Buckshot: Praktisches Beispiel: Mein jagender Kumpel macht sehr viel Revierpflege, baut Ansitze, haut aber auch Gestrüpp weg, entastet usw.
Der hat für Strauchwerk, Brombeerranken usw. ne dünne Machete im Auto, geht es um Entasten mit dicken Ästen, um Zurichten von Stangenholz usw. für den Ansitzbau, verwendet er aber ein kürzeres, schwereres Khukri.
Was Kopfgeist schneiden will, also Gesträuch, Nesseln, Buschwerk usw., hat Umfang, bietet aber wenig Widerstand - im Gegenteil, das Zeug ist elastisch. Und man will ja auch nicht jede Nessel einzeln "umhacken", sondern möglichst ein ganzes Stück im Halbrund ummähen, sozusagen.
Also braucht er doch kein Teil mit massig "Impact", sondern etwas, mit dem er ne Zeitlang schwingen kann, das gut schneidet und trennt und eine gute "Wirkungsfläche" hat (oder Mähbreite, oder wie auch immer man das da nennen will
).
Außerdem: Hack mal Dornenranken weit genug unten, um wirklich sauber zu machen - mit einer zu kurzen Klinge kommst Du erstens mit der Hand öfter mal in die Ranken, zweitens ist es sch...unbequem.
Und im Garten kann man doch bestens mit differenzierter Ausrüstung arbeiten, Du mußt das Zeug ja nicht erst kilometerweit irgendwo hinschleppen.
'N Gertel, das Du angesprochen hast, ist ein ausgezeichnetes Werkzeug für die Forstarbeit,z.B. für das Entasten. Das wirst Du auch bei vielen Landwirten und Forstarbeitern wiederfinden.
Übrigens - zu Spalten mit Haumesser oder Handbeil: Klar, Kaminholz wird man doch wohl eher mit der Axt machen :). Andererseits gibt es durchaus Anwender, die z.B. im Camp-Bereich oder beim Ansitzbau mit einem geeigneten Haumesser bequemer klarkommen als mit nem kleinen Beil. Das muß man jeweils für sich herausfinden, denke ich. Ich hab viel Spaltversuche mit Khukris gemacht, aber auch mit schweren Camp-Knives wie dem Marine Raider oder dem Becker BK9. Frag mal BFG, was der so über die Hackeigenschaften seines "geliebten" BK denkt
...und ich geb meins auch nicht mehr her 