Beiträge von Micha M.

    Achtung! Hierbei handelt es sich um einen satirischen Beitrag! Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen oder Firmen ist rein zufällig!


    Nein, ich mein da wohl etwas anderes...


    Da gibt es Leute, die demnächst Taschenlampenforen zwangsschließen lassen möchten, weil die ständige Bezugnahme auf Leuchtmittel doch bestimmt ein verborgener Hinweis auf die gemeingefährlichen Umtriebe der Illuminaten ist. Außerdem wird die Ziehung der Lottozahlen auf den Index gesetzt, weil ausgefuchste Zahlenmystiker dahinter die Übermittlung geheimer Botschaften vermuten. Für die Verschwörungstheoretiker sind sozusagen die Lottostellen geheime Kommandoposten irgendeiner Weltverschwörung (vor allem sind sie ihnen aber gram, weil sie schon wieder nur zwei Richtige hatten...außerdem können sie NIE das Kreuzworträtsel in der "Glücks-Zeitung" lösen...das verbittert).


    Grund ihrer besorgniserregenden Befindlichkeiten ist eine gewisse Zerrüttung, eingetreten durch das Rückwärtsabspielen der "Best of" des Hellwig-Duos und von Florian Silbereisen. Man hatte halt darüber nachgedacht, daß - nachdem rückwärts gespielte Rockmusik ja zweifellos Teufelsbotschaften enthält - vielleicht retrogrades alpenländisches Liedgut geheime Botschaften vom Obersalzberg enthalten könnte....


    Nun ist das rückwärts allerdings noch unbekömmlicher als vorwärts....."ollah dnu izeürg, suvres"....eben!


    Nebenfolge ist eine zwanghafte Swastika-Vision, die bei schwererem Verlauf auch spitze Schreie beim Anblick von Radmutterschlüsseln oder bestimmten Verkehrsschildern auslösen kann...


    Es ist noch ungeklärt, ob derartige Wahrnehmungsstörungen in irgend einer Form auch etwas damit zu tun haben, nun in noch unlängst in Fachkreisen als ultimative Kampfmesser propagierten Gerätschaften brav Fahrtenmesser erkennen zu wollen. Grundgütiger! Warten wir also auf das nächste Vormittagsprogramm der "Slashing Boy Scouts".


    Da sind Eure Splatter-Movies doch nix dagegen....

    Stimme ama-ebi zu: halblange Rückenschneiden machen durchaus Sinn. Neben dem angesprochenen Daumenauflegen läßt sich z.B. für den Arbeitseinsatz mit dem Messer auch ein Schlagholz zum Spalten usw. besser verwenden als bei vollem Anschliff. Außerdem kann man sicherer z.B. auch im Waffeneinsatz mit einer unterstützenden Hand im Bereich des oberen Parierelements arbeiten (Schneide andrücken, Block herunterdrücken...), wenn man diese Techniken anwenden mag.


    Neben der größeren Penetrationswirkung, also sozusagen der reinen Durchstichleistung, ist auch das Verhalten der Klinge beim Stich gleichmäßiger, wenn oben auch zumindest bis zum Erreichen der vollen Klingenbreite geschnitten werden kann: Ist einseitig geschärft, wandert die Klinge nach unten aus und schneidet sich die benötigte Einstichbreite nach dort frei, ist bis zur vollen Klingenbreite beidseitig geschärft, ist der Verlauf linear.

    Stimmt, jedenfalls wäre ein Fortsatz des Erls als hintere Schlagfläche wirklich sinnreich gewesen, um die Meißelspitze nach vorn treiben zu können.
    Ehrlich gesagt, habe ich bislang immer gedacht, das Tool hätte so eine Schlagfläche. Erst Dein Hinweis hat mich da genauer nachschauen lassen.
    Mein BK 9 hat tatsächlich genau diese Formgebung.

    Ja, nachvollziehbar. Aber die meisten Aufbruchwerkzeuge arbeiten ja nicht mit einer dornartigen, sondern eben einer meißelförmigen Spitze, denk mal an Geißfuß oder Nageleisen. Ein breiterer Ansatz hat auch den Vorteil, ggf. nicht durch ein zu schmales Einwirken etwas aus dem aufzuhebelnden Teil auszubrechen, sondern das wirklich wegzuhebeln.


    Ich bin zwar bislang auch mit normalen Spitzen wie beim Linton Tanto, dem Rangerknives RD 9 oder dem Becker BK 9 bei diesen Arbeiten gut hingekommen, finde aber den technischen Ansatz des Tac Tool schon interessant...

    Das Tac Tool gab es auch schon aus der Camillus - Becker - Produktion, damals noch aus Carbon V.
    Es war Vorläufer einer ganzen Reihe ähnlicher Geräte, u.a. von Ontario, später dann auch Nachbauten von Billigmarken.
    Im Custom-Bereich wird ja die Idee der Meißel-Spitze u.a. von Graham mit der Razel-Serie (Lizenznachbauten nun von CRKT) und dem Wilson Cop-Tool (Lizenznachbauten nun von Böker) in kleinerem Größenmaßstab ebenfalls aufgenommen.


