Ultimate Survival Technologies Marine Jet Whistle
fox 40 rescue whistle
Ultimate Survival Technologies Marine Jet Whistle
fox 40 rescue whistle
Es wurden interessante und relevante Aspekte gebracht. Besonders im Beitrag von Micha finde ich mich wieder.
Was mir noch fehlt ist ein besonderer Aspekt. Positiv formuliert die hybride Positionierung, negativ eine gepflegt inszenierte Schizophrenie. Daher wohl auch die konträren Lager.
Darunter verstehe ich die Macho- und die Diven- seite ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
Die Machoseite
• Teilweise die bewusste Verwendung der Bezeichnung „Destruction Tool“ statt Messer
• spartanische Reduktion auf das Wesentliche zB. Paracordwicklung statt G10
• Als Panzer für den harten Einsatz konzipiert
• Sharpened prybar mit bis zu 8 mm Rückenstärke
• Aggressives Design
• Cerakote und Stonewash- Beschichtungen bei den neuen Modellen
• schneiden steht nicht im Vordergrund sondern ist gleichwertig mit hacken, stechen und hebeln
Die Divenseite
• Fokussierung auf Design und coole Finishes – besonders bei der custom Linie welche die gleichen Materialien hat
• Der Knappheitsfaktor – auf spezielle Modell muss man sehr lange warten und es werden nur relativ geringe Stückzahlen angeboten
• Viele Besitzer sind keine User und verwenden ihre Destruction Tools aus Angst vor kleinsten Kratzern nicht
• Instagramm Photos etc. die coole Inszenierungen aber fast nie Anwendungen zeigen
• Auf die Nachteile der Stripes wurde bereits eingegangen
• Starker Klingenrücken mit teilweise fragilem Hohschliff; Ajax hat eindrucksvoll gezeigt, wie Striders im Wintereinsatz abschneiden, wobei man berücksichtigen muss, dass das entsprechende Modell als Fighting Knife und nicht als Survival Kinfe vermarktet wird
Trotz dieser Punkte gefällt mir Strider sehr gut. Habe ein fixed Tanto dass ich vom Design her sensationell finde obwohl ich nicht weiß, wofür ich es tatsächlich verwenden sollte.
Sehr empfehlenswertes Buch von Les Stroud.
http://www.amazon.de/Will-Live…296316&ref_=sr_1_4&sr=8-4
Er beschreibt darin ausführlich reale Survivalsituationen und im Anschluss daran übt er konstruktive Kritik. Warum etwas funktioniert hat bzw. positiv war oder was die Person machen hätte sollen um zu überleben oder besser machen um eine erträglichere Situation / schnellere Rettung zu haben. Abgesehen von der psychologischen Grundeinstellung stellt er ein Survival Kit vor und zeigt auf, was davon wie engesetzt hätte werden können.
@ Micha
"Spannende Frage für mich: Wenn der Hersteller seine Produkte als maximal durchdacht und erprobt bewirbt, wie werden dann die nächsten Produktionsrunden der "normalen" F1 und S1 ausschauen, zum "normalen" (ja auch nicht sooo billigen) Preis? Werden wir den stärkeren Erl und die stärkere Klinge dort wiederfinden. Wenns Sinn macht, müßte man eigentlich…"
Es gibt ja schon eine Zwischenform in Gestalt des F1-dz. Auch mit Lam CoS, 50€ über dem "normalen" Basis F1 (es gibt ja auch noch den 3G Stahl) und 80€ unter dem F1 Pro. Wie strak bei diesem Modell der Full Tang ausgeprägt und wie dort der Anschliff ist weiß ich nicht.
Der FK Gründer Peter Hjotberger hat schon vor Jahren gesagt, dass die populären Modelle immer weiterentwickelt werden wenn es einen Stahl gibt der bessere Eigenschaften aufweist und unter der Voraussetzung, dass es wirtschaftlich vertretbar ist. So kam es zur generellen Umstellung von VG 10 zu Lam VG 10. Lam Cos wird vielleicht der neue Basisstahl.
