Beiträge von Tony Lennartz

    @ Potsdamerjäger,
    ich orientiere mich primär nach Marktanalysen u. nicht nach anonymen Vorschlägen a la "mach mal ein neues Design". Ich muß und möchte nicht um jeden Preis Everybodys Darling sein. Mein neues, anstehendes Projekt wird absolut zielgruppen (1,3 Mio) - konform u. hat nicht im entferntesten mit GEK od. GBK zu tun. Vor 1 - 2 Jahren konnte man solche Projekte absolut stressfrei mit der Hilfe hiesiger Tf - User voranbringen. Ich fürchte, dass diese ehemalige Offenheit derzeitig leider nicht mehr praktikabel ist. Warum wohl?

    Durch den von mir zitierten redaktionellen Beitrag ist hier offensichtlich eine Projektinterpretation entstanden, welche von meinem eingangs geposteten Konzept merkbar abweicht. Ich hatte / habe KEINE Weiterentwicklung des GEK beabsichtigt !!!
    Wenn hier aber vollmundig propagiert wird, das Konzept wäre "ausgelutscht", dann sollte man sich mal auf dem amerikanischen Markt bzw. in deutschen Vitrinen umsehen. Einige Strider - oder Bussemodelle liegen weitaus enger beieinander als GEK und GBK. Wieso sollte ich denn auf dem gleichen Sektor zurückhaltender sein?

    Aus Waffenmarkt intern:

    Funktionelles "Arbeitstier": Das GBK von Eickhorn.
    Bewusst minimalistisch ist das GBK (German Bowie Knife) von Eickhorn gehalten.
    Survival - Experte Tony Lennartz hat hier seinen Klassiker "German Expedition
    Knife" weiterentwickelt:

    "Zuerst kam das Konzept. Mit meinem 24. Entwurf war ich dann zufrieden.
    " Alles, was die Performance stört – lange Fehlschärfen, Parierstangen oder
    unhandliche Griffe – wurde von Lennartz ausgemerzt, um ein Bowie mit besonders
    hohem Nutzwert herauszukristallisieren.

    .................für mich ist das nicht einfach ein D2 somdern primär ein Böhler K110 + die Eickhorn - Wärmebehandlung. Das positive Resultat zeigt sich bei der Belastbarkeit und der Schnitthaltigkeit des GEK2000. Warum also sollte ich diese guten Erfahrungen ignorieren?

    Wieso habe ich bei meinem vierjährigen GEK 2000 mit "Dauereinsatz" und extrem strapaziöser Verwendung, weder Rostansatz noch verlorene Griffschalen erlebt?
    Auch "Ausbrüche" habe ich trotz Metallbearbeitung (Hi Sascha :thumbup: ) nie erlebt. Wenn dann Ausbrüche angeprangert werden, welche aber angeblich mit dem Foto nicht darstellbar sind, halte ich das Ganze für Blabla nach dem Motto "ich möchte eure Aufmerksamkeit".

    Muss man sich als Landwirt Sorgen darüber machen im Notfall zum Ziel von marodierenden Plünderern zu werden?

    Jeder erreichbarer Haushalt wird zum Ziel marodierender Plünderer werden und wer ein Brot mit einer 500,- € wertigen Krügerrandmünze oder höherwertigem Barren bezahlt wird kein Wechselgeld erhalten sondern riskiert Alles.

    Potsdamerjäger,
    die erste GEK - Version ist mehrfach auf Betonboden vom Leopard ll überrollt worden, ohne das Schäden sichtbar oder spürbar wurden. Das GEK 2000 verträgt mit seinen Alugriffschalen immer noch locker einen Anderhalbtonner (mach das mal mit anderen Messern!?) und das genügt mir vollkommen. Dafür konnte ich aber das Gewicht von 430 Gr. auf 280 Gr. reduzieren und durch aufgehobene Griffschwere eine relative Kopflastigkeit erreichen, welche sich besonders bei Hiebarbeiten hervorragend bemerkbar macht. Zudem ist der Stahl in Kombination mit dem Härteverfahren wesentlich belastbarer und schnitthaltiger als bei der Urvariante. Ich gehe beinahe täglich und sehr intensiv mit dem Messer um, habe eine vierzigjährige, zum Teil extreme Outdoorpraxis zu verbuchen und möchte meinen Erfahrungen entsprechend, nur das Bestmögliche. Ich würde ohne mit der Wimper zu zucken Änderungen vornehmen, wenn ich darin irgendwelche praktischen Vorteile erkennen würde und genauso hat es sich vor 5 Jahren mit der Weiterentwicklung des bewährten aber m. E. überholten, alten GEK zugetragen.

