Beiträge von Tony Lennartz

    @ semaphore,


    bezüglich der Farbvarianten für die Griffschalen sind alle Möglichkeiten offen, ähnlich dem GEK - EDC - Angebot. Als Stahl wird der bewährte Böhler N 695 verwendet.

    ...........und ich versuche mit klassischen Stilvorgaben, eigenen, fundierten Praxiserfahrungen und modernen Werkstoffen, z.B. a la Micarta oder Kuh - Dex, besondere Produkte zu erstellen.

    @ semaphore,


    während der letzten IWA wurde am Eickhorn - Messestand ein Prototyp des Nordic Bushcraft präsentiert. Leider habe ich momentan keine Ablichtung zur Verfügung.
    Wie kommst Du auf Kydex? Das wäre ja an einem Bowie ein wahres Sakrileg. Das Material heißt Kuh - Dex und ist speziell präpariertes Leder mit Kydex - Eigenschaften.

    Hi Buddys,


    wenn ich die netten Willkommensbekundungen hier lese verbiegt sich meine Gemütsschiene,Vielen Dank dafür ! Nun zum Nordic Bushcraft. Das Messer wird produziert, Das ist soweit sichergestellt. Momentan hapert es an einem qualifizierten Griffschalen - Hersteller. Die baugleichen Huntergriffschalen zeigten häufig Ungenauigkeiten und mußten nachgearbeitet werden, auch das ist ein wesentlicher Kostenfaktor also trennte man sich von dem Hersteller. Im Laufe dieser Woche wird mit einem anderen Betrieb verhandelt und bei einer Einigung kann ein Zeitplan erstellt werden, den ich hier unmittelbar bekannt geben werde.
    Da ist allerdings noch ein weiteres Projekt kurz vor dem Abschuß. Bei Eickhorn wünschte die oberste Instanz ein Bowie also machte ich mir entsprechende Gedanken, verwarf sie wieder und fand andere, neue Ansätze. Zuerst kam das Konzept, dazu brauchte ich die qualifizierte Meinung von Micha M. und war sehr froh, diesen sachkundigen Anspechpartner für den konstruktivem Austausch zu haben. Mit meinem 24. (Vierundzwanzig) Entwurf war ich dann zufrieden. Da ich einen "guten Draht" zu unserem Tf-ler Markus Reichart habe und ich seine akribischen Arbeiten hochschätze, schickte ich ihm meine Entwürfe zur praktischen Umsetzung. Holzmodelle wurden hin und her geschickt, Stahlsorten bis zum Damast und das Griffmaterial wurden immer wieder diskutiert. Das Ergebnis wurde jetzt zum schönsten Messer welches ich entworfen habe. Historie, Eleganz und Tauglichkeit wurde qualifiziert zusammengeführt. Das Messer wurde in eine Kuhdexscheide gepackt welche alle Tragevarianten für Rechts - u. Linkshänder zuläßt. Spätestens morgen wollte ich Euch das Exemplar hier präsentieren aber nun erhielt ich vorhin einen Anruf von Meister Markus, in dessen Verlauf er mir lange und ausführlich seinen Beagle erklärte. Kurzum, das Rabenaas hat die neue Kuhdexscheide zur Unkenntlichkeit zerbissen und ich warte und warte in der steten Hoffnung, dass ich noch im Laufe der Woche ein bestimmtes Päckchen erhalte. Ich hasse Beagles !!! :love:

    wegen eines längeren Klinikaufenthaltes war ich hier eine lange Zeit "out of order". Werde mich in kommender Woche mit dem Nordic Bushcraft befassen u. das Ergebnis hier posten. Bei Eickhorn wird derzeitig ein militärischer Großauftrag abgewickelt, damit sind sämtliche Mitarbeiter stark eingebunden.

