Schwierig. Man könnte darauf kommen, in dem kurzen Knubbel hinter dem Ring etwas zum Abstützen in der Hand zu sehen, in Verbindung mit dem Fingerring ginge das in Richtung Schlagringmesser. Außerdem könnte man auf die Idee kommen, die Auflagefläche für den Finger würde mangels anderer Griffteile ja quer zur Klinge stehen, also in Richtung Faustmesser.
Wenn ich mir den momentanen Wahnsinn mit dem MA-2 und anderen Sachen anschaue, denke ich, momentan spielt ohnehin vor allem die angestrebte Außenwirkung eine Rolle bei einigen Verbotsbestrebungen. Das ist alles ja soooooo pööööööse!
Ich würd's momentan also in D lieber nicht kaufen...
Beiträge von Micha M.
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Ich hatte die Freude, mir Tonys Hawk auch schon in natura anschauen zu können. Ein tolles Tool! Durch die Masse und das längere und breitere Blatt auch viel besser als Werkzeug geeignet als viele andere Hawks auf dem Markt, mit denen man entweder mangels Masse kaum wirklich anständig hacken kann oder mit denen man wegen ihrer kurzen Schneide sehr präzise schlagen muß (...schlecht bei Ermüdung, kraftvoller Arbeit, ungünstigem Stand usw.) Die taugen dann wirklch fast ausschließlich als Waffe, wenn überhaupt. Vom Stiel abgenommen - was schnell und einfach geht - hat man ein sehr brauchbares Werkzeug zum Schneiden, Schaben usw., ähnlich dem Ulu der Inuit.
Die Ausführungen zum Stiel kann ich ebenfalls bestätigen: Ich besitze u.a. zwei ansonsten gleiche Hawks von CS (Vietnam Hawk), eines mit originalem Holzstiel, eines mit eingeschweißtem Stahlstiel. Letzteres aber ausschließlich aus dem Grund, daß es als Aufbruchwerkzeug zum Hebeln usw. eingesetzt wird. Gleiches gilt für Feuerwehrbeile. Verwendet man so etwas zum Holzmachen, ist der Prellschlag heftig...Wählt man ein Hawk unter dem Aspekt des Einsatzes als Waffe, kann eine einteilige Ausführung mit Metallschaft allerdings durchaus eine gute Wahl sein. -
Nein, der Taliban-Zwerg mit dem langen Bart bin ja dann doch eher ich...
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Etwa so muß sich der Herr Jung den Afghanistan-Einsatz vorstellen...
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Na, wenn ich mir den restlichen Schliff anschaue, dürfte doch die Kante das geringste Problem sein. Die dürfte sich sehr harmonisch verrunden lassen. Und "Klopper" ist relativ - sind die Dinger nicht etwa so groß wie ein Fulcrum C ?
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Klasse!!
Tolle Idee, den Wechsel in der Anschliffhöhe so weit zur Spitze hin zu verlegen. Erinnert an "Armor Piercing Tips", diese "Stupsnase" gibt dem Messer einen sehr kraftvollen Look, finde ich.Kompliment für die Idee, und - wieder mal - Hut ab vor Martin wegen der tollen Umsetzung.
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Das ist die "geplante Zugriffssituation", von der ich gesprochen habe. Da kann man dann eben vorher "aufrüsten" und z.B. zusätzliche Ausrüstung oder Schutzkleidung usw. anlegen, klar.
MIR ging es aber um die eingangs geschilderte Situation, also z.B. die nächtliche Streife usw.
Schutzausrüstung ist immer ein gewisser Kompromiss zwischen Schutzwirkung und Bequemlichkeit/Trageakzeptanz. Bei Westen hat man da längst einen Punkt eingepegelt, der - durchaus auf Kosten einer technisch möglichen höheren Schutzwirkung - durch geringeres Gewicht und mehr Tragekomfort eher die Wahrscheinlichkeit liefert, daß der Träger die Schutzausrüstung auch trägt, und zwar während der gesamten Schicht und nicht "auf Ansage".
Nach meiner Erfahrung wird Ausrüstung vielen Trägern schnell lästig, wenn sie den Träger einschränkt, öfter an- und abgelegt werden muß, dauernd "unnötig" geführt werden muß usw. That's life!
