Beiträge von Micha M.

    Ist Micarta zwingende Vorgabe?
    Soll es nur rostträger sein als der 1095 des RAT-3, oder kommen nur "echte" rostträge Stahlsorten in Betracht?
    Scheiden alle beschichteten Klingen grundsätzlich aus?


    Die RATs gibt es doch auch in D2, deutlich rostträger als 1095 zumindest. Dann könntest Du direkt beim "Vorbild" bleiben.
    Oder Dir zu dem von Dir angepeilten Kurs locker ein EDC GENAU nach Deinen Vorstellungen bauen lassen.


    Wenn es NICHT zwingend Micarta sein muß, empfehle ich auch das Shrapnel. Ich habs ja auch oft im Einsatz dabei und kann es nicht sofort versorgen. Universell einsetzbar, robust, unanfällig - und gerade wegen der Nässe im Boot könnte so ein Gummigriff die griffigere und sicherere Alternative sein als ein - je nach Oberflächengestaltung ggf. rutschig werdender - Micarta-Griff.


    Wenn es Micarta sein MUSS, kann ich Entrek auch empfehlen. Was ich von Ennis bislang in der Hand hatte, war mordsrobust und zuverlässig, außerdem höllenscharf zu bekommen. Vielleicht ein Javalina? Kostet nur so 130 ca.


    Von gewickelten Griffen in dieser Umgebung halte ich weniger: Feuchtigkeit dringt in den Griff bis auf den Erl, zieht Schmutz mit usw. Da wäre mir festes, geschlossenes Material lieber.


    Weiterer Tip: Im MF verkauft maxxx gerade ein Buck-Strider Solution mit zwei Scheiden (Original-Cordurascheide und Custom-Lederscheide mit TekLok) für 135. Klingenmaterial 420HC, SEHR robust und allroundtauglich. Viel rostträger als das pulvermetallurgische Zeugs. Ich hab ein ML aus der Buck-Strider Kooperation und hab es gerade aus dem Angebot genommen, weil ich es doch nicht abgeben will, bin voll zufrieden damit.
    Da ist aktuell übrigens auch ein Javalina für 110 von einem anderen Anbieter im Angebot...

    Der Sub-Hilt ist ja auch bei der 1 eher angedeutet, als kleiner Steg zwischen den Fingermulden. Das ist ja nicht so ausgeprägt wie bei Steve Voorhis oder CS, wo das bei schnellen Wechseln problematisch sein könnte.
    Es geht hier ja auch nur um etwas zusätzlichen Halt und Kontrolle.
    Abgesehen davon, ist der kleine Sub-Hilt auch beim wahlweisen Ergreifen zur richtigen Haltung aus verschiedenen Winkeln kein Problem - und die in vielen Filmen zu sehenden dauernden Griffhaltungswechsel während der Anwendung sind eher was für die Kata oder das Kino.

    Mit dem BS Yoroi Doshi Walnüsse geknackt à la Austernbrecher, für Bärlauch-Pesto mit Walnüssen.
    Das gibt Spaghetti al Pesto mit auf Holzkohle gegrillten Zickel-Rippchen....


    Hab mir die Übung gegönnt, das ohne Handschutz in der das Schneidgut haltenden Hand zu machen. Das lehrt einen bewußten und sorgfältigen Umgang mit etwas so Spitzem und ergibt ein ganz bewußtes Fühlen der Handlage des Messers :)

    Ich kann das leider nicht so kompakt auf den Punkt bringen wie s30v, sehe das aber ganz in seinem Sinne: Durch die Mulde und den Sub-Hilt gewinnt man für das Dirigieren des Messers Kontaktpunkte mit dem Griff. Zieht man zurück, hat der Finger nicht nur zur Längsachse Griffkontakt, sondern auch in Bewegungsrichtung. Trifft man auf, wird der Anprall nicht nur durch die Haftung am Griff und den Zeigefinger am Parierelement gedämpft und kontrolliert, sondern auch durch den Andruck des Mittelfingers am Sub-Hilt. Insgesamt wird die Griffhaltung definierter. Die in 1. vorgestellte Lösung ist dabei nicht so extrem dimensioniert, daß sie Wahlmöglichkeiten der Griffhaltung einschränken oder behindern würde.
    Umfaßt man ein Messer fest und hält es in Arbeitsrichtung, baut sich ein Zug zwischen dem Punkt, an dem der Zeigefinger gegen die Griffunterseite andrückt, und dem Handgelenk auf. Muldet man für den Zeigefinger den Griff ein wenig, reduziert sich dieser Zug und entspannt die Handhaltung.

    Auswirkungen sind wirklich zu befürchten. Je näher es bei Politik und Justiz einschlägt, umso unmittelbarer und unreflektierter ist die Reaktion erfahrungsgemäß. Insbesondere die Befürworter einer Aufbewahrung von Sportwaffen und/oder Munition in Vereins-"Waffenkammern" dürften das als Wasser auf ihre Mühlen empfinden. Wahrscheinlich würden einige von den "Fachleuten", die unsere Jungs liebend gern in alle Krisenregionen der Welt jagen, um in natürlich unkriegerischen "asymetrischen Auseinandersetzungen" mitzuspielen, am liebsten Anzeigen für die Soldaten schreiben lassen, die frecherdings Muni am Mann haben...