@ Stinkeputz
Hab Dich sicher richtig verstanden und stimme Dir zu, mein Post war vielleicht unklar.
Vielen Dank für den tollen Bericht mit den Bildern und dem Video.
Meiner Meinung nach sind bei Fällknivens lam VG 10 Survival- Modelle der einzige Nachteil die (Mikro-) Ausbrüche, die bei harter Beanspruchung vorkommen kann. (Siehe auch das Ende des folgenden Videos: https://www.youtube.com/watch?v=DPiEvmK-ZYI )
Wird das durch Lam CoS besser ? Dann wäre es eine tolle Weiterentwicklung.
Stinkeputz
Kann Deine Argumente nachvollziehen. In einem Artikel habe ich mal gelesen, dass Fällkniven „the thinking man´s choice“ ist.
Technisch gesehen absolut top (was auch zahlreiche Militärtests und deren Verwendung beweisen), die Reduktion auf klares Design und reine Funktionalität hat ihre Berechtigung und Vorteile... allein es löst bei mir dennoch keine große Begeisterung aus, obwohl ich mir über die objektiven Vorteile bewusst bin.
Die Stabilität der Pro Serie ist zB. mit Strider sicher (mindestens ?) gleichauf, tägliche Anwendungen können viel besser durchgeführt werden als mit einem „sharpened prybar“, trotzdem fehlt für mich da was.
Bitte in Zukunft um einen Warnhinweis als Vorspann bei Deinen Produktreviews.
Ungefähr so:
Warnung: Reviews von AJAX sind stark suggestiv und können das Bewusstsein beeinflussen, vor allem da es sich um Praxistests handelt.
Als Folgen kann es zu ungeplanten Ausgaben und in Extremfällen zu finanziellen Problemen kommen.
Als Difensa- und Phrike- Besitzer bin ich ein unmittelbar Betroffener. Der Hinweis, dass das Skraeling sich in der EDC Rotation mit dem Phrike, je nach Anlass befindet, beginnt eine ungewollte Wirkung auf mich auszuüben. Gerade als Tanto- Fan ist es genau das, was ich beim Phrike vermisse. Ein Habenwollen- Reflex beginnt...
7" + Klingenlänge
Darüber wäre mir zu lang. Bist so ein Hühne?
Jepp. Die Finne erinnert an Harsey 1 und 2. Jedoch gabs die so neben antiken Waffen auch in dieser Messerkategorie schon von Strider, Behring und anderen Herstellern. Wurde in dem Fall auch vom Lightning Spearpoint übernommen. Kein Plan bei wem Behring da inspiriert wurde
Mich erinnerts wie dich auch an Spartan
Vielen Dank für die interessante Erklärung der Finne. Bisher dachte ich, diese dient hauptsächlich einem „tacticoolen“ Aussehen.
Gerade weil ich eben kein Hühne bin versuche ich dies zu kompensieren, sprich, mir das Leben einfacher zu machen.
Gemäß James Morgan Ayres, einer meiner spirituell führenden Schneidwaren- Think Tanks, den ich schon erwähnt habe, erleichtern 10+ Messer den Survivalmodus, weil Arbeiten damit schneller und einfacher erledigt werden können ( https://www.sofmag.com/fallkni…rvival-knives-good-to-go/ ).
Vor allem bei gröberen Holzarbeiten und beim Bau von Unterkünften. 10 ist die zudem die gebräuchliche Länge von Köchen, Metzgern...
Als one option survival tool ist ein 10(+) Messer ein Fall für Minimal- Gear – Fetischisten.
Dazu würde mich natürlich auch Deine geschätzte Meinung interessieren ( zB. ESEE Junglas, Busse...).
Cooles Teil. Erinnert mich ein wenig an Spartan ![]()
Hast Du auch an ein 10+ Survivalmesser gedacht, und oder ist da auch was in der Pipeline ?
Fällkniven pimpt up, erreicht mit dem S1 Pro mit 6mm Rückenstärke und übertrifft mit dem A1 Pro mit 7mm Rückenstärke sogar Strider. Zusätzlich ist die Belastbarkeit aufgrund der Laminierung vielleicht sogar noch höher als reiner S30V.
