Beiträge von Tony Lennartz

    Die 2. Runde.
    Mit einem ausgewogenen Outdoormesser sollten fingerdicke Äste leicht abzuschlagen
    sein. Dabei ist eine längere Klinge wegen der Führung und wegen der höheren Hiebwirkung
    natürlich vorteilhafter, als Alles was unter den besagten 12 cm liegt. Mir fällt immer
    wieder auf, dass viele „juhte Jungs“ die Äste gegen den Wuchs choppen, das ist
    falsch und erschwert dem wackeren Outdoormann nur den Tag, denn so driftet die
    Klinge leicht bzw. zwangsweise in Richtung Stamm und die trennende Substanz
    vergrößert sich somit. Wenn möglich, lege ich den Hauptast zur besseren und
    sicheren Klingenführung auf die linke Schulter und führe mit der rechten Hand
    das Messer entlang des Hauptastes zum nächsten Nebenast welchen ich so, mit dem
    Wuchs, wesentlich leichter und ungefährlicher abschlage. Sollte die Kürze
    meiner Klinge keine Messerhiebe zulassen, so muss ich wohl die Äste schneiden, das
    kostet mehr Kraft und dauert seine Zeit. 1-chopp.jpg
    Wenn ich stärkere Stöcke oder Stangen durchschlagen möchte, bringt auch die
    längste Klinge nix bis wenig, wenn der Stock auf dem federnden Waldboden liegt und
    die Auswirkungen meiner vermeintlich hackenden Hiebe mehr einem Trommeln ähneln.
    Das Werkstück braucht immer die bestmögliche, feste Auflage, damit kein Quäntchen
    meiner Hiebenergie verloren geht und damit sicherheitstechnisch kein Blödsinn
    passiert. 2-Hieb.jpg

    In Kombination mit einem Schlagholz lassen sich ziemlich präzise Holzarbeiten erledigen.
    Auch dabei ist immer die feste Auflage zu beachten. Bei dieser Anwendungstechnik sind
    auch kürzere Messerklingen durchaus effizient und erarbeiten gute Resultate. 3-Schlagholz.jpg
    Wenn ich draußen einen Bogen baue, d.h. fernab der Werkstatt, so schlage ich mit
    meinem Messer das geeignete, senkrechte Mittelholz aus dem Stamm. Eine kurze
    Messerklinge wirkt dabei zeitraubend und man ist mehr auf kraftvolle Schnitte angewiesen.
    Eine Ergänzung durch ein Schlagholz benötigt ein 3. Hand welche dann das Holz senkrecht
    hält und würde zu Federeffekten führen, wodurch die Hiebe unpräzise würden und
    der Bogen wäre bereits Schrott bevor er seine Form hat. Mit einer Klingenlänge
    von 15 – 20 cm lässt sich ein wirklich guter Bogen herstellen. 4-Messer&Bogen.jpg

    dieser Thread sollte praxisorientierte Realitäten aufweisen und behandeln und nicht der kleinen Flamme von dürftigem Praxiswissen zum Opfer fallen ("ich weiß nix, ich brauch nix also lass´es so"). Die Richtigkeit der Argumente wird dann abstrakt u. rhetorisch von Leuten geregelt, denen ich zum größten Teil unterstelle, dass sie ihre Outdoor - Fähigkeiten aus Wandernachmittagen beziehen, das ist ehrenvoll und legitim aber wirklich nicht genug, um hier Behauptungen zu posten, während mit entsprechender Fragestellung mehr geholfen wäre. Solches Gerede erleben wir bereits zur Genüge. Es wird ´ne Menge falsch gesungen und die Liedchen werden nicht richtiger, wenn mit zusätzlicher Lautstärke die Perfektion angestrebt wird. Daher fand ich auch keinen Platz in dem von Beisser erwähnten Thread, obwohl ich mit Survival einiges zu tun hatte/habe.

