Beiträge von Micha M.

    Eben, die sind beide ergonomisch auf Deine Hand "eingemessen" - Unterschiede ergeben sich daher mit Sicherheit nicht aus einem verschieden guten "Passen" zweier Serienmodelle, sondern dann allein aus der unterschiedlichen Griffgeometrie. Das sind doch sehr gute Voraussetzungen für einen Vergleich.

    Erst jetzt gesehen, daß nun Griffschalen drauf sind. Prima!


    Mir gefallen die in der jetzigen Oberflächengestaltung sehr gut, ich würde da keine Grooves anbringen. Das Messer hat eine Machetennase und wird Dir nicht aus der Hand rutschen, und Du hast eine Klinge gewählt, die wegen ihrer Höhe und Masse trotz moderater Länge auch freihändiges Hacken erlaubt - das ist mit einem glatten Griff ohne Handschuhe angenehmer.


    Außerdem ist es optisch/ästhetisch doch sehr ansprechend mit dieser Oberfläche.

    Das gefällt mir ebenfalls sehr gut!


    Du hast hier ja eine deutlich andere Form gewählt als bei Deinem Bushcrafter.
    Insbesondere wäre interessant, wie sich die Unterschiede bei demselben Anwender bemerkbar machen, insbesondere die unterschiedliche Gestaltung der Spitze und des Griffs.


    Du wirst ja beide Messer verwenden - aus einem unmittelbaren Vergleich der beiden Messer verspreche ich mir da interessante Erkenntnisse. Außerdem wird sich in der Praxis erschließen, ob es in diesem Anwendungsbereich dann doch eher solch stark dimensionierte Klingen sein sollen oder lieber sehr schneidfreudige dünnere....ein Dauerthema nun einmal.....Gerade bei den Bushcraftern konkurrieren ja, je nach Anwendungsphilosophie, traditionell die teils unter 3 mm starken Klingen gegen die klingenstärkere Fraktion von 3/16 bis Viertelzoll....


    Hinsichtlich des Griffs hast Du ja mit den beiden Messern auch sozusagen Vertreter der gegensätzlichen Fraktionen "flach und hoch" und "runder Querschnitt" - auch hier ist sicher der Direktvergleich bei verschiedenen Tätigkeiten interessant und aufschlußreich.


    Ebenfalls bin ich darauf gespannt, ob sich die Quermontage des Feuerstarters bei der vorgesehenen Trageweise bewährt. Wird sich das in enger Umgebung verfangen?


    Kurzum: Das ist ein sehr interessantes Messer, insbesondere finde ich aber die Unterschiede in der Formgebung bemerkenswert und erhoffe mir aus Deinen unmittelbar vergleichenden Anwendungserfahrungen eine lehrreiche Diskussion.

    Das ist schön geworden!


    Sieht für den geringen Umfang sehr handlich aus.
    Als Anwender würde ich vielleicht den Lanyard später etwas länger ausfallen lassen, um ihn als zusätzliche Sicherung gegen das Durchrutschen durch die Hand um einen Finger ziehen zu können....


    Hatte ja mal von Thomas "Nothelfer" so eine nette Sondiernadel in der Erprobung, diese Gerätschaften sind auch ohne Schneide sehr nützliche Tools.....

    ....und wenn man sich die Seite von Martinknives mal ein wenig anschaut, wird man feststellen, daß man dort auch sehr aufgeschlossen für Inspirationen durch andere Macher/Hersteller/Messermodelle ist. Da wimmelt es von eigenen Versionen von Messern von Randall, SOG, Lile usw.


    Die Gespräche mit "Bootsmann", aber insbesondere übrigens auch mit "Juchten" haben übrigens nicht nur diese eine Variante hervorgebracht, mit ein wenig Glück kann ich Euch bald die ersten Bilder eines weiteren Messers präsentieren, auf das diesmal ich mich sehr freuen darf :)

    Wollte ja eigentlich nichts dazu sagen, zumal "Beisser" ja schon ein paar Hinweise gegeben hat.


    Hier mit der ermüdenden Attitüde eines Anfangszwanzigers, der eh schon alles weiß, aufzutrumpfen, wäre sicher noch keinen Kommentar wert.


    Aber dann auch noch herzugehen, andere Teilnehmer um ihre Mühe und Unterstützung zu bitten und dann mit ganz offensichtlich nicht nur von "Beisser" als reichlich schnoddrig empfundenen Tonfall ein paar Posts weiter daherzukommen und abzulassen, es sei ja nun schon spät, man habe gerade keinen Bock ein paar Daten auszurechnen oder herauszusuchen, mit denen man selbst vielleicht etwas zum Diskussions-Zugewinn beitragen könnte, ist schon reichlich platt.


    Du hast hier die Chance bekommen, über die Hinweise eines der Gründungsmitglieder dieses Forums nachzudenken - und spielst Dich jetzt mit einem Post hier auf, der sicher mehr Mühe gemacht hat als das Heraussuchen ein paar metrischer Daten.


    Ganz schlechter erster Eindruck. Das macht wenig Lust und Interesse auf mehr - was bei Deinem beruflichen Background ausgesprochen schade ist.


