@T-Bone-B.
Hi Toby,
vorsicht mit dem "alten Sack"! Du bist sicher jünger u. schneller aber er kennt die besten Abkürzungen. ![]()
Beiträge von Tony Lennartz
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@ Tyr,
ich stimme Dir zu
aber da ist noch der moralische Aspekt bei Ungeübten. Manchem schmeckt das Essen mit einem längeren Besteck auch besser. 
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@ Hevy Devy,
ich kann Dir spontan mehrere schmale Bachläufe um die 30 - 40 cm breit zeigen, die bis zu ihrem Quellgebiet nirgends eingezeichnet sind. Die amtliche Absegnung ist in dem Falle nicht das Nonplusultra. -
Den Katadyn Pocketfilter habe ich seit 2004 und bin damit sehr zufrieden. Allerdings wenn man damit mehrere Leute versorgen muß hat man `ne ganze Menge zu tun.
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Beru,
warum denn dieser Negativismus? Vom Messer stecken ca. 4 cm in der toten Aussenrinde. Da wird weder etwas zerstört noch gefährdet. Zudem steckt das Messer senkrecht und erreicht somit nicht die lebende Rinde. Solcherlei, real unbegründeten Vorwürfe beeinträchtigen das hiesige Miteinander und zuletzt traut sich niemand mehr hier etwas zu posten was vllt. Kritiker auf den Plan rufen könnte. Selbst wenn die Kritik unangemessen und überzogen ist, will sich das wohl kaum einer antun um letztlich, bei allem Goodwill, als "böser Bube" dazustehen. -
@ AndreasJ,
Du sprichst mir aus der Seele. Merci ! -
Hi Sascha,
auch auf die Gefahr hin, dass man mir wieder Werbeabsichten unterstellt behaupte ich, dass Du einen Klasse - Beitrag hier abgeliefert hast.
Nun kümmere ich mich einmal um die Vorteile der etwas anderen Fraktion.
Bei vielen Outdoorküchenarbeiten sind schmale Klingen a la Opinel usw. klar im Vorteil, besonders wenn es um filigrane Arbeiten geht. Wenn ich es im Camp irgendwie einrichten kann, spicke ich unsere Wildschweinchen mit Knoblauchzehen. Nun müssen diese "Trapperpralinen" aber auf spezielle Art in den Tierkörper eingebracht werden. Wenn man mit einem Messerchen gerade in das Fleisch sticht und darin das Knoblauch versenkt, so besteht die Gefahr, dass während der Erhitzung das Knoblauch wieder austritt und somit verloren geht. Deshalb ist es ratsam, dass der clevere Outdoorsmann den Stichkanal schräg einbringt. Dabei sind breite Klingen total kontraproduktiv, der Stichkanal wäre zu groß u. die "Trapperpraline" zu klein ergo fällt das Ding wieder raus, also her mit den Opinels !
spicken.jpg 1 + 2 zeigen die Opinels bei der Arbeit, 3 + 4 zeigen die Knoblauchzehen.
Sollte ich nicht glücklicher Besitzer eines kleinen Messers mit schmaler Klinge sein sondern einen Outdoor - Gladius mitschleppen, so nehme man selbigen und man nimmt einen kleinfingerdicken Stab aus hartem Totholz. An einem Ende des Holzes schnitzt man eine gleichschenkelige Dreickantspitze, diese verfügt über 3 wirksame Schnittkanten und dringt wahrlich leicht und ohne zu reißen in jegliches Fleisch. Wenn Der so angespitze Stab etwa mit der Knoblauhzehe kalibergleich ist und der 4 - 5 cm - tiefe, Stichkanal schräg verläuft, prophezeie ich ein wunderbares Ergebnis.
Dreikantspitze.jpg
Noch Fragen? -
ich hoffe auf Verständnis wenn ich feststelle, dass mir die Lust vergangen ist. Da kommt ein Dreimalkluger daher und unterstellt mir, zwar in der Verallgemeinerung, aber deutlich genug, dass ich hier etwas kompensiere. Das ist eine Unverschämtheit und ich verbitte mir solcherlei unqualifizierten Unterstellungen aber in der Anonymität kann ja der schrägtste Vogel leicht den Adler vortäuschen.
