Beiträge von Micha M.

    Na ja, der Griff ist ziemlich flach und verfügt weder über einen Knauf noch über so etwas wie eine Machetennase o.ä......Und die fast 5 Zoll Klinge, die man irgendwo hineinsticht, möchte man ja auch gern wieder herausziehen :)


    Erhöht sich der Griff so nach hinten, gibt das Halt beim Ziehen....wie z.B. auch schon beim CS Corsican.


    Nach finsterer Grobmotorik sieht das Ding nicht aus - allerdings trotzdem nach Reverse-Eignung. Man erinnert sich, daß James Williams mal die Länge des Hissatsu mit der Eignung begründet hat, einen Gegner gut mit dem am Schlüsselbein eingestochenen Messer zu dirigieren :).....


    Der Gedanke mit dem Fixed ist mir auch gekommen. Statt des auf etwa 5.5 Zoll "verkürzten" und in der Klingenhöhe deutlich verstärkten neuen Fixed-Modells hätte mir ein Hissatsu-Fixed mit einer schlanken Viereinhalbzollklinge auch sehr gut gefallen: die außergewöhnlich gute Durchstichleistung in einem Modell, das man nicht mehr öffnen muß UND bestens verdeckt führen kann...

    Vielen Dank für den Hinweis! :thumbup:


    Die Durchstichleistung einer Klinge dieser Klingengeometrie ist wirklich außergewöhnlich für ein einschneidiges Messer, ich konnte mich bei Penetrationsversuchen mit dem Hissatsu nun schon wiederholt auch praktisch davon überzeugen.


    Das Messer ist größenmäßig ziemlich gut mit einem ER Nemesis oder einem Gerber AF-Folder (...oder einem großen SOG Pentagon Elite Folder....) vergleichbar.


    Wegen der ausgezeichneten Penetrationsleistung hatte ich ohnehin überlegt, meinen Bestand durch einen Böker / Burnley Kwaiken Folder oder einen CRKT Hissatsu Folder zu ergänzen - das Rennen wird jetzt wohl dieser neue Folder machen!

    Das will ich gar nicht absolut ausschließen, Mike - und halte übrigens Krisenbewältigungs-Seminare wie die von Tony angebotenen für eine sehr wertvolle Sache: Professionelle, realistische Betrachtung, didaktisch ernszunehmende und seriöse Vermittlung, überschaubarer, ebenfalls seriöser Adressatenkreis.


    Was mich stört, ist diese Tendenz zu begeistertem "Herumspielen" mit solchen Szenarien als Rechtfertigung für ein wenig punktuelles Survival- und Preparedness-Spielen. Das wirkt mir einfach zu unseriös.
    Ich kann mir gewalttätige Plünderungs-Szenarien durchaus vorstellen - halte aber insbesondere diese ganze "Zombie-Apocalypse"-Hype-Geschichte bei vielen Beteiligten für nichts als einen Vorwand, sich ungescholten genußvoll videospielentlehnte Heldentaten gegen böse Zweibeiner ausmalen zu dürfen, weil das ja keine Menschen mehr sind.....
    Ich bin ja nun selbst in einer professionellen Situation, in der letale Gewalt gegen Mitmenschen allerschlimmstenfalls eine Handlungsoption ist, und kenne daraus einen gedanklichen Umgang mit den dann notwendigen "taktischen" Vorgehensweisen. Wie das dann bei solchen "Endzeit-Threads" zuweilen Gestalt annimmt, so halbkichernd-unprofessionell, ist mir eben inhaltlich unzureichend und von der Art her unsympathisch. Und ich bin kein Kind von Traurigkeit :)


    Ich sehe bei einem offenen Teilnehmer- und Adressatenkreis und der Möglichkeit des Vorbringens ohne fachliche und didaktische Qualifikation sowie ohne Kontrollmöglichkeit über den Kreis der Adressaten einfach keine Möglichkeit, fachlich zureichend und ernsthaft und ernstzunehmend auf diese Thematik einzugehen, ohne auf dem Level von ein paar allgemein brauchbaren Lebenstips zu verbleiben, daher mein Votum.
    Geht man darüber hinaus, wird SEHR schnell entweder so ein Beitrag unseriös, naiv und unzureichend - oder erhält auch den Anschein gemeingefährlicher Paranoia.

    Mal wieder das Maul verbrennen....tja....