    Mach mal mehr auf Sachkunde und weniger auf Besserwisser-Boy, dann kann das hier noch eine interessante gemeinsame Zeit werden.

    Habe gestern und heute Bilder von "Juchten" bekommen, der ein Messer für mich anfertigt.
    Viele tolle Bilder vom Schmieden und Härten, die mich in ihrem Kontrast zu moderner High-Tech beeindrucken und begeistern, weil ich weiß, was Roman beim Erproben seinen Klingen abverlangt und was sie später leisten.


    Die Leichtigkeit, mit der sein Entermesser kürzlich bei meiner Anwendung einen dicken Knochen durchtrennt und dabei eine beeindruckend glatte und splitterfreie Schnittfläche erzielt hat, werde ich so schnell nicht vergessen....


    Der Zauber der Handfertigung, des Schmiedens, der Umsetzung der vorher Schritt für Schritt gemeinsam ausgeknobelten Gestaltung - das ist wirklich eine große Freude!


    Jetzt muß "nur noch" der Griff gefertigt werden.....Gern werde ich Euch das Messer dann vorstellen.


    Ich gestehe, daß ich zappelig und ungeduldig bin wie ein kleiner Bub kurz vor Weihnachten :)

    Ne Möglichkeit zum "Abspecken" wäre außerdem, den Rücken nach oben hin leicht anzufasen, wie beim Lionsteel Legion CC. Ließe das Messer trotz der hohen Klinge auch etwas weniger bullig wirken....

    Zumindest der deutsche Zoll ist da eher weniger das Problem als die Polizei wg. des unsäglichen 42a.


    In den meisten anderen Ländern, bis auf felix Austria, würdest Du mit dem Brummer sowieso einen "legal reason" nachweisen müssen, das ist dann auch wieder weniger eine Frage der absoluten Klingenlänge. Das Ding dürfte in den meisten Ländern auffallen.


    "Funktionieren" wird das Messer mit dieser Klingengeometrie sicher auch bei einem cm weniger Länge. Mein "MOZ Recon Bulldog" hat ja auch nur 12 cm Klingenlänge bei vergleichbar großer Klingenhöhe.

    Martin, I'm sure mcnab did not want to say anything negative about You but did only want to pronounce that he has big respect for the performance of a beginner - perhaps even prefers for himself the look of creamneuron's pretty sheath :)


    You don't close the kydex-liner with screws or rivets? This could avoid to press the edge of the knife in / through the "gap", when it may be levered against it, perhaps being entangled on environmental objects.....But You'e very experienced with this construction and You'll may have found out that it is not necessary.....

    Jörn, bei einem geböttcherten Humpen für Dich müßte man doch sicher bloß nen Henkel an ein Fäßchen machen :)


    Wie damals, als ich bei einem Kumpel ein schönes großes Whiskyglas gefunden hab, das mir gefallen hat - und der mir dann erklärt hat, ich hätte den ganzen Abend über aus dem Eiswürfelbehälter getrunken....

    Zum Preis: Preis-Leistungs-Verhältnis finde ich erstklassig und stimme Dir absolut zu.
    Für - je nach Griffmaterial - rund 50 Euro bietet Linder da sehr nette EDCs an.


    Rge: Ich hab mittlerweile seit einiger Zeit ein Mark 1, das ich vor allem als offen geführtes "Wandermesser" in Ergänzung meines ansonsten eher "tactical" gestalteten Bestands führe. Bin voll zufrieden damit, es schneidet ausgezeichnet, liegt satt und angenehm in der Hand, der Ledergriff zeigt bislang keinerlei Schrumpfung, Spaltenbildung usw. Ich hab ein BJ mit Alu-Knauf und PE weitergereicht, weil ich mit dem "In-der-Hand-Gefühl" nicht so recht warm wurde - da war das Mark 1 klarer Sieger!


    Kann Siegfried nur zustimmen, was die Sozialakzeptanz angeht. Im Biergarten bleiben die Leute gelassen, wenn man ein Mark 1, ein Piccolo oder meinetwegen ein Eickhorn Hunter benutzt - da kenne ich nervösere Blicke von meinen "bösen" schwarzen Messern, obwohl das natürlich Blödsinn und irrationale Kopfsache ist...


    Ich glaube, Linder hatte im Ansehen in "unseren Kreisen" ein wenig unter dem Nachlassen der Qualität bei einigen anderen Solinger Herstellern zu leiden, außerdem galten eben viele Messer als "brav" bzw. konventionell. Wenn ich mir aber heute Messer wie den ATS34-Nicker, die Super-Edge-Messer oder die beiden hier bezeichneten Messer mit Lederscheibengriff anschaue, lohnt sich allemal ein zweiter Blick und eine differenziertere Betrachtung.


    Bei den Modellversionen mit Ledergriff wäre übrigens mal ein Vergleichsgebrauch mit Modellen der Marke Rock Creek interessant, das konnte ich leider bislang aber noch nicht realisieren.


    Einen genaueren Blick im "Non-tactical-Bereich" auf ein Messer in eher jagdlich-klassischer Gestaltung wäre übrigens wohl auch mal das "schwere Jagdmesser" von Hubertus wert......