann.
Insbesondere das Scout2 ist für mich so überhaupt erst interessant geworden.Scout2 und RED
Grüße
AlexDanke Alex. Sehr hilfreich.
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IMG_1367 by Jedi, auf Flickr
Meine Frau hat im Vorbeigehen mit Blick auf das "Phrike" gesagt "was ist das denn für eine schreckliche Farbe?" .... Sollte es also das Phrike werden, muss ich es wohl in ein schwarzes Exemplar umtauschen
Und das HHA ist echt ein Brett. Aber das ist aus Interesse mit reingerutscht. Kannte die Marke nicht und wollte es mal anschauen. Passt schon vom Gewicht her nicht in die Gruppe. Aber cool isses .. -
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OK, ich mach mal den Prophet: Du wirst Dich zuerst für das RED entscheiden, kannst Dich aber auch nicht vom Phrike trennen. Das HHA wird Dir gut gefallen und obwohl für den Zweck ungeeignet, wirst Du es in den Rucksack packen. Das Mako taugt nicht als edc, aber Du wirst es dennoch behalten, einfach weil es Dir gefällt. Und während Du das ER Defender in Deine Vitrine legst wirst Du beschließen, das Sin auch zu behalten, weil es darauf auch nicht mehr ankommt. Das Ganze wirst Du damit rechtfertigen, dass Du viel unterwegs warst und Dir das gönnst und hey, das ist auch ok. Spesen für die Seele. So würde ich das auch machen.


Geil. Drucke ich aus und lege es meiner Frau neben das Kopfkissen. Morgen früh wache ich dann mit Kopfschmerzen und ner Bratpfanne neben meinem Kopfkissen auf.
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Hab in den letzten Wochen oft lange gearbeitet und ein paar anstrengende Reisen gehabt. Morgen ist Freitag und da mache ich mittags im Büro Schluss und werde mich in Ruhe widmen. Vorspiel, sozusagen

Ihr könnt ja für Euch tippen, welches es am Ende wird und dann sehen wir mal. Ich bin selbst auch total neugierig, klar, auch ein Bisschen aufgeregt und voller Vorfreude. Live ist doch was Anderes, als nur Bilder/Videos anschauen.
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Also ich hätte eigentlich gedacht, dass die Ehefrau von jemandem der Damast Sebenzas und Randall sammelt in der Preisklasse vollkommen schmerzfrei ist :D....
Viel Spaß beim begrabbeln und aussuchen

Vermutlich
Oder das Zauberwort...Schuhe.. einwerfen

Stimmt! Wie konnte ich das vergessen. Die wirksamste Waffe. "Schatz, kauf Dir doch ein paar Schuhe."