    Soweit ich weiß, wird auch aktuell die stumpfnasige kompakte Form bei Militär-Haumessern wieder aufgegriffen, die Kizlyar für russische Spezialkräfte baut.


    Ein Feuerwehrmann aus meinem Bekanntenkreis benutzt sein Tac Tool seit vielen Jahren und schwört darauf. Für das Aufstemmen von Kisten und Behältern oder das Aufhebeln von Fenstern oder Innentüren ist die Meißelspitze eine gute Lösung, da sie keine zerbrechliche schmale Spitze den Seitenbiegekräften aussetzt, sondern sofort die ganze Klingenbreite dagegensetzt.

    Klasse, viel besser!
    Sehe Deine Beiträge nämlich sonst wirklich gern, sind ja häufig ausgesucht interessante Messer und seltene Messer, die Du vorstellst. Ist nur viel entspannter, sich die anschauen zu können, ohne erst wieder auf den Stuhl krabbeln zu müssen, von dem man erst mal durch "Achtundvierzig fett" heruntergehauen wurde :)


    Auf die nächsten außergewöhnlichen Messer freu ich mich daher erst recht....

    ...Stöbern lohnt sich allemal bei Collini. Die haben vor allem meist ziemlich gute Bilder und stellen ja auch ne Menge Videos bei Youtube ein...Da kommen bei Direktbestellung allerdings etwa 23 Euro Versandkosten dazu, bei einem Einzelmesser rechnet sich das also meist nicht, da ist knifetom.net unterm Strich meist günstiger bei Fox....

    For sure. The black buddies still did not knock on Your front door and sit on Your back, do they?? :)


    Unluckily, You're absolutely right: no way for magnetic detection - which really is a problem for safety controls of airports, court houses etc. Similar items like the ones above are available for a few bucks everywhere in the web, think for the Night Shade Series of CS.....


    And it really would be no solution to prohibit 'em. Especially criminals wouldn't mind a prohibition - everyone except for people like Körting now this..


    By the way, some years ago a man was nearly killed by an attacker in the court house of Essen, Germany. The attacker had been controlled with care - and conducted his assault with wooden chopsticks.


    So if You really want to gain absolute safety, You've to produce two billion spoons and disarm all Chinese :)

    Naja, es gibt ja auch Leute, die einen Pajero fahren, OBWOHL sie wissen, was das eigentlich bedeutet :)


    Ich denke, die haben einfach einen Namen gesucht, der eine gewisse Beziehung zum Trakker ausdrückt, aber eben etwas trotzdem Eigenständiges ausdrücken soll. Außerdem soll man damit wohl Durchschlagen in der Wldnis assoziieren. Durch die Vorderlast bekommt das Messer jedenfalls sicher eine ganz gute Hackleistung trotz relativ geringer Gesamtlänge - ein wenig auf Kosten bequemer Allroundnutzung, natürlich.
    Im militärischen Bereich ist ein so kompaktes Messer zur Schuß- und Sichtfeldbereitung natürlich insbesondere interessant für Sniper, Fernspäher usw.
    Was mir eben gefällt, ist die Auswahlmöglichkeit in dieser Messergattung in der aktuellen Produktpalette von Fox: Neben dem Trapper und dem Trakker gibt es ja auch noch ein ähnlich designtes Khukri.
    Ich finde insgesamt die neuen Angebote von Fox interessant, auch im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Endverbraucherpreise von Trakker und Trapper liegen ja deutlich unter denen z.B. für ein Extrema Ratio KS.

    Postings like the last one are the ideal argument for comprehensive controls of everybody....
    Remembering murdered judges and officers, don't be angry to strip completely when You enter the next public building :)

    Das ist, wie so oft, wohl auch zum Teil eine Frage der persönlichen Vorlieben...Dafür ist das 2er kompakter (das 7er hat immerhin 5cm mehr Klingenlänge...), erhält aber durch die Klingenstärke ausreichend Masse für viele leichtere Hackarbeiten, trotz geringer Länge.


    Die von Dir aufgeworfene Frage nach der "Notwendigkeit" der angesprochenen nobleren Marken muß wohl auch jeder Anwender für sich beantworten - sie wird aber immer wieder im Zusammenhang mit den Beckers gestellt, gerade auch im Vergleich des 7ers und des 9ers zu einigen anderen großen Messern. Nimmt man in den Vergleich auch noch andere preisgünstige große Messer wie Justin Gingrichs Ranger Knives aus robustem viertelzölligen 5160er Federstahl auf, finden sich jedenfalls auch preisgünstige Messer, die realistisch auftretende Belastungen auf jeden Fall aushalten. Ich habe noch keine Erfahrungen mit der Ontario-Produktion der Ranger Knives, aber mein altes RD 9 aus 5160er war jedenfalls ebenfalls ausgezeichnet robust. Das gäbe es ja dann als RD 4 auch in einer dem BK 2 ähnlichen Größe.