    @ Arne,
    danke dafür, hier einen authentischen Input zu produzieren hab ich als positiv empfunden aber ich fürchte, dass nun wieder die physikalischen Erfordernissem und ergonomischen Abläufe mittels rhetorischer Klimmzüge in Frage gestellt werden.
    @ Soccoro,
    zu "deiner" Zeit war ich auch schon mit ´nem Glock ´78 unterwegs, mein Custum hatte ich kleingekriegt und es gab damals nichts besseres. Morgens machte ich damit etwas Feuerholz u. 2 Std. später skinnte ich einen Bären, dessen Fell auf der Auktion Geld einbringen sollte. als ich mit dem Glock mehrfach die Decke beschädigt hatte u. wegen der durch Vorsicht entstandenen langsamkeit nicht richtig voran kam, konnte ich mir berechtigtes Gemecker von meinem Trapper - Kollegen anhören. Daraus habe ich damals meine Lehren gezogen und habe, mir auf diesen Erfahrungen basierend, ein eigenes Konzept erstellt. Wie gesagt, ich hat der Not gehorchend das Glock aber heutzutage muß das ja nicht Ende der Fahnenstange sein.
    @ Faust,
    ich meine kein "ideales Messer" sondern ein bestmögliches, was für Manchen ja auch bereits finanziell sehr limitiert sein kann. Ich halte es auch nicht für die richtige Denkweise, mich nach "unten" zu orientieren und die Spannbreite meiner Aktivitäten einzuschränken oder nicht vorzuzeigen, nur weil andere da vllt. etwas dürftiger aufgestellt sind. Man redet doch auch kein anspruchsvolles Auto klein, weil man selber weniger Bedarf hat.

    Wenn ich draußen Trockenfleisch verarbeiten möchte, Trockenfleisch.JPG
    muss ich evtl. entsprechende Vorarbeitleisten, d.h. ich muss einen Tierkörper enthäuten
    und zerlegen. Das geht mühe - und gefahrlos mit einem sanften vorderen Klingenbogen,
    Tanto – oder Dolchspitzen sind dabei kontraproduktiv. Skinmasters.JPG
    Auch vor dem Grillen muss ich häuten und die Stangen bzw. Forken für den Buschgrill
    aus dem Holz schlagen. Grill7.JPG Die Stangen sind ca. 4 cm stark, dazu
    benötige ich eine gewisse Hiebwirkung, diese erreiche ich mit entsprechender Klingenlänge
    und deren Kopflastigkeit. Kurze Klingen beschäftigen mich wesentlich länger.
    Bevor ich etwas auf den Grill hängen kann muss ich Beute machen, also effiziente Fallen
    bauen. Dazu bringe ich dreikantgespitzte Spieße in den Fallklotz ein. Fallkörper.JPG
    Bevor ich die unten abgeflachten Enden in den Fallklotz eintreibe, muss ich deren Sitz mit
    Messer und Schlagholz etwa 4 cm tief vorbereiten. Hat das Messer ein schrägverlaufender
    Griffabschluß, so ist solcherlei Arbeit damit nicht möglich. Holznägel.JPG

    Hat das Messer einen Erl mit Abschlussschraube, so wird diese den Schlagholzhieben nicht
    standhalten. Jede Falle benötigt einen Auslöser. Dessen Lager stemme ich mit Messer und
    Schlagholz in´s Holz. Auslöserkerbe.JPG Solche Holzstemmarbeiten stellen sich im
    Busch sehr häufig als Erfordernis dar. Dazu benötigt das Messer eine solide Stabilität.
    Habe ich meine Beute richtig und gut verarbeitet, kommt auch die Zeit des Genießens.
    Wobei das Bratenschneiden gegrilltes.JPG wohl die geringste Anforderung an
    ein Outdoormesser stellt. Letztlich begibt der müde Bushman sich zur Ruh. Das
    freihängende Ponchobett Ponchobett.JPG wird von 2 frischgeschlagenen
    Stangen und 4 Holznägeln gehalten. Wenn diese Stangen geschlagen werden und die
    Holznägel eingebracht werden, bemerkt auch der Unkundige nach wenigen Minuten
    wie wichtig die richtigen Messerproportionen sind und wie groß die
    Leistungsunterschiede sein können. Das sollen nur einige Beispiele sein, das
    Thema lässt sich ellenlang fortsetzen.