    Den skandinavischen Samen ("Lappen"), die Inuit ("Eskimos"), die Chucktschen und viele andere Jägerkulturen darf man wohl unterstellen, dass deren Messer elementare Kulturgüter darstellen, welche den täglichen Anforderungen entsprechend in Form und Proporz seit Jahrhunderten gleichblieben und nur werkstofftechnische Neuerungen erlebten.
    Was mag diese messerabhängigen - und kundigen Völker wohl vom Choil abgehalten haben? Wenn man sich einen klassischen Sax als authentischen Bodenfund ansieht, so sieht man wiederum nix vom Choil. Die Beispiele lassen sich leicht fortführen. Sicher ist aber, dass diese Menschen ihre Messer häufiger und vielseitiger einsetzten als die meisten derzeitigen Experten, d.h. wirklich fundierte Erfahrungen sollte man voraussetzen. Ach manche heutigen Nachfahren der Jäger - u. Sammlerkulturen behandeln ihre Beutetiere aus rationalen Gründen ziemlich krass und mancher hiesige Waidgenosse würde dabei traumatisiert das Weite suchen aber die Leute wollen nach ihren kulturellen Gegebenheiten Beute machen. Dabei werden Schneidtechniken angewandt welche ich hier nicht näher erklären möchte um empfindsamen Geistern das Wehklagen zu ersparen aber mit Choil wären diese Schneidtechniken nicht durchführbar und damit mancher Braten nicht auf dem Teller.
    Aber er sieht gut aus so ein Choil und Manchem kommt es gerade darauf an,.

    Wäre es nicht sinnvoll beide Messer durch Black-Forest-Ghost testen zu lassen? Der Mann ist objektiv und hat häufig bewiesen, dass er das Metier beherrscht. Wenn er einverstanden ist schicke ich ihm sofort ein GEK - EDC. Es wäre hilfreich wenn nun aus dem anderen Lager jemand seinen Standpunkt durch ein Testergebnis manifestieren würde.

    @ Micha,
    heißt das nicht Äpfel mit Birnen vergleichen? Das war damals eine Militärdiktatur, während das heutige Regime von den Bürgern demokratisch gewählt wurde. Und genau an dieser Ursprungsstelle sollte man in einem demokratischen Land auch die Richtlinien der Politik ändern, nämlich durch Wahlen.

    @ Crow,
    aus der von Dir erwähnen Perspektive eines unbeteiligen Anwohners kann ich ein solches Anliegen verstehen u. akzeptieren.
    Allerdings ist das schon ein gewaltiger Quantensprung in eine gehörige Schieflage wenn ich meine Unzufriedenheit dadurch aufheben möchte indem ich gegen die Polizei vorgehe. Wie weit sollte solch eine Akzeptanz ausgedehnt werden? Die Begrenzungen werden durch Rechtsnormen aufgewiesen und wenn diese überschritten werden ist der Anarchie Tür u. Tor geöffnet, d.h. das gesellschftliche Zusammenleben wird vom "Recht" des Stärkeren oder des Unverschämteren bestimmt.

    Seit wann bitte bleibt ein Bürger unbescholten wenn er sich offensichtlich den Weisungen der Vollzugsorgane widersetzt? Sollte da vllt. eine Einkaufsliste zur Polizeiabwehr erstellt werden? Auweia !

    .........Tape würde dabei zusätzlich sichern. Möchte in diesem Zusammenhang nochmal erwähnen, dass es sich bei diesen Messern um GTK - Prototypen handelte. Bevor das GTK in den Handel kam wurden sämtliche Erfahrungen aus diesen Felderprobungen ausgewertet und ggf. umgesetzt.

    Vielen ist ein solches Szenario einfach zu abstrakt. Der überwiegende Teil der Bevölkerung verdrängt das Thema obwohl es medial immer wieder vorgebracht wird. Man setzt sich in einer "easy going Gesellschaft" nicht gerne mit Unannehmlichkeiten auseinander, welche durch Versicherungen oder die Advocard nicht abwendbar sind, nicht präventiv auseinander. In der Konsequenz wird damit die Bedrohung noch erweitert.

    Hallo Walter,


    ich stand bei dem Test nicht daneben aber wenn ich den Tester richtig verstanden habe war das quasi der "Federweg", d.h. als der Druck weggenommen wurde ging der Stahl in die Ausgangsposition zurück.

    Das fand ich heute in meinem Gästebuch:


    Johannes Kloer


    Hallo Tony,
    dein Bushcraft-Seminar hat viel Spaß gemacht (trotz der Regenschauer)
    und war sehr informativ. Es war schon beeindruckend mit welchen
    einfachen Tricks man im Wald relativ „einfach“ ganz gut überleben kann
    auch ohne Würmer und Maden zu essen. Auch deine umfangreichen
    Praxis-Erfahrungen in Sachen rund um die Jagd (Jagdhund, Wild, Waffen,
    etc.) war für mich sehr interessant. Jeder durfte sein(e) Messer
    mitbringen und somit hatte man unterschiedliche Modelle zum Testen. Es
    gab im Grunde nur ein Messer was für alle Bereiche sehr gut
    funktionierte und das war das GEK 2000.


    viele Grüße, Johannes