    Ein relativ peinlicher Thread. Nicht GANZ verdienstlos, nützliche Haushaltstips zur Grundnahrungsmittel-Lagerung aus der Abteilung "die perfekte Hausfrau" nehme ich ohne jede Ironie gern mit.


    Ansonsten eine nebulöse Vorstellungswelt, bestenfalls Kinderphantasien, schlimmstenfalls Psychotisches:


    Da wird zunächst der Totalausfall der öffentlichen Ordnung vorausgesetzt mit der Horrorvision marodierender Horden, die auf der Suche nach kostbaren Ressourcen plündernd und gewalttätig durchs Land ziehen....das ist ja etwa die Quintessenz der hier angedeuteten Zustände....Wollen wir jedenfalls hoffen, daß die Heimatschutz-Interessierten wenigstens FREMDE Marodeure meinen! Ansonsten ist die Verwendung von Nicks dringend anzuraten, weil ihr implizit gerade Euren Nachbarn erklärt, ihnen im Notfall nicht helfen, sondern sie ressourcenschützend an der Gartenschwelle abballern zu wollen.....Selbst wenn das ganz nüchtern eine Option wäre, ist der Diskussionswert in der Öffentlichkeit zu hinterfragen...


    Andererseits stellt Ihr Euch den völligen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung mit sozusagen eingeschlossener schlagartiger Ent-Sozialisierung der Bevölkerung dann auch lieber wieder so "geregelt" und handhabbar vor, daß hier ernsthaft Einbruchsmelder, Sirenen und optische Signale ins Spiel gebracht werden, die dann gefälligst die plündernden Horden zu verschrecken haben :)
    Stelle mir gerade eine mittelalterliche Belagerung vor, mit dem Feldherrn der Belagerer und seinem Berater: "Du, wir können da nicht rein, die haben ne Alarmanlage...."


    Auch der Wert von Sicherheitsglas oder entsprechenden Folien in der hier beschworenen Chaos-Situation ist natürlich so eine Sache, wenn man bedenkt, wie leicht selbst in relative Hochsicherheitbereiche bei so mehr oder minder bestehender öffentlicher Ordnung Leute hereinkommen, die über das Stadium heimlichen, möglichst lautlosen Fensteraufhebelns einfach hinausgewachsen sind und auch heutzutage in Juweliergeschäfte schlichtweg mit nem geklauten Auto oder Trecker hineinsemmeln....


    Man kann sich ja hier gern über Einbruchschutz oder meinetwegen taktisch einfach allgemein günstige Aspekte der Wohnumgebungsgestaltung unterhalten, das aber unter dem Banner "Ausnahmezustand" zu machen, ist einigermaßen albern.


    Worüber wollt Ihr denn hier öffentlich diskutieren? Ob für den Fall heranstürmender Plünderhorden nun eine heckengetarnte S-Draht-Rolle günstiger ist oder spanische Reiter oder doch lieber ein abgedeckter Graben mit putzigen Vietkong-Spießen drin? Gern, viel Spaß, solange in der lästig davorliegenden Friedenszeit da dann nicht Eure Kinder oder Hunde drin liegen. Und Euch keiner dabei sieht, weil Vorbereitungen dieser Art doch in vielen Umgebungen den Verdacht erregen würden, der kleine Festungsbauer habe zweifellos ein Rad ab....Jedenfalls zieht sowas auch das Interesse auf Eure Baulichkeit....


    Stimme Tony völlig zu: Man könnte über "taktische Alltagslebensgestaltung und taktisches Wohnen" (...sozusagen....) dicke Bände von Fachbüchern füllen. Was HIER zusammenkommt, in so einem Thread, bleibt Stückwerk, entweder untauglich für öffentliche Diskussion oder peinlich-naiv....
    Und Tonys nüchterne Bilanz teile ich ebenfalls: Einstellung und Fähigkeiten des Einzelnen sind der Kernpunkt - so wurden zurückliegende Krisen in den verschiedensten Umgebungen und mit den verschiedensten zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln (...oder eben auch nicht zur Verfügung stehenden...) gemeistert, während ein "Opfer" auch hinter einer einigermaßen dicken Schale eines bleibt....


    Bei einigen dieser "Diskussionen" habe ich übrigens auch einen ähnlichen Eindruck wie anscheinend auch "Nasenbär"....WAS schwebt Euch da eigentlich vor? Zombie-Apokalypse mit humanoiden Spielgegnern? Zuweilen kommt es so vor...