    Vllt. sehe ich das Ganze zu dogmatisch aber meine Genre – Erfahrungen führten mich letztlich zu den Anforderungen welchen m.E. ein Outdoormesser entsprechen muss. Wunschdenken hat dabei nur sehr wenig Raum. Meistens gilt es auch Outdoors, möglichst keine Zeit zu vertrödeln sondern effizient zu agieren, dabei gebietet die Vernunft eine konsequente Einteilung der Kräfte, d.h. ich sollte so leicht und damit so wenig wie möglich transportieren müssen.
    Wenn Mancher sich darüber im Klaren wäre, dass die üblichen Klingenprofile der Beile weniger für trennende Hiebe an Stangen – oder Strauchholz geeignet sind als große Messer, so würden nicht so Viele das Beil, mit seinem ganzen Gewicht, für den Rucksack auswählen. Wenn man eine Messerklinge mit dem Schlagholz in einen Stamm treibt so dringt das Messer, bei gleicher Hiebenergie, wesentlich tiefer ein als die üblicherweise, keilförmige Beilklinge.
    Ein wirkliches Outdoormesser soll hochbelastbar und schnitthaltig sein, gute Hiebwirkung zeigen und möglichst leicht sein. Wenn die Relation dieser Eigenschaften für den Einzelnen stimmig ist, hat er sehr wahrscheinlich manches zusätzliche Gerät eingespart und braucht dieses nicht mitzuschleppen. Allerdings sind solcherlei Feststellungen erfahrungsabhängig.
    Ich möchte hier nicht spekulieren oder fantasievolle Hypothesen erstellen sondern klare Realitäten aufweisen, bzw. mit sachkundigen und erfahrenen Leuten solche ergründen.
    Um die einzelnen Äußerungen möglichst nachvollziehbar und verständlich zu gestalten, sollten möglichst viele Fotos zum Thema hier eingebracht werden. Ich beginne mit Darstellungen aus dem Survival - u. Bushcraft – Metier, dem eigentlichen Umfeld für ein Outdoormesser. Wenn die Outdooraktivitäten sich auf Wandern und Stullen schmieren beschränken, benötige ich allerdings kein strapazierfähiges Outdoormesser, es sei denn für die Vitrine und dort überleben sie alle, risikolos und vollkommen ohne Blamagen.
    Hier zeige ich anschließend einige wenige aber typischen Abläufe aus meinen Outdoor - Seminaren, in welchen qualifizierte Messer das Arbeiten und Leben gewaltig erleichtern oder erst ermöglichen. In unseren zivilisierten Lebensbereichen bestehen eher kaum solcherlei Arbeitserfordernisse aber in unzivilisierten,- oder krisenhaften Regionen können solche „Skills“ sehr schnell zu lebenswichtigen Erfordernissen avancieren.

    Fort Eben Emael bei Maastricht könnte ein lohnendes Ziel sein. Der Eroberer des einst "modernsten Forts der Welt", war ein Oberleutnant Witzig, welcher später als Oberstleutnant an der Pionierschule der Bw seinen Dienst tat. Ich hatte in den Achtzigern als RK - Leiter die Ehre, mit diesem Mann, die von ihm eroberte Anlage zu begehen. Mittlerweile finden dort regelmäßig deutschsprachige Führungen statt. Man sollte aber eine Taschenlampe mitführen. Das Fort liegt ca. 35 Km westl. von Aachen. Man erhält wirklich erstaunliche Eindrücke. http://www.worldwartours.be/fort_eben-emael.html

    .wenn ich aber hier sowie an etlichen anderen Stellen lese, dass die Erfordernisse eines Survivalmessers mit einer 8 cm - Folderklinge oder einem "Kurzschwert" abgedeckt werden, kann ich solcherei Meinungen doch nicht mehr allzu ernst nehmen. Das mag dem Ein oder Anderen vermessen klingen aber ich war auch schon mal Draussen.

    ..wenn man mit dem Messer den Boden einer Konservendose mehrfach von Innen nach Außen durchsticht, hat man eine Reibe produziert. Nachdem man die äußere Birkenrinde entfernt hat, schabt man mit der vorgenannten Reibe nun die 2. Rindenschicht ab und verlängert damit das Backmehl oder bereichert eine Suppe damit. D.h. man kann das Material als Zusatzmittel in der Nahrungszubereitung verwenden. Aufgrund der Gerbsäure ist vom direkten Verzehr abzuraten.

    waltan,
    ich bin immer für Verbesserungen zu begeistern, sofern sie
    in der Darstellung meinen Argumenten bezüglich der derzeitigen Machart widerstehen
    und der konstruktive Vorschlag auf Sachverstand und weniger auf Chouch –
    Hypothesen von offensichtlich unerfahrenen Leuten beruht.

    Und was diese Hypothesen anbetrifft, kann ich mich leichter mit Anfragen nach dem „warum“ als
    mit spekulativen „Feststellungen“ von Leuten, welche weder das Messer je nutzten oder es derartig hart und variantenreich anwenden können wie Du und ich anfreunden. Das GEK ist seit nunmehr 22 Jahren auf dem Markt und dort wird es auch verfügbar bleiben, wenn einige derzeitigen "Hype´s" bereits in Vergessenheit geraten sind.

