Beiträge von Tony Lennartz

    @ Trabireiter,
    die Zeitangabe ist realistisch aber wie ich vorhin erfuhr, leider nur für wenige Messer. Die neuen Scheiden (korrigierter Druckknopf) kommen nun erst in der 24 Kw aus Spanien nach Solingen. :cursing: Die Nachfrage ist heftig, leider hapert es mit der Logistk.

    @ Micha M.,


    die halbfertigen EDCs kamen heute mit mehrtägiger Verspätung in`s Werk zurück. Da eine maßgebliche Schleifmaschine ausgefallen war, wurden die Messer in einem kooperierenden Betrieb geschliffen. Nun erfolgen Beschriftungen und Montagen. Gegen Ende kommender Woche sollten sie dann versandfertig sein.


    Gruß,
    Tony

    @ Micha M.,
    werde mich morgen um dein EDC kümmern und das Resultat wirst Du dann umgehend erfahren. Hoffentlich kann ich deinen Kummer lindern oder gar aufkommende Freude entfachen. Das wäre doch etwas. :rolleyes:

    Wenn man tatsächlichen Bedarf an einem robusten Allroundmesser hat, wird das
    GEK 2000 in der praktischen Messeranwendung schnell von der
    Richtigkeit des „Habenwill“ - Entschlusses überzeugen.
    Wenn Jemand das GEK 2000 für seine Sammlung haben möchte, so ist der
    Entschluss ebenfalls richtig, da das Messer bereits unbestreitbar zum
    Klassiker avancierte.
    Dieses Messer ist für mich hinsichtlich seiner Einsatzvielfalt, momentan nicht verbesserbar, ansonsten wäre eine
    entsprechende Änderung bereits mit der Erkenntnis erfolgt. Jedem "Ja aber" habe nicht nur ich fundierte Argumente entgegenzuhalten.

    Während der vergangenen vier Tage war ich mit einer Seminargruppe Draussen.
    Natürlich führten die Leute alle erdenklichen Messerexemplare mit
    aber ich betrachtete es bereits als Normalvorgang, dass mein alter GEK 2000 - Prototyp
    andauernd von den einzelnen Teilnehmern ausgeliehen wurde, weil sie
    während der anfallenden Erfordernisse mit ihren Messern schnell an die Grenzen des Machbaren stießen. Das
    war ein Bushcraftseminar mit Allem was dazu gehört und physikalische Gesetze u. Erfordernisse sind dabei unumstössslich,
    egal was ein § 42a dazu meint oder irgenwelche Messertrends praxisferner Schöngeister.

    Gerade diese, auf Erfahrung basierende Praxisbezogenheit macht
    die Vielseitigkeit dieses Messers aus. Das stilistische Ergebnis ist nur
    die resultierende Konsequenz einer ehrlichen, realitätsbezogenen Projektierung.

    Sicher würden oder werden viele Designer eine derartige, auf ihre Arbeiten
    bezogene Feststellung nicht zulassen, da die künstlerische Dominanz
    für sie zu ihren Ergebnissen führt und die Anwendungspraxis
    meistens in abstrakter Ferne liegt aber gerade ein solches, aus
    praktischer Erfahrung gewonnenes Ergebnis, kann sich wirklich
    langfristig behaupten und eine bislang zwanzigjährige GEK - Aktualität
    sind doch immerhin eine vorzeigbare Bestätigung.
    Tiddys.jpg


    Das Lennartz / Eickhorn GTK – in der Ursprungsversion – haben wir
    unter erfahrenen Einsatzkräften in der FSK 200 (Fernspähkompanie 200) mit mehreren
    Exemplaren erprobt, sowohl im Ausbildungszug als auch in einem
    Einsatztrupp, um möglichst realistische und vielfältige
    Anwendungsergebnisse zu erzielen. Es handelte sich dabei nicht um
    eine offizielle Truppendiensterprobung der FSK. Die eigeninitiativ
    tätigen Tester kennen aber das Einsatzspektrum aus eigener
    Erfahrung, die sie hier gerne zur weiteren Perfektionierung des
    German – Tactical - Knife eingebracht haben. Einige GTKs haben die
    Tester dabei ins Ausland begleitet – die entsprechenden Bilder
    werden nachträglich dem Erfahrungsbericht hinzugefügt.


    1. Die Klinge:


    Der Wellenschliff auf dem Klingenrücken ist besonders wirksam und wird
    sehr positiv bewertet, auch als Säge ist er gut einsetzbar. Wenn
    eine Verlängerung des Rückenbereichs voller Klingenstärke
    (zugunsten eines Schlagholzeinsatzes) auf Kosten des Wellenschliffs
    gehen würde (dessen Effektivität von seiner Länge abhängt), wird
    dem bissigen Wellenschliff der Vorzug gegeben.

    Die durchgehende, scharfe glatte Hauptschneide ermöglicht ein sauberes
    und wirksames Arbeiten. Die gelieferten Testmesser waren von sehr
    befriedigender Schärfe.
    Die Klingenlänge ist optimal, führt zu positiver Gewichtsreduzierung
    und gewährleistet gutes verdecktes Tragen, deshalb sollte man die
    Länge so belassen.
    Angesichts der relativ dünn ausgeschliffenen Klingenspitze hatten wir zunächst
    Bedenken hinsichtlich Werkzeuganwendungen mit höherer
    Hebelbelastung. Das waren aber eher „gefühlte“ als „erfahrene“
    Bedenken. Tatsächlich haben wir beim Stechen in Holz, Aluminium,
    Plastik und steinigen Sandboden keine Spitzen oder gar Klingen
    beschädigt.
    Trotzdem hätte uns im Bereich der Werkzeuganwendungen eine etwas stärkere
    Klingenspitze beruhigt. Während die vorliegende Form bei
    Waffenanwendungen genau die Erwartungs - und Bedarfslage erfüllt.
    So waren wir erleichtert zu hören, daß mittlerweile die Spitze
    verstärkt und in unserem Sinne verbessert wurde – unsere Bedenken
    sind damit ausgeräumt.