    Gleichzeitig zeigt sich, daß eine fundierte inhaltliche Auseinandersetzung mit Gewaltexzessen nicht stattfindet und plakative Gemeinplätze vernünftigem Nachdenken - wie leider fast immer - vorgezogen werden.


    Soso, "nur" eine Zivilsache, da kann ja nix passieren, da machen wir keine Einlaßkontrollen, obwohl wir ja die personellen und technischen Möglichkeiten hätten, weil diese Kontrollen bei Strafprozessen ja auch durchgeführt werden. Wird dieser Unsinn denn nun personelle Konsequenzen haben??


    In Essen wurde ein Richter im Nachgang eines Allerwelts-Strafverfahrens in seinem Amtszimmer ermordet, der Bombenanschlag auf ein rheinländisches Gericht stand in keiner rationalen Relation zur Bedeutung des dort geführten Verfahrens, im Essener Amtsgericht wurde im Umfeld einer Familienrechts-Sache der neue Freund der Exfrau des Täters von diesem vor dem Gerichtssaal niedergestochen - übrigens mit angespitzten Ess-Stäbchen...


    Gerade in Zivilsachen wie Erbschafts- und Grundstücksstreitigkeiten, Verhandlungen im Kontext langjähriger Nachbarschaftsstreitigkeiten, Familiensachen mit der Folge des Verlustes von Familie, Haus, Vermögen usw. kommen entsprechend labile oder kranke Menschen ganz absehbar in emotionale Ausnahmesituationen - oftmals viel schlimmer als in so manch banaler Strafsache. DA ist dann keine Einlaßkontrolle notwendig??


    Und hätte eine Kontrolle die Tat verhindert? Hätte der Täter vor dem Gerichtsgebäude keine Chance mehr zu einer Gewalttat gehabt?


    Und - einen Schritt weiter gedacht - hätte ein schärferes Waffenrecht das "Ausrasten" des Mannes wirksam verhindern können? Unsinn! Sein Handeln war auch nach geltendem Waffenrecht verboten, darauf weist nur niemand hin - es wird im Gegenteil durch falsche Verwendung von Begriffen wie "Waffenschein" verschleiert.


    Plakative und nutzlose Aktionen haben den Vorteil, im Gegensatz zu wirksamen Ansätzen wenig Geld zu kosten - jedenfalls den Staat. Während man momentan ausländischen Autoproduzenten Steuermilliarden in den Allerwertesten bläst, werden fröhlich Betreuungslehrerstellen reduziert, Jugendbetreuungseinrichtungen geschlossen, psychische Betreuung wird kostengedämpft, strafrechtliche Prävention durch Stellenabbau bei Polizei und Justiz immer weiter erschwert. Und Gewaltkriminalität von Jugendlichen wird dann dadurch bekämpft, daß man Graubärten wie mir das Taschenmessertragen verbieten will. Helau! Politik mutiert immer mehr zum Dauerkarneval.


    Da würde es mich nicht wundern, wenn sich dann ein Politiker vor die Kamera stellt und vollmundig verkündet: "Wählt mich, ich hab durch eine Aufbewahrungspflicht von Muni in Schützenvereinen ja jetzt soooo wirksam Gewaltexzesse verhindert!"

    Bei knifetom.net sind jetzt auch die ersten Ranger-Knives aus der Ontario-Produktion im Angebot. Mich würde die Frage nach der Qualität ebenso interessieren. Die Erfahrungen mit den neuen KA-BAR / Becker-Knives sind ja durchwachsen.


    Mein RD 9 war seinerzeit gut verarbeitet, Mängel hatte der Kunststoff-Liner der Scheide.


    Das RD 9 hatte ich früher in der Gerätetasche - eigentlich bedauere ich , daß ich es abgegeben habe. Wunderbar robust und als Tool auch für harten Gebrauch bestens einsetzbar. Bin also auch gespannt auf die Qualität der dann ja hier viel einfacher verfügbaren Messer...

    Hallo!


    Michael: Klasse, tolles Angebot - ich denke aber, es wird dort nicht wesentlich billiger werden...und so hab ich noch die Möglichkeit, es mir aus dem Kopf zu schlagen und nicht zu bestellen :)


    Micha

    Der Pin IST demontierbar, dafür liegt neuen MPCs ein entsprechender Schlüssel bei.


    Der Preis ist ein absoluter Schnapp.


    Ohne Pins funktioniert das Messer tadellos, allerdings liegt dann die Klinge bei geschlossenem Messer am Rahmen auf - wie auch bei SEHR vielen anderen Klappmessern allerdings.


    Nach Nemesis und MPC habe ich mir keine anderen Folder mehr gekauft.

    Bin zufällig im Net auf Artikel zum DUSTAR Arad, gestoßen, einem Einsatzmesser aus Israel im Look des Randall 14.


    Soweit ich herausbekommen konnte, hat das Messer eine 5mm starke 7,5-Zoll Klinge aus D2 israelischer Produktion.