    Mein Votum: Threads über eine allgemeine Verbesserung von Sicherheitsaspekten im Wohnumfeld, gern auch Tips für zeitweise Ressourcen-Autarkie (Strom, Lebensmittelbevorratung, Wasser usw.) - aber ohne den "Nervenkitzel" von Chaos-Szenarien!

    Ist ansonsten ein ausgezeichnetes Messer, teile Deine Einschätzung. Ist auch eines meiner Lieblings-EDCs in der Rotation. Bringt für die moderate Größe sehr gute Leistung - und wird tatsächlich relativ "unaufgeregt" wahrgenommen......die Leute sind halt völlig irrational :)


    Geht aber wirklich nur als Direktimport....

    Doch, bekommt man schon....man kann den Erl z.B. mit sehr dünnem G10 oder mit Kydex beplanken, das sind 2 mm pro Seite, dünner sogar als eine Paracord-Wicklung....


    Was Du größenmäßig suchst, firmiert häufig unter "Neck Knife". Vielleicht würde es Dir weiterhelfen, mal Bildern einiger dort benannter Messer nachzustöbern:


    suche brauchbares neckknife


    Suche Neckknife,was könnt ihr empfehlen?


    Einen Blick wert ist auch das Spartan Blades Enyo, das ziemlich genau der von Dir angepeilten Größe entspricht, dabei allerdings ziemlich "tactical", allerdings auch optisch SEHR attraktiv, ausschaut....


    Spartan Blades Enyo

    Wenn es sehr flach sein soll, wäre auch ein Ganzstahlmesser - ohne Wicklung - ein Option.
    Es müßte ja auch ziemlich klein sein, bei 15 cm Gesamtlänge bleiben vielleicht 14 für das Messer, wenn du da 3 Finger dranbekommen willst, brauchst Du schon etwa 7 cm Grifflänge.....


    Aber Du kommst doch aus dem messermäßig wirklich noch glücklichen Austria....
    Wenn Du auch noch andere Sache, insbesondere Handy und Geld, mit in derselben Tasche tragen willst, die dann auch noch ziemlich flach ist (Jeanstasche), wäre ein Folder sicher bequemer....Da könntest Du selbst Folder mit 10 cm Klingenlänge bequem unterbringen, durch ein Anclippen am Taschensaum säßen die immer definiert, und beim Ergreifen wäre der sonstige Tascheninhalt nicht im Weg.....


    Vielleicht ein flaches Spyderco mit Metallgriff...sieht edel aus, ist sehr flach, der Stahl ist gut....

    Warte mal! :)


    Versuch doch mal folgendes: Schneid Dir von einer Holzleiste ein ca. 17 cm langes Stück ab und schiebe es in die Hosentasche....am besten unten etwas runden, die Scheide ist ja unten meist auch ein wenig rund.....


    Man kann schlecht "aus der Distanz" sagen, bis zu welcher Klingenlänge Du ein Fixed bequem in der Tasche tragen kannst, das hängt zu sehr von den Gewohnheiten und natürlich auch der Art der Kleidung ab. Ich selbst trage auch Fixed mit 10 cm Klingenlänge in den weiten, bequemen und tiefen Taschen meiner Cargo-Hosen oder sonstigen Militärklamotten, bei ner sehr eng sitzenden Jeans oder ner Anzughose sieht das aber sicher wieder anders aus.


    Also ausprobieren!!


    Ist Dir das zu lang, kürze die Leiste, bis Du eine bequem mitführbare Länge ermittelt hast, dann kann man doch weitersehen.


    Was das "Denzente" angeht, verzeih mir den Spaß, ich selbst bin so dezent wie eine Flächenbombardierung :)
    Erfahrungsgemäß ist bei der "Normalbevölkerung" die Akzeptanz für blanke Klingen und eine weniger "martialische" oder "taktische" Gesamtwirkung besser als für einen flachen, schwarzen Dolch mit G10-Planken.....
    Ist Dir das also sehr wichtig, solltest Du Dich eher an konventionell-bürgerlich-jagdlich-old school gestalteten Messern orientieren.


    Die Bark-River-Empfehlung geht in diese Richtung, dem kann ich mich nur anschließen.
    Eine Alternative könnte z.B. ein Benchmade Bone Collector Small Skinner sein, oder ein Fantoni Hide, ein ausgesprochen schönes kleiines Ding....

    Tony, ich teile Deine Bedenken bezüglich des doch ziemlich "stumpfnasigen" Messers in dem Link.