    2. Beschichtung:


    Die Beschichtung der Klinge zeigte nach den ersten Arbeitseinsätzen
    Abnutzungen. Bei dem rostträgen Klingenmaterial (Böhler N695 –
    Stahl) ist die Beschichtung für uns aber nur unter Tarnaspekten von
    Belang. Eine zusätzliche umgebungsangepaßte Tarnung des Messers
    ist nicht unüblich.
    Da die Abnutzung der Beschichtung im Rahmen bleibt, ist dieser Punkt für
    uns nicht weiter kritisch, sondern wird als akzeptabel betrachtet.


    3.Griff:


    Bei uns werden zur Ausführung der Arbeiten immer Handschuhe getragen. Bei
    normaler Handgröße war der Griff dabei optimal. Eine deutliche
    Verdickung und Rundung des Griffs, die bei bloßen Händen die
    Bequemlichkeit erhöhen würde, würde andererseits zu Lasten des
    Gewichts und der geringen Gesamtstärke gehen, die für verdecktes
    Tragen sehr günstig ist – und daher im Zweifel eher unterbleiben.

    Begrüßenswert wäre auch das Angebot einer nur leicht verstärkten Griffvariante
    mit stärkerer Kantenrundung und etwas ausgeprägterem Handschutz, da
    vereinzelt Anwender mit sehr großen Händen - bekleidet mit
    Winterhandschuhen - beim Sticheinsatz auf harten Materialien, über
    den Griff in Richtung Klinge gerutscht sind. Man sollte jedoch den
    Griff deshalb nicht verlängern, da die jetzigen Maße für
    verdecktes Tragen und die Gewichtsreduzierung deutlich sinnvoller
    sind. Beim Gebrauch haben sich die Halteschrauben des Griffs gelöst.
    Dies sollte durch festere Fixierung der Schrauben vermieden werden.


    4. Scheide:


    Getestet wurde die einreihige Kydex-Scheide mit Cordura - Gürtelschlaufe.
    Positiv fiel der gute Sitz des Messers in der Scheide auf, ebenso die
    wirksame aber einfache Sicherung in der Scheide, durch die es schnell
    und instinktiv gezogen werden kann. Das Handling ist schnell und
    sicher. Auch verdecktes Tragen ist durch das einfache Ziehen und die
    geringe Gesamtstärke von Messer und Scheide sehr gut möglich.

    Vereinzelt auftretendes Hochziehen der Scheide beim Ziehen bzw. Abstehen der
    Scheide durch die flexible Gürtelschlaufe, läßt sich durch die
    Verwendung eines Beinriemens abstellen. Es kann auch nachvollzogen
    werden, daß von einer starren Gürtelschlaufe abgesehen wurde, um
    ein Weghebeln des Messers bei Hängenbleiben an der Scheide zu
    vermeiden. Weniger messererfahrene Anwender hatten zuweilen Probleme,
    die einreihige Kydexscheide ohne MOLLE-kompatiblen Träger schnell
    und leicht genug an MOLLE - Webbings zu befestigen, obwohl auch dies
    technisch durch Paracord- oder Kabelbinderschlaufen möglich ist.
    Hier wird aber das Angebot einer taktischen Lederscheide mit zwei
    Reihen von Befestigungspunkten begrüßt, da dies MOLLE - Montagen
    erheblich vereinfacht.


    Fazit:


    Die Kombination von Kampf- und Arbeitsmesser ist bei diesem Produkt bis
    auf wenige Punkte, von denen die wichtigsten durch die
    zwischenzeitliche Produktentwicklung gelöst wurden, sehr gut
    gelungen. Bei allen Testern positiv aufgefallen ist der gute Sitz des
    Messers in der Kydex-Scheide sowie Schärfe und Wirksamkeit sowohl
    des Wellenschliffs als auch der glatten Schneide. Die „gefühlten“
    Bedenken hinsichtlich härterer Spitzenbelastung bei
    Werkzeuganwendungen sind nach der zwischenzeitlichen Verstärkung
    des Spitzenbereichs ausgeräumt. Das Angebot einer Griffoption mit
    einem etwas volleren, gerundeten Griff mit etwas ausgeprägterem
    Handschutz für Anwender mit sehr großen Händen und/oder
    Winter-Einsatzhandschuhen wäre wünschenswert. Das GTK ist nach
    Wahlmöglichkeit einer variabel zu befestigenden taktischen
    Lederscheide eine gute Wahl für ein zukünftiges taktisches
    Einsatzmesser im getesteten Einsatzbereich.


    J. R.

    Derzeitig werden bei Eickhorn einige Tausend Bajonette gefertigt. Der Auftrag ist termingebunden, zudem sind einige Mitarbeiter durch Krankheit ausgefallen. Diese Umstände erklären vielleicht die ein oder andere Lieferverzögerung, welche aber in etwa einer Woche abgearbeitet ist.
    Bei der anstehenden EDC- Serie wird der Schärfe besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Ihr seht also, dass Eure Anmerkungen und Vorschläge aufmerksam wahrgenommen werden, um eine bestmögliche Marktkonformität zu erreichen.

    @ Muck,
    Du schriebst doch bereits am 11. Februar, das Messer sei bei Dir angekommen. Ist das Hunter nun zum 2. Mal bei Dir?


    @ Schinderhannes,
    das Messer sollte bereits auf dem Rückweg zu mir sein. Damit wäre die Aktion durch. Sorry aber Du bist wenige Tage zu spät dran.