Beiträge von Micha M.

    Die Messer sind von Rich Derespina entworfen, der hervorragende Karambits entwirft und sowohl tolle Customs baut als auch mit dem momentan leider vergriffenen Mod. 10 das imo beste fixe Serienkarambit entworfen hat.
    Fox hat die Messer in Lizenz gefertigt, wie Fox ja z.B. auch mit dem Sibert-Hawk und anderen Modellen andere namhafte Designer/Hersteller zur Kooperation gewonnen hat.


    Im Gegensatz zum Fixed, bei dem durch einen Übertragungsfehler der Griff einen Zoll zu lang ausgefallen ist, ist die Bemaßung des Folders sehr gelungen. Deutlich günstiger als das Emerson, finde ich von der Formgebung her das Fox nicht schlechter.


    Den Liner hätte ich mir vielleicht ein wenig stärker gewünscht, andererseits ist das kein Messer, um zwischen Kistenbrettern rumzuprockeln oder um es mit nem Schlagholz durch ein Stämmchen zu hauen.
    Ich finde das Preis/Leistungsverhältnis völlig okay, der Folder gefällt mir. Allerdings hätte ich lieber das Kuku Hanuman Fixed mit einem Griff in der geplanten Länge.....

    Es kommt darauf an, wie Du es tragen und verwenden willst und kannst. Das Garm ist ein wenig kompakter und läßt sich bedarfsweise sogar als Neck Knife tragen. Klinge und Griff sind kürzer als beim SEK. Zum Tragen im "feinen Zwirn", bei dem Messer schnell auftragen, wäre das Garm geeigneter. Auch für feine Anwendungen ist das Garm sehr gut geeignet. Für feineres Schneiden oder Schneiden auf flachen Unterlagen ist das Fehlen von PEs gar nicht falsch.


    Soll es eher ein Gebrauchsmesser sein, oder auch ein Fighter für dynamisches Handling, würde ich das SEK vorziehen. Die Klinge ist größer und wirkt nicht nur im Schnitt, bei 10 cm Klingenlänge taugt es auch schon für Stiche, der Griff ist größer und griffiger. Vor allem hat das Messer aber auch ausgeprägte Parierelemente, die im dynamischen Gebrauch sehr nützlich sind.


    Das Messer ist in jedem Detail durchdacht konzipiert - es taugt zwar nicht als Neckie, kann dafür aber an verschiedenen Positionen von Kleidung oder Ausrüstung sehr gut befestigt werden und trägt dank der flachen Schalen seitlich auch nicht auf.


    Insgesamt: Wenn's eher feiner sein soll, das Garm, wenn es dynamischer zugehen könnte, eher das SEK.


    MEINE Wahl wäre das SEK...


    Alternativen: Das Zero Tolerance natürlich, ein T3000 C mit geschärftem Rücken von Extrema Ratio, das SOG Pentagon oder - kleiner - das Mini Pentagon, in der Größe des Garm und sehr praktisch und preisgünstig aber auch das CRKT Russell Sting, das Kershaw Amphibian in Kydex, der A-F Boot Dagger...

    Keine Sorge, so hab ich das auch verstanden. Außerdem bin ich nicht so empfindlich :)


    Und zudem hab ich schon wiederholt betont, daß ich eh nicht an DAS für alle Anwender und alle Anwendungen gleichermaßen ideale Messer glaube. Daher sind ja gerade die unterschiedlichen Erfahrungen und auch das unterschiedliche "Klarkommen" der anderen Anwender mit verschiedenen Gestaltungen eine so interessante Sache.


    Daher mag ich da auch eher nicht von "Nachteilen" reden, sondern sehe das eben als unterschiedliche Gestaltungen und überlege von meinem Blickwinkel aus, wie die sich für mich jeweils auswirken und welche Alternativen es geben könnte...


    Übrigens noch mal zum MT: Wenn das Messer damals keinen Wickelgriff gehabt hätte, hätte ich es sofort gekauft!

    Ja, hatte ich schon in der Hand, allerdings nur zum "Befummeln", nicht zum Arbeiten. Habe andere Messer mit runden und hatte auch zwei mit eckigen Choils, finde die runden angenehmer, zumindest ohne Handschuhe.


    Übrigens fand ich die Haptik des MT keineswegs schlecht.


    Die angesprochenen Punkte sind ja nur Detailgestaltungen, über die man nachdenken kann. Habe auch verglichen: Das obere PE des MT ist ja dem des ER Shrapnel ähnlich. Dort ziehe ich aus den angesprochenen Gründen eben auch die Version ohne oberes PE vor (OG-Version), da sie bei der angesprochenen "vorderen Haltung" ein Übergreifen über ein PE nicht erforderlich macht.


