Beiträge von Micha M.

    Überzeugend!


    110 kg direkte Scherlast, plus ein paar weitere Kilos durch das Pendeln.
    Das Messer steckte dabei in einem Spalt, der breiter war als die Klingenstärke, das gibt zusätzliche Spannung auf die Klinge.


    Mehr wird man dem Messer mit manueller Belastung kaum antun können...sinnvoll jedenfalls.


    Das alles bei einer Klinge, die unter Viertelzollstärke liegt, müßte ja irgendwo zwischen 4,8 und 5,5 mm liegen, nicht?


    Erinnerte mich an den Test, den Waltan mit seinem GEK durchgeführt hat - als Steighilfe in einem Baumstumpf getrieben und belastet.


    Neben hinreichendem Stabilitäts- und Elastizitätsbeweis dann sehr stimmig auch noch was zur Belastbarkeit der Schneide bei dem Durchstichversuch - auch hier ein positives Ergebnis, keine Ausbrüche.
    Es soll ja weit teurere Messer geben, die man so auf "Wellenschliff" umrüsten kann...


    Insgesamt offensichtlich eine gute WB beim verwendeten 420HC, von dem ich dank mehrerer eigener Bucks und insbesondere eines Buck/Strider ML ohnehin schon vorher eine gute Meinung hatte...

    Da sind die Befindlichkeiten in den verschiedenen Umgebungen / Gruppen aber sicher auch individuell unterschiedlich....kann mir durchaus auch ein Gegenüber vorstellen, das sich mit "nur einem Taschenmesser" noch irgendwie "sozialethisch arrangieren kann" (Würg!...), während ein "richtiges, feststehendes Messer" da ein No-Go sein könnte.


    Habe die gesellschaftliche Trageakzeptanz gegenüber Foldern meist auch höher empfunden als gegenüber Fixed, mit der Ausnahme sehr kleiner, sehr gefällig gestalteter Fixed vielleicht...


    Plus 1 übrigens für die Bevorzugung von Verriegelung vor Öffnungshilfe. Es war ja - im Gegensatz zu den Gepflogenheiten der großen Politik - kein taktisches Geschwurbel, als wir bei der leidigen 42a-Einführung immer wieder darauf hingewiesen haben, daß die Klingenverriegelung eine sinnvolle bis notwendige Sicherheitsvorkehrung für den alltäglichen Werkzeuggebrauch eines Messers ist und kein exklusives Gestaltungsmerkmal für "Mordwerkzeuge" von Jugendgangstern :)

    Da kann man Worte verbiegen können :laber: , wie man will, letztlich bleibt dann nur einfach-angemessen:


    Eine sehr schöne Geschichte!


    Beglückwünsche Dich zu diesem Glücksbringer. Sicher wird er seine unheilabwehrende Wirkung gegenüber Druden und anderen bösen Geistern auch ohne gravierte Kreuze und Monde voll entfalten - wenn die wissen, wofür das "J" steht, sollte sie das hinreichend abschrecken :voodoo: :reaper:


    Du hast ja den obigen Artikel auch - und kannst nachlesen, daß Roman ja nur einmal gegen eine Drud den kürzeren gezogen hat, als sie ihn "angeblasen" hat :) (für Uninformierte: ...was zu "Frisuren" wie seiner und meiner führen soll...).


    Ansonsten freue ich mich für Euch, daß auch Ihr die Erfahrung machen konntet, wie hier im TF aus dem virtuellen Meinungsaustausch auch echte Freundschaften wachsen können - wir haben ja mittlerweile einige Beispiele dafür in unserer Runde und überlassen es gern den weichgespülten sozialen Netzwerken und Chats, sich virtuell gegenseitig anzusäuseln und sich dann im "Real Life" als gemeingefährliche Gestörte zu entpuppen :cleaver:


    (Spitzzüngigen entziehe ich hier gern die Steilvorlage, dies sei zumindest hier und bei mir eh nicht möglich, da ich mich da nicht erst entpuppen müsse :skmask: :bonk: )


    Tja, und zu Euch....was soll man da schon sagen...soll man sich etwa wundern, daß Ihr Euch gut vertragt? Eher nicht.
    Sollte man Euch etwa sogar loben? Bääääh.......na.....ausnahmsweise schon....:


    Ihr seid beide schwer in Ordnung! :thumbup: ...und dieser Freundschaftsbeweis paßt da gut ins Bild

    Das Benchmade hat in dem jetzt präzisierten Anwendungsfeld einige ausgezeichnete Kritiken eingefahren, auch von erfahrenen Anwendern mit umfangreichen Vergleichsmöglichkeiten.


