Beiträge von Micha M.

    Launig, mit Genuß zu lesen und doch sehr informativ.
    Warum gibt es nicht viel mehr von solcher Fachliteratur?
    Tolles Review! :thumbup:


    Zum Messer: Was soll man noch sagen...außerdem, wie KÖNNTE man mit derart gierig und neidisch aufeinandergepressten Zähnen :)
    Wunderbares Ding....

    Tony, zu a) wunderbar prägnant erklärt! :clap:
    Da hätte ich wieder mindestens 5000 Zeichen gebraucht....


    Bildhaft auch noch: Ist das Griffende bei einem Fighter gebogen geformt, kann es sich - wie angesprochen - mit dem hinteren oberen Ende am Handballen abstützen. Es ist sicher einleuchtend, daß ein Widerlager fast unmittelbar in Bewegungsrichtung mehr Halt bringt als die reine Friktion an einem parallel zur Stichrichtung ausgerichteten Griff. Gut sehen kann man das z.B. an Messern wie dem Elishewitz Nightwing....


    Kann man bei einem nicht übermäßig langen Griff auch so zufassen, daß im geraden Stoß die Hand möglichst weit hinten liegt, ergibt sich zudem eine positiv geradere Handgelenkhaltung als beim Erfassen eines geraden Griffs in geradem Vortrieb. Der Vorteil wirkt sich also mehrfach aus: stabileres Gelenk, mehr Grip im Vortrieb, besseres Zielen im Stich....


    Für ein Schlagholz - im Outdooreinsatz - ist so etwas weniger günstig. Andererseits kann man auch bei einem dermaßen gebogenen Griff im Fightereinsatz eine unterstützende Hand dahinterbringen, um beispielsweise einen Block niederzudrücken.

    Kann ebenfalls die alten Moleskin-Hosen von Köhler empfehlen, trage ich seit vielen Jahren.
    Ist - wie bereits erwähnt - kein "moderner" Materialmix, sondern reine Baumwolle, und trägt sich sehr angenehm, finde ich.


    Schlage allerdings vor, diese Diskussion im geschlossenen Bereich fortzusetzen, da ich mir seit einigen Jahren große Mühe gebe, meine Frau glauben zu machen, das es KEINE geeigneten Outdoorhosen außer solchen in Kongo-Tarn gibt :)

    Das braune finde ich ansprechend, das könnte ich mir gut als Vespermesser vorstellen. Als EDC hätte es für mich zuwenig "Kontur".
    Das blaue ist nicht mein Ding, ist wohl eher was für hippe junge leute, paßt irgendwie zu trendigen Turnschuhen, deren Markennamen mir altem Sack nix sagen, denke ich :)


    Geht aber beides für mich optisch schon ziemlich in den Bereich "Tafelmesser".....

    Ach nein....Es geht hier ja primär um die "Hardware" :)


    Stimmt schon, Gemeinsamkeiten sehe ich primär beim Schneiden, aber auch bei der Nutzung des Griffendes. Allerdings denke ich, daß auch hier Techniken des Manövrierens / Destabilisierens in Frage kommen....


    Mir gefällt das Ding eigentlich ganz gut :)

    Hier mal mein Nemesis nach 7 oder 8 Jahren ständigem Gebrauch....


    Natürlich nimmt die Beschichtung mit der Zeit und bei einigem Gebrauch ein wenig Schaden, aber ich finde, das adelt so ein Messer.
    Maurizio, einer der beiden Chefs von ER, freut sich immer, wenn er Bilder von benutzten ERs sieht - er sieht ja sonst fast nur fabrikneue Messer.


    Ich hab auch schon ziemlich abgenudelte ER-Beschichtungen gesehen, insbesondere im Kantenbereich scheuert sich das mit der Zeit schon ein wenig ab. Das ist aber allenfalls Kosmetik, das Material gestattet es ja problemlos, nach Gusto das Messer irgendwann zu strahlen. Mir selbst machen die Gebrauchsspuren in diesem Umfang - wie gesagt - aber nichts aus....