    Gegen massive Bauart hab ich übrigens gar nichts :)

    Ich geb es zu: Ich fasse für feinere Arbeiten bei geeigneten Messern auch um das Parierelement, entweder mit dem Finger im Choil und dem Daumen auf dem Klingenrücken oder mit Daumen und Zeigefinger auf beiden Klingenseite kurz vor den Griffschalen, bei ganz "fieseligen" Arbeiten auch schon mal mit dem Zeigefinger auf dem Klingenrücken...Ich hab mir da auch schon "Schimpfe" von Tony eingefangen :)


    Allerdings kann man zwei der drei beschriebenen Haltungen (oberes Fingerauflegen, seitliches Fassen) ebenso gut mit dem GEK ausführen und hat dann noch den Vorteil, direkt an den Fingerkuppen mit der Schneide arbeiten zu können - exakter geht es kaum...


    Zudem ist die Gestaltung von Choil und Parierelementen beim MT imo nicht wirklich optimal. Warum hat es eine kantige rechteckige Mulde (Choil) statt einer halbrunden mit gebrochenen Kanten? Warum haben die Versionen ohne Rücken-Sägezahnung oder lange Rückenschneide trotzdem ein oberes kantiges Parierelement, das für diese vorderen Haltungen umfaßt werden muß? Da wäre ein Verzicht auf ein oberes PE oder meinetwegen eine etwas vorverlegte konkave Rampe die stimmigere Lösung gewesen...


    Was mich interessieren würde (da ich mit dem GEK noch nicht gearbeitet habe...): Der Griff wirkt ein wenig kantig, was mich persönlich weniger stört, da ich üblicherweise mit Handschuhen arbeite und erträgliches Kanten im Zweifel besser ist als ein Verdrehen bei rundem Griff. Aber wie ist das Handling ohne Handschuhe, insbesondere beim Hacken mit seinen Prellschlägen?

    Diese Lösung mit der Wicklung finde ich ansprechender als beim Vorbild.
    Das ist übrigens das erste Wharncliffe, das mir richtig gut gefällt, Schande....


    Hast Du noch ein paar Maße? Klingen- und Gesamtlänge? Nettogewicht?

    Ein ausgezeichneter Bericht!
    Sehr informativ, sehr sachliche Aussagen und dahinter eine nachvollziehbare, stimmige und übrigens auch sympathische Einstellung.


    Meinen eigenen ebenso positiven Eindruck von Tony aus dem Mail-Meinungsaustausch hab ich ja schon zum "Yoroi Doshi" gepostet und bin ebenso dankbar über den Kontakt, in dem ich viel lerne! Daher kann ich die Aussagen über die erfahrungsreiche, offene und pragmatische Vermittlung seines Wissens nur unterstreichen.


    So erfahren und dabei so unprätentiös wünscht man sich einen Experten!

    Abgesehen von der optischen Entsprechung zum Original geht es mir hier vor allem darum, daß der Kunde darüber getäuscht wird, WAS er da kauft. Mit dem Original-Herstellernamen ist eine gewisse Qualitätsanmutung verbunden, die für den Käufer mitentscheidend ist. Das mag zwar hier beim direkten Kauf nicht die ausschlaggebende Rolle spielen - nur ein Depp wird glauben, ein Original-ER für 8 Bucks zu kriegen - aber dann sind die Dinger im Wirtschaftskreislauf und schnell als Original weiterverkauft. Das ist eine Täuschung im Rechtsverkehr mit finanziellem Nachteil des Getäuschten - sprich: Betrug.


    Wir haben hier ja schon lang und breit über Designanleihen diskutiert, und da hab ich eine ziemlich robuste Position und vertrete die Auffassung, Hersteller sollten eben Geschmacksmusterschutz beantragen, wenn sie eine eigenständige gestalterische Leistung schützen lassen wollen. Was ansonsten kursiert, ist sozusagen im "Pool" möglicher gestalterischer Lösungen.
    Hier sieht die Sache aber anders aus, es geht hier ja nicht um Designanleihen, sondern um Kundentäuschung.