    Sehr gut verarbeitet, sehr gute Handlage, zuverlässiger Verschluß - und noch dazu auch optisch ziemlich ansprechend.


    Siehst Du, gerade aus diesem Grund war eine kleine Präzisierung so wichtig, im Startpost klang das noch eher nach "ultrarobuster Brechstange" für Maximalbelastungen, so in Richtung ER und Strider eben....


    Als Direktimport sollte das auch noch im Preisrahmen bleiben, allerdings wirst Du wohl ein wenig suchen müssen, die Messer sind bei vielen Händlern nicht mehr erhältlich.


    Ein Kollege hat allerdings auch das oben erwähnte Böker AK 101 schon einige Zeit im dienstlichen Gebrauch und ist ebenfalls sehr zufrieden.


    Preisgünstig und im mittleren Belastungsbereich imo immer ein guter Tip ist auch die M16-Reihe von CRKT. Habe nun schon mehr als 10 Jahre ein M16-14 in Gebrauch, noch aus der ersten Serie ohne LAWKS und mit Chisel-Grind. War immer zufrieden mit dem Messer, das sich mit seinem Flipper so flüssig öffnen läßt wie ein Springer (aber ohne die mechanische Antichance), gut zu reinigen ist und dessen Alu- oder Titanrahmen z.B. auch mal zum Flaschöffnen taugt (....ist erprobt...). Imo kann man z.B. mit nem M21 mit Alu-Griff kaum was falsch machen...

    Ist schon merkwürdig mit den "Grünen" von Reeves....


    ...mein Green Beret hat zwar ne grüne Scheide, die läßt sich aber nun gar nicht als Kopfbedeckung tragen, auch die Montage an ein Barett führt nur zu Unbequemlichkeiten und sieht auch nicht wirklich gut aus (man mag ja dauernd Messer im Kopf haben, aber AM Kopf...na ja, besser Messer im Kopf als EIN Messer im Kopf)...


    ....und das Neil Roberts verkauft sich ordentlich, obwohl es ja bei den Anwendern immer die Assoziation auslösen müßte, dann als Erster im Einsatz erschossen zu werden (..wäre einsatzpsychologisch vielleicht günstiger, Messer nach Überlebenden zu benennen statt nach Gefallenen...)...Aber ist wohl so ne morbide Ami-Sache, wie mit dem Alamo-Bowie....da denken sie alle auch nur an die Helden und nicht an das böse Ende, von nem Rudel aufgeplusterter Chicos zu Musikbeschallung abgeballert zu werden (...übrigens eine der kostbaren erhaltenen Traditionen in einem Land mit kurzer schriftlich festgehaltener Geschichte, heute fortgesetzt in South L.A., allerdings mit Mac10s...)...


    ....aber sei es wie es sei, die Messer sind einfach wunderbar! :thumbup:
    Ausgezeichnet verarbeitet, beispielhaft die Kantenrundung, hervorragende Formgebung, tolle Kooperation in der Formgebung zwischen Reeve und Harsey - und mit einer für ein Großserienmesser traumhaften Haptik.


    Kann jeden verstehen, der sich über so ein Messer freut wie ein Bub über ein tolles Weihnachtsgeschenk, mein GB 5.5 geb ich auch nicht mehr her :)

    Also, ich finde, es wird Zeit für einen "Zwischenhalt" und eine erste eingrenzende Resonanz des Threadstarters. Es wurden ja konkrete Fragen aufgeworfen, um den Kreis der infragekommenden Messer wenigstens ein wenig einzugrenzen.


    Bislang gibt es - für mich erkennbar - jedenfalls nur zwei Vorgaben: möglichst ultrarobust und ausgeklappt nicht wesentlich größer als 20 cm.