Ich muß bei einer Durchsuchung oder einer Kontrolle auch zwischendurch mal etwas schreiben, telefonieren, funken usw. Wenn ich das nicht MIT Handschuhen ausführen könnte und jedesmal die Dinger an- und ausziehen muß, würde sich irgendwann einschleichen, sie aus Bequemlichkeit dann nach vermeintlicher "Sicherheit" nicht wieder anzuziehen.
Das vermeide ich selbst durch die Auswahl von Schutzhandschuhen mit ausreichenden taktilen Möglichkeiten.Es ist einfacher, für solche Zwecke Handschuhe für Kräfte auszuwählen, die erst kurz vor einem schnellen Zugriff aufrüsten, mit dem "Container" bis zum Zugriffsort gefahren werden, kurz und heftig agieren und dann nach ein paar Minunten oft wieder relaxed dastehen....
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Wirst Du das Modell selbst vermarkten, oder ist es auch exklusiv für Arne bestimmt?
Hast Du schon eine Vorstellung zum Preis? -
Ich seh es wie Dirk: Das Langloch bringt mehr Möglichkeiten für Wicklungen. Man kann ja auch den Griff komplett umwickeln, trotz Langloch, aber eben auch die beiden einzelnen Bügel des Griffrahmens, einzeln oder mittig gekreuzt usw...Vorteil des etwas breiteren Griffes mit den beiden Bügeln ist auch, daß man ihn ohne Wicklung definierter in der Hand hat - der neigt weniger zum Verdrehen als ein schmalerer massiver Griff.
Durch die zusätzlichen Löcher hätte man übrigens bei beiden Versionen auch noch die Möglichkeit, sich alternativ auch noch flache Schalen für eine Beplankung des Griffs machen zu lassen. Bei Kydexbeplankung bliebe man auch dann im Bereich von rund einem Zentimeter Stärke, da trägt nichts auf.
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Das ist ein seit langem bewährtes Konzept - diesmal in einer wieder sehr ansprechenden Ausführung.
Ich kann bis heute nicht verstehen, warum CRKT das Stiff KISS aus dem Programm genommen hat, ein vom Konzept her ziemlich geniales kleines Ding, dessen einzige Schwachpunkte - für mich - (mangelnde Schnitthaltigkeit, suboptimale Scheide) beim vorliegenden Modell durch besseres Material und WB sowie durch Kydex statt breitem Plastik vermieden wurden.
Ein neues Mitglied der Familie von Stiff KISS, CR Professional Soldier, Kizlyar Igla, Becker Necker, RAT Izula & Co. - und ein ansehnliches und überzeugendes!Vorstellen könnte ich mir z.B. noch eine Version mit einer Wharncliffe-Klinge mit zweistufig gewinkelter Spitze (wie bei dem schönen Modell von Marcus "S30V") und natürlich auch Modiefied-Tanto. Sehr gefallen würde MIR auch eine Version mit angephastem geraden Rücken und einer Schneidenlinie wie beim CRKT Hissatsu.
Die Rundung des Knaufs würde ICH mir anders herum wünschen, also oben kürzer als unten, um bei Reverse-Haltungen den Daumen bequemer auflegen zu können. Außerdem stützt sich das im Handballen bequemer ab, wenn man mit dem Handballen die Spitze nach vorn drückt.
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Die Idee, ein Messer mit kompaktem gebogenem Griff und Zeigefingerloch als Folder zu bauen, der den Bereich des Griffrings als Drehachse für die Klinge nutzt, finde ich interessant. Ich habe mich ja bei der Konzeption der Blade-Systems OR-Reihe auch intensiv mit ähnlichen Griffen beschäftigt und kenne daher neben dem La Griffe noch eine ganze Reihe weiterer kleiner Fixed in ähnlicher Form von CRKT, S&W, Matsuda, Spyderco usw.
Auch ich frage mich aber, warum man nicht eine Klinge in der ungefähren Länge des Griffs vorgesehen hat, die gewählte Länge ist wirklich für einige Alltags-Schneidarbeiten nur bedingt geeignet.
Vor allem aber stört mich der dicke "Träger" mit dem Gürtelclip.
Hätte man das nicht flacher lösen können, um das Messer möglichst wenig auftragend an Gürtel oder Ausrüstung tragen zu können?