    Leider hat die Wirtschaft und die Politik unsere Welt globalisiert, ohne die Instrumente der Rechtsordnung daran anzupassen: Ein Händler in Piöiöngdrümmelüm verkauft über einen in Wischniwaschniwomsk aufgestellten Server einem Kunden in Stuttgart irgendwelchen Murks, in Echtzeit und dank Kreditkarte und PayPal mit sekundenschnell überwiesener Kohle. Aber es dauert Monate,um auf dem formellen Rechtshilfewege irgendwelche Sachen formal auch nur aus einem Nachbarland in ein hiesiges Verfahren einzuführen. Daher wird ER sich wohl schwer tun, gegen den Verkauf von Plastikkram mit Originallogo aus China und sonstwo wirksam vorzugehen.
    Die Italiener haben ja selbst vom Tun und Treiben der mittlerweile mehr als 1000 chinesischen Firmen im Industriegebiet Prato (ironischerweise in "Steinwurfweite" vom ER-Firmensitz...) faktisch nur ungefähre Vorstellungen (und beschlagnahmen nach Medienberichten dort immer wieder containerweise auf rätselhaften Wegen dorthin gelangte Blender von Gucci, Pucci und Verrutschi), geschweige denn im Großraum Shanghai.....


    Ich hab Maurizio gerade angemailt wegen des Links, zumindest zur Kenntnis. Man kann zumindest z.B. Grenzbeschlagnahmeanträge usw. stellen...
    Die andere Abklärung zum eigentlichen Gegenstand des Threads hat Lars "x-blades" übernommen, in dessen absolut sachkundiger Hand das gut aufgehoben ist....

    War mächtig beeindruckt allein schon von dem Entschluß, so einen Beilkopf per Hand zu zersägen!
    Außerdem von der Vorstellungskraft, in dem Werkzeug sozusagen das "drinsteckende" Hawk zu erkennen.


    Respekt vor Kraft und Geduld - da mußt Du wirklich ordentlich "malocht" haben, wie es in meiner Heimat heißt...


    Die Fortschritte sind beachtlich, bin auf das Ergebnis gespannt.


    Tolle Idee insgesamt!
    Hatte auch schon mal in die Richtung überlegt, ein geeignetes Beil aus dem Haushalts-/Werkzeugbereich "taktisch" zu pimpen, aber auf DIE Idee wäre ich nie gekommen.

    Habe Hanada einen Weg vorgeschlagen, wie das geklärt werden kann.
    Bis dahin haben wir nur Hörensagen und Mutmaßungen.
    Wie Dusty halte ich den Ablauf für "systemwidrig" und daher erst mal nicht erklärbar.
    Falls es "Zurückweisungsvermerke" gibt, wird man das klären können!

    Mal ganz langsam!


    Es gibt nicht den geringsten Zweifel an f.de's Zuverlässigkeit. Falls das Messer ein Fake sein sollte, ist es ihm untergeschoben worden, und er ist vor allem der Geschädigte bei der Sache.


    Für mich steht das mit der Fälschung aber erst fest, wenn ER zu Bildern oder ggf. Teilen (Griff, Scheide o.ä.) ein Statement abgibt. Das kann man regeln.


    Man darf nicht vergessen, daß ER immer mal zwischenzeitlich mit Alternativmaterialien probeweise gearbeitet hat, unter anderem auch mit einem merkwürdig aussehenden Nylongewebe statt des gewohnten Cordura.


    Es wäre blöd, sich über ein "Fake" aufzuregen und dann vielleicht einfach nur ein seltenes Original aus einer dieser "Zwischenphasen" zu haben.


    Mein Vorschlag wäre, zumindest x-blades Bilder oder Teile zukommen zu lassen. Er verfügt über eine ausgezeichnete Produktkenntnis und könnte die Sache vielleicht schnell selbst klären bzw. eine Klärung in Prato veranlassen!

    Tröste Dich, es gibt mittlerweile ER-Fakes, die selbst bei Maurizio und Mauro erst bei genauem Hinschauen erkannt werden. Als das mit dem Faken von ER in China vor ein paar Jahren angefangen hat, waren die Fakes nachlässig, qualitativ minderwertig und auf den ersten Blick als billige Imitate zu erkennen, dabei aber von Anfang an möglichst mit Firmennamen usw. versehen.
    Das ist mit den Jahren dann immer perfekter geworden. Ich hab an ER schon Hinweise über diverse Fake-Händler geschickt. Das betraf ausschließlich Fälle, in denen die Fakes als "ER-Originale" beworben wurden und somit nicht nur eine Sache zwischen Herstellern auszufechten war, sondern auch der Kunde getäuscht wurde.
    Längst wird in der Bucht und anderswo mit schöner Regelmäßigkeit so etwas nicht mehr nur zu Billigst-Preisen angeboten, sondern auch einfach nur ein gutes Stück günstiger als die Originale, so daß man auch an ein "normales" Schnäppchen denken könnte.
    Was mir an dem von Dir eingestellten Bild auffällt, ist der Glanz des Griffes. Die mir gewohnten ER-Griffe sehen etwas "stumpfer" aus. Diesen Glanz habe ich schon bei Fakes gesehen.