    Keine Angabe, ob es 42a-konform sein sollte (und das ist vielen Anwendern ja nicht unwichtig als Kriterium, wie auch immer sie sich dann entscheiden). Auch die Angabe mit der ausgeklappten Länge kann ich nicht ganz nachvollziehen. Geöffnet trägt man es ja eher nicht mit sich rum, und die Klingenlänge spielt bei Foldern rechtlich keine Rolle....


    So ungebremst, ungelenkt weiter wird hier jeder aus der Flut robuster Folder etwas vorschlagen. Da gibt's ne Menge. Und nach 150 mühevoll herausgesuchten Vorschlägen kommt dann evtl. - wie in einigen Posts, die mir sauer im Magen liegen, weil sie auch so nebulös angefangen und sich dann zur Luftnummer entwickelt haben - nach ein paar Tagen der Hinweis: Ach, übrigens, hat sich erledigt, ich hab ja den ULTIMATIVEN Folder für mich gefunden, High-End-Einlein (streiche bedarfsweise und ersetze durch Sanremo, Nizza, Heinztz, Paultz oder so....).


    Also, wie schaut es denn nun aus:
    42a konform oder egal?
    ungefähr welcher Stil?
    bestimmte Klingenform?
    Materialvorlieben?
    Halbautomat möglich?
    Und das mit der nicht bestehenden Preisgrenze kann ich nicht so ganz glauben, selbst bei den mir bekannten Sammlern mit viel höherwertigen Messern als meinen ist meist irgendwo ein "Deckel" :)


    Und was heißt "sehr robust" denn nun für Dich, so konkret an Belastungen bzw. Anwendungen festgemacht? Ich kenn Anwender, für die es schon "mordsrobust", mit dem Folder ne Konserve aufschneiden zu können - und andere wollen sich am liebsten auf das Ding als Kletterhilfe draufstellen können. Was soll es denn nun konkret leisten?


    Bin kein Freund autoritäter Vorgaben, auch darum bin ich ja hier. Aber bei der Breite des Marktes kommt man ohne vermeidbare Belastung der anderen nicht wirklich weiter, wenn man einfach nur sozusagen "irgendein" Messer empfohlen haben möchte....

    Chris, Siegfrieds Materialangabe stimmt für die aktuelle Produktion.
    Ist auf der Hersteller-HP auch mit "6160 Alu" angegeben.
    Früher war der Kopf aber aus Stahl, wenn ich mich recht erinnere. Ist in älteren Händlerangaben auch noch so angegeben....

    Der Stick ist nen halben Zoll länger als der Irish Blackthorne, mit dem ich bei derselben Körpergröße schon ganz passabel wandern kann - bis eben auf das Aussehen von "Rübezahls Wanderstecken".
    Das müßte also passen!

    Rußiger Freund,


    da hast Du uns aber eine schöne Geschichte geschmiedet. Hast die Sprache in der Esse erwärmt und zum Leuchten gebracht, hast der Erzählung Kontur und Charakter verliehen - mit geschätztem Hammerschlag.


    Das Ergebnis ist wie Deine Klingen, nicht aus unserer Zeit, aber nicht unzeitgemäß - eher zeitlos. Mit kleinen Malen, die den schöpfenden Menschen erkennen lassen.


    Mach Dir keine Sorgen - der häßliche, schwarze, finstere Kerl, für den DU geschmiedet hast, wird Dir keine Beschwernisse bringen.....er freut sich über M1, Greybeard und Duke.


    Eine Geschichte, so natürlich und harmonisch wie Deine Klingen, Danke dafür.


    Mit einer lässig, aber nicht nachlässig angedeuteten Verbeugung vor dem Können, über ein Glas mit gutem Schnaps hinweg mit dem aufrichtigen Wunsch, daß auch Dir eines zukommt, und mit einem leisen Lachen in den Rauschebart verbleibt


    Micha


    P.S.: Was die Empfehlung angeht.....Schau doch mal in den aktuellen "Jahresfavoriten"-Thread. Wie viele Messererwerber haben Messer von Dir als ihre Favoriten genannt, in unserer Runde durchaus im "Wettbewerb" mit so ziemlich allem, was man ansonsten auftreiben kann in dieser klein gewordenen Konsumwelt. Was solltest Du sonst noch für eine Empfehlung brauchen?