    @ ferret,
    bezüglich der beiden gleichen Nummern kann Dir geholfen werden. Die momentan am weitesten fortgeschrittene Serienummer gilt dann als Basis deiner weiteren Überlegung. Jede folgende Nummer kannst Du dann auswählen.

    @ ferret,
    bevor Du weitere Mutmaßungen anstellst: Aufgrund unkorrekter Leistung eines Zulieferers wurde eine komplette Serie EDCs "eingestampft". Nun sind wieder 150 Stück kurz vor der Fertigstellung. Bei Eickhorn fühlt man sich dem "Made in Germany" und auch jedem einzelnen Kunden insofern verpflichtet, dass auch gewisse Schönheitsfehler bereits zum Ausschuss der Produkte führen.
    Trotz der kontinuierlichen Nachfrage kann das GEK - EDC somit erst in ca. 4 Wochen geliefert werden, da ein termingebundener, militärischer Großauftrag a Priori behandelt werden muß. Als der Eintrag auf der Eickhorn - Homepage vorgenommen wurde, war die "Ziellinie" noch 2 Monate entfernt und sehr vage.

    @ Wiesel,
    die nasse Konsequenz aus deiner Logik hätten meine Leute u. ich doch wohl irgendwann während der 400 - 800 Übernachtungen merken müssen. Und wegen der vielen Zweige mach Dir mal keine Sorgen, Fichtenholz ist beinahe wertlos und war jedesmal in einer Fülle vorhanden, sodass die Zweige zu verschmerzen waren, zumal die Bäume ausgedünnt werden sollten. Mich würde interessieren ob Du deine Theorie bereits im Vergleich ausprobiert hast, deine Feststellungen hören sich nämlich nach Vermutungen an u. solche sollte man besser unterlassen um Unerfahrenen, welche sicher auch hier mitlesen, keine falschen Ratschläge zu geben.


    @ Aspire,
    in einer Unterkunft wie von mir gezeigt sollte in der Spitze ein halbmeter weites Rundloch sein um den Rauch durch den Kamineffekt abzuführen. Sollte es mittelmäßig regnen, so wird das Feuer etwas intensiviert und die einfallenden Regentropfen verdampfen beinahe unbemerkt im Feuer. Wenn das nicht reichen sollte, nimmt man die Version eines kleinen Weihnachtsbäumchens und hängt es umgekehrt (hallo Wiesel) in die spitze. Damit steigt der Rauch immer noch nach Aussen aber der Niederschlag wird abgeleitet und verteilt sich über die Spitze.
    Clearwater.jpg

    @ Aspire,
    .....mach ich doch gerne. Immer her mit den Fragen zum Thema.
    Das Thema beginnt an sich bereits mit der Wahl des Lagerplatzes, von dessen Lage ich viel sehe aber möglichst wenig gesehen werde. Der Untergrund sollte rel. trocken sein aber nicht feuerempfänglich. Mulden werden wegen evtl. Wasseransammlungen nach Regen vermieden. Platziere ich mein Lager nahe am Brandholz oder nahe am Wasser. Beide Elementarstoffe benötige ich, ich sollte dabei evtl. die Beschaffungsmühe Liter in Relation zur Holzmasse abwägen. Kann ich den Ein/Ausgang zur Windschattenseite anlegen? Von wo hätte ich "Besuch" zu erwarten? Habe ich ausreichendes Baumaterial in der näheren Umgebung? Mit welchem Zeitfaktor ist zu rechnen?
    Jegliches ignorieren oder abweichen von diesen Grundsätzen würde ein solches Vorhaben zum Kinderspielplatz degradieren.

    ..und noch 2 Prachtbauten. Die Erde an den Unterseiten der Grassoden speichert die Feuerwärme und reflektiert diese im günstigsten Winkel zurück. Der zentrale Abzug hält die "Kojas" rauchfrei. Das Gras sollte mit einem Fichtenzweig nach unten gekämmt werden, dadurch läuft der Niederschlag schneller ab. So ein Bauwerk hält mehrere Jahre und ist absolut wintertauglich.
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