    Mein 9er hat mich bei diversen Schneid- und Hacktests jedenfalls schon häufig angenehm überrascht: Der Kohlenstoffstahl (...bei mir eben noch "Carbon V"...) schneidet ausgezeichnet, die Hackleistung wurde bei Vergleichstests bei den geraden Serienmessern nur vom deutlich schwereren und kopflastigeren Ontario Marine Raider übertroffen. Insbesondere überzeugen die Beckers mich - wohlgemerkt mit entsprechender Vorliebe für größere Messer! - durch ihr angenehmes Handling und ihre Allrounder-Qualitäten.


    Wichtig war mir an CENTURIOs Kurz-Review vor allem aber auch die Frage von möglichen Produktionsmängeln aus der KA-BAR-Fertigung, da dies angesichts der neu aufgelegten 11er Necker ja mehrfach aufgeworfen wurde (insbesondere schludrige Entgratung...). Da scheint es ja beim bewerteten 2er keine Beantstandungen gegeben zu haben...

    Wird allgemein mit Viertelzoll angegeben, würde auch in die Systhematik passen: Das 2er mit Viertelzoll-Stärke, das 10er in gleicher Klingenlänge mit .188


    Ein 2er aus dem guten alten 0170-6C (nach Camillus-Produktbezeichnung, bei Cold Steel Carbon V genannt....) wird übrigens derzeit noch bei Schickser angeboten.


    Ein Kumpel würde sein 7er nie wieder rausrücken, bei mir gehört das 9er zu den Messern, die ich auf jeden Fall behalten möchte.


    Nachtrag zur inländischen Verfügbarkeit: gerade bei knifetom.net (Thomas Wahl) gefunden, scheinbar sogar auf Lager...

    Pretty interesting stuff! I like the grooved handles.
    I've also seen karambits made of G10 from Rich Derespina.
    You also know them?


    Can You add some information about the size/weight of the knives?

    Gewöhnungsbedürftig, aber interessant...
    Schade, daß Du es am "Rücken" angeschliffen hast. Ich hätte da im Gegenteil eine flache oder sogar leicht nach innen gemuldete Auflage für eine zweie unterstützende Hand interessant gefunden. So hätte man mit dem Teil z.B. auch wiegend schneiden können...
    Cool wäre irgendeine Vorrichtung am Griff, um bedarfsweise das ganze in ein Beil mit normal langem Stiel verwandeln zu können, z.B. Schraublöcher o.ä....Dann könnte man dafür einen Zusatzstiel mit entsprechendem Gegenstück bauen.


    Übrigens müßte ein Baghdad Zombie etwa so aussehen wie ich im Nachthemd nach ner durchzechten Nacht...

    Skim hat ja klar gemacht, daß er keinen Schadensausschluß sucht, sondern -begrenzung.
    Nicht jeder Kontakt mit scharfen Schneiden erfolgt ja in der Intensität von Schnitt-Tests, z.B. beim Erfassen der gegnerischen Waffenhand usw.
    Wenn man sich klar ist, trotzdem verletzt werden zu können, ist doch die Nutzung relativen Schutzes okay, nicht anders ist das doch mit Schußwesten...


    Den Denkfehler sehe ich jedoch in der Vernachlässigung der taktilen Eigenschaften: Man wird regelmäßig nicht die Zeit haben, sich erst mal vor Eskalation einer Situation "aufzurüsten", das geht allenfalls vor einem geplanten Zugriff so. Also trägt man die Handschuhe entweder schon - oder nicht. Wird man aber nicht, wenn man normale Alltagsverrichtungen damit nicht ausführen kann. Mir ist es wichtig, in meinen Handschuhen eine Schleife binden oder problemlos Münzen aus der Geldbörse nehmen zu können. Sonst hab ich die nämlich eher nicht an, wenn ich sie brauche.
    Und erzähl nicht, Du ziehst sie dann eben doch regelmäßig an, wenn Du durch bestimmte dunkle Straßen gehst - wirst Du nämlich NICHT, wenn 20x nix passiert ist und Du 15x für das Handy die Dinger ausziehen mußtest...
    Außerdem hängt die Wahl auch von den sonstigen Klamotten ab: Mit diesen Uniforce kann man allenfalls rumrennen, wenn man auch ansonsten Klamotten wie ein Nightstalker trägt...
    Unter diesen Aspekten scheinen mir die 5.11 am alltagstauglichsten.
    Unsere dienstlich gelieferten Handschuhe sind leider nur Murks, allenfalls geeignet für Gummifetischisten, und nehmen schon beim Festhalten an einem Metallgeländer elenden Schaden.
    Ich selbst trage entweder Halbfingerhandschuhe (wg. Schießen, taktiler Eigenschaften, Handy usw.), die ich dann wirklich während der gesamten Einsatzdauer trage, oder dünne schnitthemmende mit Leder-Oberlage, mit denen ich ebenfalls telefonieren kann und schießen könnte.