Beiträge von Bergmann

    Paul Watzlawick, Autor des berühmten Buches „Anleitung zum Unglücklichsein“ hat folgendes gesagt:


    Es gibt zwei Tragödien im Leben eines Menschen. Die erste ist die Nicht Erfüllung eines Wunsches. Die zweite, noch viel schlimmere, ist die Erfüllung eines Wunsches. Der Grund: die Reise ist immer spannender als das Ziel.


    So gesehen ist eine Tragödie vorprogrammiert. Wenn die Suche nach dem perfekten Messer zu Ende ist, weil es so etwas tatsächlich gibt, gilt der Schäuble Spruch: „dann isch over“. Wenn es nicht der Fall sein sollte geht die Reise weiter.


    Es wird also so oder so tragisch. Aber wie sagt man so schön in Österreich: „Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst.“

    Vielen Dank für Deine Beiträge.


    Der Wandel vom Strider- zum Spartan- Botschafter war in letzter Zeit absehbar.
    Bin mir sicher, dass Du jetzt einen Spartan Hype beflügeln wirst.

    Spartan Blades scheint beinahe so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau zu sein:


    Nach diesem Review von LowEndD und dem von Ajax
    Review Spartan Blades Harsey Difensa


    und Pat Cascio
    http://survivalblog.com/pats_p…ew_spartan_blades_horkos/


    bekam ich folgenden Eindruck:


    • fast so scharf wie ein Mora
    • zäh wie ein Strider
    • schnitthaltig wie ein Busse
    • zusätzlich leicht abzuziehen / nachzuschärfen wie bei einem wesentlich weicheren Stahl



    Die Anforderungen an ein taktisches Messer laut Ayres sind somit offensichtlich erfüllt:
    http://www.amazon.de/Tactical-…&keywords=tactical+knives


    Primäre Eignung für alltägliche Anwendungen, stark genug für Survivalfälle, wo ein sehr stabiles Messer notwendig sein kann, und im worst case eine CQB Eignung.


    Auch die Prioritäten von Ayres sind abgedeckt:


    1. exzellente Wärmebehandlung (siehe Ajax´s Vergleich mit der Bos Wärmebehandlung und der Anti- Korrosionsfähigkeit)
    2. Geometrie (da sehr scharf eine sehr gute Alltagtauglichkeit und zugleich eine hohe Stabilität für Notfälle –> siehe Video von LowEndD)
    3. Stahlsorte (S35VN welcher 20% stabiler als S30VN ist; somit entsprechen 5mm S35VN 6mm S30VN was der Schärfe entgegenkommt.


    Hat also die Fixed- Evolution vom „sharpened prybar“, zum „sharp and slim prybar“ stattgefunden ?

    Vielen Dank, wieder was dazugelernt. Das CRKT / Burnley "Obake" sieht toll aus.
    Von der Penetrationsfähigkeit her liegt das klassische Tanto wohl ganz nahe am Dolch, ist aber stabiler.


    Ist der fehlende Guard kein Problem ? Bei den kleineren Varianten wäre der Reversgriff angebracht. Reicht bei den größeren Modellen tastsächlich die „Zunahme“ des Griffes in Richtung Klinge ?

    Da ich bei der Stichwortsuche im TF nichts gefunden habe platziere ich es hier rein.


    Unter


    http://www.akti.org/about/knives-save-lives/


    bzw.


    https://www.youtube.com/watch?v=nDmr2loHHkQ


    findet man Beispiele, in welchen Messer Leben gerettet haben.
    In den allermeisten Fällen ging es darum, sich in sehr kurzer Zeit loszuschneiden.
    D.h. in diesen Fällen wäre ein Wellenschliff oder zumindest eine scharfe Klinge notwendig. Ein Einhandmesser oder Fixed war in ein paar Situationen Voraussetzung, ein Glasbrecher wäre in ein paar Situationen ebenso hilfreich gewesen.


    Kennt Ihr andere Beispiele ? Würde mich interessieren.


    Schön wenn es den Atac 6 noch gibt.


    Habe 2 Paar Atac 6 im Einsatz, weil sie mir so gut passen und gefallen und ich sie überall trage (Büro, Freizeit, leichte Wanderungen).
    Einerseits zum Wechseln, weil ich mal gehört habe dass es gut ist, die Schuhe zu wechseln, andererseits wird bei uns im Winter oft sehr kräftig Salz gestreut und dannr nehme ich dann nur ein Paar her.
    Das 3. Paar habe ich als Reserve. Kommt auch daher, weil mir die XPRT zu schmal sind.

    Hatte zwei Paar Meindl Bergschuhe deren Sohlen sich komplett ab- bzw. auch teilweise aufgelöst haben. Das erste mal ist mir dies in Nordschweden auf einem Weitwanderweg passiert, was eine äußerst ungute Situation war. Bin dann mit den Crocs weiter.
    Ein paar Jahre zuvor hatte ich ebenso in Nordschweden Deutsche Pfadfinder getroffen, von denen einer sogar einen ganz neuen Hanwag hatte, dessen Sohle sich komplett verabschiedete. Damals dachte ich an eine Ausnahmesituation.


    Das zweite mal hatte ich mehr Glück und es passierte nach einer Tour 100 Meter vor dem Erreichen des Autos.
    Interessant war, dass es jeweils beiden Sohlen innerhalb weniger Meter betraf.


    Meine Meindl waren sicher so um die 10 Jahre immer wieder im Einsatz. Habe dennoch wieder Meindl gekauft, da sie meinen Füßen am besten passen.


    Habe einen 5.11. Attac 6 seit 3 Jahren sehr oft an, bin damit ganz zufrieden und hab mir schon ein Ersatzmodell zugelegt, da dieser Schuh laut meiner Händlerin nicht mehr hergestellt wird.


    Die Zeiten in denen ein bestimmtes Schuhmodell eines Herstellers immer in der selben Fabrik in einem Land produziert werden sind in Zeiten der Globalisierung vorbei. Das gleiche Modell kann in Deutschland, China, Vietnam oder sonst wo hergestellt worden sein.

    Die Kurzfassung kommt einem "systematischen Boaaah" gleich und lautet: AUS-8 ist Vergangenheit. Der neue Brot- und Butter Stahl ist Carpenter (was immer das ist), dazu kommt verschärft 3V.


    Alte Modelle wurden wiederbelebt, es gibt zur Zeit 76 neue Produkte, es werden Stahlsorten verwendet die CS bisher noch nie hatte (D2).

    CS hat(te) ja als höherwertigerem Stahl einige Modelle optional in San Mai, einer VG 10 Variante, auf dem Markt, abgesehen von SK5.
    Hab mal wo gelesen, dass angeblich die San Mai Produktion wegen des Tsunamis in Japan für längere Zeit ausfällt.


    SOG hat nur AUS-8 Modelle und anscheinend ist deren Qualität ausreichend.