    Ein Angebot und eine Bitte: Sende mir bitte Bilder von Messer und insbesondere auch Scheide. Ich würde sie gern nach Prato mailen und die Meinung von Maurizio einholen, um wirklich sicher zu gehen, falls der mir bekannte andere Forumskollege das nicht schon getan hat.


    Man darf nicht ganz vergessen, daß auch ER zeitweise andere Materialien eingesetzt oder Detaillösungen im Laufe der Zeit geändert hat. Dazu KANN auch die Art der Beschriftung zählen.

    Allerdings muß man daran erinnern, daß hier - und zwar völlig legal - auch über Techniken mit anderen Alltagsgegenständen gesprochen wird. Selbstverständlich steht es dem Angegriffenen zu, sich mit allem ERFORDERLICHEN auch zu wehren, dazu gehört im Rahmen der Verhältnismäßigkeit auch der Einsatz von Gegenständen, ob mit oder ohne Waffencharakter. Diese ganze alberne Novelle müssen wir ja nicht noch damit hoffieren, daß wir auch hier die Meinung weltfremder Gutmenschen vertreten, man müsse eben alle lebensbedrohlichen Angriffe hinnehmen und brav (...und tot oder schwer verletzt..) das Eintreffen der Polizei abwarten, die von den gleichen Gutmenschen regelmäßig personell reduziert und rechtlich geknebelt wird, damit sie uns auch bestimmt ganz schnell und wirksam helfen kann.


    Die von KRAV1999 gezeigten Techniken spielen nicht auf die Waffeneigenschaft des Hornet ab, sondern auf die Nutzbarkeit eines Werkzeugs - des Hornet - zu Abwehrtechniken. Übrigens wird auch in polizeilich unterstützten Selbstbehauptungs- und Selbstverteidigungskursen die Anwendung von Alltagsgegenständen als "Ultima Ratio" keineswegs verworfen.


    Insofern hätte der Hinweis bzw. die Demonstration von KRAV1999 sich ebenso auf den Kugelschreiber mancher Schreibtischtäter oder auf den Trommelstock der bündnis-linken Selbsterfahrungsgruppe beziehen können - die damit ebenso nicht automatisch zur Waffe werden.


    Es ist ein anerkannter und ernstzunehmender Zweig einiger Kampfkünste, gerade auch die Anwendung von Gegenständen zu erproben, die KEINE Waffen sind und daher mitgeführt oder verfügbar sind. Die werden - unbeachtlich ihres speziellen einzelnen Einsatzes - dadurch aber NICHT zu Waffen i.S.d. WaffG. Es gibt solche Techniken mit Schreibgeräten, Büchern, Regenschirmen, Handys und anderen Alltagsgegenständen.


    Ich teile balinzwergs Auffassung über die Bewertung des Knaufeinsatzes statt des Klingeneinsatzes: Welchen deutlicheren Beweis einer Verhältnismäßigkeitsabwägung soll es denn noch geben, als auf den Einsatz einer bereits verfügbaren Klinge zu verzichten und statt dessen das mildere Mittel eines Knaufschlages zu wählen?


    Wenn KRAV1999 hier - was er könnte - die Anwendung eines Kulis oder eines Mobiltelefons zu entsprechenden Schlag- oder Stoßtechniken gezeigt hätte, würde dann befürchtet, diese würden zu Hieb- und Stoßwaffen nach dem WaffG erklärt. Er hat eben NICHT die Meinung vertreten, es handele sich PRIMÄR und von der Zweckwidmung (sowohl des Herstellers als auch des Trägers!!) um eine Waffe, sondern hat gezeigt, wie man einen als Werkzeug mitgeführten Gegenstand im zwingenden Notfall zum Selbstschutz anwenden kann.


    Dieses Recht steht uns zu, es macht den verwendeten Gegenstand nicht zur Waffe - und wir sollten uns nicht durch vorauseilenden Gehorsam gegenüber einer noch keinesfalls rechtlich und gerichtlich wirklich ausgeloteten Norm selbst kastrieren.


    Und noch etwas: Ich lese hier häufig, nein, ein Messer dürfe man ja keinesfalls in einer Notwehrsituation verwenden, viel zu schlimm, man dürfe ja "höchstens" mal einen Kubotan nehmen.