    .....und was der Einzelne als Suvivalsituation versteht ist manchmal Welten von der Einschätzung des Sachkundigen entfernt. Möchte damit zum Ausdruck bringen, dass Sachkenntnis und Vernunft die primären Richtlinien darstellen und alles Andere untauglich ist, sofern der Mensch nicht zur Umsetzung in der Lage ist. Er kann weder jagen noch fischen und auch nicht schlachten, also was soll die Spekulation von wegen Survivalsituation? Bäume umkloppen ist nicht alles, vor Allem macht es nicht satt.

    @ falcon,
    die meisten Saufedern nach der Art wie sie von Dir als Beispiel angeführt wurden, hängen in den "Jagdstüberln" der Restaurants als uriger Wandschmuck auf der obligatorischen Schwarte (@ Geronimo, auch in deinem Laden?). Die Klinge der von Dir erwähnten Saufeder habe ich allerdings als Grundsubstanz verwendet, wobei ich die werksseitig gefertigte Tülle noch erheblich ausdrehen lassen mußte u. danach erst die Bänder anschweißte. Nimm ein solches Teil einmal auseinander und Du wirst feststellen, dass da schaftseitig nur ein fingerdicker Zapfen in die Tülle paßt und die beiden dezenten Holzschräubchen runden das Bild dann ab. So etwas ist wirklich nur zur Deko geeignet.
    In der Regel folgt man während der Nachsuche den Hunden und wenn diese vor einem am Stück sind, was als obligatorisch gilt, ist es nicht immer so einfach mit dem "Stich in´s Leben".

    die eigentliche Bruchgefahr liegt nicht im Stoß sondern bei den seitwärts wirkenden Kräften. Waidwundes Wild zieht sich bekanntlich in Dickungen zurück und wird bei der Nachsuche auch dort gestellt, d.h. der Jäger hat mit der Bewuchsdichte zu kämpfen und wenn die Saufeder angetragen wird während das Wild in der Vorwärtsbewegung ist oder auch nach dem Stich erst losmarschiert, so wundert man sich immer wieder über die großen Kräfte welche dann spontan freigesetzt werden. Sollte das Stück in diesem Ablauf die Saufeder mitnehmen, so wird diese seitlich gegen den Bewuchs (Bäume) geprellt, während der Jäger die Saufeder am hinteren Ende noch festhält. Unter diesen Umständen finden die Saufedereinsätze zu 90 % statt und wenn jemand diese Abläufe in´s freie Feld verlegt um somit bessere Umstände für eine filmische Dokumentation zu erreichen, so ändert das doch keine Realitäten aber diese Diskussion driftet immer mehr zu Annahmen und läßt praktische Erfahrungen vermissen. Das bringt qualitativ das gleiche Resultat wie ein Überkopfschweißkurs bei Youtube.
    Sau.jpg

    @ Kleinermann,
    ja ich habe meine Saufeder eingesetzt und die hatte ich wohlweißlich mit 4 eingelassenen und quervernieteten Schaftbändern von 3 x 12 mm versehen. Dazu ein an 2 Kettengliedern befestigten, querhängenden Hornknebel. Die Idee zu dieser Variante stammt nicht von mir, ich hatte sie lediglich von alten, praxisorientirten Stangenwaffen abgekupfert. Die Vorgaben stammen von Leuten welche dieses Handwerkszeug über Jahre einsetzten. Wenn ich ein 50 Kg - Schweinchen erwähnte so habe ich damit bewußt die, beinahe untere Gewichtsgrenze genommen, da man einen leichteren Überläufer auch mit dem richtigen Messer abfangen kann und damit weniger die Hunde gefährdet. Das Wild kann natürlich auch doppelt so schwer und damit auch doppelt so problematisch sein. Ich habe meine Saufeder für gutes Geld an einen gestandenen Jäger verkauft und habe nie Klagen gehört.
    Apropos GEK danke ich für deine Feststellung aber auch dieses Jagdutensil habe ich rein praxisorientiert entwickelt, dabei konnten mir die ganzen "besserwissenden" Schlaumeier und Bedenkenheger gestohlen bleiben, welche die spannende und manchmal sehr dramatische Praxis nie erfahren haben und siehe da, das Teil wird seit nunmehr 22 Jahren hergestellt. Warum wohl?
    Hau rein u. Gruß,
    Tony