Der Anspruch auf ein Premium Survivalmesser, das im Gegensatz zu Strider auch ordentlich schneidet, ist somit gegeben.
Spannend aus meiner Sicht wird es beim Image. Fällkniven hat und will wohl kein Bad Boy Image. Unaufgergtheit ist das Motto, so eine Art VW Phaeton.
Anbei ein exzellenter Artikel über „das Survival Messer“ für die Apocalypse- Situation bestehend aus einem Strider MT Mod 10, Fällkniven A1 und einem Chris Reeve Pacific.
http://www.britishblades.com/f…calypse-a-tabletop-review
Das Fazit bringt aus meiner Sicht das Fällkniven Schicksaal auf den Punkt:
It's ( = A1) probably the thinking mans option of the three knives here. It just doesnt fill me with the same passion as the other two, even though it might actually be the best all round solution.
Peter Hjortberger, der Gründer von Fällkniven hat schon vor Jahren in einem Interview gesagt, dass die Standardmodelle F1, S1 und A1 mit neuen Stählen angeboten werden wenn sich diese als besser erweisen. So kam es von VG 10 zu lam VG 10 und jetzt zu lam Cos.
Angeblich ist die Pro Linie jedoch ein zusätzliches Programm.
Der einzige Kritikpunkt an Fällkniven ist ja, dass (nach einer Eingenschärfung welche die konvexe Klinge reduziert) die Klingen unter starker Beanspruchung zu kleinen Ausbrüchen neigen können. Vielleicht ist dies mit dem CoS jetzt beseitigt.
Mein Bauchgefühl sagt mir jedoch, dass eine höhere Rockwellhärte mit längerer Schnitthaltigkeit nicht zwangsweise mit einer höheren Beanspruchung einhergeht. Wenn nach 4 Jahren Forschung beides tatsächlich gelungen ist dann ist dies eine Sensation.
Ein A2 Pro, oder noch besser, eine Klinge mit 25 cm Länge und lam Cos wäre unter diesen Prämissen eine Marktlücke. Ein „rostfreier“ Brecher der nicht chiptt wäre eine tolle Sache.
interessantes Thema
1.) was habt ihr aktuell und warum habt ihr euch dafür entschieden?
Mission MBK Tanto weil:
2.) wie tragt ihr es?
in der Hosentasche
3.) warum tragt ihr ein Fixed?
Herzlichen Dank für die kompetente und interessante Antwort.
Praktische Erfahrung kann durch nichts ersetzt werden.
Finde es toll, wie sehr Du Deine Messer beruflich nutzt.
Es hat sich bestätigt was ich mir als ehemaliger Gelegenheitsnutzer schon seit langem denke.
Survivalmesser mit einer dicken Klingenstärke in Kombination mit einem Hohlschliff sind ein Widerspruch mit Mängeln. Auch bei einer sehr guten Wärmebehandlung kann Strider oder Crusader Forge aufgrund der Geometrie die Grenzen der Physik nicht aufheben.
Hast Du mal mit einem Mission Messer mit Beta Titan Legierung gearbeitet ? Von der Robustheit inkl. der Kälteunempfindlichkeit her sollten diese harten Anforderungen recht gut gewachsen sein. Abgesehen von der durchschnittlichen Schärfe und der Schnitthaltigkeit.
@ Ajax
warum hast Du das Mark 1 zurückgesendet ? Was war das Problem dabei ?
Wer sich ernsthaft für primitive living interessiert wird mit den Büchern von MCPherson glücklich sein. Eine tolle Zusammenfassung desssen, was unsere Vorfahren wohl in vielen vielen Jahren durch Versuch und Irrtum lernten:
http://www.amazon.de/dp/1569756503/ref=rdr_ext_sb_ti_sims_1
@Micha habe Deinen Gag schon verstanden, finde ihn super und dann ist mir darauf hin die Sache mit Tony wieder eingefallen. Hab dann den link mit den Kommentaren dazu erneut gelesen -> meiner Stimmung hats gut getan.