    Gerade gestern habe ich noch mit einem sehr kundigen Freund über Saufänger gesprochen, Anlaß war das von Mibagro vorgestellte Modell, das für mich auch schon nur bei sehr gutem beidseitige Anschliff die notwendige Penetrationsleistung mitzubringen scheint. Der Freund meinte jedenfalls auch, ein Saufänger müsse für ihn sozusagen nadelspitz und auf beiden Seiten rasierscharf sein...


    Die Problematik bei der Durchdringung der Schwarte ist nicht unähnlich zum Durchstechen ballistischen Weichschutzes: Besonders leistungsfähig sind Klingen, die im Spitzenbereich ein gutes Verhältnis zwischen Klingenvortrieb und Aufweitung des Stichkanals haben. Und gut ist das Verhältnis, wenn sich die Klingenbreite vorn nicht zu schnell und steil von der Spitze aus erhöht. Deine eigenen Messer erzielen ihre sehr gute Durchstichleistung ja auch durch ihren Clip-Point, der an der Spitze für eine moderate Erhöhung der Klingenhöhe beim Vortrieb sorgt....


    Ein von einem sehr erfahrenen Messermacher und Wildschweinjäger - Larry Harley - entwickeltes und regelmäßig verwendetes Messer zeigt das auch:


    http://www.tacticalforum.de/in…b8788d67462336fac38cb092d


    Man sollte sich vielleicht auch mal vergleichsweise die Gestaltung der Spitzen bei Saufängern anschauen, die z.B. bei filofiel.com in großer Vergleichsanzahl (über 100 Modelle) aufgelistet werden:


    http://www.filofiel.com/tienda…ll-b-c-21_502_28_362.html


    Es ist ja völlig in Ordnung und sogar für die Klingenwirkung anzustreben, daß die Klinge dann eine ordentliche Höhe ("Breite") annimmt....

    ....was jetzt übrigens nicht heißt, daß das größere Messer nicht auch ein feines Teil wäre!! Es ist aber mehr auf der Linie Deiner bisherigen Ganzstahl-Messer, die mir allesamt gut gefallen, während das Kiridashi etwas erfrischend Neues ist, nicht nur für Dich, sondern wegen seiner Linienführung insgesamt auf dem "Markt" für diese Art kleiner Messer!

    Andreas, gönn uns bitte noch ein wenig mehr Bilder!
    Ich hab das Kiridashi, das ich für eine ausgezeichnete und sehr interessante Arbeit halte, ja schon gesehen - das Bildchen da oben wird ihm wirklich nicht gerecht.


    Ist ein tolles kleines Messer, das hat durchaus noch Bilder verdient, bei denen man die Linienführung mit dem leicht aufgeschwungenen Klingenrücken, die sehr gut gemachte Schor und die sehr interessante Lösung mit dem hinteren Übergang des Anschliffs in den Griff besser erkennen kann!

    Wie schon bei den Kochmessern, kommt auch hier für mich die Eleganz aus der Linienführung - und aus der sehr stimmigen Gesamtwirkung. Richtig schön, ohne dafür irgendwelche rein dekorativen Elemente zu benötigen.
    Unaufdringliche und doch sehr rassige Kontur - für mich wirkt das Design zuweilen "italienisch", was hier zweifellos ein Kompliment ist....oder wie eine dieser schönen alten Yachten von Stephens oder Fife.

    Das Messer gefällt mir sehr gut in seiner klassischen Form.
    Auch das Parierelement dürfte nicht ZU stark einwärts gebogen sein, um auf der Oberseite gegen die Außenseite des Daumenballens zu drücken.
    Die Dimensionierung ist ebenfalls bewährt.


    Die Scheide paßt farblich und ihrer Machart bestens zu so einem Messer.
    Allerdings kann ich mich mit einer dreifachen Sicherung nicht anfreunden....Das Messer kommt doch nicht an einen Sprunganzug beim Halo-Jump :)


    Ich kann mir einfach - auch bei Drückjagden oder der Nachsuche im Unterholz - bei einem Messer dieser Größe und einer paßgenau gemachten Scheide nichts vorstellen, das gleich einer dreifachen Sicherung bedürfte.
    Dafür ist dann das ganze waagrechte und diagonale Riemensystem zunächst mal im Weg, wenn das Messer wieder versorgt werden soll....


    Als Gürtelschlaufe fände ich eine (nach unten) längere Lasche mit einem zweiten Gürteldurchlaß sehr interessant...