    Es hat einige sehr gute Reviews bekommen - aber so was gibt es ja meist...


    Kennt jemand das Messer aus eigener Erfahrung, sind Bezugsquellen bekannt?

    Der Fairness halber ein Nachtrag zu meinem Gegrantel: Ich finde Bastis Beitrag klasse - sehr differenziert und informativ! Zumindest meine eigene Meinung hat er damit zu den geäußerten Punkten relativiert. Das sind so Momente, in denen ich das Forum und die Diskussionskultur hier besonders schätze!

    "...okay, du hast gewonnen, langsam, langsam - ich hol nur die Kohle raus..." ...und es ist nicht gelogen...


    Das ist ja ein feines Ding!


    Als armer Beamter nehm ich natürlich lieber die Version zum Schreiben, Geld zum Verwahren im Geheimfach hab ich da eh nicht, schreiben muß ich oft...sonst würde ich SOFORT einen ordern!


    Glückwunsch, tolle Idee!

    Die Gestaltung entspricht ansonsten ja der des von mir mittlerweile seit geraumer Zeit genutzten Stifts - und den kann ich nur loben. Prima Handlage, es schreibt sich ordentlich damit, der Stift ist mordsstabil. Trage meinen üblicherweise mit Clip in der Beintasche meiner Cargo-Hosen. Da hat man ihn SEHR schnell zur Hand - zum Schreiben....

    MIR gefällt das mit den durchgehenden Rillen sehr gut. Ein Weglassen im Spitzenbereich würde optisch die Spitze auch mehr hervorheben, befürchte ich. Je einheitlicher das ganze Ding aussieht und nicht auf eine Spitze hindeutet, umso besser für problemlose Mitführung als Schreibwerkzeug und Screen-Bedienwerkzeug...
    Wenn ich das mit dem "Übergang" richtig verstehe, sitzt das sonst bündig und wurde nur für die bessere optische Wahrnehmung nicht vollständig geschlossen...

    Hallo, Markus!


    Das ist wirklich gut geworden, Glückwunsch!
    Schöne Linienführung, sieht sehr handlich und praktisch aus - vor allem aber macht Deine Micarta-Herstellung richtig Eindruck!! Neben Desert Camo würde auch Winter-Tarn bestimmt cool aussehen...


    Schönes Messer!

    Glückwunsch!


    Kannst Du vielleich noch ein paar Daten dazu einstellen? Klingen- und Gesamtlänge, Klingenstärke und -breite, Nettogewicht? Oder ein Bild einstellen, auf dem das Messer mit etwas abgebildet ist, das einen Maßstab hergibt?

    Nett anzuschauen ist es allemal, interessant fnde ich jedoch die "Aber..."s, gerade wenn sie von jemandem kommen, dessen Sachverstand für Messer ich so einschätze wie Deinen.


    Ein nicht wirklich ergonomisch überzeugender Griff, Schleifriefen, ungleichmäßige Griffschalen und eine Scheide, die sicheres Tipup-Tragen fraglich aussehen läßt - und das für das Doppelte des "Kurses" für ein Shrapnel oder andere kompakte Viertelzöller??
    Den stolzen Kurs dann überwiegend für die - zugegeben saugeile - Rückenriffelung und den bulligen, kompakten, unzerstörbaren Look in noch so sympathischem Tiefschwarz auszugeben, hätte MICH dann doch ein wenig gereut....das muß aber jeder für sich entscheiden.


    Das eine oder andere Stück aus Deiner eigenen Fertigung hat mir da jedenfalls mehr Entzücken entlockt - übrigens auch ausdrücklich in der Kategorie "Schönheit", die hier das am häufigsten angeführte Attribut war.


    Und..."schön" - na, schön! An meinem ziemlich häßlichen (und halb so teuren) Fulcrum C hab ich ergonomisch nichts zu mäkeln und kann auch vom LKW hopsen, wenn es tipup an Gürtel oder Weste hängt...

    Die ganze Geschichte mit dem hinteren Aufstecken bzw. Anschrauben der Kappe macht nur Sinn, wenn man eine relativ dünnwandige Kappe verwenden würde. Sonst müßte man den Stift nämlich entsprechend dünn abdrehen, um eine dickwandige Kappe anschrauben oder aufstecken zu können. Das sieht dann geschlossen aus wie eine Silvesterrakete.


    Bei einer dickwandigen Kappe kann man bei Verzicht auf hinteres Aufstecken oder Anschrauben den vorderen Teil des Stifts halt dünner abdrehen und dort im geschlossenen Zustand die Kappe angeschraubt oder aufgesteckt befestigen - bei ausreichend dickem restlichen Schaft sieht das dann halbwegs bündig und damit passabel aus. Dreht man aber auch hinten ein Stück von der Länge der Kappe dünn ab, sieht das nicht gut aus. Dreht man ein deutlich kürzeres Stück ab und schraubt die Kappe nur im Kantenbereich fest, kriegt man einen mörderlich hecklastigen monströs langen Stift, mit dem man auch nicht schreiben will.