Auf die Bear Grylls Geschichte bin ich gespannt.
Das klassische RTL 2 Publikum ist mit Outdooraktivitäten nicht so ganz kompatibel.
Es gab mal eine kurze Serie auf RTL 2 wo man Stadt- RTL 2 Zuseherinnen bei einem Survivalseminar bei Tony zusehen konnte. Legendär was dabei rauskam.
Eine Nacktschnecke wurde für eine Babyschlange gehalten und zu einer Teilnehmerin sagte Tony ganz trocken: „ das einzige wozu Du taugst ist Schatten zu spenden“.
Die Königdisziplin des Wildnis Survivals, das Primitive Living findet man auf folgendem Youtube Kanal
https://www.youtube.com/channel/UCAL3JXZSzSm8AlZyD3nQdBA
im folgenden Video eines Hüttenbaues wird gar nichts benötigt, abgesehen von den Materialien die in der Natur gefunden werden. Dieses Video lässt Messer- und Axt- Fans alt aussehen.
https://www.youtube.com/watch?v=nCKkHqlx9dE&feature=youtu.be
Vielen Dank für den Hinweis. Tolle Serie.
Die Liste mit den insgesamt 40 erlaubten Ausrüstungsgegenständen wäre interessant gewesen. Es hat mich ein wenig gewundert, dass praktisch alle nicht rostträge Stähle für ihre Messer in dieser Umgebung gewählt haben.
Ist wohl analog zu den Äxten, denn da gibt es auch nichts rostfreies.
Ich schätze die Berichte und Meinungen von Ajax sehr und bedanke mich an dieser Stelle nochmals für die Aktivitäten.
Auch ich bin ein Fan amerikanischer Tacticals.
Die Anwendungen in denen die Vorzüge superrobuster Brecher einen Vorteil bringen können stehen oft im Gegensatz zur Alltagstauglichkeit und sind für Anwender wie mich noch nie notwendig gewesen. Die Schneidfreudigkeit eines kleinen full stock Striders zu übertreffen ist natürlich einfach. Ein absoluter Tiefpunkt in meiner „aktiven Messerkarriere“ war ein Bushcrafttag mit Freunden und meinem damaligen Crusader Forge TCFM 02. Mir ist danach beim besten Willen auch keine Verwendung eingefallen wo man dieses Messer für längere Zeit benutzen hätte können.
Die Vorfreude auf das Difensa war nicht groß, im Gegenteil. Habe mich gefragt, ob ich noch ganz dicht bin, ein Messer in der 400€ Liega zu bestellen, nachdem ich mein letztes Messer in ebendieser Preisklasse verkauft habe. Solche Messer hat man üblicher Weise in einer Vitrine und hält sie für DIE SHTF Situation auf. Ohne sie zuvor je angewendet zu haben weil sie zum normalen Verwenden zu schade sind.
Als das Difensa kam war alles anders. Alle Punkte von Ajax werden erfüllt, meine Erwartungen wurden übertroffen. Habe auf ein schwarzes Finish aufgrund der Beschreibung von Ajax aus Vernunftgründen verzichtet und stattdessen Flat Dark Earth genommen. Das Ergebnis ist eine neue Lieblingsfarbe. Auf Fotos kann man das nicht rüberbringen, ebenso wenig die Handlage. Man will und kann es für alle normalen Anwendungen benutzen und hat zusätzlich eine Reserve was eine Robustheit „für den Notfall“ anbelangt.
Ein Nachdenken über die Frage: „wenn Du nur ein Messer haben könntest, welches wäre das“ hat sich erledigt. Kann mich ab sofort von fast allen anderen trennen. Drei Messer in dieser Qualität und mit dieser emotionalen Bindung würden mir insgesamt reichen: ein kleines, das Difensa und ein großes Fixed. So gesehen geht die Suche doch weiter ? ![]()
hier ist ein link zu einem sensationell guten Video in dem Survivalmesser erklärt werden:
https://www.youtube.com/watch?v=ABOMeoxa7ik
kennt Ihr so etwas für Urban Survival Messer oder generell für Taktische Messer auch ?