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@ dcjs,
das Stämmchen welche ich bearbeitete war ca. 2, 5 m lang. Dann gehen mit jedem Hiebchen Schwingungen durch das Teil. Obwohl ich immer zum Boden hin arbeitete u. dieser fest war, hätte jeder weniger sensibele Beilhieb das empfindliche Holz zerbrochen. Sorry ich habe kein "Schnitzbeil" und kenne pers. auch Niemanden der so etwas mitführt. Ich bleibe bei meinem Allrounder, damit läßt sich begreiflicherweise weit mehr anstellen als mit einem Beil und ich hab´ mit meinen 280 Gramm deutlich weniger zu schleppen
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ich baue einen Trommelrahmen aus schnellwachsendem also relativ biegbarem Holz aus feuchtem Boden. Das Stämmchen wird zu einer 2 cm dicken Latte beidseitig reduziert und ist dann zur Weiterverarbeitung für die Kreisschablon geeignet. Diese Arbeit würde sicher mit einer Machete schneller gehen aber aufgrund der schlechter einschätzbaren Hiebe wäre die Gefahr eines zerstörerischen Fehlhiebes zu groß.
Mit einer Klingenlänge abwärts der 17 cm müßte man wesentlich mehr Kraft aufbringen als mit einer Klingenlänge von 17 - 20 cm, wodurch die Dosierung der Einwirkung ebenfalls schwerer einschätzbar wird, Zudem würde die Fertigstellung wesentlich länger dauern. Mit einem Beil geht da garnichts, das wäre genauso riskant wie mit einer Machete und ein Folder würde zur "never ending Story" führen. Mancher wird nun vllt. einwenden "das brauch ich nicht". Ok, dann sollte er aber doch seine Aktivitäten mit seinem Outdoormesser hier bitte vorzeigen.
Trommelrahmen.jpg Drum-backside.jpg 10Craft11.JPG -
Gerade wenn man häufig und vielfältig Messer benutzt merkt man wo die Grenzen des Machbaren liegen. Nicht immer ohne Blessuren.
Buck124Versuch.jpg -
............hochinteressant! Das werde ich auch probieren, auch wenn vllt. nur schräge Töne rauskommen aber man wird weithin gehört.
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ein Nativestyle - Outdoormesser OldStyle1.JPG Oldstyle2.JPG
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@ Geronimo,
meistens war ich mit einem 35 L Rucksack unterwegs. Bis ich dann wieder in die Zivilisatin kam konnte es meistens 2 - 3 Wochen dauern. Inhalt bestand aus einer zweiten Unterhose, einem 2. T-Shirt. 2 Paar Socken, Baumwollküchentuch, Flüssigseife, Mun., Moose - Jerky und trockenen Grundnahrungsmitteln. Jacke, Tasse und manchmal 30 m 8mm Reepschnur wurden aussen befestigt. Heute habe ich einen 60 L - Rucksack welcher aber auch selten vollbeladen ist und die voluminöse, gerollte Isomatte wurde längst durch eine weniger störende, faltbare Bw - Unterlegmatte ersetzt.
BeattyPeaks.jpg Guardian Angel.2.jpg -
@ S.J.,
als ich noch ein Buck 124 führte, kombinierte ich das mit einem BW - Folder aber im Nachhinein weiß ich, dass ich davon hauptsächlich den Schraubendreher und den Korkenzieher (
) nutzte also blieb das Teil Zuhause und wenn ich damals das 124 im Busch hätte scharf halten können, wäre meine Idee zum eigenen, bedarfsgerechten Messer (GEK) nie entstanden. Jedenfalls verrichte bislang alle anfallenden Messeraufgaben mit nur einem Messer und vorausgesetzt man weiß wie´s geht, funktioniert das auch. Sicher ist der ein od.andere Folder ein hochwertiges Hilfsmittel aber ich zweifele an dessen Hiebwirkung und seiner seitlichen Belastbarkeit und da ich Draussen nicht nur Lustwandele sondern arbeite, benötige ich hochbelastbares Material. Zudem geize ich immer mit dem Rucksackgewicht. Bei dessen Minimierung fängt bereits meine persönliche Freiheit u. Erlebnisfreude an. Wenn Jemand das anders erlebt oder die Erfordernisse mangels Anforderung nie spürte, so respektiere ich das auch aber er sollte dann nicht mit Annahmen, Hypothesen und Unterstellungen nerven. -
@ Centurio,
zum Paracord - Strider wird Ajax sich wahrscheinlich äußern.
Dass die Zahl der im privaten Handel auftauchenden GEKs mehr bemerkbar ist als noch im Vorjahr, liegt einfach daran, dass
1.) nun mittlerweile weit mehr Exemplare in Umlauf sind.
2.) Dass der Ein oder Andere das momentane Geld mehr benötigt als ein Messer welches bei ihm primär in der Schublade liegt, zumal wenn es noch relativ hochpreisig ist.