    Während der jagdlichen Nachsuche also im "Schweinekrieg" würde ich diesem Speer nicht vertrauen. Die Klinge ist im Stil einer Paradewaffe oder auch "Trabantenwaffe" lediglich mit einer Tülle und 2 Schräublein befestigt. Was glaubt Ihr denn was damit passiert wenn z.B. ein 50 Kg - Schweinchen darauf aufläuft oder damit gehalten werden soll? Das Schwein zieht und drückt während der wackere Jägersmann mit seinem Speer das Untier niederhalten will, also er hebelt. Das hält diese Show - Befestigungsart aber nicht aus. Deshalb hatte unsere Altvorderen nicht nur an kriegerischen Stangenwaffen (Hellebarden) 2 bis 4 Schaftbänder von halbmeter Länge sondern auch die damaligen, praxistauglichen Saufedern oder Schweizer Bärenspieße waren damit ausgestattet. Fazit: Maybe gut für Deko und "Sport" aber jagdlich ist das ein dilettantischer Witz.

    Wenn ich mit wasserdichten Zweihunderteuroschuhen derartig tief im Wasser stehe, dass mir das Wasser
    über die Schuhränder nasse Füße bereitet, wäre es doch nötig mein Handeln zu überdenken und nicht die
    Schuhe öffentlich zu verdammen.
    Die Negativbemerkungen über die Fa. Eickhorn werden komischerweise nie detailliert begründet.
    Hilfreiche Nachrichten des Unternehmens an den Selbst -„Geschädigten“ (liegt hier vor) werden im
    Forum wohl negativ erwähnt aber beileibe nicht veröffentlicht. Warum wohl?
    Ein substanzarmer Besserwisser „kalkuliert“ hier die Fertigungskosten des GEK – EDC, obwohl
    er kostenträchtige Arbeitsgänge wie z.B. konturschleifen, pliestern, härten, bestrahlen, lasern,
    etc. und die Kosten der Messerscheide weder erahnt noch erwähnt.

    Wenn man die hier lesbaren Meinungen solcher Schwadronierer erfährt fragt man sich, ob die
    Beschaffer aller erdenklichen Armeen und Behörden dieser Welt wohl blöd sind, wenn sie sogar im
    Wiederholungsfall hunderttausende Eickhornprodukte aus Solingen kaufen.

    Sorry für den Tonfall aber diese Bemerkungen waren überfällig.

    die Klingenhöhe wird noch (2 mm + ) geändert. Alternativ werden geschlossene 3-D - Griffschalen dazukommen u.s.w.
    Das Alles mehr oder weniger "by the way" da auch etliche anderen Dinge er - und verarbeitet werden.

    Wie sieht es am Übungsort mit den Rechtskomponenten aus? Man ist ungewöhnlich, auffällig (Outfit, Übungsablauf) in
    einem fremden Rechtsbereich unterwegs. Bewegt man sich im Rahmen des dortigen, geltenden Rechts? Wie sind die Eigentumsverhältnisse des Übungsortes? Benötigt man eine mündl. / schriftl.Genehmigung des Eigentümers gegenüber den Behörden? Müssen die Behörden vor Ort informiert werden? Ignoranz dieser Kriterien kann sehr teuer werden und Unwissenheit schützt vor Strafe n..........!
    Sprachbarrieren hinsichtlich evtl. Behördenvertreter, Eigentümer / Verwalter etc. können unliebsame Folgen bis zur Beschlagnahme u. /od. U - Haft mit sich bringen.

    Zwischen der Phalanx von Valkyrie von Böker, dem Alamo -
    Bowie, Muela – Bowie, Puma Leather Scout, Tech Bowie von SOG und etlichen
    anderen Genre – Messern wollte ich eine offensichtliche Nische füllen.

    Während der Konzeptionierung habe ich nur eigene Ideen und ergonomische
    Grundsätzlichkeiten verwendet, dabei waren eine erhöhte Nutzbarkeit im
    Vergleich zu den vorerwähnten Messern und ein ästhetisches Styling die maßgeblichen Kriterien meiner
    Zielsetzung.

    Mit der langgezogenen Spitze erreiche ich eine erhöhte Penetrationsfähigkeit
    und auch das entspricht u.A. meiner Vorstellung von erhöhter Nutzbarkeit.

    @ egozen,
    in Mitteleuropa benötigt man nirgendwo mehr als 5 km um an einen Wasserlauf zu gelangen, diesem kann man stromaufwärts folgen um an die Quelle mit (i.d.R.) sauberem Wasser zu gelangen.