So sieht das Teil ja aus wie eine Fahrradklingel.... -
Sehr schönes Messer, Glückwunsch!
Ich bewundere an Messern von Markus immer wieder die sehr harmonische Linienführung.
Funktional, ziemlich schnörkellos und von schlichter Eleganz - so gefällt auch mir das!
Noch gut kann ich mich an sein absolut gelungenes Wharncliffe erinnern.Mit den Messern auf seiner HP hat er wirklich etwas vorzuweisen!
Und auch wir - mit Forenpartnern und Mitgliedern wie ihm, Jürgen, Thomas, Martin, ganz sicher aber auch mit "Amateuren" (nach ihrem Erwerb, nicht ihren Leistungen!) wie Markus "S30V" und anderen! -
Da Du ER-Freund bist, wie wäre es mit einem Fulcrum-Folder? Für mich sind auch Nemesis und MPC EDC-tauglich, das kürzere Fulcrum sollte also eigentlich kein Problem sein...
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Klar: "Ist nicht schlimm, daß Sie auf meinen Platz gefahren sind. Warten Sie, ich kann Sie abschleppen..." Und dann dieser ungläubig runde Mund des anderen Fahrers, wie man ihn sonst nur bei bestimmten aufblasbaren Damen in einschlägigen Shops findet: Ohhhhhh! - wenn Du den Spike in die Motorhaube hackst und dann ganz hilfreich und beflissen das Auto am Schaft aus der Box ziehst.....
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Der Verband ist schlichtweg auch nicht für die Beurteilung der Frage sachlich zuständig, ob ein berechtigtes Interesse vorliegt. Dies entscheiden die für die Durchführung des WaffG zuständigen Landes-Innenministerien. Diese haben bislang - bis auf Bayern - trotz dauernder Befragung keine Konkretisierung durchgeführt, es existiert keine Dienstanweisung bis auf die aus Bayern. Und die sagt, berechtigtes Interesse sei (wie es das Gesetz auch ausdrücklich sagt) das der ordnungsgemäßen Berufs- (hier: Dienst-)Ausübung. In der einzigen existenten Dienstanweisung wird im Ergebnis angesprochen, jeder "normale" Verwendungszweck - mit Ausnahme der Selbstverteidigung, die in diesem freien und gleichen Land offenbar nur personengeschützten Halbweltpersonen und Politikern zusteht - sei erst mal jeder Zweck legitim, wenn er nicht bedrohlich, provozierend, nötigend usw. zu verstehen sei.
Die Bayern haben das eigentlich noch HALBWEGS vernünftig umgesetzt - die anderen noch gar nicht konkretisiert.
Dem Verband steht jedenfalls NICHT zu, von sich aus zu entscheiden, ob das Führen im angesprochenen Kontext sozialadäquat ist oder nicht. Der normale Verwendungszweck ist oben detailliert geschildert. Ist DER nicht sozialadäquat und die ordnungsgemäße Dienstausübung als Reservist NICHT im öffentlichen Interesse, wäre einzige mögliche Folgerung die sofortige Auflösung der Bundeswehr als sozialschädlich und unerwünscht. Soll das so gesehen werden? Die Frage würde ICH als Betroffener dem Verband einmal stellen...Aber in einem Land, in dem man einen Krieg verleugnet, in dem eigene Soldaten vom Bürgerkriegs- Fein mit Minen und Raketen und Maschinenwaffen getötet werden, halte ich auch für möglich, daß man jemandem, dem man ein G36 in die Hand drückt, dann doch das Taschenmesser verbieten will, weil DAS ja zu martialisch und bedrohlich ist...
Wie heißt es in Apocalypse Now: They train young men to drop fire on people, but their commanders don't allow them to write the wort "fuck" on their airplanes, becaus this is obscene....
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Hallo, Micha!
Man kann ein TecLok einfach an Bohrungen im Rand einer Lederscheide anschrauben, wie bei Kydex.
Ich kenne aber viele Messerfreunde, die DIESEN Materialmix eher nicht so schätzen.Man kann auch eine "normale" Leder-Gürtelschlaufe an einer Lederscheide so gestalten, daß sie ohne Ablegen des Gürtels usw. befestigt werden kann, z.B. durch eine mit Klett oder Druckknöpfen verschließbare Lasche. Das funktioniert bei einigen Cordura-Scheiden aus meinem Bestand sehr sicher und hat sich noch nie gelöst.