Gestern bestellte ein Kunde das 3. GEK innerhalb eines Jahres, er verschenkt Nr. 2 u. 3 seinen Freunden zu deren Geburtstagen.
Dass ich 2 Exemplare an einen Kunden verkaufe, kommt immer wieder vor.
Deine angedeutete Schlussfolgerung ist also nicht stimmig.Gruß,
TonyP.S. Hier muß sich aber nicht alles um das GEK drehen. Den Thread habe ich mir anders vorgestellt. Es sollten alle erdenklichen, wirklichen Outdoormesser hier in der Praxis vorgeführt werden.
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@ JoMe,
bitte lese dazu den Beitrag 23.Gruß,
Tony -
@ Metagrinder u. S.J.,
der vordere Schärfebogen eines Bowiemessers ist wesentlich höher gezogen als es bei einer Drop - Point - Klinge der Fall ist. Somit wird der Schärfebereich und damit einhergehend der Arbeitsbereich verlängert. Ziehende oder stoßende Schnittbewegungen sind somit, in der Relation zur eigentlichen Klingenlänge, sehr effizient.
Das typische, deutsche Abhäutemesser welches sich in Fleischereien und Schlachthöfen etabliert hat ist der "Hamburger". Dessen Klinge zeigt ebenfalls einen ausgeprägten, vorderen Schärfebogen. Das ursprüngliche Bowiemesser des 19. Jahrhunderts war also auch sehr gut zur Häutung ("Skinnen") von Großtieren gedacht und geeignet.
Die Schärfe des relativ hochgezogenen vorderen Bogens verleiht dem Messerhieb dort eine intensivere Schnittwirkung als andersartigen Klingenformen.
In der dezentralen Spitze sehe ich allerdings eher eine gewisse Arbeitseinschränkung. Wenn die typische Bowiespitze beim Stich auf Knochen, z.B. Rippen trifft, so verbleibt sie nicht oder selten "im Stich" wie eine Clippointklinge sondern sie drifftet seitlich aus der Stoßrichtung.
Das die Wurzeln des Bowiemessers eher in Europa liegen und die Verbreitung des Bowiemessers auf einem amerikanischen Trend (nach Alamo) basiert, habe ich bereits in einem anderen Thread beschrieben. -
Mit 12 Jahren erhielt meine Tochter ihr Europamesser von Carl Schlieper.
Heubach2000.jpg Europamesser.jpg -
@ S.J.
bezügl. Serrations:
Wenn z.B. 30 Kg an einem textilummantelten Seil ( Kletterseil etc.) hängen und man versucht das Seil mit ausgeprägten Serrations zu durchschneiden, so habe ich bereits verbucht, dass dann ein "Ritzeleffekt auftreten kann, d.h. die Zähne drehen das Seil wie die Fahrradkette das Hinterrad. Zum Durchtrennen von Gummi - od. Kunststoffteilen, z.B. Schläuche, sind Serrations wirklich sehr hilfreich aber in erstgenannter Situation ist eine gute Schärfe hilfreicher.Sollte abseits ausgetretener Pfade ein Nachschärfen erforderlich sein, so
muß dieser Vorgang ohne große Schwierigkeiten durchführbar sein,
d.h. ein Wellenschliff im bereich der Schärfe würde störend wirken.
Ist der Wellenschliff auf dem Messerrücken eingebracht, werden Manche
das als "zweischneidig" deuten und damit ist der Waffencharakter da. Der
Wellenschliff wurde vielfach unmittelbar vor dem Parierelement
positioniert. An gleicher Stelle ist die Kraftübertragung von der
Hand auf die Klinge am deutlichsten spürbar, d.h. wenn ich einen
daumendicken Stock schneide, so setze ich den Schnitt genau an der
vorbeschrieben Stelle an, ist dort ein Wellenschliff eingebracht, so
muß ich zwangsweise den Stock mehr zur Messerspitze rücken. Durch
dieses Nachvorneschieben bilde ich einen Hebel zwischen dem
Schneidepunkt und der Messerhand. Je länger ich diesen Hebel bilde,
je mehr Kraft muß ich für den Schnitt investieren.
Für manche
Allroundmesser und reinen Rettungsmessern hat der Wellenschliff
sicher seine Berechtigung. Bei meiner GTK - Konzeption ist der
rückwärtige Wellenschliff zur Intensivierung der Waffenfähigkeit
gedacht aber bei einem reinen Outdoorer würde ich einen
Wellenschliff, aus vorgenannten Gründen, als störend empfinden.