    Ich wünsche keinem der entsprechenden Sach- und Rechtskundigen, mal in eine wirkliche Notwehrsituation mit einem lebensbedrohlichen Angriff zu geraten. Notwehr, über die wir hier reden und die solche Techniken erfordern kann, ist NICHT das ärgerliche Gepöbel um einen vor der Nase weggeschnappten Einkaufswagen, das Abdrängen eines aggressiv Bettelnden oder der Sieg über einen wütenden Streitgegner, der einen mal am Arm packt.


    KRAV1999 kennt aus theoretischer und praktischer Erfahrung Angriffe, bei denen gegenwärtig und rechtswidrig das eigene Leben bedroht wird, zumindest die körperliche Unversehrtheit in Form schwerer Verletzungen. Das ist bei den allermeisten von uns eine Situation voller Überraschung, Stress, Todesangst. Wer realistisch und dringend befürchtet, jetzt gleich von einem bewaffneten Angreifer bei einem Raub, Überfall usw. getötet oder schwerstens verletzt zu werden, der läßt irgendeinen geeigneten Gegenstand stecken, überlegt erst mal , ob der Kubotan vielleicht auch zu böse ist?? Leute, wir reden hier nicht von Situationen mit minutenlanger Bedenkzeit und nicht von Auseinandersetzungen auf Bagatellniveau.


    Wer da soviel Übersicht behält und einen Knaufschlag ausbringt und damit klarkommt, verdient allemal meinen Respekt, soweit die Situation selbst eine rechtliche Notwehrsituation ist. Es geht hier nicht um "Überschreitung der Notwehr" - es geht um das "notwendige Handeln" im Sinne meiner Signaturzeile. Es ist, verzeiht die offenen Worte, für mich theoretisches Geplapper, wenn es dann heißt, das und das mache ich in einer Notwehrsituation nicht.


    Was auch immer notwendig ist, mein Leben oder das der mir anvertrauten Personen zu schützen, wirklich notwendig, das muß getan werden....

    Die Auskunft ist definitiv rechtlich falsch, auch bei gelindem Mißtrauen in die Detailkenntnisse mancher Abfertigungsbeamten ist die "Zurückweisung" ohne Entscheidung des Empfängers so völlig unüblich.
    Entweder ist so eine Einfuhr erlaubt, dann gibt es keinen Grund für eine Zurückweisung, oder sie ist verboten, dann läge ggf. ein Beschlagnahmegrund vor.


    Ich habe bei Kollegen verschiedener Abfertigungszollstellen schon größere Messer abgefertigt als eines mit 15cm-Klinge, außerdem stellt auch der 42a kein Importverbot dar.


    Nach der Schilderung vermute ich auch, daß es durch das Frachtunternehmen zurückgesandt wurde.
    Übrigens kann der Versand auch nach italienischem Recht nicht unzulässig sein - von ER hab ich schon direkt bezogen, ohne Probleme.


    Spaßeshalber solltest Du mal beim Frankfurter Zoll anrufen und Dich erkundigen...

    Rich hat netterweise noch Bilder "nachgelegt".


    Info zum schmalen Fighter oben: Länge 13 Zoll


    Außerdem Bilder zweier neuer Einzelstücke


    Das "Persian Short Sword" ist 18 Zoll lang, der Fighter mit dem Ring für den Zeigefinger 11 Zoll.


    Soweit ich weiß, sind die abgebildeten Messer noch zu haben.

    Hallo, Marcus!


    Danke für den aufschlußreichen Bericht, es gerade zum Armageddon nicht ganz leicht, zuverlässige und objektive Angaben zu bekommen. Auch ich habe mich für das Messer interessiert und z.B. auch ne Zeit gebraucht, bis ich zusätzlich zu den 32 Unzen auch irgendwo noch was über 25 gefunden habe - die es netto auch wiegt.


    Auch von anderen Anwendern hab ich schon von der nicht optimalen Ergonomie gehört.


    Außerdem hab ich mehrfach gelesen, das Messer sei ziemlich tariert, was die Hauleistung ebenfalls einschränke, allerdings natürlich zu Gunsten der Allroundfreundlichkeit und angenehmen Handhabung bei Schneidarbeiten. Bezeichnenderweise sind ja einige Custom-Versionen des Rinaldi-Armageddon zwei Zoll länger und haben dadurch mehr Wucht vorn.


    Wie sind Deine Erfahrungen zur Gewichtsverteilung und ihrer Auswirkung auf die Hackleistung des Messers?