Praktischer Vorteil wäre eine größere Flexibilität gegen seitliches Verwinden und gegen Wegdrücken vom Körper, z.B. beim Sitzen im Fahrzeug, durch angelegte Ausrüstung, Schußwesten usw.
Bei einer Köcherscheide würde ich bei TecLok-Verwendung aber jedenfalls eine auf beiden Seiten genähte Version wählen, nicht eine gefaltete, da Du das TecLok dann (ggf. mit einer Adapterplatte) auf beiden Seiten der Scheide befestigen kannst und Schäden durch ein einseitiges Wegdrücken der Scheide vermeiden kannst. Also vielleicht in der Art wie beim TOPS Sky Marshall oder den kleinen Reeves (Aviator usw.)...
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Nein, an Schußwesteneinlagen ausprobiert, sowohl mit einschneidigen Messern als auch mit Dolchklingen. Bei breiteren Klingen spürt man in der Hand den Unterschied...Das gilt aber nur für mittelspitze Formen, nicht für rückenspitze wie beim Hissatsu, das sich so linear wie ein Dolch seinen Weg durchs Kevlar bahnt...
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Das mit der Serie glaub ich nicht so recht, die beiden brauchen leider immer viel "Anlauf" für ein neues Modell - aber die Bilder sind jedenfalls mit Zustimmung von Marcus auf dem Weg nach Prato, um Maurizio und Mauro einmal dieses tolle Messer zu zeigen, das sie vielleicht an ein "Fulcrum on steroids" erinnern dürfte

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Kompliment, das gefällt mir auch SEHR gut!
Auch mir kam das Boddington von Anza in den Sinn, und wegen der klassischen Form und Größe auch das Bravo 1 von BR.
Da auch für mich gerade eine Klinge aus Feilenstahl in Arbeit ist, freue ich mich natürlich besonders, dieses schöne Messer hier von Dir vorgestellt zu sehen! -
Roman, die Anmerkung mit der Säge beweist wieder mal den Gestaltungs- und Anwendungsprofi!

Stimmt, zu grobe Zahnung ist ärgerlich. Dieses "Zerfleddern" hab ich da auch schon beobachtet, außerdem ein unangenehmes ungleichmäßiges Ruckeln beim Zug. Schneidet man dann damit breiteres Gurtzeug oder sehr widerstandsfähiges Seilmaterial, muß man entweder heftig Zug aufbauen und reißen oder ruckelt sich ungleichmäßig durch das Schneidgut.
Ich hab in dem Zusammenhang zu grobe Zahnung auch schon mal als negativ und bei Schränkung bzw. Neigung nach hinten für mich sogar als Ausschlußgrund bei einer anderen Messerart - Fightern - aufgeführt. Übles Verhaken, eben...
Gut gemacht bei Einsatzmessern ist die Zahnung z.B. beim Kizlyar Stalker oder beim SOG Pentagon. Wie das konkret beim Tac Tool funktioniert, hab ich noch nicht ausprobieren können, ich hab noch keines...
Ama-ebi: Genau! Die hatte ich in meiner kurzen Aufzählung noch gar nicht mit dabei. Auch das MAK kommt ja nach Herstellerangaben aus dem professionellen Anwenderbereich, wie das Cop Tool und das Tac Tool. Zwischenzeitlich hab ich auch die Bezugnahme auf das Kizlyar-Einsatzhaumesser verifizieren können. Einzelne Stücke soll Jenni voraussichtlich im Juli auch hier anbieten können.
Zwei Kollegen, die auch sonst sehr regelmäßig mit Messern umgehen, verwenden derzeit das Cop Tool und sind beide zufrieden, ich selbst hab in der Größenklasse des Tac Tool (noch) keine eigene Praxiserfahrung, bin aber auch neugierig geworden.
Schauen wir mal, ob Luke "angebissen" hat und uns seine Erfahrungen mitteilt

Ansonsten werde ich mal schauen, ob sich günstig eins auftreiben läßt - und meine Erfahrungen dann hier gern mitteilen. Vorab: Bei Borelliconsulting.com gibt es einen Testbericht....http://www.borelliconsulting.com/evals/knives/kabarbk3.htm